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18.06.2019
Biedenkopf erhält Laien-Defibrillator
Das Projekt „Herzsicherer Landkreis Marburg-Biedenkopf“ geht in die nächste Runde: Jetzt hat die Stadt Biedenkopf einen Laien-Defibrillator (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) von uns bekommen. Biedenkopfs Bürgermeister Joachim Thiemig und unser Projektkoordinator Angelo Sapia trafen sich am Marktplatz zur offiziellen Übergabe des AED-Geräts. „Wir in Biedenkopf nehmen den Kampf gegen den Herztod auf und haben uns dazu entschlossen, am Projekt teilzunehmen“, sagte Bürgermeister Thiemig. „Ich freue mich sehr, dass wir einen ersten öffentlich zugänglichen Defibrillator in Betrieb nehmen können, um Menschenleben zu retten.“ In absehbarer Zeit würden nun auch die anderen Stadtteile Biedenkopfs und noch weitere Stellen in der Kernstadt mit den lebensrettenden Geräten in Zusammenarbeit mit der Stiftung ausgestattet, so Bürgermeister Thiemig weiter. Er bedankte sich bei der Stiftung für die Förderung eines solch wichtigen Anliegens.

Auch Angelo Sapia dankte für die gute Zusammenarbeit. „Es freut uns sehr, dass wir mit der Stadt Biedenkopf und dem gesamten Landkreis einen starken Partner an unserer Seite haben“, so Sapia. „Zusammen werden wir viel dafür tun können, die Überlebenschancen beim Herztod zu erhöhen."

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„Herzsicherer Landkreis Marburg-Biedenkopf" >

13.06.2019
Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki übernimmt Juryvorsitz
Unsere Stiftung vergibt zum ersten Mal einen Journalistenpreis. Heute nimmt die Jury, die über den Siegerbeitrag entscheidet, ihre Arbeit auf. Als Vorsitzenden konnten wir den Bundestags-Vizepräsidenten und stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden Wolfgang Kubicki gewinnen. „Der Preis ist wichtig, weil durch journalistische Tätigkeit öffentliches Bewusstsein geschaffen wird“, sagte Kubicki im Rahmen eines ersten Jurytreffens. Eine breitere Öffentlichkeit könne anschließend Druck ausüben auf den Staat, sich seiner Verantwortung beim Thema Rettungsdienst bewusst zu sein. Menschen in Not müsse schnellstmöglich geholfen werden, so Kubicki weiter.

Mit dem Journalistenpreis wollen wir u.a. die Sichtbarkeit des Rettungswesens und der Notfallhilfe in besonderer Weise fördern und den hohen Stellenwert dieses Bereichs in der Gesellschaft betonen. Vergeben wird der Preis am 2. Juli 2019 auf unserem Fachkongress „Wege zum Rettungsdienst der Zukunft“ in Berlin. Weitere Jurymitglieder neben Wolfgang Kubicki sind Dr. Melanie Amann, Leiterin des SPIEGEL-Hauptstadtbüros, Dr. Hendrik Wieduwilt, Berlinkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) und Corinna Budras, Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). Auch die Schauspielerin Kristin Meyer (u. a. „Unter uns“ / „GZSZ“, RTL) , die sich für unseren Baby-Notarztwagen „Felix“ stark macht, und unser Präsident Pierre-Enric Steiger sind als Juroren mit dabei.

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Journalistenpreis 2019“ >

11.06.2019
Neuer Defibrillator für das Rathaus in Winnenden
Das Projekt „Herzsicheres Winnenden“ geht in die nächste Runde. Ein neuer Laien-Defibrillator (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) ist im Winnender Rathaus montiert. Angelo Sapia, Projektkoordinator unserer Stiftung, traf sich mit Christina Riedl, Amtsleiterin Hauptamt, zur Übergabe des neuen AED-Geräts. „Wir freuen uns, dass wir mit der Stadtverwaltung einen starken Partner an unserer Seite haben“, sagte Sapia. „Zusammen sind wir beim Kampf gegen den Herztod ein gutes Stück vorangekommen.“

Neben dem Rathaus sind noch drei andere Standorte in Winnenden mit AED-Geräten ausgerüstet worden: der Sportplatz Breuningsweiler, die Volksbank Hertmannsweiler und die Volksbank Schelmenholz. Schritt für Schritt wird die Große Kreisstadt Winnenden auf diese Weise herzsicher gemacht. Schulungen, die die Bevölkerung in Sachen Wiederbelebung und Umgang mit einem AED-Gerät trainieren, sind ein weiterer Baustein des Projekts.

Die Björn Steiger Stiftung zeigt beim Kampf gegen den Herztod viel Engagement. Denn er fordert allein in Deutschland 100.000 Opfer pro Jahr. Dabei haben Betroffene gute Überlebenschancen, wenn schnell und beherzt Erste Hilfe geleistet wird. Eine Herzdruckmassage sofort nach Eintritt des Herzstillstands und der Einsatz eines Laien-Defibrillators innerhalb der ersten drei Minuten nach Stillstand erhöhen die Überlebenschancen drastisch. „Herzdruckmassage und AED-Gerät sind eine effektive Kombination“, so Sapia.

Projekt „Herzsichere Stadt Winnenden" >

Über die Stiftung

 
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Wir helfen Leben retten

Wir, die Björn Steiger Stiftung, sind eine gemeinnützige Organisation, welche sich seit 1969 der Verbesserung der Notfallhilfe annimmt.
Die grundlegenden Voraussetzungen für die moderne Notfallhilfe haben wir bereits geschaffen. Mit der Zeit bedarf es jedoch stetiger Nachbesserung. Hier sehen wir uns in der Pflicht.
Unsere aktuellen Initiativen widmen sich der Bekämpfung des plötzlichen Herztods („Kampf dem Herztod“) der Verbesserung des Notrufs 112 („Notruf“) und dem Frühgeborenentransport („Baby-Notarztwagen-System ‚Felix‘“). „Kampf dem Herztod“ ist weiter untergliedert in „Retten macht Schule“ (Siebtklässler lernen Erste Hilfe und Reanimation mit AED-Geräten), „Sani Sanelli“ bereitet Grundschüler auf den Notfall vor und „Herzsicher“ steht für die Massenverbreitung von Erste-Hilfe-Defibrillatoren (AED).
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