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Zentrale AED-Datenbank für Bayern - von uns 💪🏼
Vergangene Woche wurde uns der Förderbescheid für eine „Lifesaver-Datenbank – Zentrale AED-Datenbank Bayern“ im Bayerischen Landtag übergeben. DAmit hat der Freistaat Bayern ein starkes Signal für den Schutz von Menschenleben und die Modernisierung der Notfallversorgung gesetzt. 🙌🏼
BSS-Präsident Pierre-Enric Steiger betonte, dass Defibrillatoren in Bayern bereits vielerorts vorhanden seien, jedoch bislang nicht systematisch erfasst und in Notfallsysteme integriert seien. Die neue Datenbank soll bis zu 50.000 AED-Standorte erfassen und mit strukturierten Informationen zu GPS-Standorten, Zugänglichkeit, Wartungsstatus und Öffnungszeiten hinterlegen. Offene Schnittstellen sollen eine Anbindung an Rettungsleitstellen, Ersthelfer-Systeme und digitale Kartendienste ermöglichen.
Mit der bewilligten Zuwendung in Höhe von 340.000 Euro aus Mitteln des bayerischen Staatshaushalts wird der Aufbau und Betrieb einer landesweiten, zentralen Datenbank für öffentlich zugängliche Defibrillatoren (AED) ermöglicht. Das Projekt ist im Rahmen der Fraktionsinitiative zum Nachtragshaushalt 2025 verankert und läuft zunächst bis zum 31. März 2027.
NRW startet Fortbildung von Lehrkräften in Laienreanimation 🙌🏼
Letzten Montag waren wir zusammen mit der @herzstiftung und Schulministerin Dorothee Feller (@bildungsland.nrw) in Mühlheim an der Ruhr zur ersten Lehrerfortbildung. Rund 150 Lehrkräfte konnten an Reanimationsphantomen die 4 Schritte trainieren: Prüfen, Rufen, Drücken, Schocken. Ziel ist es, Lehrerinnen und Lehrer so zu qualifizieren, dass sie Schülerinnen und Schüler künftig in Laienreanimation unterrichten können.
Ab dem nächsten Schuljahr (2026/2027) sollen jede Schülerin und jeder Schüler in NRW mindestens einmal in den Klassen sieben, acht oder neun eine Schulung zur Laienreanimation im Umfang von 90 Minuten erhalten. 🤓
Copyright: Andrea Bowinkelmann
🚑👧🏼 Bessere Notfallversorgung kranker Kinder ♥️
Wir finanzieren den Aufbau und Betrieb eines zentralen Verzeichnisses bis Ende 2027. 🙌🏼
Um die Versorgung schwerkranker Kinder zu verbessern und bestehende Schwachstellen zu erkennen, werden nun die Daten zur Versorgung schwerkranker Kinder gebündelt. Ziel ist den gesamten Weg eines erkrankten Kindes abzubilden – von der ersten Versorgung über den Transport bis hin zur Behandlung im Krankenhaus.
Dafür werden zwei bislang getrennte Datenbestände verbunden: das Pädiatrische Intensivtransport-Register (PIT) und das Pädiatrische Intensivmedizinische Aufnahmen-Netzwerk (PIA). PIT erfasst die Intensivtransporte von Kindern, PIA die Behandlung und den Verlauf auf Kinderintensivstationen. Durch die Zusammenführung der Daten wird der gesamte Weg eines erkrankten Kindes abgebildet – von der ersten Versorgung über den Transport bis hin zur Behandlung im Krankenhaus.
Eine zentrale Datenbasis soll helfen, Fragen wie "Kommen Kinder rechtzeitig in der passenden Klinik an?" oder "Welche Abläufe funktionieren gut – und welche nicht?" zu beantworten und die Versorgung der Kinder langfristig zu verbessern.
Was nach föderaler Vielfalt klingt, ist im Notfall ein echtes Risiko. 🚨
Die 5 Ws sind veraltet und entsprechen nicht mehr den Anforderungen moderner Rettungsdienste und der Notwendigkeit der Differenzierung von Rettungsmitteln sowie der Priorisierung der medizinischen Dringlichkeit.
Deswegen setzten wir uns für eine deutschlandweite standardisierte strukturierte Notrufabfrage ein.
Moderne, standardisierte Notrufabfragen setzen auf klar definierte Protokolle, detaillierte Informationen und skriptbasierte Fragen. So entsteht eine systematische und konsistente Notrufabfrage in der die medizinische Dringlichkeit zuverlässig priorisiert wird.
Die Vorteile sind eindeutig:
✔️ schnellere und präzisere Entscheidungen
✔️ bessere Erkennung lebensbedrohlicher Zustände
✔️ effizienterer Einsatz knapper Rettungsmittel
✔️ weniger Fehlinterpretationen
✔️ gleiche Qualität – unabhängig vom Ort
Ein Notruf darf keine Glückssache sein, er muss überall nach denselben, bewährten Standards funktionieren.
Eine Frau stirbt, weil der Rettungswagen 44 (!) Minuten bis zum Wohnort brauchte. 🤯
Dieser Fall zeigt, dass viele Notruf-Leitstellen in Deutschland nicht miteinander vernetzt sind. Nicht mal dann, wenn sie im gleichen Bundesland liegen. Eine verzögerte Alarmierung von Rettungsdienst und Feuerwehr an Bundesland- aber auch an Kreisgrenzen ist die Folge. Das ist lebensgefährlich für alle Hilfesuchenden.
BSS-Geschäftsführer Christof Constantin Chwojka sagt deutlich: "Es kann nicht sein, dass es vom Notfallort abhängt, ob ich rasch Hilfe bekomme."
Wir kritisieren schon lange, den Föderalismus im Rettungsdienst. Aus unserer Sicht verstößt es gegen das Grundgesetz, dass es bundesweit solche großen Unterschiede gibt. Einer von vielen Gründen, warum wir in 2025 Verfassungsbeschwerde eingereicht haben.
Quelle: ARD Report Mainz, Sendung vom 27.01.2026, Lebensgefahr durch verspäteten Rettungsdienst
Dürfen wir vorstellen? Unser neuer Kollege Manni, der Schneemann. ☃️
An alle, die auch eingeschneit wurden: Fahrt vorsichtig. ❤️
Ein leerer Akku. Kein Netz. Und plötzlich ein Notfall.
Genau hier greifen unsere Notruftelefone und moderne Notrufsäulen. Sie funktionieren zuverlässig, autark und schnell.💡
Ob an abgelegenen Straßen oder direkt am Wasser: Sie sind oft die letzte Rettung, wenn Sekunden zählen.
Warum wir das bestehende Netz erhalten und warum Notrufsäulen besonders an Gewässern so wichtig sind, liest du jetzt im Blog. Link in der Bio.
Außen rot, innen ein High-Tech-Wunder für die Allerkleinsten. 🚑👶
Aber wusstet ihr, dass dieser spezialisierte Lebensretter im deutschen Gesetz gar nicht vorgesehen ist? 🧐
Warum der Baby-Notarztwagen so einzigartig (und wichtig!) ist und wer ihn eigentlich finanziert, erfahrt ihr im Bild. 👉
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