Presse

 
17.01.2019
Kita-Kinder lernen mit „Ritter Björn“ Erste Hilfe
Die Björn Steiger Stiftung ist nun auch mit ihrer Initiative für Kindergärten und –tagesstätten, „Ritter Björn“, im Landkreis Marburg-Biedenkopf aktiv. Bei einem Besuch in der Kindertagesstätte im Marburger Stadtteil Michelbach-Nord lernten die Vorschulkinder altersgerecht einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen kennen. „Mit der Schulung in Michelbach ergänzt ‚Ritter Björn‘ das Landkreisprojekt und sorgt für Informationen zum Thema Erste Hilfe in der jüngsten Zielgruppe“, sagt Projektleiterin Birgit Sturm von der Björn Steiger Stiftung.

Die Initiative rund um die Handpuppe Ritter Björn wurde entwickelt, um Kinder im Alter von vier Jahren bis zur Einschulung mit dem Thema Helfen vertraut zu machen. Im Oktober 2018 startete das Projekt in Baden-Württemberg und vermittelt seitdem kleinen Kindern, wie sie bei einem Unfall reagieren können. „Durch das altersgerechte Konzept lernen auch die Kleinsten spielerisch, wie sie trösten, helfen und Hilfe organisieren“, sagt Sturm. Während der Schulung können die Kinder auch ausprobieren, wie man einen Notruf absetzt. Hierfür entwickelte die Björn Steiger Stiftung eine eigene Übungs-App. Außerdem dürfen die Kinder Verbände anlegen und die stabile Seitenlage üben.

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf arbeitet bereits seit Juli 2018 mit der Björn Steiger Stiftung zusammen, um die Notfallhilfe vor Ort noch weiter voranzubringen. Seit dem Start des Projekts „Herzsicherer Landkreis Marburg-Biedenkopf“ werden sukzessive in allen Gemeinden Laien-Defibrillatoren (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) aufgestellt. Ein solches Gerät bringt ein aus dem Takt geratenes Herz durch Elektrostimulation zunächst zum Stillstand, bevor es mithilfe der Herzdruckmassage wieder den richtigen Rhythmus findet. Aktuell stehen bereits 46 Laien-Defibrillatoren im Landkreis verteilt. Auch werden kostenfreie Schulungen zur Wiederbelebung in diesem Jahr angeboten. Nun ergänzt das Projekt „Ritter Björn“ als weiterer Baustein die Notfallhilfe in Marburg-Biedenkopf.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Tobias Langenbach

Björn Steiger Stiftung
Petristraße 12
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
F +49 7195-30 55-912
E t.langenbach@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de
28.12.2018
Ein korrekt abgesetzter Notruf sorgt für schnelle Hilfe
Ein richtig abgesetzter Notruf kann Leben retten, auch und gerade zum Jahreswechsel. Darauf weist die Björn Steiger Stiftung, die sich bundesweit für eine bessere Notfallhilfe einsetzt, mit Blick auf die Silvesternacht hin. „Gerade zur Jahreswende steigt das Risiko von Unfällen und Notfällen“, sagt Ulrich Schreiner, Geschäftsführer im Bereich Rettungsdienst der Björn Steiger Stiftung. Ursachen seien unter anderem der Umgang mit Feuerwerkskörpern, der erhöhte Alkoholkonsum und dass Feiernde in großen Menschenmengen aufeinandertreffen. Kommt es dann zu einem Notfall, ist richtiges Handeln gefragt. „Jetzt gilt es Ruhe zu bewahren, besonnen zu handeln und die 112 zu wählen“, rät Schreiner. „Im Ernstfall spart ein schnell und korrekt abgesetzter Notruf wertvolle Zeit.“

Durch die 112 wird der Kontakt zum Disponenten der nächsten Leitstelle hergestellt, der alle Rettungseinsätze koordiniert. Dann sollte der Anrufer die folgenden Fragen möglichst präzise beantworten: Wo ist der Notfall passiert? Was ist geschehen? Wie viele Personen sind verletzt? Welche Verletzungen haben die Betroffenen? „Wichtig ist noch, auf weitere Fragen oder Anweisungen zu warten statt sofort aufzulegen“, sagt Schreiner. Der Disponent könnte noch Nachfragen zum Notfall haben, die die Rettung erleichtern.

Anhand dieses Fragenkatalogs versucht der Disponent die Lage einzuschätzen, um die notwendige Hilfe in die Wege zu leiten. Dafür muss der Notfallort möglichst exakt angegeben werden. Es geht darum, den anrückenden Helfern markante Orientierungspunkte zu liefern, sodass sie den Notfallpatienten möglichst schnell finden. Falls weitere Personen am Unfallort sind, können sie als Einweiser unterstützen und die Retter bis zum Ziel weiterlotsen.

Sind die Rettungskräfte an Silvester aber generell überlastet? „Nein“, sagt Ulrich Schreiner, „denn zum Jahreswechsel werden die sogenannten rettungsdienstlichen Vorhaltungen angepasst.“ Das bedeutet: Die Rettungsdienste bereiten sich auf eine größere Zahl von Einsätzen vor und teilen daher in ihren Leitstellen und im Einsatzdienst mehr Personal und Rettungsmittel wie Rettungswagen zur Arbeit ein. In Kombination mit richtig abgesetzten Notrufen kann so auch in der Silvesternacht bestmögliche Notfallhilfe geleistet werden.

Der Notruf ist seit jeher ein wichtiges Thema der Björn Steiger Stiftung. Ein zentrales Anliegen war die bundesweite, flächendeckende Einführung der Notrufnummern 110 und 112. Eine Klage gegen das Land Baden-Württemberg im Juli 1973 verschaffte dem Anliegen der Stiftung große Aufmerksamkeit. Den Prozess verlor die Björn Steiger Stiftung zwar, aber der Druck der Öffentlichkeit zwang die Politik zum Handeln. Im September 1973 wurde dann die bundesweite Einführung beschlossen.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Tobias Langenbach

Björn Steiger Stiftung
Petristraße 12
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
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H www.steiger-stiftung.de
17.12.2018
Zu wenig Platz für Rettungskräfte: Lkw sollen im Stau auf die rechte Spur
Lastkraftwagen (Lkw) sollen sofort auf die rechte Fahrspur wechseln, wenn es zum Stau kommt. Die Björn Steiger Stiftung fordert die Politik vor dem Weihnachts-Reiseverkehr auf, dies schnellstmöglich zur gesetzlichen Vorschrift zu machen. Der Grund: Muss eine Rettungsgasse gebildet werden und Lkw stehen noch auf der mittleren oder linken Spur, macht das die Gasse enger. „Das kann fatale Folgen haben“, warnt Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung. „Der Rettungswagen kommt nicht immer sofort durch. Die Rettungskräfte brauchen länger, um bei den Verletzten zu sein. Das kostet wertvolle Zeit.“

Hier müsse der Gesetzgeber gegensteuern, so Steiger. Klare Vorschriften und deutliche Sanktionen bei Verstößen können dabei helfen, das öffentliche Bewusstsein für die Notwendigkeit einer richtig gebildeten Rettungsgasse zu schärfen. „Dass es bei Unfällen um Leben und Tod gehen kann, ist leider nicht immer allen klar oder wird schlicht verdrängt“, sagt Steiger weiter. Umso wichtiger sei es, konstant darauf hinzuweisen, dass es gerade bei hohem Verkehrsaufkommen jeden treffen könne. Im Umkehrschluss könne aber auch jeder durch richtiges Verhalten mit dazu beitragen, Leben zu retten, betont der Stiftungspräsident.

Die Bildung einer Rettungsgasse im Stau ist einfach: Fahrzeuge auf der linken Fahrspur fahren so weit wie möglich nach links, Fahrzeuge auf der mittleren und auf der rechten Spur dagegen nach rechts. Auf diese Weise entsteht eine Gasse. Sie lässt Polizei- und Rettungswagen im Prinzip genug Platz, um schnell am Unfallort zu sein. Allerdings hapert es an der praktischen Umsetzung. Laut einer aktuellen Umfrage des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) funktionierte das Bilden einer Rettungsgasse in 80 Prozent der beobachteten Fälle nicht richtig. Den Angaben zufolge ließen in einem Drittel der Fälle die Fahrer die Rettungskräfte nur nach Aufforderung durch. Teilweise zeigten Fahrer überhaupt keine Reaktion. Nach Einschätzung der Björn Steiger Stiftung sind auch Lkw ein Problem, die im Stau auf der mittleren oder linken Spur bleiben – zusätzlich zu denen, die sowieso schon auf der rechten Spur stehen. Manchmal wollen Lkw-Fahrer von sich aus nicht die Fahrspur wechseln. Häufig kommt es aber auch vor, dass sie von Pkw-Fahrern auf anderen Spuren ignoriert und am Einordnen gehindert werden.

Es geht nicht darum, Lkw-Fahrer pauschal als Rettungsbremser hinzustellen“, stellt Pierre Steiger klar. „Oft genug sind es auch die Autofahrer, die nur an das eigene Vorankommen denken.“ Alle Verkehrsteilnehmer seien aufgefordert, Umsicht walten zu lassen und im Stau einen Notfall immer mit zu bedenken. Nach Ansicht Steigers könne die Politik mit einem entsprechenden Gesetz hier noch zusätzlich für Schub sorgen.

Die Björn Steiger Stiftung engagiert sich umfassend für die Verbesserung der Notfallhilfe in Deutschland. Mit auffälligen und gut sichtbaren Aufklebern, die am Auto angebracht werden, sensibilisiert sie die breite Öffentlichkeit für das Thema Rettungsgasse. Wer Interesse an einem solchen Aufkleber hat, kann eine E-Mail an die Adresse info@steiger-stiftung.de schicken.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

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H www.steiger-stiftung.de

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Tobias Langenbach
Pressesprecher
+49 7195-30 55-215
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