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18.04.2019
Kirchgemeinde engagiert sich für Herzsicherheit
Die katholische Kirchengemeinde Heilig Kreuz Kernen in Kernen im Remstal zeigt Engagement beim Kampf gegen den Herztod! So sorgte sie dafür, dass künftig zwei Laien-Defibrillatoren (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) schnell und gut zugänglich im Gemeindegebiet verfügbar sind. Die projektbezogenen AED-Einrichtungen bezog die Gemeinde von der Björn Steiger Stiftung.

Unser Projektkoordinator Angelo Sapia freute sich bei der offiziellen Übergabe der Geräte über dieses Engagement: „Dass ein AED-Gerät im Notfall zur Hand ist, kann Leben retten“, so Sapia. „Es ist toll, dass die Kirchgemeinde das richtige Bewusstsein dafür hat und alles dafür tut, schnell helfen zu können.“

Bei der AED-Übergabe waren seitens der Gemeinde nicht nur Pfarrer Robert Lukaschek, sondern mit Martin Rothaupt, Alexander Bartle und Ralf Engel auch Mitglieder des Kirchengemeinderats vertreten.

Beim Kampf gegen den Herztod zählt jede Minute: So sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit nach Eintritt des Herzstillstands pro Minute um zehn Prozent, wenn keine Erste Hilfe erfolgt. Demgegenüber liegen die Überlebenschancen von Betroffenen bei realistischen 50 bis 70 Prozent, wenn Ersthelfer sofort nach Eintritt des Stillstands mit einer Herzdruckmassage beginnen und ein Laien-Defibrillator innerhalb der ersten drei Minuten zum Einsatz kommt. „Das macht die Kombination aus Herzdruckmassage und AED-Gerät auch so effektiv“, so Sapia.


„Herzsicher" >

15.04.2019
Peter Neururer ist neuer Botschafter der Björn Steiger Stiftung
Kult-Trainer, TV-Experte, „Feuerwehrmann“ – und jetzt auch Kämpfer gegen den Herztod: Peter Neururer ist neuer Botschafter unserer Stiftung. Der Fußball-Fachmann will zusammen mit der Stiftung das Engagement gegen den Herztod weiter vorantreiben. „Die Björn Steiger Stiftung ist wichtig, weil sie allen Altersgruppen das Bewusstsein vermittelt, wie wichtig es ist, Leben zu erhalten“, sagt Neururer. Von Kindesbeinen an könne man mit ernsten Situationen konfrontiert werden. Von Kindesbeinen an könne man aber auch Lösungen finden. „Je früher man sich bewusst macht, dass jeder einen Beitrag dazu leisten kann, Menschenleben zu retten, desto besser ist es“, so Neururer weiter.

Der Trainer musste selbst schon Erfahrungen mit dem Thema Herztod sammeln. Im Jahr 2012 erlitt er beim Golfspielen in Gelsenkirchen einen Herzstillstand und musste wiederbelebt werden. „Das war dramatisch“, sagt er rückblickend. „Ich habe nichts geahnt, körperlich war ich topfit.“ Seine Rettung verdanke er „glücklichen Umständen“. Unser Pierre-Enric Steiger ist Neururer für sein Engagement daher sehr dankbar. „Wir freuen uns, dass wir mit Peter Neururer einen absolut authentischen Botschafter gewonnen haben“, sagt Steiger. „So dramatisch seine Geschichte auch ist: Sie zeigt, dass schnelle Erste Hilfe Leben retten kann. Dies aufzuzeigen, ist das Kernanliegen unserer Stiftung.“

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Botschafter Peter Neururer>

12.04.2019
Bald noch mehr junge Lebensretter in Rheinland-Pfalz
Bald können in Rheinland-Pfalz noch mehr Schülerinnen und Schüler zu Lebensrettern werden! Denn das Projekt „Retten macht Schule“ wird ausgeweitet. Dazu haben die rheinland-pfälzische Bildungsministerin, Dr. Stefanie Hubig, unser Präsident Pierre-Enric Steiger und Lars Wittenberg, Gründer der Stiftung Paula Wittenberg, heute im Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Neustadt an der Weinstraße einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Die Kooperation sieht vor, dass das Projekt „Retten macht Schule“ zusätzlich an mehr als 200 weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz durchgeführt werden kann. Perspektivisch ist es das Ziel, flächendeckend in ganz Rheinland-Pfalz Schülerinnen und Schüler in allen weiterführenden Schulen ab der siebten Klasse in Sachen Reanimation fit zu machen. Dafür werden Lehrkräfte geschult, die dann dieses Wissen im Unterricht an ihre Schülerinnen und Schüler weitergeben.

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Initiative: „Retten macht Schule“ >

Über die Stiftung

 
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Wir helfen Leben retten

Wir, die Björn Steiger Stiftung, sind eine gemeinnützige Organisation, welche sich seit 1969 der Verbesserung der Notfallhilfe annimmt.
Die grundlegenden Voraussetzungen für die moderne Notfallhilfe haben wir bereits geschaffen. Mit der Zeit bedarf es jedoch stetiger Nachbesserung. Hier sehen wir uns in der Pflicht.
Unsere aktuellen Initiativen widmen sich der Bekämpfung des plötzlichen Herztods („Kampf dem Herztod“) der Verbesserung des Notrufs 112 („Notruf“) und dem Frühgeborenentransport („Baby-Notarztwagen-System ‚Felix‘“). „Kampf dem Herztod“ ist weiter untergliedert in „Retten macht Schule“ (Siebtklässler lernen Erste Hilfe und Reanimation mit AED-Geräten), „Sani Sanelli“ bereitet Grundschüler auf den Notfall vor und „100.000 Leben zu retten“ steht für die Massenverbreitung von Erste-Hilfe-Defibrillatoren (AED).
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