AIRCIS – Zukunfts­fähige Leitstellen durch Künstliche Intelligenz

Mit dem Projekt AIRCIS haben wir daran gearbeitet, Rettungsdienste und Leitstellen besser auf Extremwetterereignisse wie Hitze, Starkregen oder Hochwasser vorzubereiten. Heute sammeln Leitstellen zwar viele Daten, diese werden aber kaum systematisch ausgewertet.

Das Forschungsprojekt AIRCIS (Artificial Intelligence in Rescue Chains) hat gezeigt, wie datenbasierte Prognosen und simulationsgestützte Planung die Notfallversorgung widerstandsfähiger machen können – im Alltag und bei Extremwetterlagen.

Nach drei Jahren Forschung lieferte AIRCIS nun konkrete Handlungsempfehlungen für eine moderne, resiliente Leitstellenstruktur in Deutschland.
Joachim von Beesten, Geschäftsführer Björn Steiger Stiftung
Joachim von Beesten,
Ansprechpartner
AIRCIS
+49 7195-30 55-738
j.vonbeesten@steiger-stiftung.de
Blick in die Leitstelle eines Rettungsdienstes

Projektansatz

Im Projekt wurden erstmals:

- reale Leitstellendaten 
- Wetterdaten
- Geodaten
- Mobilitätsdaten

in einem gemeinsamen Modell zusammengeführt.

KI-basierte Prognosen und Simulationen ermöglichen es, Einsatzlagen im Regelbetrieb und bei Extremwetterlagen vorausschauend abzubilden.

Projektergebnisse

AIRCIS zeigt, dass vernetzte und technisch modern ausgestattete Leitstellen deutlich resilienter auf außergewöhnliche Lagen reagieren können.

Empfohlen werden:

- stärkere Bündelung von Leitstellenstrukturen
- datenbasierte Entscheidungsunterstützung
- Integration von Klimarisiken in die Einsatzplanung
- bundesweit harmonisierte Datenstandards
- simulationsgestützte Trainingsumgebungen
Übergabe AIRCIS 260211
260211 AIRCIS Social Media

Nutzen

KI-gestützte Prognosen können künftig:

- Reaktionszeiten verbessern
- Ressourcen effizient einsetzen
- Personal- und Fahrzeugplanung unterstützen
- Versorgungssicherheit bei Extremwetter erhöhen

Projektpartner & Förderung

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