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22.09.2020
Frühchen im Lagerungsnestchen mit Leipziger „Felix“ unterwegs
Seit 2017 sorgt der Baby-Notarztwagen „Felix“ der Björn Steiger Stiftung für den sicheren Transport von Früh- und Neugeborenen in und um Leipzig. Im Transportinkubator müssen die kleinen Passagiere zusätzlich stabilisiert und gestützt werden. Dafür stellte die Stiftung bereits 2019 drei Lagerungsnestchen in jeweils einer Größe zur Verfügung. Nach jedem Transport müssen diese jedoch gereinigt werden und können für kurz darauffolgende nicht zum Einsatz kommen. Um die Sicherheit der Babys bei jeder Fahrt zu gewährleisten, stellt die Björn Steiger Stiftung dem Uniklinikum Leipzig drei weitere Lagerungshilfen in jeweils einer Größe im Wert von 1000 Euro bereit.

„Mit den Lagerungsnestchen sind die Babys im Inkubator optimal stabilisiert und besser vor Vibrationen geschützt. Der Björn Steiger Stiftung liegt das Wohl der kleinsten Patienten sehr am Herzen und hat uns deshalb nicht nur den Baby-Notarztwagen und einen Transportinkubator, sondern auch noch die Lagerungshilfen zur Verfügung gestellt. Dafür sind wir sehr dankbar“, so Prof. Dr. med. Ulrich H. Thome, Leiter der Selbständigen Abteilung Neonatologie an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Leipzig.

Der Baby-Notarztwagen „Felix“ wird meistens bei Verlegungsfahrten von Frühgeborenen und Säuglingen zwischen Geburts- und Spezialkliniken eingesetzt. Das Leipziger Fahrzeug war in diesem Jahr bereits 110 Mal unterwegs.

Initiative: „Baby-Notarztwagen“ >
21.09.2020
#RettungsdienstNeuDenken: „Erste Hilfe“ für die Erste Hilfe?
Premiere in der Hauptstadt: Das noch junge Netzwerk von Hashtag Gesundheit e. V. und die Björn Steiger Stiftung haben am 16. September erstmalig ihr Format #RettungsdienstNeuDenken veranstaltet - mitten im politischen Berlin und mit Politik- und Kommunikationsberater Christian P. Krohne als Sponsor. Die Keynote von Wolfgang Kubicki MdB und die anschließende Podiumsdiskussion waren u. a. der Frage nach der Notwendigkeit eines bundeseinheitlichen Rettungsdienstgesetzes gewidmet - und diese sowie weitere Fragen führten zu jeweils sehr verschiedenen Antworten der versammelten Expertinnen und Experten aus Politik und Gesundheitswesen.

40 Gäste waren der Einladung beider zivilgesellschaftlicher Akteure nach Berlin-Mitte in das Hotel „Albrechtshof“ gefolgt - und hier, in Gehdistanz zum Deutschen Bundestag, wurde schnell deutlich, wie umfassend die Diskussion um wirksame und nachhaltige Reformen der rettungsdienstlichen Versorgung in ganz Deutschland ist.

Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung, betonte im Rahmen der Podiumsdiskussion wiederholt sein Anliegen, dass die Versorgung durch Rettungskräfte in ganz Deutschland überall und zu jedem Zeitpunkt in derselben Qualität erfolgen müsse - von Sylt bis zum Bodensee und vom Dreiländereck bei Aachen bis zur Umgebung des östlichen Stadtrandes von Görlitz. Wegweisend seien dafür u. a. bundeseinheitliche, transparente Qualitätsstandards mit unabhängiger Kontrolle sowie bundesweit vernetzte Leitstellen mit einer einheitlich strukturierten Notrufabfrage und einem integrierten Lotsensystem im Gesundheitswesen. Gleiches gelte zudem für bundeseinheitliche Aus-, Fortbildungs- und Umsetzungsrichtlinien.

#RettungsdienstNeuDenken wird im politischen Berlin auch weiterhin als regelmäßiges Format der Diskussion und der Begegnung stattfinden - zum zweiten Mal voraussichtlich im März 2021. Das grundlegende Ziel der Veranstaltungsreihe besteht im Erfahrungs- und Gedankenaustausch zwischen Expertinnen und Experten aus Politik und Zivilgesellschaft über zentrale Fragen zu einer verbesserten rettungsdienstlichen Versorgung in ganz Deutschland.
14.09.2020
Erste Fluss-Notrufsäule in Rheinland-Pfalz
Die erste Notrufsäule der Stiftung an einem Fluss in Rheinland-Pfalz ist heute offiziell in Betrieb genommen worden. In Andernach an den Rheinanlagen in der Nähe eines kleinen Strands, der immer wieder Badegäste anzieht, ist somit dafür gesorgt, dass im Notfall schnell Hilfe angefordert werden kann. Im Beisein von Claus Peitz, Bürgermeister der Stadt Andernach, Erik Müller, Vorsitzender der DLRG OG Andernach und der DLRG Bezirks Rhein-Mosel, Ralf Bogler, Präsident des DLRG Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Michael Seimetz, Leiter Einsatz und Ausbildung der DLRG OG Andernach und Andreas Mihm von der Björn Steiger Stiftung wurde der rot-weiße Lebensretter eingeweiht.

„Die Gefahren am und im Wasser sind vielfältig und immer wieder kommt es zu tragischen Unfällen. 417 Todesfälle durch Ertrinken gab es 2019 alleine in Deutschland, die meisten davon in Flüssen und Binnengewässern ohne permanente Badeaufsicht. Das müssen wir leider auch in Rheinland-Pfalz, wo in 2018 insgesamt 22 Menschen im Wasser ums Leben kamen, so feststellen. Die Notrufsäulen der Björn Steiger Stiftung sind ein wichtiger weiterer Beitrag für die Sicherheit an den Flüssen und Binnengewässern in Rheinland-Pfalz – auch nach diesem Sommer, an dem viele Menschen Abkühlung an einem Fluss wie dem Rhein gesucht haben“, so Ralf Bogler, Präsident des DLRG Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V.

Weitere Standorte wie z. B. am Namedyer Werth am Rhein und Vallendar am Rhein oder an der Mosel bei Koblenz sind bereits vereinbart und werden bald im gesamten Bundesland folgen.

Mehr zu unseren Notrufsäulen >

Über die Stiftung

 
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Wir helfen Leben retten

Wir, die Björn Steiger Stiftung, sind eine gemeinnützige Organisation, welche sich seit 1969 der Verbesserung der Notfallhilfe annimmt.
Die grundlegenden Voraussetzungen für die moderne Notfallhilfe haben wir bereits geschaffen. Mit der Zeit bedarf es jedoch stetiger Nachbesserung. Hier sehen wir uns in der Pflicht.
Unsere aktuellen Initiativen widmen sich der Bekämpfung des plötzlichen Herztods („Kampf dem Herztod“) der Verbesserung des Notrufs 112 („Notruf“) und dem Frühgeborenentransport („Baby-Notarztwagen-System ‚Felix‘“). „Kampf dem Herztod“ ist weiter untergliedert in „Retten macht Schule“ (Siebtklässler lernen Erste Hilfe und Reanimation mit AED-Geräten), „Sani Sanelli“ bereitet Grundschüler auf den Notfall vor und „Herzsicher“ steht für die Massenverbreitung von Erste-Hilfe-Defibrillatoren (AED).
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