1991-2000

Luftrettung in der DDR

17.08.1990
Unterzeichnung des Vertrags zur Etablierung einer Luftrettung in der DDR

Nach dem Fall der Berliner Mauer unterschreiben wir mit der ersten frei gewählten Regierung am 17.08.1990 einen Vertrag zum Aufbau der Luftrettung in der DDR. Unsere Tochter DRF und der ADAC bauen gemeinsam mit den ostdeutschen Behörden 11 Luftrettungszentren auf. Nach der Wiedervereinigung erklärt die Bundesregierung den Vertrag jedoch für nichtig und die Zusammenarbeit wird aufgelöst. Die Bundesregierung schafft es allerdings nicht aus eigenen Kräften, selbst eine Luftrettung aufzubauen und beauftragt daraufhin die DRF mit dem Luftrettungszentrum Dresden. Danach folgen die Zentren für Zwickau, Greifswald, Chemnitz, Suhl, Bad Berka und Halle.

Erstes öffentlich-rechtliches Luftrettungszentrum in den neuen Bundesländern

01.08.1991

Auf Basis einer Vereinbarung mit der sächsischen Landesregierung eröffnet Siegfried Steiger mit der DRF am 1. August 1991 am Heinrich-Braun-Krankenhaus in Zwickau das erste öffentlich-rechtliche Luftrettungszentrum in den neuen Bundesländern. Damit schafft die DRF in den neuen Bundesländern die Voraussetzungen für die Luftrettung nach westdeutschen Standards.

Entwicklung der neuen Leitstellen-Strategie „EOS“

01.07.1996

EOS – das Einsatz-Optimierungs-Steuerungssystem – basiert auf einer zentralen Leitstelle, mit der Rettungshubschrauber, Flugzeuge, Rettungswagen, etc. über ein Satellitenkommunikations-System Daten austauschen. Damit können bundesweit jederzeit alle Rettungsmittel und -einrichtungen erreicht werden. Umgekehrt können auch aus den Rettungsmitteln Daten wie die augenblickliche Position, der Einsatzstatus oder die Eintreffzeit an der Notfallstelle übermittelt werden. Auch die Datenübermittlung an die aufnehmende Klinik ist möglich. EOS bietet eine neue Dimension der Einsatz-Flexibilität und verkürzt die Reaktionszeiten erheblich.

zu den Jahren 2001-2010
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