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13.04.2018
Seit einem Jahr für die Kleinsten im Einsatz
Seit dem 04.04.2017 ist der Baby-Notarztwagen „Felix“ in Leipzig im Einsatz. Insgesamt hat er bei einem aktuellen Kilometerstand von knapp 19.000 Kilometern 181 Fahrten absolviert. Das Spezialfahrzeug für Frühgeborene und kranke Säuglinge kommt meist bei Verlegungsfahrten zwischen Geburts- und Spezialklinik zum Einsatz. In Leipzig fallen häufig Transporte zwischen dem Universitätsklinikum und dem Herzzentrum an. Der Baby-Notarztwagen hat aber auch schon Säuglinge aus Berlin, Cottbus, Dresden, Chemnitz, Jena, Erfurt und sogar Ljubljana nach Leipzig gebracht.

Prof. Dr. Ulrich Thome, Leiter der Abteilung Neonatologie am Universitätsklinikum Leipzig, zieht nach einem Jahr Erfahrung mit „Felix“ ein zufriedenes Resümee: „Das Fahrzeug bietet nicht nur optimal schonende Bedingungen für das Kind, sondern auch optimale Arbeitsbedingungen für das begleitende ärztliche und pflegerische Personal. Es bleibt dabei, dass ein Kind, das nach seiner Geburt medizinische Hilfe benötigt, am besten an einem Ort geboren wird, wo es nicht mehr transportiert werden muss. Da sich dies nicht immer erreichen lässt, sind wir sehr froh, durch das spezialisierte Fahrzeug einen möglichst sicheren und schonenden Transport gewährleisten zu können."

09.04.2018
Zwei junge Helden retten Mitschüler
Gabriel (14) und Alexandre (15) sind Lebensretter! Vor einem Jahr erleidet ihr Mitschüler Niklas während des Unterrichts am Maria-Theresia-Gymnasium in Augsburg einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Seine beiden Freunde wissen zum Glück sofort, was zu tun ist. Sie beginnen mit Reanimationsmaßnahmen, holen Hilfe und leiten so die professionelle Hilfe in die Wege. Bei der Herzdruckmassage wechselt sich Alexandre mit der Lehrerin ab. Die Rettungskette funktioniert reibungslos. Nur wenig später kümmern sich vier Notärzte um Niklas, während die Polizei den Weg für den Transport in die Klinik freimacht. Nachdem er in der Augsburger Klinik erstversorgt wird, kommt er schließlich in die Klinik Großhadern in München.

Nur wenige Wochen später darf Niklas wieder nach Hause – ohne bleibende Schäden! Das hat er seinen Klassenkameraden zu verdanken. „Die beiden haben Niklas nicht nur das Leben gerettet, sondern auch dafür gesorgt, dass er noch ein gutes Leben hat“, lobt Niklas’ Vater das beherzte Handeln von Gabriel und Alexandre. Auch die Rettungskräfte und Ärzte betonen, wie wichtig die schnelle und richtige Hilfe war, weisen aber auch darauf hin, dass ein Defibrillator vor Ort sinnvoll gewesen wäre. Nun sorgen wir gemeinsam mit dem Schulverwaltungsamt Augsburg für Abhilfe. Insgesamt 14 Schulen erhalten von uns das gesamte „Retten macht Schule“-Paket, darunter natürlich auch das Maria-Theresia-Gymnasium.

Initiative: „Retten macht Schule" >

26.03.2018
„Felix“ fährt ab sofort mit verbessertem mobilen Brutkasten
Seit Ende März steht dem Klinikum Oldenburg ein verbessertes Transport-Inkubator-System für den Baby-Notarztwagen „Felix“ zur Verfügung. Wir finanzierten die Modifizierungen, die aufgrund der Anforderungen beim Transport im Rettungswesen notwendig waren. Nun kann der mobile Brutkasten sowohl im Baby-Notarztwagen, als auch im Rettungswagen und im Rettungshubschrauber eingesetzt werden. Am System wurde ein neuer Inkubator, ein neues Beatmungsgerät, eine Absaugpumpe und ein o2-Monitor verbaut.

„Wir sind sehr erfreut über die kontinuierliche Unterstützung der Björn Steiger Stiftung, die unseren „Felix“ noch weiter optimiert und somit zum sanften und sicheren Transport der kranken Früh- und Neugeborenen beiträgt“, so Professor Dr. Jürgen Seidenberg, Direktor in der Kinderklinik des Klinikum Oldenburg AöR. Der Umbau, dessen Kosten sich auf 42.000 Euro beliefen, wurde von Spendengeldern aus der Region finanziert. Zudem übernimmt die Stiftung die laufenden Betriebs- und Wartungskosten von ca. 10.000 Euro im Jahr.

Das Baby-Notarztwagen-System „Felix“ ist für Verlegungsfahrten von Frühchen und Säuglingen ausgelegt, die zur besseren Versorgung ins Elisabeth-Kinderkrankenhaus gebracht werden müssen. Das gesamte System ermöglicht eine möglichst erschütterungsfreie und schonende Fahrt für die kleinsten Patienten. Das Fahrzeug ist seit 2013 am Klinikum Oldenburg stationiert.

Initiative: „Baby-Notarztwagen“ >

Über die Stiftung

 
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Wir helfen Leben retten

Wir, die Björn Steiger Stiftung, sind eine gemeinnützige Organisation, welche sich seit 1969 der Verbesserung der Notfallhilfe annimmt.
Die grundlegenden Voraussetzungen für die moderne Notfallhilfe haben wir bereits geschaffen. Mit der Zeit bedarf es jedoch stetiger Nachbesserung. Hier sehen wir uns in der Pflicht.
Unsere aktuellen Initiativen widmen sich der Bekämpfung des plötzlichen Herztods („Kampf dem Herztod“) der Verbesserung des Notrufs 112 („Notruf“), dem Frühgeborenentransport („Baby-Notarztwagen-System ‚Felix‘“) und der flächendeckenden notärztlichen Versorgung („Rettungsdienst- und Notarztgrundversorgung“). „Kampf dem Herztod“ ist weiter untergliedert in „Retten macht Schule“ (Siebtklässler lernen Erste Hilfe und Reanimation mit AED-Geräten), „Sani Sanelli“ bereitet Grundschüler auf den Notfall vor und „100.000 Leben zu retten“ steht für die Massenverbreitung von Erste-Hilfe-Defibrillatoren (AED).
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