Presse

 
16.11.2018
Dank Lions Club AED-Säule finanziert
Bereits seit Juli dieses Jahres wird im Rahmen des Landkreisprojekts „Herzsicherer Landkreis Freudenstadt“ eine AED-Säule (Automatisierter Externer Defibrillator) im Nationalpark Schwarzwald bereitgehalten. Die Björn Steiger Stiftung ging für diese in finanzielle Vorleistung - nun gibt es einen Sponsor, seinem Engagement ist es zu verdanken, dass die Säule refinanziert werden konnte: der Lions Club Freudenstadt. Die Unterstützung wurde nun offiziell gemacht und die entsprechende Tafel angebracht.

Für uns ist eine große Freude das Projekt ‚Herzsicherer Landkreis Freudenstadt‘ der Björn Steiger Stiftung unterstützen zu können und so die Herzsicherheit in unserer Heimat zu erhöhen“, sagt Bernd Keppler, Schatzmeister des Clubs. Es ist bereits die dritte Säule, die der Lions Club Freudenstadt fördert. „Der Standort im Nationalpark ist aufgrund seines hohen Besucheraufkommens ein prädestinierter Standort.“ Momentan befindet sich das AED-Gerät im Foyer des Haupthauses. Nach Fertigstellung des neuen Gebäudes wird es für die bessere Erreichbarkeit hierhin versetzt werden.

Bei Herzversagen muss schnell Erste Hilfe geleistet werden, nur so können irreparable Schäden vermieden werden. „Mit der AED-Säule sind wir auf den Ernstfall vorbereitet. Bisher kam das Gerät aber glücklicherweise noch nicht zum Einsatz – und wir hoffen natürlich, dass das auch noch eine ganze Weile so bleibt“, so Nationalparkleiter Dr. Thomas Waldenspuhl.

Im Rahmen des Landkreisprojekts hat die Björn Steiger Stiftung in enger Zusammenarbeit mit den einzelnen Gemeinden den Landkreis mit AED-Geräten ausgestattet. Auch die Betreuung der AED-Geräte wird übernommen und bei Bedarf werden weitere Standorte umgesetzt. Die aktuelle Standortübersicht der AED-Geräte können Sie hier einsehen: www.steiger-stiftung.de/aed-freudenstadt. Parallel zu der Ausstattung mit AED-Geräten werden noch immer öffentliche und kostenfreie Schulungen für die Bevölkerung angeboten.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Tobias Langenbach

Björn Steiger Stiftung
Petristraße 12
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
F +49 7195-30 55-912
E t.langenbach@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de
15.11.2018
Schauspielerin Kristin Meyer unterstützt die Björn Steiger Stiftung
Schauspielerin Kristin Meyer (u. a. „GZSZ“ und „Unter uns“, beide RTL, „SOKO“, ZDF) macht sich für den Baby-Notarztwagen der Björn Steiger Stiftung stark. „Mir als Mutter von kleinen Zwillingen liegt der Baby-Notarztwagen ‚Felix‘ besonders am Herzen“, sagte Meyer anlässlich des Welt-Frühgeborenentags am 17. November. „Nicht nur, weil ich aus Erfahrung weiß, wie wichtig und lebensrettend schnelles Handeln für ein Frühchen sein kann, sondern auch, weil es hier um die geht, die unseren ganz besonderen Schutz brauchen.“ 

 Der von der Björn Steiger Stiftung entwickelte Baby-Notarztwagen „Felix“ wird meistens bei Verlegungsfahrten zwischen Geburts- und Spezialkliniken gebraucht. Denn nicht immer ist es möglich, dass Frühchen und kranke Säuglinge dort betreut und medizinisch versorgt werden, wo sie geboren werden. Manchmal sind Verlegungen in eine andere Klinik für einen möglichst guten Start ins Leben unumgänglich. Daher kommt „Felix“ an Standorten zum Einsatz, die eine hohe Transportrate von Säuglingen aufweisen. „Nicht nur für das Frühchen selbst, sondern ebenso für Eltern ist ein solcher Transport belastend“, sagt Meyer. „Wie gut, dass ‚Felix‘ hilft – und die Kleinsten der Kleinen sicher ans Ziel bringt. Was gibt es Schöneres?“

In der Tat ist der Baby-Notarztwagen der Björn Steiger Stiftung technisch hochentwickelt. Der Transport der kleinen Patienten verläuft sicher und schonend. Möglich wird dies durch eine spezielle Dämpfung, eine Akustikdämmung und ein bedienerfreundliches Be- und Entladesystem. Zudem ist der Transportinkubator, ein mobiler Brutkasten, quer zur Fahrtrichtung montiert. Der Grund: Wenn das Fahrzeug bremsen muss, wirken unter Umständen hohe Kräfte auf den Säugling ein. Beim Längstransport könnten Hirnblutungen oder Hirnquetschungen entstehen. Beim Quertransport ist die Gefahr viel geringer – wenn überhaupt vorhanden.

2018 war „Felix“ an drei aktiven Standorten in Deutschland im Einsatz: im niedersächsischen Oldenburg sowie in den sächsischen Städten Chemnitz und Leipzig. Im Zeitraum 1. Januar bis 1. November 2018 brachten die drei Spezialfahrzeuge zusammen 261 Mal Frühchen und kranke Säuglinge sicher ans Ziel und absolvierten dabei insgesamt rund 29.000 Kilometer. Darüber hinaus hat die Björn Steiger Stiftung Krankenhäusern und Kliniken auch einzelne Transportinkubatoren zur Verfügung gestellt. Im Einsatz sind diese Inkubatoren aktuell in Flensburg (Schleswig-Holstein), Neuwied (Rheinland-Pfalz) und Bayreuth (Bayern).

Thomas Pflanz, Manager des Projekts Baby-Notarztwagen bei der Björn Steiger Stiftung, ist Schauspielerin Meyer für ihr Engagement sehr dankbar. „Wir freuen uns, dass Prominente wie Kristin Meyer die Arbeit unserer Stiftung öffentlich unterstützen“, sagt Pflanz. „Ihre Stimmen werden gehört. Durch ihre Vorbildfunktion helfen sie uns dabei, das öffentliche Bewusstsein zum Thema Notfallhilfe und notwendige Verbesserungen Schritt für Schritt zu stärken.“

 Das Baby-Notarztwagenprojekt der Björn Steiger Stiftung wird mithilfe von Spendenaktionen und Sponsoren finanziert. Bereits im Jahr 1974 war die Stiftung für die Entwicklung und Indienststellung des ersten Rettungswagens für Frühgeborene verantwortlich. Mit „Felix“ stellte sie 2012 die fünfte und jüngste Generation des Fahrzeugs vor.    


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

Weitere Informationen:

Tobias Langenbach

Björn Steiger Stiftung
Petristraße 12
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
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H www.steiger-stiftung.de
15.11.2018
Baby-Notarztwagenbilanz 2018: Fast 30.000 gefahrene Kilometer für Frühchen und kranke Säuglinge
261 Mal haben die Baby-Notarztwagen der Björn Steiger Stiftung im Zeitraum 1. Januar bis 1. November 2018 Frühchen und kranke Säuglinge sicher ans Ziel gebracht. Dabei legten sie zusammen bundesweit rund 29.000 Kilometer zurück. Das geht aus der Baby-Notarztwagenbilanz 2018 der Stiftung zum Welt-Frühgeborenentag am 17. November hervor. „Wir freuen uns, dass unser Baby-Notarztwagen ‚Felix‘ Familien helfen und kleine Patienten ans Ziel bringen konnte“, sagt Thomas Pflanz, Manager des Projekts Baby-Notarztwagen bei der Björn Steiger Stiftung. „Die Zahlen zeigen: ‚Felix‘ wurde 2018 gebraucht.“

Das von der Björn Steiger Stiftung entwickelte Spezialfahrzeug „Felix“ wird meistens bei Verlegungsfahrten zwischen Geburts- und Spezialkliniken genutzt. Dementsprechend kommt es an Standorten zum Einsatz, die eine hohe Transportrate von Säuglingen aufweisen. Der Transport selbst verläuft sicher und schonend. Möglich wird dies durch eine spezielle Dämpfung, eine Akustikdämmung und ein bedienerfreundliches Be- und Entladesystem. Zudem ist der Transportinkubator, ein mobiler Brutkasten, quer zur Fahrtrichtung montiert. Der Grund: Wenn das Fahrzeug bremsen muss, wirken unter Umständen hohe Kräfte auf den Säugling ein. Beim Längstransport könnten Hirnblutungen oder Hirnquetschungen entstehen. Beim Quertransport ist die Gefahr viel geringer – wenn überhaupt vorhanden.

Die Bilanz lässt sich weiter aufgliedern. Im angegebenen Zeitraum waren die Baby-Notarztwagen an drei aktiven Standorten stationiert: Oldenburg in Niedersachsen sowie Leipzig und Chemnitz in Sachsen. In Oldenburg absolvierte der Wagen insgesamt rund 9.000 Kilometer bei 45 Fahrten (hier: Stand 1. September 2018), in Chemnitz waren es rund 5.000 Kilometer bei 48 Fahrten. Das Fahrzeug in Leipzig brachte es auf rund 15.000 Kilometer bei 168 Fahrten. Darüber hinaus hat die Björn Steiger Stiftung Krankenhäusern und Kliniken auch einzelne Transportinkubatoren zur Verfügung gestellt. Im Einsatz sind diese Inkubatoren aktuell in Flensburg (Schleswig-Holstein), Neuwied (Rheinland-Pfalz) und Bayreuth (Bayern).

Die Björn Steiger Stiftung möchte zum Welt-Frühgeborenentag auch auf das wichtige Thema Frühgeburten aufmerksam machen – zusammen mit dem Bundesverband „Das frühgeborene Kind“. Nach Angaben des Bundesverbandes kommt jedes elfte Kind in Deutschland vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche und damit als sogenanntes Frühgeborenes zur Welt. Demnach machen Frühgeborene die größte Kinderpatientengruppe aus. „Frühchen ist aber nicht gleich Frühchen“, sagt Barbara Mitschdörfer, Vorstandsvorsitzende von „Das frühgeborene Kind“. Je unreifer ein Kind bei seiner vorzeitigen Geburt sei, desto größer seien die Risiken für ein gesundes Überleben.

Optimale Versorgung von Frühchen und enge Einbindung der Familien sind nach Ansicht beider Organisationen überlebenswichtige Aspekte. Eine nachgeburtliche Verlegung von Frühchen sorge immer für zusätzliche Belastungen bei unreifen Kindern, sagt Barbara Mitschdörfer. „Im besten Fall kommen die Kinder bereits dort zur Welt, wo man sie adäquat versorgen kann und auch für auftretende Komplikationen gut gerüstet ist.“ Thomas Pflanz von der Stiftung schließt sich an: „Der beste Brutkasten ist nach wie vor der Bauch der Mutter.“

Sollte eine nachgeburtliche Verlegung aber dennoch unumgänglich sein, kommt es auf die Art und Weise des Transports an. Dieser müsse „so schonend wie möglich sein“, betont Mitschdörfer. Hier habe „Felix“ erfreuliche Maßstäbe in Deutschland gesetzt.

Das Baby-Notarztwagenprojekt der Björn Steiger Stiftung wird mithilfe von Spendenaktionen und Sponsoren finanziert. Bereits 1974 war die Stiftung für die Entwicklung und Indienststellung des ersten Rettungswagens für Frühgeborene verantwortlich. Mit „Felix“ stellte sie 2012 die fünfte und jüngste Generation des Fahrzeugs vor.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

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