2001-2010

Kampf dem Herztod

02.03.2001

Die erste Initiative „Kampf dem Herztod“ scheitert 1977 am Widerstand von Ärzten und Behörden. Nach einer vergleichbaren und sehr erfolgreichen Aktion in den USA werden wir 2000 wieder aktiv. Schirmherr wird Bundespräsident Johannes Rau. Am wirksamsten gegen den plötzlichen Herztod erweist sich der Einsatz von Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED-Geräten), die von medizinischen Laien angewendet werden können. Für die Ausbildung der Bevölkerung geben wir allen teilnehmenden Stadt- und Landkreisen insgesamt 902 lebensrettende Schulungsgeräte als Dauerleihgabe – verbunden mit der Verpflichtung, monatlich 20 Personen daran auszubilden.

Verbessertes Federungssystem

26.11.2003
Baby-Notarztwagen mit verbessertem Federungssystem

Wir präsentieren nach jahrelanger Entwicklung ein aktives Federungssystem für Rettungsfahrzeuge. Dieses System verhindert gefährliche Vibrationen und starke Schwingungen beim Transport – davon profitieren insbesondere Neu- und Frühgeborene.

Das System kommt erstmals im Stuttgarter Baby-Notarztwagen zum Einsatz, der im Dezember 2003 in den Dienst gestellt wird.

LifeService M-AID

01.12.2005

Ein Notfall passiert – was ist zu tun? Viele Menschen scheuen sich aus Unkenntnis oder Unsicherheit, sofort Erste Hilfe zu leisten. Deswegen bringen wir LifeService M-AID auf den Markt – ein kleines Erste-Hilfe-Lexikon, das auf das Handy geladen werden kann. Benutzer können mit M-AID ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen und in einer Notfallsituation Maßnahmen nachschlagen, falls notwendig. Für Erste-Hilfe-Anweisungen am Kind steht eine Sonderversion zur Verfügung.

Die Einführung der LifeServices

09.03.2006

Der Notruf wird mit der Ausbreitung des Handys mobil. Um dieses Potenzial nutzbar zu machen, entwickeln wir LifeService, das erste kostenlose Notruf-System vom Handy mit Ortungsmöglichkeit. Damit wird endlich eine wichtige Sicherheitslücke geschlossen. Die Verbreitung des Handys hat den Notruf zwar schneller gemacht, hatte jedoch einen gravierenden Nachteil: Die überwiegende Mehrzahl der Anrufer kann die eigene Position nicht genau nennen. Hilfskräfte müssen den Unfallort dann erst mühsam suchen, lebenswichtige Zeit verstreicht. Das intelligente Software-System LifeService kann Handys lokalisieren und die Ortsangaben bei einem Notruf automatisch an die Rettungsleitstelle übermitteln.

Handy-Ortung im Notfall

09.11.2006
Handyortung bei Notruf

Fast jeder besitzt heute ein Mobiltelefon und nutzt dieses auch, um in einem Notfall den Notruf zu wählen. Dadurch entsteht ein neues Problem: Die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte wird länger, weil viele Anrufer ihren genauen Standort nicht kennen. Deshalb entwickeln wir die Ortungsplattform LifeService112 für Rettungsleitstellen, die den Standort von Mobiltelefonen im Notfall ermitteln kann und stellen diese den Notrufzentralen kostenlos zur Verfügung.

Am 31.12.2016 müssen wir unsere Aktivitäten in diesem Bereich wegen des Telekommunikationsgesetzes einstellen.

Retten macht Schule

31.07.2007

Nach einer Studie der Uniklinik Rostock sind bereits Siebtklässler in der Lage, einen erwachsenen Menschen wiederzubeleben. Unsere Initiative „Retten macht Schule“ bildet Lehrer in Reanimationsmaßnahmen aus mit dem Ziel, dass sie das Wissen dann im Rahmen einer Unterrichtsstunde an ihre Schüler weitergeben. Dazu stellen wir den teilnehmenden Schulen Lehrmaterialien zur Verfügung – inklusive einer Trainingspuppe, um die Herzdruckmassage zu üben. Am 2. Juli 2014 erhält unsere Initiative Rückendeckung von der Politik: Der Schulausschluss der Kultusministerkonferenz der Länder beschließt, dass Wiederbelebungskurse fest in den Unterricht siebter Klassen gehören.

zu den Jahren 2011-2020
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