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04.05.2018
Gemeinsam drücken für ein „Herzsicheres Straubenhardt“
Wir machen Straubenhardt mit öffentlich zugänglichen AED-Geräten und Wiederbelebungskursen für die Bevölkerung „herzsicher“! Insgesamt verfügen die einzelnen Ortsteile Straubenhardts nun über elf dieser öffentlich zugänglichen „Lebensretter“. Gestern wurde das AED-Gerät am Eingang der Straubenhardthalle im Beisein des Bürgermeisters Helge Viehweg und der Sponsoren offiziell eingeweiht.

Bei der darauffolgenden öffentlichen Schulung im Bürgertreff war das Interesse für die Herz-Lungen-Wiederbelebung groß. Marcus Fluit, Bildungsreferent der Björn Steiger Stiftung, erklärte die einfachen Maßnahmen, mit welchen jeder bei einem Herztod Leben retten kann. Hierzu gehört natürlich die Herzdruckmassage. Dank der Sprachansage des AEDs wird der Laie zudem Schritt für Schritt angeleitet. Viele Teilnehmer hakten nach: „Was ist, wenn ich nicht schnell genug drücke?“, „Muss ich nicht auch beatmen?“, „Kann ich mit dem AED-Gerät auch Schaden anrichten?“ Fluit beantwortete alle Fragen und nahm den verunsicherten Zuhörern ihre Ängste. „Sie können dabei nichts falsch machen. Falsch wäre es nichts zu tun“, betonte er.

„Herzsicheres Straubenhardt" >

13.04.2018
Seit einem Jahr für die Kleinsten im Einsatz
Seit dem 04.04.2017 ist der Baby-Notarztwagen „Felix“ in Leipzig im Einsatz. Insgesamt hat er bei einem aktuellen Kilometerstand von knapp 19.000 Kilometern 181 Fahrten absolviert. Das Spezialfahrzeug für Frühgeborene und kranke Säuglinge kommt meist bei Verlegungsfahrten zwischen Geburts- und Spezialklinik zum Einsatz. In Leipzig fallen häufig Transporte zwischen dem Universitätsklinikum und dem Herzzentrum an. Der Baby-Notarztwagen hat aber auch schon Säuglinge aus Berlin, Cottbus, Dresden, Chemnitz, Jena, Erfurt und sogar Ljubljana nach Leipzig gebracht.

Prof. Dr. Ulrich Thome, Leiter der Abteilung Neonatologie am Universitätsklinikum Leipzig, zieht nach einem Jahr Erfahrung mit „Felix“ ein zufriedenes Resümee: „Das Fahrzeug bietet nicht nur optimal schonende Bedingungen für das Kind, sondern auch optimale Arbeitsbedingungen für das begleitende ärztliche und pflegerische Personal. Es bleibt dabei, dass ein Kind, das nach seiner Geburt medizinische Hilfe benötigt, am besten an einem Ort geboren wird, wo es nicht mehr transportiert werden muss. Da sich dies nicht immer erreichen lässt, sind wir sehr froh, durch das spezialisierte Fahrzeug einen möglichst sicheren und schonenden Transport gewährleisten zu können."

09.04.2018
Zwei junge Helden retten Mitschüler
Gabriel (14) und Alexandre (15) sind Lebensretter! Vor einem Jahr erleidet ihr Mitschüler Niklas während des Unterrichts am Maria-Theresia-Gymnasium in Augsburg einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Seine beiden Freunde wissen zum Glück sofort, was zu tun ist. Sie beginnen mit Reanimationsmaßnahmen, holen Hilfe und leiten so die professionelle Hilfe in die Wege. Bei der Herzdruckmassage wechselt sich Alexandre mit der Lehrerin ab. Die Rettungskette funktioniert reibungslos. Nur wenig später kümmern sich vier Notärzte um Niklas, während die Polizei den Weg für den Transport in die Klinik freimacht. Nachdem er in der Augsburger Klinik erstversorgt wird, kommt er schließlich in die Klinik Großhadern in München.

Nur wenige Wochen später darf Niklas wieder nach Hause – ohne bleibende Schäden! Das hat er seinen Klassenkameraden zu verdanken. „Die beiden haben Niklas nicht nur das Leben gerettet, sondern auch dafür gesorgt, dass er noch ein gutes Leben hat“, lobt Niklas’ Vater das beherzte Handeln von Gabriel und Alexandre. Auch die Rettungskräfte und Ärzte betonen, wie wichtig die schnelle und richtige Hilfe war, weisen aber auch darauf hin, dass ein Defibrillator vor Ort sinnvoll gewesen wäre. Nun sorgen wir gemeinsam mit dem Schulverwaltungsamt Augsburg für Abhilfe. Insgesamt 14 Schulen erhalten von uns das gesamte „Retten macht Schule“-Paket, darunter natürlich auch das Maria-Theresia-Gymnasium.

Initiative: „Retten macht Schule" >

Über die Stiftung

 
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Wir helfen Leben retten

Wir, die Björn Steiger Stiftung, sind eine gemeinnützige Organisation, welche sich seit 1969 der Verbesserung der Notfallhilfe annimmt.
Die grundlegenden Voraussetzungen für die moderne Notfallhilfe haben wir bereits geschaffen. Mit der Zeit bedarf es jedoch stetiger Nachbesserung. Hier sehen wir uns in der Pflicht.
Unsere aktuellen Initiativen widmen sich der Bekämpfung des plötzlichen Herztods („Kampf dem Herztod“) der Verbesserung des Notrufs 112 („Notruf“), dem Frühgeborenentransport („Baby-Notarztwagen-System ‚Felix‘“) und der flächendeckenden notärztlichen Versorgung („Rettungsdienst- und Notarztgrundversorgung“). „Kampf dem Herztod“ ist weiter untergliedert in „Retten macht Schule“ (Siebtklässler lernen Erste Hilfe und Reanimation mit AED-Geräten), „Sani Sanelli“ bereitet Grundschüler auf den Notfall vor und „100.000 Leben zu retten“ steht für die Massenverbreitung von Erste-Hilfe-Defibrillatoren (AED).
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