Presse

 
16.08.2019
Bundespräsident empfängt oberste Vertreter der Björn Steiger Stiftung
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in Schloss Bellevue die Mitglieder des Präsidialrats, Gründungsmitglieder und den Präsidenten der Björn Steiger Stiftung empfangen. Mit dem Zusammentreffen würdigte der Bundespräsident das Wirken der Stiftung, die sich seit 50 Jahren für die Verbesserung der Notfallhilfe und des Rettungswesens einsetzt. Bundesweite und kostenlose Notrufnummern 110/112, 24-Stunden-Notarztsystem, Luftrettung, Notrufsäulen am Straßenrand, BOS-Sprechfunkstandard im Rettungsdienst – dies sind nur einige Beispiele für die Verbesserungen, die die Björn Steiger Stiftung in Deutschland mit auf den Weg gebracht hat.

Stiftungspräsident Pierre-Enric Steiger sagte im Rahmen des Treffens: „Ich möchte Bundespräsident Steinmeier danken für die Wertschätzung, die er der Arbeit der Stiftung entgegenbringt. Dass der Bundespräsident als oberster Vertreter des Staates unser Engagement für eine bessere Notfallhilfe würdigt, bedeutet höchste Anerkennung unserer Leistung.“ Peter Friedrichsohn und Karl-Heinrich Lebherz, die beide die Björn Steiger Stiftung mitgegründet haben, wurden im Rahmen einer anschließenden Präsidialratssitzung für ihr Engagement zu Ehrenvorständen ernannt.

Der Bundespräsident sowie Präsident und Präsidialrat der Björn Steiger Stiftung tauschten sich bei ihrer Zusammenkunft auch über den Zustand des Rettungsdiensts in Deutschland aus. Die Stiftung kritisiert, dass unter anderem fehlende bundesweite Qualitätsstandards, steigende Einsatzzahlen und wachsender Personalmangel den Rettungsdienst vor gewaltige Herausforderungen stellen. Die Stiftung moniert diese Entwicklungen nicht nur – sie arbeitet auch konstruktiv daran mit, dringend benötigte Veränderungen auf den Weg zu bringen. So hatte sie beispielsweise im Juli dieses Jahres den Fachkongress „Wege zum Rettungsdienst der Zukunft“ in Berlin organisiert.

Die Gründung der Björn Steiger Stiftung erfolgte auf Initiative von Hilda Heinemann, der Frau des damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann, am 7. Juli 1969. Auch über die nachfolgenden Jahre hinweg war die Verbindung zwischen den Bundespräsidenten und Björn Steiger Stiftung stets eng und vertrauensvoll.

Der Präsidialrat ist das höchste Entscheidungs- und Kontrollgremium der gemeinnützigen Björn Steiger Stiftung. Es berät und kontrolliert den Vorstand und legt die grundsätzliche inhaltliche Ausrichtung der Stiftungsarbeit fest. Vorsitzender des Rats ist Prof. Jürgen Gramke, u. a. ehemaliger Minister für Wirtschaft und Technologie des Landes Sachsen-Anhalt, ehemaliges Präsidiumsmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und Vorstandsvorsitzender des Institute for European Affairs (INEA). Weitere Mitglieder des Präsidialrates sind die Unternehmerin Liz Mohn, der Manager Dr. Rüdiger Grube (stellvertretender Vorsitzender), der ehemalige Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und jetzige Präsident der Deutschen Verkehrswacht Prof. Kurt Bodewig, der EU-Kommissar und ehemalige Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg Günther Oettinger sowie Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und amtierender Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung des bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufs 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall, dem Frühgeborenentransport und der Alarmierung von Ersthelfern per App.

Weitere Informationen:

Tobias Langenbach

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
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01.08.2019
Prof. Klaus-Dieter Scheurle ist neues Mitglied im Präsidialrat
Der Präsidialrat der Björn Steiger Stiftung wird erweitert: Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und amtierender Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, ist ab sofort ehrenamtliches Mitglied im obersten Kontroll- und Entscheidungsgremium der Stiftung. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Professor Scheurle eine sehr erfahrene und allseits wertgeschätzte Persönlichkeit im Rat begrüßen dürfen“, sagte Prof. Jürgen Gramke, Vorsitzender des Präsidialrats der Björn Steiger Stiftung. „Seine Expertise und sein Know-how im Bereich Luftfahrt und Politik sind für die Björn Steiger Stiftung, die sich allumfassend, national und international für die Verbesserung des Rettungswesens einsetzt, sehr wichtig.“

Der Präsidialrat ist das höchste Entscheidungs- und Kontrollgremium der gemeinnützigen Björn Steiger Stiftung. Es berät und kontrolliert den Vorstand und legt die grundsätzliche inhaltliche Ausrichtung der Stiftungsarbeit fest. Vorsitzender des Rats ist Prof. Jürgen Gramke, u. a. ehemaliger Minister für Wirtschaft und Technologie des Landes Sachsen-Anhalt, ehemaliges Präsidiumsmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und Vorstandsvorsitzender des Institute for European Affairs (INEA). Weitere Mitglieder des Präsidialrates sind die Unternehmerin Liz Mohn, der Manager Dr. Rüdiger Grube (stellvertretender Vorsitzender), der ehemalige Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und jetzige Präsident der Deutschen Verkehrswacht Prof. Kurt Bodewig sowie der EU-Kommissar und ehemalige Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg Günther Oettinger.

Die Björn Steiger Stiftung treibt nicht nur eigene Projekte zur Verbesserung des Rettungsdienstes in Deutschland und weltweit voran. Als Schrittmacher der Notfallhilfe bringt sie auch immer wieder politische Forderungen zur Optimierung des Rettungswesens in die öffentliche Diskussion. „Deshalb ist Breite an Fachwissen im Präsidialrat mit Persönlichkeiten, die über große Erfahrung in den Bereichen Politik und Gesellschaft verfügen, für uns als Stiftung unerlässlich“, erklärte Stiftungspräsident Pierre-Enric Steiger. „Professor Scheurle ist daher ein großer Gewinn für uns alle und wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“

Prof. Scheurle betonte bei seiner Berufung in den Präsidialrat, dass er die Arbeit und Leistung der Björn Steiger Stiftung der vergangenen 50 Jahre sehr schätzt. Die Stiftung habe viel bewegt und sei ein herausragendes Beispiel, was persönliches Engagement bewirken kann. Darüber hinaus sei es ihm persönlich ein wichtiges Anliegen, sich an der zukünftigen Gestaltung und Entwicklung der nationalen und internationalen Notfallhilfe mit einbringen zu können. „Gerade im Bereich der Luftfahrt wird es entscheidende Entwicklungen geben, die sich in Zukunft hilfreich und unterstützend auf die Notfallhilfe auswirken können“, sagte Prof. Scheurle. „Denken wir beispielsweise an Drohnen, um Notfallpatienten schneller zu finden und zu transportieren. Meine Erfahrung werde ich sehr gern in die Weiterentwicklung der Stiftungsarbeit und des Rettungswesens einfließen lassen. Ich danke dem Präsidialrat für das entgegengebrachte Vertrauen.“


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung des bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufs 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall, dem Frühgeborenentransport und der Alarmierung von Ersthelfern per App.

Weitere Informationen:

Tobias Langenbach

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
F +49 7195-30 55-912
E pressestelle@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de
23.07.2019
Notrufsäulen werden zu Lebensrettern an Stränden und Badeseen
Künftig werden Notrufsäulen der Björn Steiger Stiftung nicht mehr nur am Straßenrand stehen: Ein neues Projekt der Björn Steiger Stiftung und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Landesverband Württemberg e.V., sorgt dafür, dass Säulen bald auch an Badeseen und Badestränden zu finden sind. Dort können sie im Notfall Leben retten. Andreas Mihm, Projektmanager im Bereich Notruftelefone der Björn Steiger Stiftung, und Christian Lang aus der Stiftungs-Projektentwicklung trafen sich heute mit Armin Flohr, Präsident DLRG Landesverband Württemberg, und Eberhard Metzger, Leiter Einsatz des Landesverbands. Zusammen nahmen sie symbolisch die erste Säule auf dem Stuttgarter DLRG-Gelände am Max-Eyth-See in Betrieb.

In der Pilotphase wollen wir hundert Notrufsäulen an ausgewählten Stränden und Badeseen in Württemberg aufstellen“, erklärte Mihm. Geplant sei die Aufstellung der Säulen zunächst im Rems-Murr-Kreis und am Bodensee. 30 Standorte seien bereits fest und mit genauer Position eingeplant, 45 Standorte seien schon reserviert, hier sei die DLRG in der konkreten Standort-Planung. 25 Standorte seien indes noch nicht vergeben. „Wir wollen das Projekt Schritt für Schritt ausweiten. Städte und Gemeinden können sich daher während und nach der Pilotphase bei uns oder bei der DRLG für die Aufstellung von Notrufsäulen an ihren Badeseen vor Ort bewerben“, sagte Mihm weiter. Es würden auch Standorte berücksichtigt, an denen die DLRG nur zeitweise Mitarbeiter einsetze oder die nicht betreut werden könnten. Eberhard Metzger betonte: Da die DLRG ehrenamtlich tätig sei, könne nicht an allen Seen kontinuierlich Wachdienst sichergestellt werden. „Wachdienste finden an größeren Seen in den Sommermonaten statt. Die Notrufsäulen erhöhen die Chance, schneller am Patienten zu sein“, so Metzger.

Präsident Flohr verwies auf Zahlen: 2018 seien 62 Menschen in Baden-Württemberg ertrunken, 52 davon in Seen, Teichen und Flüssen. „Durch die Notrufsäulen haben wir eine Möglichkeit mehr, dem Ertrinkungstod den Kampf anzusagen“, sagte Flohr. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der Björn Steiger Stiftung, getreu unserem Motto ,Freie Zeit in Sicherheit‘."

Gerade im Sommer, wenn viele Schwimmer im Wasser sind und mit Badeunfällen gerechnet werden muss, können Notrufsäulen an Stränden und Badeseen überlebenswichtig sein. Obwohl in der heutigen Zeit fast jeder ein Handy mit sich führt, ist dies am Badesee oft nicht der Fall. Denn häufig wird das Handy aus Angst vor Diebstahl im Auto oder gleich zu Hause gelassen. Gerät dann ein Sonnen- oder Wasserbader in eine Notsituation, ist schnelle Hilfe gefragt. Notruf absetzen, 112 wählen – aber wie ohne Handy? Die Notrufsäulen können zukünftig sicherstellen, dass Ersthelfer die Leistelle schnell erreichen. Auch im Winter, wenn Schlittschuhläufer auf dem zugefrorenen See unterwegs sind und das Risiko eines Eis-Einbruchs besteht, können die Säulen Leben retten.

Für die neuen Standorte wurden die Notrufsäulen optisch überarbeitet. Sie sind rot und weiß gehalten und stechen farblich hervor. Darüber hinaus gibt es technische Neuerungen: So ist die Säule wartungsfrei. Auch sendet sie beim Absetzen eines Notrufs ein gut sichtbares Leuchtsignal aus und übermittelt per GPS ihre genaue Position. Dies hilft den alarmierten Rettungskräften, schnell zum Notfallort zu finden. An Nachtbeleuchtung und an die Möglichkeit, einen Laien-Defibrillator (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) im Inneren der Säule unterzubringen, wurde ebenfalls gedacht. Die Bedienung der Säule erfolgt per Knopfdruck und ist einfach gehalten. Die Sprachqualität ist sehr gut, Funkanbindung ist über das LTE-Netz garantiert. Betrieben werden die Säulen über Solarenergie, auf Erdkabel kann verzichtet werden. „Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der DRLG haben wir die Möglichkeit bekommen, unser Sicherheitsnetz nochmal auszuweiten“, sagte Christian Lang und bedankte sich bei den Lebensrettern der DLRG. Die nächste Notrufsäule werde am Badesee der Gemeinde Plüderhausen im Rems-Murr-Kreis aufgebaut, kündigte Lang abschließend an.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung des bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufs 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall, dem Frühgeborenentransport und der Alarmierung von Ersthelfern per App.

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