Willkommen im Newsroom der Björn Steiger Stiftung. Auf den folgenden Seiten finden Sie Pressemitteilungen, Pressebilder, aber auch Pressetermine und Ansprechpartner. Dieser Bereich richtet sich an Journalisten, aber auch an Influencer und Blogger.

Die Björn Steiger Stiftung verleiht 2025 zum vierten Mal ihren renommierten Journalismuspreis. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Stiftung herausragende journalistische Arbeiten, die sich mit den Themen Rettungsdienst, Notfallhilfe und öffentliche Sicherheit befassen.


Einen großen Teil unseres Zielpublikums erreichen wir mittlerweile am besten über Social Media. Deswegen liegt uns ein informativer und professioneller Online-Auftritt am Herzen. Sehr gerne bündeln wir dabei unsere Kräfte mit Experten aus dem Rettungswesen und der Notfallhilfe, um unsere Themen noch mehr Menschen verfügbar zu machen.
Sie sind an einer Kooperation mit unserer Stiftung interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre E-Mail!

💬 Rettungsdienstreform als zentraler Beitrag zur Stabilisierung der GKV-Finanzen
Die aktuellen Reformvorschläge zur Stabilisierung der GKV-Finanzen (Gesetzliche Krankenversicherung) lassen die Reform des Rettungsdienstes als einen entscheidenden Bereich weitgehend außen vor. Dabei zeigt die eine Studie des Hamburg Center for Health Economics (HCHE), dass eine strukturierte Reform der Notfall- und Rettungsversorgung jährlich 3–5 Milliarden Euro einsparen kann. Und das bei gleichzeitig verbesserter Patientensicherheit und höherer Versorgungsqualität.
👉 Der Schlüssel liegt in der richtigen Patientensteuerung von Anfang an.
Heute sind viele Leitstellen noch immer auf reines Alarmieren ausgerichtet. Medizinisch fundierte, standardisierte Notrufabfragen und die gezielte Zuweisung in den passenden Versorgungsweg sind in Deutschland eher die Ausnahme als der Standard. Die Folgen sind unnötige Einsätze, überfüllte Notaufnahmen und steigende Kosten.
📌 Unsere Forderungen sind klar:
✅ Rettungsdienstplanung neu ordnen
✅ Verbindliche Standards in Leitstellen einführen
✅ Abrechnung vom Transport entkoppeln und Rettungsdienst ins Gesundheitssystem integrieren
✅ 116 117 zur vollwertigen Gesundheitshotline ausbauen
„Was 1973 der Notruf war, ist heute die Struktur des Rettungsdienstes: ein Thema, das zwischen 16 Bundesländern zerfasert ist, für das sich niemand zuständig fühlt, und das deshalb seit Jahrzehnten stillsteht“ appelliert Pierre-Enric Steiger, Präsident der Stiftung.
🚑 Wir brauchen jetzt den Mut zu einer echten Reform.
Nicht als Randthema, sondern als zentraler Beitrag zur Stabilisierung der GKV-Finanzen und zur Verbesserung der Versorgung für alle.
Zur Pressemeldung: www.steiger-stiftung.de
🚨 Systembedingt sterben täglich Menschen unnötig.
Dieser Satz beschreibt die Realität im deutschen Rettungsdienst. Dennoch wird aktuell darüber diskutiert, Bürger:innen bei Rettungseinsätzen die Kosten in Rechnung zu stellen. Besonders dann, wenn kein Transport ins Krankenhaus erfolgt.
Was als vermeintliche Lösung verkauft wird, ist in Wahrheit ein alarmierendes Symptom jahrzehntelangen politischen Versagens. Die Diskussion um eine Kostenbeteiligung verkennt die Ursache. Das Problem sind nicht die Bürger:innen, die in einer Notsituation den Notruf wählen. Wer ihnen dafür im Nachhinein eine Rechnung schickt, verschiebt die Verantwortung bewusst vom System auf die Betroffenen – und macht die Opfer eines kaputten Systems zu Schuldigen.
⚠️ Das eigentliche Problem: veraltetete, fragmentierte Leitstellenstrukturen, die in vielen Regionen technisch und organisatorisch auf dem Stand der 1990er‑Jahre verharren. Notrufe werden nicht ausreichend differenziert, Ressourcen falsch gesteuert und hochqualifizierte Rettungskräfte zu Einsätzen geschickt, die mit moderner Patientensteuerung vermeidbar wären.
💡 Europäische Nachbarländer zeigen seit Jahren, dass es anders geht: flächendeckende standardisierte Notrufabfragesysteme, die eine strukturierte medizinische Ersteinschätzung bereits am Telefon ermöglichen. Dort kommt es gar nicht erst zu vielen dieser Fehlentsendungen und den damit verbundenen Kosten, die hierzulande nun den Bürger:innen auferlegt werden sollen.
👉 Die Lösung liegt nicht in der Bestrafung der Bürger:innen, sondern in der längst überfälligen Modernisierung der Leitstellen.
Deutschland verfügt über ein leistungsfähiges Rettungsdienstsystem mit gut ausgebildetem Personal und moderner Ausstattung – und verschwendet das alles, weil die zentrale Steuerungsebene nicht funktioniert.
Es muss aufhören, dass das politische Versagen auf dem Rücken der Mitarbeitenden im Rettungsdienst und dem der Patient:innen ausgetragen wird. Zuerst muss die Politik selbst zur Verantwortung gezogen werden. Deutschland braucht ein Rettungssystem, das im 21. Jahrhundert angekommen ist.
Am vergangenen Wochenende durften wir gemeinsam mit der @herzstiftung Teil der besonderen Atmosphäre beim @svdarmstadt1898 sein.
Im Rahmen unserer Initiative HERZSICHER haben wir das Stadion-Umfeld genutzt, um für das lebenswichtige Thema Laienreanimation zu sensibilisieren.
Es war beeindruckend zu sehen, wie viele Fans die Zeit vor dem Anpfiff genutzt haben, um ihr Wissen aufzufrischen.
Vielen Dank an den Verein für die tolle Zusammenarbeit und an alle Beteiligten für den wertvollen Austausch!
🚨 Das Rettungswesen muss gesetzlich im Gesundheitswesen verankert werden – nicht in der Gefahrenabwehr!
Denn: Wer die Rettung ruft, sucht medizinische Hilfe. 🚑 Nur ein medizinisch orientierter Rettungsdienst kann die Versorgung von Notfallpatientinnen und -patienten konsequent nach medizinischen Standards, wissenschaftlichen Erkenntnissen und patientenzentrierten Leitlinien gestalten.
🙌🏼 Die Vorteile:
▪️Verbesserte Patientenversorgung
▪️Einheitliche Qualitätsstandards und medizinische Verantwortung
▪️Effizientere Nutzung von Ressourcen
▪️Stärkung der Notfallmedizin als Fachdisziplin
Wir fordern daher eine bundesweite Reform, die das Rettungswesen rechtlich, organisatorisch und finanziell vollständig in das Gesundheitswesen integriert! 🚨
Wir wünschen frohe Ostertage! 🐰🥚
Nicht vergessen: Nicht alles darf versteckt werden. AEDs, Notruftelefone und -säulen müssen immer gut sichtbar und zugänglich sein. Im Notfall können sie Leben retten. 🙌🏼
🚨 Neu bei uns: der DefiBot – der erste AED-Roboter seiner Art.
Ein Herzstillstand zählt zu den häufigsten Notfällen – jede Minute zählt. Deshalb haben wir eine Lösung entwickelt, die im Ernstfall keine Zeit verliert:
🤖 Unser neuer DefiBot reagiert auf das Sprachkommando „Hey Defi!“ und fährt automatisch zum Einsatzort. Nie wieder den AED suchen, der AED findet euch. 😎
Dort angekommen stellt er einen Defi bereit und unterstützt bei der Reanimation.
✔️ Sprachaktivierung
✔️ automatische Navigation
✔️ sofort einsatzbereit
So bringen wir lebensrettende Hilfe direkt dahin, wo sie gebraucht wird.
…oder zumindest fast. 😉
👉 Mehr über Defibrillatoren und wie sie im Notfall helfen, erfährst du bei uns.
Wir müssen Notfallversorgung neu denken. 🚨
Das Forschungsprojekt AIRCIS (Artificial Intelligence in Rescue Chains) zeigt uns, dass in Leitstellen ein riesiger Datenschatz steckt, den wir mit Künstlicher Intelligenz sinnvoll nutzen können.
Erstmals wurden reale Leitstellendaten mit Wetter-, Geo- und Mobilitätsdaten kombiniert. So lassen sich Einsatzaufkommen, Engpässe und Ressourcenbedarf vorausschauend simulieren. Auch bei Extremwetter wie Hitze oder Starkregen. ⛈️☀️❄️
Das Ziel sind schnellere Reaktionszeiten und ein effizienterer Einsatz von Ressourcen.
Konkrete Handlungsempfehlungen: Eine Stärkung und Bündelung der Leitstellenstrukturen, die verbindliche Nutzung datenbasierter Entscheidungsunterstützung, die Integration von Extremwetter- und Klimarisiken in die Einsatzplanung und die Standardisierung von Daten.
Unser Fazit ➡️ KI kann die Rettungskette entscheidend stärken – wenn wir die richtigen Strukturen schaffen.
Beim Herzstillstand zählt jede Sekunde. Doch Studien zeigen: Frauen werden seltener reanimiert als Männer.
Der Grund ist oft Unsicherheit – viele Menschen zögern, eine Herzdruckmassage im Brustbereich einer Frau durchzuführen. Dieses Zögern kann Leben kosten.
Wir setzen uns deshalb für mehr Aufklärung ein – mit Reanimationskursen und Trainingspuppen mit weiblicher Anatomie. Denn Hilfe darf keine Unterschiede machen.
❤️ Erste Hilfe kennt kein Geschlecht.
Im Notfall: 112 wählen und sofort mit der Herzdruckmassage beginnen.
Den Link zum neuen Blogbeitrag findet ihr in der Bio.
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