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23.08.2019
100 Laien-Defibrillatoren stehen zur Unterstützung von Ersthelfern bereit
Innerhalb eines Jahres hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf gemeinsam mit der Björn Steiger Stiftung an 100 kreiseigenen Standorten Laien-Defibrillatoren zur Unterstützung von Ersthelfern angebracht. Diese finden sich an öffentlichen und stark frequentierten Orten. Dazu zählen insbesondere die kreiseigenen Schulstandorte, aber auch die Verwaltungsaußenstellen und Kreis-Job-Center in Biedenkopf, Marburg und Stadtallendorf sowie das Gesundheitsamt und das Landratsamt in Marburg-Cappel.

Der plötzliche Herztod ist mit 100.000 Opfern jährlich eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Die Betroffenen haben meist nur eine Chance, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen wird und ein AED-Gerät (Automatisierter Externer Defibrillator) zum Einsatz kommt, um einem aus dem Takt geratenen Herz mit einem lebensrettenden Stromimpuls „Starthilfe“ zu geben. Diese wichtigen Erstmaßnahmen müssen in der Regel von Laien, die sich in nächster Nähe befinden, durchgeführt werden – denn bereits nach fünf Minuten ohne Herzdruckmassage bleiben in den meisten Fällen bleibenden Schäden zurück.


Hier geht es zur Pressemitteilung.

Initiative: Herzsicherer Landkreis Marburg-Biedenkopf >

22.08.2019
Leipziger Baby-Notarztwagen „Felix“ ist schon 500 Mal gefahren
Unser Baby-Notarztwagen „Felix“ hat am Standort Leipzig seine 500. Fahrt hinter sich gebracht! In Dienst gestellt wurde das Fahrzeug vom Typ Mercedes-Benz Sprinter 516 CDI, das jetzt rund 43.000 Kilometer absolviert hat, vor noch nicht einmal zweieinhalb Jahren, am 3. April 2017. „Unser Leipziger ‚Felix‘ ist für alle Beteiligten eine Erfolgsgeschichte: für behandelnde Ärzte, für den Rettungsdienst, für uns als Stiftung – und natürlich für die vielen Familien, denen wir helfen konnten“, freut sich unser Projektleiter Thomas Pflanz. „Die Zahlen zeigen: ‚Felix‘ wurde und wird gebraucht“, so Pflanz weiter.

In Leipzig fordern das Universitätsklinikum Leipzig, das Klinikum St. Georg und das Herzzentrum (HELIOS) den Wagen an, wenn ein Transport nötig ist. „‚Felix‘ ist eine große Hilfe“, sagt Prof. Dr. med. Ulrich Thome, Leiter der Neonatologie und damit eines großen Zentrums zur Frühchenversorgung am Universitätsklinikum Leipzig. „Die technischen Gegebenheiten des Fahrzeugs ermöglichen es uns, risikofreie Transporte durchzuführen und unseren kleinen Patienten größtmöglichen Schutz und Komfort zukommen zu lassen.“ „Felix“ war bei seinen 500 Fahrten schon in vielen Orten Sachsens und darüber hinaus unterwegs, um seine kleinen Patienten in die Kliniken nach Leipzig zu bringen: Rodewisch, Erfurt, Meißen, Torgau, Dresden, Zwickau, Cottbus und Halle wurden genauso angesteuert wie das slowenische Ljubljana.

Der Fall des kleinen Paul (Name geändert) verdeutlicht, welch überlebenswichtige Hilfe „Felix“ für viele Familien ist...

Hier erfahren Sie mehr über die Geschichte des kleinen Paul (aktuelle Pressemeldung).

Initiative: „Baby-Notarztwagen“ >

20.08.2019
Engagement vor Ort unterstützen
Begeistert von der Aktivität des Baby-Notarztwagens in Leipzig unterstützt die Rudolph Logistik Gruppe GmbH & Co. KG in diesem Jahr die Björn Steiger Stiftung. Thomas Pflanz, Projektmanager des Baby-Notarztwagens bei der Stiftung, brachte den Wagen zur Spendenübergabe mit und bedankte sich bei den Unternehmensvertretern für die Spende. „Wir freuen uns sehr, dass die Menschen vor Ort ‚Felix‘ unterstützen“, sagte Pflanz. Jede Spende helfe, um weiterhin für einen sicheren Transport von kranken Säuglingen in der Region zu sorgen.

Der Baby-Notarztwagen wird aus den Spendengeldern der Björn Steiger Stiftung finanziert, da das Rettungsdienstgesetz das Fahrzeug nicht als Rettungsmittel vorsieht. Das Leipziger Fahrzeug ist seit April 2017 aktiv und bringt Frühchen und kranke Säuglinge sicher in das Universitätsklinikum Leipzig, das Klinikum St. Georg sowie das Herzzentrum der Universität Leipzig. Durch eine spezielle Dämpfung, eine Akustikdämmung und ein bedienerfreundliches Be- und Entladesystem ist der Transport besonders schonend für die kleinen Patienten. Zudem ist der Transportinkubator, ein mobiler Brutkasten, quer zur Fahrtrichtung positioniert. Wenn das Fahrzeug bremsen muss, können beim Längstransport hohe Kräfte auf den Säugling einwirken. Dabei können Hirnblutungen oder Hirnquetschungen entstehen. Beim Quertransport ist die Gefahr sehr viel geringer.

Über die Stiftung

 
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Wir helfen Leben retten

Wir, die Björn Steiger Stiftung, sind eine gemeinnützige Organisation, welche sich seit 1969 der Verbesserung der Notfallhilfe annimmt.
Die grundlegenden Voraussetzungen für die moderne Notfallhilfe haben wir bereits geschaffen. Mit der Zeit bedarf es jedoch stetiger Nachbesserung. Hier sehen wir uns in der Pflicht.
Unsere aktuellen Initiativen widmen sich der Bekämpfung des plötzlichen Herztods („Kampf dem Herztod“) der Verbesserung des Notrufs 112 („Notruf“) und dem Frühgeborenentransport („Baby-Notarztwagen-System ‚Felix‘“). „Kampf dem Herztod“ ist weiter untergliedert in „Retten macht Schule“ (Siebtklässler lernen Erste Hilfe und Reanimation mit AED-Geräten), „Sani Sanelli“ bereitet Grundschüler auf den Notfall vor und „Herzsicher“ steht für die Massenverbreitung von Erste-Hilfe-Defibrillatoren (AED).
Unsere Meilensteine >

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