Presse

 
21.10.2020
Zwei neue Laien-Defibrillatoren in Bermatingen
In Bermatingen sind ab sofort zwei öffentlich zugängliche Laien-Defibrillatoren der Björn Steiger Stiftung zu finden. Ein Gerät befindet sich in einem Außenwandkasten an der Hauswand der Terasse vom Landgasthaus Zollerstuben und ist somit 24/7 für Notfälle greifbar. Finanziert wurde es vom Landgasthaus selbst. Der andere Defibrillator befindet sich im SB-Bereich der Sparkassenfiliale Salem-Heiligenberg in der Markdorfer Straße und ist ebenfalls 24/7 zugänglich. Dieser wurde von der Apotheke im Rosenhof und von der Björn Steiger Stiftung finanziert. Wer Zeuge eines Herznotfalls wird, kann mit diesen handlichen mobilen Geräten optimal Erste Hilfe leisten und Leben retten. Die Bedienung des Laien-Defibrillators, auch AED (Automatisierter Externer Defibrillator) genannt, ist absolut narrensicher: Nach dem Einschalten gibt er alle Anwendungsschritte akustisch vor. Im Rahmen des Projekts „Herzsicherer Bodenseekreis“ stattet die Björn Steiger Stiftung öffentliche und hoch frequentierte Orte mit Laien-Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebungsmaßnahmen.

Natalie Kraus-Litzki, Inhaberin des Landgasthauses Zollerstuben, dachte schon länger an eine entsprechende Anschaffung. „Konkrete Fälle in unserem Haus, bei denen ein AED notwendig gewesen wäre, gab es in der jüngeren Vergangenheit zwar nicht, aufgrund der relativ hohen Gästefrequenz, sowohl im Restaurant wie auch im Hotelbereich, haben wir aber schon länger daran gedacht, einen AED im Haus zur Verfügung zu stellen. Der Gedanke kam uns beim Besuch anderer Hotels, die solch eine Einrichtung bereits hatten. Somit kam uns die Initiative Herzsicherer Bodenseekreis hier sehr entgegen. Wir sehen es auch als großen Vorteil, dass das Gerät für jedermann zugänglich ist, was wir so bei einem selbst beschafften Gerät nicht umgesetzt hätten. Hier hätten wir den Zugang sicherlich nur auf Hausgäste beschränkt.“

„Ich habe mich für die Mit-Finanzierung eines Laien-Defibrillators entschieden, da ich weiß, wie wichtig es ist, so schnell wie möglich Erste Hilfe leisten zu können“, erklärt Angelika Mader von der Apotheke im Rosenhof ihr Engagement für das Projekt „Herzsicherer Bodenseekreis“.

Bürgermeister Martin Rupp lobt das Engagement aller Beteiligten. „Ich freue mich für unsere Bürgerinnen und Bürger über die Initiative ,Herzsicherer Bodenseekreis‘ der Björn-Steiger-Stiftung, mit der zwei Laien-Defibrillatoren in Bermatingen realisiert werden konnten. Neben der Stiftung danke ich auch ganz besonders der ,Apotheke im Rosenhof‘ und dem ,Landgasthaus Zollerstuben‘ für Ihre großzügige Spende sowie der Sparkasse Salem-Heiligenberg für ihre Unterstützung – sie alle haben im guten Miteinander die Umsetzung ermöglicht.“

Die Björn Steiger Stiftung kämpft schon lange gegen den Herztod in Deutschland. Sie hat seit 2001 bereits rund 27.000 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“, inzwischen rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung. Im Bodenseekreis startete das Projekt im November 2019. Mittlerweile verfügt der gesamte Landkreis über 48 Laien-Defibrillatoren.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Béla Anda

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-737
F +49 7195-30 55-912
E b.anda@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de


Anna Brenner

Björn Steiger Stiftung
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20.10.2020
Neuer Rettungshubschrauber für NAW Berlin
Die heutige Übergabe des vollständig zu Simulationszwecken umgebauten Rettungstransporthubschraubers vom Typ BK 117 durch die Björn Steiger Stiftung an die Rettungsdienstschule NAW Berlin ist der symbolische Beginn einer gemeinsamen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der akutmedizinischen Aus- und Fortbildung. "Mit der Björn Steiger Stiftung konnten wir einen Partner gewinnen, dem die qualitativ hochwertige und zukunftsorientierte Qualifizierung von Rettungsfachpersonal gleichermaßen am Herzen liegt wie uns.", so Dr. Daniela Kanz, Geschäftsführerin von NAW Berlin. "Wir haben die BK117 innen so ausgebaut, dass sie optimal für Schulungszwecke genutzt werden kann. Es freut uns, sie nun an NAW Berlin übergeben zu können", ergänzt Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung. Die BK 117 ersetzt die bisherige BO 105 und wird im Rahmen von Intensivtransport- und Notarztkursen sowie vielen weiteren Fortbildungen eingesetzt.


NAW Berlin

NAW Berlin ist eine staatlich anerkannte Rettungsdienstschule mit Sitz in Berlin. Jährlich werden etwa 500 Rettungsfachkräfte und 600 Notfallmediziner aus- und fortgebildet. Hinzu kommen zahlreiche individuelle Notfalltrainings für Krankenhäuser und Rettungsdienste sowie die Konzeptionierung von e-learning Modulen.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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08.10.2020
Herzensprojekt der Stiftung nun auch in Konstanz
Die Herzen von Konstanz werden künftig sicherer sein: Der Landkreis und die Björn Steiger Stiftung gaben heute den Startschuss für das Projekt „Herzsicher“. An hoch frequentierten Orten stellt die Stiftung öffentlich zugängliche Laien-Defibrillatoren (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) zur Verfügung. Außerdem soll die Bevölkerung im Rahmen von kostenlosen Schulungen mit Wiederbelebungsmaßnahmen vertraut gemacht werden.

Landrat Zeno Danner, Bürgermeister Florian Zindeler und Johanna Ziegler von der Björn Steiger Stiftung nahmen symbolisch das erste Gerät vor dem Rathaus der Gemeinde Hohenfels entgegen. Dieser AED befindet sich nach Abschluss der Fassadensanierungsarbeiten am Gemeindezentrum in einem Außenwandkasten und ist somit 24/7 für Notfälle greifbar. „Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die führende Todesursache in Deutschland. Insbesondere Herzinfarkte sind eine Lebensgefahr aus heiterem Himmel. In solchen Fällen sind umgehende Reanimationsmaßnahmen lebensrettend. Umso wichtiger ist das Projekt ,Herzsicherer Landkreis Konstanz‘ – denn mit einer flächendeckenden örtlichen Versorgung von Laien-Defibrillatoren erhöhen wir die Überlebenschance unserer Mitmenschen entscheidend!“, sagte Danner. Auch Florian Zindeler freut sich über die neue Kooperation. „Bereits nach dem ersten Gespräch war ich absolut überzeugt davon, dass unsere Gemeinde Hohenfels noch etwas sicherer werden kann. Daraufhin haben wir unverzüglich die gemeinsamen Grundlagen geschaffen und einen zentralen Standort definiert.“ Johanna Ziegler von der Björn Steiger Stiftung erklärte, wie einfach die Geräte zu verwenden sind. „Nach dem Einschalten ertönen akustische Anweisungen und die nötigen Handgriffe sind kinderleicht. Je mehr Menschen diese Geräte kennen und sich den Einsatz zutrauen, desto mehr Menschen können vor dem Herztod gerettet werden. Ich möchte mich bei allen Beteiligten dafür bedanken, dass wir gemeinsam dieses wichtige Thema hier im Landkreis Konstanz angehen.“

Pro 1.500 Einwohner ist ein Gerät geplant, insgesamt also ca. 180 für das Kreisgebiet. Die Stiftung sucht zudem das Gespräch mit den lokalen Hilfsorganisationen, um die Umsetzung der Wiederbelebungsschulungen zu planen. Auch Kinder- und Jugendprojekte der Stiftung werden als wichtige Bausteine der Herzsicherheit im Landkreis Konstanz verankert. „Retten macht Schule“, ein Projekt, welches Wiederbelebungsmaßnahmen im Schulunterricht ab der siebten Klasse integrieren will, ist sogar bereits an sechs Schulen im Landkreis aktiv. Das Grundschulprojekt „Sani Sanelli“ war ebenfalls an vielen Schulen in der Region zu Besuch. Hierbei erlernen die Kinder spielerisch das richtige Verhalten im Notfall. Zudem stellte die Stiftung in den vergangenen Monaten 27 moderne Notrufsäulen im Landkreis in Ufernähe auf. Über diese kann bei Ertrinkungs- und anderen Notfällen schnell Hilfe angefordert werden.

Für den weiteren Projektverlauf ist die Björn Steiger Stiftung auf private und gewerbliche Sponsoren angewiesen. Denn erst in Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort kann das Projekt gelingen. Es gehe darum, den Kreis umfassend herzsicher zu machen, betonte Ziegler. Jeder, der die Aufstellung eines neuen AED-Geräts finanziell unterstütze, anderweitig für die Arbeit der Stiftung spende oder eine Schulung besuche, leiste hierfür einen wichtigen Beitrag.

Die Björn Steiger Stiftung kämpft schon lange gegen den Herztod in Deutschland. Sie hat seit 2001 bereits rund 27.000 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“, inzwischen rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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