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26.09.2022
Sommer, Sonne, Erste Hilfe: Neue Notrufsäulen an bayerischen Badeseen
Der nächste Sommer kommt bestimmt: Für mehr Sicherheit beim Baden stehen deshalb an den beiden beliebten Erholungsseen Thenner Weiher und Baisch Weiher im Münchner Umland nun drei SOS Notrufsäulen der Björn Steiger Stiftung bereit. Sie ermöglichen ein schnelles unkompliziertes Absetzen eines Notrufes, um etwa bei einem Badeunfall oder gar Herzstillstand zügig die notwendige Hilfe zu erhalten, wenn gerade kein Handy zur Hand ist. Die Bedienung der Säulen ist einfach gehalten. Mit nur einem Knopfdruck weiß die zuständige Leitstelle sofort, wohin die Rettungskräfte geschickt werden müssen. Dies garantiert eine deutliche Verkürzung der Alarmierungszeit, die in vielen Fällen Leben retten kann. Die Funkverbindung ist über das LTE-Netz garantiert. Die weiß-roten Lebensretter-Säulen sind dank Photovoltaikmodul autark und nahezu wartungsfrei, ein Erdkabel ist nicht notwendig.

Die Notrufsäulen wurden im Rahmen einer Kooperation zwischen der DLRG (Wartenberg), der Wasserwacht (Langenpreising) und der Björn Steiger Stiftung kostenfrei für die Gemeinden Langenpreising und Wartenberg im oberbayerischen Landkreis Erding zur Verfügung gestellt und installiert.

Rettungssäulen an Badeseen und Küstengewässern sind auch in Zeiten des Mobilfunks für die Sicherheit von großer Bedeutung. Nicht immer haben Badegäste das Handy parat und zudem ist der Netzempfang nicht überall sicher. Zudem wissen insbesondere Touristen häufig nicht, wo sie sich gerade genau befinden. Um die Funktionssicherheit der Notrufsäulen an Standorten zu erhöhen, an denen die Besonnung aufgrund der Bebauung oder Vegetation nicht optimal ist, verfügen die Säulen der neuesten Generation über ein größeres Solarpanel. Darüber hinaus wurden durch Optimierungen der Gehäuse weitere Maßnahmen ergriffen, um Vandalismusschäden abzuwenden. Die Verbesserungen folgen auf Erfahrungen der Stiftung mit nunmehr rund 300 Säulen im Realbetrieb.
23.09.2022
Kampf dem Herztod: Dornhan erhält ersten Laien-Defibrillator
Für Herznotfälle ist nun auch die Stadt Dornhan im baden-württembergischen Landkreis Rottweil bestens gerüstet. Den ersten Notfall-Defibrillator hat die Stadt in dieser Woche erhalten. Der etwa rucksackgroße Automatisierte Externe Defibrillator (AED) wurde am 23. September 2022 von der Björn Steiger Stiftung im Rahmen ihres Projektes „Herzsicher“ an Bürgermeister Markus Huber übergeben. Das Besondere am AED: Er kann im Kampf gegen den plötzlichen Herztod auch von Laien ohne medizinische Vorkenntnisse eingesetzt werden. Der mobile Lebensretter befindet sich öffentlich gut zugänglich am neuen Bürgerhaus im Ortsteil Leinstetten

Die Björn Steiger Stiftung bietet neben der Installation des Defibrillators zusätzlich kostenlose Schulungen zur Wiederbelebung an. Die erste Schulung findet bereits am 16. November 2022 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Leinstetten statt.

Seit 2013 stattet die Stiftung im Rahmen der besonderen Initiative „Herzsicher“ ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebungsmaßnahmen. Geplant ist die flächendeckende Umsetzung im gesamten Bundesgebiet mit dem Ziel, je 1.000 Einwohner mindestens ein AED-Gerät öffentlich verfügbar zu machen. Im Landkreis Rottweil sind seit dem Start des Herzsicher-Projekts im Juli 2021 bereits 51 Laien-Defibrillatoren in 14 Gemeinden an öffentlich gut zugänglichen Standorten installiert worden. Weitere Informationen in unserer Pressemitteilung.
21.09.2022
Polizeiwachen in Paderborn und Büren mit Defibrillatoren ausgestattet
Defibrillatoren können im Falle eines unvermittelten Herz-Kreislauf-Stillstands Leben retten. Auch die Polizei Paderborn verfügt nun über zwei der so genannten AED-Geräte (Automatisierte Externe Defibrillatoren). Eines ist im Eingangsbereich der Polizeiwache Paderborn und das zweite im Eingangsfoyer der Polizeiwache Südkreis in Büren angebracht. Beide Wachen sind täglich 24 Stunden lang besetzt und die Defibrillatoren somit im akuten Notfall für Helfer erreichbar.

Ermöglicht wurde die Anbringung durch eine Kooperation der Polizei Paderborn mit der Björn Steiger Stiftung, die sich unter anderem für die flächendeckende Verbreitung von öffentlich gut zugänglichen Defibrillatoren einsetzt. Für die Anwendung der AED-Geräte sind keine medizinischen Vorkenntnisse nötig. Die Defibrillatoren wurden so entwickelt, dass Laienhelfer sie sofort bedienen können, um Leben zu retten. Initiiert wurde die Anschaffung der zwei Geräte für die Polizei Paderborn über den Personalratsvorsitzenden Christoph Reinen, der auch den Kontakt zur Stiftung herstellte.

Auf unserer Homepage ist unter dem Projektnamen „Herzsicher“ eine digitale Karte veröffentlicht, auf der die Standorte der Defibrillatoren in Deutschland markiert sind. Auch die Polizeiwachen in Paderborn und Büren sind dort bereits verzeichnet.

Der Kampf gegen den Herztod ist schon lange ein Kernthema der Björn Steiger Stiftung, die sich seit mehr als 50 Jahren bundesweit für eine bessere Notfallhilfe einsetzt. Seit der Zulassung von AED-Geräten in Deutschland im Jahr 2001 hat die Stiftung rund 29.500 Defibrillatoren mit stiftungseigenen Projekten in Umlauf gebracht.Im Rahmen der besonderen Initiative „Herzsicher“ stattet die Stiftung seit 2013 Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebungsmaßnahmen. Geplant ist die flächendeckende Umsetzung im gesamten Bundesgebiet mit dem Ziel, je 1.000 Einwohner mindestens ein AED-Gerät öffentlich verfügbar zu machen.

Über die Stiftung

 
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Wir helfen Leben retten

Wir, die Björn Steiger Stiftung, sind eine gemeinnützige Organisation, welche sich seit 1969 der Verbesserung der Notfallhilfe annimmt.
Die grundlegenden Voraussetzungen für die moderne Notfallhilfe haben wir bereits geschaffen. Mit der Zeit bedarf es jedoch stetiger Nachbesserung. Hier sehen wir uns in der Pflicht.
Unsere aktuellen Initiativen widmen sich der Bekämpfung des plötzlichen Herztods („Kampf dem Herztod“) der Verbesserung des Notrufs 112 („Notruf“) und dem Frühgeborenentransport („Baby-Notarztwagen-System ‚Felix‘“). „Kampf dem Herztod“ ist weiter untergliedert in „Retten macht Schule“ (Siebtklässler lernen Erste Hilfe und Reanimation mit AED-Geräten) und „Herzsicher“ (Massenverbreitung von Laien-Defibrillatoren und Sensibilisierung der Bevölkerung für Wiederbelebungsmaßnahmen).
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