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21.02.2019
Monatliche Überprüfung der Hilfsfristen reicht längst nicht aus – Versorgungslage wird dadurch nicht besser
Wir kritisieren die Pläne des baden-württembergischen Innenministeriums, künftig jeden Monat kontrollieren zu wollen, ob Rettungsdienste die Hilfsfristen einhalten und beauftragte Rettungsmittel überhaupt personell besetzt sind. Damit sollen Defizite in der regionalen Notfallversorgung abgestellt werden. „Die Pläne des Innenministeriums greifen zu kurz“, sagt Ulrich Schreiner, unser Geschäftsführer im Bereich Rettungsdienst. Dadurch werde sich die Versorgungslage nicht verbessern.

Ein besseres Beispiel liefert der Nachbar Hessen: Dort kontrolliere der jeweilige Rettungsdienstträger – Landkreis oder kreisfreie Stadt – täglich automatisiert, ob die Rettungsdienste die Hilfsfristen inklusive Dispositions-, Ausrücke- und Fahrzeiten einhalten. „Eine Nichtbesetzung eines Rettungsmittels ist nahezu undenkbar, da dies mit Unzuverlässigkeit der Leistungserbringung gleichgesetzt werden könnte“, so Schreiner.

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13.02.2019
Fußballfeld der Spielvereinigung Freudenstadt ist herzsicher
Wir konnten einen weiteren Laien-Defibrillator (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) in Freudenstadt aufstellen und damit auch die Sportanlagen im Norden der Stadt herzsicher machen. Hier kann nun im Falle eines Herzstillstands schnell Erste Hilfe geleistet werden, indem auch ein Laien-Defibrillator vor Ort und sofort einsetzbar ist. „Dem Einsatz des ADAC-Ortsclubs ist es zu verdanken, dass nun auch der Fußballplatz in Freudenstadt mit einem AED-Gerät ausgestattet ist. Dieses Engagement und die Zusammenarbeit mit Stadt und Spielvereinigung Freudenstadt ist sehr lobenswert“, sagte Michael Müller, Projektmanager der Björn Steiger Stiftung.
Das neueste AED-Gerät befindet sich am Fußballplatz der Spielvereinigung Freudenstadt und konnte durch eine Spendenaktion finanziert werden. Dabei organisierte der ADAC-Ortsclub Freudenstadt die Aktion und spendete auch selbst einen nennenswerten Betrag. Die laufenden Stromkosten sowie die Installationskosten für das Außengehäuse übernimmt die Stadt, durch deren Vermittlung der Laien-Defi überhaupt erst aufgestellt werden konnte.
Die offizielle Übergabe des Laien-Defibrillators fand im Kurhaus in Freudenstadt statt. Anwesend waren Vertreter der Stadt, des ADAC und der Stiftung. Anschließend führte der DRK Kreisverband Freudenstadt in unserem Auftrag eine öffentliche Schulung durch. Den Ausführungen folgten dabei sowohl externe Zuhörer als auch die Mitglieder des ADAC-Ortsclubs.
11.02.2019
Björn Steiger Stiftung und Mobile Retter schließen sich zusammen
Zum Europäischen Tag des Notrufs am 11. Februar bündeln Experten der Notfallhilfe ihre Kräfte: Wir schließen uns mit dem Verein Mobile Retter zusammen und gründen eine gemeinsame gemeinnützige Organisation. Die Mobilen Retter – eine Initiative, in deren Rahmen ausgebildete Ersthelfer bei einem Notfall per App alarmiert werden – sind damit jetzt ein Projekt unserer Stiftung.

Wir freuen uns sehr über diesen Zusammenschluss. Denn durch schnelle Hilfe retten die Mobilen Retter Leben. Ihr Projekt fußt auf moderner Technik und passt inhaltlich perfekt zu unserer Stiftung. Damit stellen wir uns in unserem 50. Bestehensjahr in Sachen Notfallhilfe noch besser für die Zukunft auf. Laien-Defibrillatoren, Alarmierung von Ersthelfern per App, Frühgeborenentransport, Notrufsäulen und Erste-Hilfe-Schulungen: All das geschieht künftig unter dem Dach der Björn Steiger Stiftung. Notfallhilfe wird damit noch koordinierter.

Projektpate für die Mobilen Retter ist Jürgen Roters, ehemaliger Oberbürgermeister und früherer Polizeipräsident der Stadt Köln. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Jürgen Roters einen absoluten Experten für das Projekt gewinnen konnten. Er verfügt über umfassende Einblicke in das Thema Rettungsdienst, Notfallplanung und Notversorgung und kann mit seiner Erfahrung entscheidend dazu beitragen, das Projekt Mobile Retter weiter voranzubringen.

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Über die Stiftung

 
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Wir helfen Leben retten

Wir, die Björn Steiger Stiftung, sind eine gemeinnützige Organisation, welche sich seit 1969 der Verbesserung der Notfallhilfe annimmt.
Die grundlegenden Voraussetzungen für die moderne Notfallhilfe haben wir bereits geschaffen. Mit der Zeit bedarf es jedoch stetiger Nachbesserung. Hier sehen wir uns in der Pflicht.
Unsere aktuellen Initiativen widmen sich der Bekämpfung des plötzlichen Herztods („Kampf dem Herztod“) der Verbesserung des Notrufs 112 („Notruf“) und dem Frühgeborenentransport („Baby-Notarztwagen-System ‚Felix‘“). „Kampf dem Herztod“ ist weiter untergliedert in „Retten macht Schule“ (Siebtklässler lernen Erste Hilfe und Reanimation mit AED-Geräten), „Sani Sanelli“ bereitet Grundschüler auf den Notfall vor und „100.000 Leben zu retten“ steht für die Massenverbreitung von Erste-Hilfe-Defibrillatoren (AED).
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