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👀🔙 Wir durften mit HERZSICHER beim Futsal-Länderspiel Deutschland vs. England in Stuttgart zu Gast sein. 🙌🏼
Gemeinsam mit der @herzstiftung hatten wir einen richtig tollen Tag: voller Stand, viele geübte Wiederbelebungen und ein spannendes Spiel. 💪❤️
Vor ausverkauftem Haus und einer Rekordkulisse hat die Futsal-Nationalmannschaft am Ende verdient 3:1 gewonnen. 🔥
Danke an @dfb.futsal für diese Möglichkeit! 🤝
#DFB #Futsal #nahdran #steigerstiftung #herzstiftung
Extremwetter nimmt zu – und stellt Rettungsdienste und Leitstellen vor neue Herausforderungen. 🌧️🚑
Im Forschungsprojekt AIRCIS (Artificial Intelligence in Rescue Chains) wurde untersucht, wie Künstliche Intelligenz und datenbasierte Prognosen Leitstellen dabei helfen können, auch bei Hitze, Starkregen und anderen Extremwetterlagen schnell und effizient zu handeln.
Erstmals wurden reale Leitstellendaten mit Wetter-, Geo- und Mobilitätsdaten kombiniert. So können Einsatzaufkommen, Ressourcenbedarf und mögliche Engpässe frühzeitig erkannt und besser geplant werden.
„Die Handlungsempfehlungen des Projekts bestätigen unsere langjährigen Forderungen nach leistungsfähigen Leitstellenstrukturen in Deutschland. Jetzt kommt es darauf an, diese Erkenntnisse konsequent in politische Entscheidungen und praktische Umsetzung zu überführen – zum Schutz der Menschen, gerade in urbanen Räumen und bei Extremwetterlagen“ erklärt Joachim von Beesten, Geschäftsführer der Björn Steiger Stiftung für Innovation, Forschung und Sonderfahrzeuge.
Das vom Bundesministerium für Verkehr geförderte Projekt zeigt: KI kann ein entscheidender Baustein für eine zukunftsfeste Leitstellenlandschaft und eine sichere Notfallversorgung in Deutschland sein.
Projektpartner waren das Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS), die Industrieanlagen Betriebsgesellschaft mbH (IABG), die @btucs , das Start-up MOXI und die Integrierte Regionalleitstelle (IRLS) Cottbus. Die Projektkoordination lag bei der Björn Steiger Stiftung.
„Bei der 112 liegen wir weit zurück - und lassen Menschen sterben.“ #112 #tagdesnotrufs
Wusstet ihr, dass es vor über 50 Jahren in Deutschland reine Glückssache war, ob man im Notfall Hilfe erreichte?
Es gab keinen einheitlichen Notruf. Man musste die Nummer der lokalen Polizei oder Feuerwehr kennen – oder mühsam im Telefonbuch suchen.
Was wir durchgesetzt haben:
✅Die Einführung der bundesweiten, kostenlosen Notrufnummern 110 und 112.
✅Den Aufbau des ersten flächendeckenden Funknetzes für Rettungsdienste.
✅Die Installation der Notrufsäulen an unseren Straßen und Gewässern.
Heute ist die 112 europaweit das Symbol für schnelle Hilfe. Doch für uns ist sie auch ein Versprechen: Wir arbeiten jeden Tag daran, die Rettungskette noch besser zu machen – von der Smartphone-Ortung bis zur Telefon-Reanimation.
Zentrale AED-Datenbank für Bayern - von uns 💪🏼
Vergangene Woche wurde uns der Förderbescheid für eine „Lifesaver-Datenbank – Zentrale AED-Datenbank Bayern“ im Bayerischen Landtag übergeben. DAmit hat der Freistaat Bayern ein starkes Signal für den Schutz von Menschenleben und die Modernisierung der Notfallversorgung gesetzt. 🙌🏼
BSS-Präsident Pierre-Enric Steiger betonte, dass Defibrillatoren in Bayern bereits vielerorts vorhanden seien, jedoch bislang nicht systematisch erfasst und in Notfallsysteme integriert seien. Die neue Datenbank soll bis zu 50.000 AED-Standorte erfassen und mit strukturierten Informationen zu GPS-Standorten, Zugänglichkeit, Wartungsstatus und Öffnungszeiten hinterlegen. Offene Schnittstellen sollen eine Anbindung an Rettungsleitstellen, Ersthelfer-Systeme und digitale Kartendienste ermöglichen.
Mit der bewilligten Zuwendung in Höhe von 340.000 Euro aus Mitteln des bayerischen Staatshaushalts wird der Aufbau und Betrieb einer landesweiten, zentralen Datenbank für öffentlich zugängliche Defibrillatoren (AED) ermöglicht. Das Projekt ist im Rahmen der Fraktionsinitiative zum Nachtragshaushalt 2025 verankert und läuft zunächst bis zum 31. März 2027.
NRW startet Fortbildung von Lehrkräften in Laienreanimation 🙌🏼
Letzten Montag waren wir zusammen mit der @herzstiftung und Schulministerin Dorothee Feller (@bildungsland.nrw) in Mühlheim an der Ruhr zur ersten Lehrerfortbildung. Rund 150 Lehrkräfte konnten an Reanimationsphantomen die 4 Schritte trainieren: Prüfen, Rufen, Drücken, Schocken. Ziel ist es, Lehrerinnen und Lehrer so zu qualifizieren, dass sie Schülerinnen und Schüler künftig in Laienreanimation unterrichten können.
Ab dem nächsten Schuljahr (2026/2027) sollen jede Schülerin und jeder Schüler in NRW mindestens einmal in den Klassen sieben, acht oder neun eine Schulung zur Laienreanimation im Umfang von 90 Minuten erhalten. 🤓
Copyright: Andrea Bowinkelmann
🚑👧🏼 Bessere Notfallversorgung kranker Kinder ♥️
Wir finanzieren den Aufbau und Betrieb eines zentralen Verzeichnisses bis Ende 2027. 🙌🏼
Um die Versorgung schwerkranker Kinder zu verbessern und bestehende Schwachstellen zu erkennen, werden nun die Daten zur Versorgung schwerkranker Kinder gebündelt. Ziel ist den gesamten Weg eines erkrankten Kindes abzubilden – von der ersten Versorgung über den Transport bis hin zur Behandlung im Krankenhaus.
Dafür werden zwei bislang getrennte Datenbestände verbunden: das Pädiatrische Intensivtransport-Register (PIT) und das Pädiatrische Intensivmedizinische Aufnahmen-Netzwerk (PIA). PIT erfasst die Intensivtransporte von Kindern, PIA die Behandlung und den Verlauf auf Kinderintensivstationen. Durch die Zusammenführung der Daten wird der gesamte Weg eines erkrankten Kindes abgebildet – von der ersten Versorgung über den Transport bis hin zur Behandlung im Krankenhaus.
Eine zentrale Datenbasis soll helfen, Fragen wie "Kommen Kinder rechtzeitig in der passenden Klinik an?" oder "Welche Abläufe funktionieren gut – und welche nicht?" zu beantworten und die Versorgung der Kinder langfristig zu verbessern.
Was nach föderaler Vielfalt klingt, ist im Notfall ein echtes Risiko. 🚨
Die 5 Ws sind veraltet und entsprechen nicht mehr den Anforderungen moderner Rettungsdienste und der Notwendigkeit der Differenzierung von Rettungsmitteln sowie der Priorisierung der medizinischen Dringlichkeit.
Deswegen setzten wir uns für eine deutschlandweite standardisierte strukturierte Notrufabfrage ein.
Moderne, standardisierte Notrufabfragen setzen auf klar definierte Protokolle, detaillierte Informationen und skriptbasierte Fragen. So entsteht eine systematische und konsistente Notrufabfrage in der die medizinische Dringlichkeit zuverlässig priorisiert wird.
Die Vorteile sind eindeutig:
✔️ schnellere und präzisere Entscheidungen
✔️ bessere Erkennung lebensbedrohlicher Zustände
✔️ effizienterer Einsatz knapper Rettungsmittel
✔️ weniger Fehlinterpretationen
✔️ gleiche Qualität – unabhängig vom Ort
Ein Notruf darf keine Glückssache sein, er muss überall nach denselben, bewährten Standards funktionieren.
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