Presse

 
16.05.2019
Björn Steiger Stiftung übergibt Defibrillatoren an die Stadt Winnenden
Winnenden flächendeckend mit Laien-Defibrillatoren zu versorgen, ist für mich schon lange ein Herzenswunsch. Dass dies im Jubiläumsjahr der Stiftung gelingt, freut mich und alle Mitarbeiter der Björn Steiger Stiftung umso mehr“, sagte Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung, bei der offiziellen Übergabe der Laien-Defibrillatoren (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) an die Stadt Winnenden. Insgesamt sollen 15 Standorte in der Kernstadt und in den Stadtteilen mit Defibrillatoren ausgestattet werden. Am 16. Mai 2019 wurde nun einer davon symbolisch an das Mineralfreibad Höfen überreicht und in den dortigen Außenkasten übernommen.

Projekt „Herzsicheres Winnenden“
Der Herztod ist mit 100.000 Opfern jährlich eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Betroffene haben im Falle eines Herzstillstands meist nur eine Chance, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen und ein AED eingesetzt wird. Mit der Initiative „Herzsicher“ setzt sich die Björn Steiger Stiftung für die flächendeckende Verbreitung von AED-Geräten ein. Insgesamt 15 neue AED-Geräte stellt die Stiftung der Stadt Winnenden zur Verfügung. Bereits in der Vergangenheit hatte die Stiftung 13 Geräte aufgestellt. „Es ist toll, dass wir mit der Björn Steiger Stiftung eine Institution in Winnenden haben, die mit einer solchen Aktion hilft Leben zu retten. Ich bin ihr sehr dankbar, dass wir gemeinsam das Laien-Defibrillatorennetz in der Kernstadt und den Stadtteilen ausbauen können“, freut sich Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth.

AEDs öffentlich zugänglich
Besonders erfreulich ist, dass die AEDs öffentlich zugänglich und für jedermann nutzbar sind. Die grauen Außenkästen sind gut sichtbar an Häuserwänden, Gebäuden und Mauern angebracht. Darin befindet sich der AED, welcher einfach und unkompliziert angewandt werden kann. Auch im Mineralfreibad Höfen ist der Defibrillator im Außenkasten am Eingangsbereich des Bades zu finden. „Der Standort ist optimal, da er leicht zugänglich ist und somit schnelle Hilfe für Notfälle im Bad und außerhalb bietet“, so Jochen Mulfinger, Geschäftsführer der Stadtwerke Winnenden.

Die Björn Steiger Stiftung bietet zusätzlich kostenlose und öffentliche Schulungen zur Anwendung der Laien-Defibrillatoren an. Ziel ist es, eventuelle Hemmungen potenzieller Benutzer abzubauen. Schulungstermine finden Sie in Kürze im Blickpunkt.

Im Folgenden eine Übersicht der Standorte:

Rathaus Winnenden, Torstr.10 (Innengerät)
Bacher Backhäusle (Außengerät)
Sportfreunde Höfen-Baach (Außengerät)
Kindergarten Höfen, Eckehardstr. 34 (Außengerät)
Mineralfreibad Höfen (Außengerät)
Schöne Aussicht Bürg (Außengerät)
Volksbank Hertmannsweiler, Wiesentalstr. 15 (Innengerät)
Messer Giesser GmbH, Johannes-Gieser-Str. 1 (Außengerät)
Tennisclub Birkmannsweiler, Talaue (Außengerät)
Kreissparkasse, Birkmannsweiler, Querstr. 3 (Innengerät)
Messer Giesser Birkmannsweiler, Birkenstr. 8 (Außengerät)
Backhäuschen Breuningsweiler (Außengerät)
Sportplatz Breuningsweiler (Innengerät)
Hanweiler Backhäuschen (Außengerät)
Volksbank Schelmenholz, Theodor-Heuss-Platz 2 (Innengerät)
Grundschule Hungerberg (Außengerät)
Rathaus Winnenden, Bengelstr. 5 (Außengerät)


Absender:
Stadtverwaltung Winnenden
Emely Rehberger
Pressesprecherin

Torstraße 10, 71364 Winnenden
Telefon: 07195 13-103, Fax: 07195 13-400
E-Mail: emely.rehberger@winnenden.de, Internet: www.winnenden.de
14.05.2019
Weiterstadt wird herzsicher
Weiterstadt im Rhein-Main-Gebiet wird herzsicher. Heute rüstete die Björn Steiger Stiftung, die sich bundesweit für eine bessere Notfallhilfe einsetzt, zusammen mit der Stadt Weiterstadt und ortsansässigen Unternehmen die ersten drei Standorte im Stadtgebiet mit Laien-Defibrillatoren (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) aus. „Wir freuen uns sehr, dass Weiterstadt mit uns zusammen den Kampf gegen den Herztod aufgenommen hat“, sagte Ulrich Schreiner, Geschäftsführer des Bereichs Rettungsdienst der Björn Steiger Stiftung, bei der symbolischen Übergabe des ersten AED-Geräts im Rathaus. „Zusammen können und werden wir viel erreichen.“ Weiterstadts Bürgermeister Ralf Möller sagte: „Neben dem Aufstellen der Geräte hat mich vor allem das Konzept der Schulungen überzeugt. Sobald ich gelernt habe, mit dem AED umzugehen, sinkt die Hemmschwelle, im Notfall zu helfen – das kann Leben retten.“

Ein AED sorgt durch Stromimpulse und zusammen mit einer Herzdruckmassage dafür, dass ein aus dem Takt geratenes Herz wieder in den richtigen Rhythmus kommt. Zur Bestimmung der ersten drei AED-Standorte haben sich Stiftung und Stadtverwaltung eng abgestimmt. Die Geräte stehen nun in den Eingangsbereichen des Bürgerzentrums, des Rathauses und des Stadtbüros bereit. Im Falle eines Herzstillstands können Ersthelfer die Geräte schnell und gut erreichen. Dies ist aber erst der Anfang: Nach und nach werden noch mehr Laien-Defibrillatoren in den Bürgerhäusern, Sporthallen und im Hallenbad installiert. Darüber hinaus wird die Stiftung in Kooperation mit ihren Partnern auch die Einwohner in Sachen Wiederbelebung schulen. Trainiert wird dort unter anderem, wie eine Herzdruckmassage durchgeführt wird und wie ein Laien-Defibrillator funktioniert.

Der Kampf gegen den Herztod ist ein Kernthema der Björn Steiger Stiftung. 2013 startete ihr Projekt „Herzsicher“, um die Massenverbreitung von Laien-Defibrillatoren voranzutreiben. Das Konzept: an belebten Orten wie Rathäusern und öffentlichen Plätzen zusammen mit lokalen Partnern AED-Säulen aufstellen und Schulungen für die Bevölkerung anbieten. Aktuell werden gleich mehrere Regionen von der Stiftung herzsicher gemacht: Der Landkreis Freudenstadt, die Gemeinde Straubenhardt und die Städte Winnenden und Heidelberg in Baden-Württemberg gehören ebenso dazu wie der hessische Landkreis Marburg-Biedenkopf und nun auch als erste Kommune in Südhessen Weiterstadt.

Der Herztod fordert rund 100.000 Opfer pro Jahr. Dabei haben Betroffene eine realistische Überlebenschance, wenn schnell und beherzt geholfen wird. „Pro Minute sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit nach Eintreten des Herzstillstands um zehn Prozent, wenn überhaupt keine Erste Hilfe geleistet wird“, erläutert Schreiner. Dagegen liege die Überlebensrate bei realistischen 50 bis 70 Prozent, wenn Ersthelfer sofort nach dem Stillstand mit einer Herzdruckmassage beginnen und ein AED-Gerät innerhalb der ersten drei Minuten zum Einsatz bringen. „Das macht die Kombination von Herzdruckmassage und AED-Gerät auch so effektiv“, so Schreiner weiter. „Genau deshalb engagieren wir uns mit aller Kraft für ein herzsicheres Deutschland.“


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung des bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufs 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall, dem Frühgeborenentransport und der Alarmierung von Ersthelfern per App.

Weitere Informationen:

Tobias Langenbach

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
F +49 7195-30 55-912
E pressestelle@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de
14.05.2019
Mobile Retter in Bielefeld im Einsatz
Heute erfolgte in Bielefeld die Live-Schaltung des Systems Mobile Retter. Die Initiative der Björn Steiger Stiftung hat das Ziel, die Rettungskette entscheidend zu ergänzen: Ehrenamtliche, qualifizierte Retter werden über die Mobile Retter-App alarmiert und können bei einem Notfall in ihrer Nähe schnell Erste Hilfe leisten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Das System, das sich bereits in zehn Regionen in Deutschland etabliert hat, wird in Bielefeld von vielen Schultern getragen: Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, der beteiligten Hilfsorganisationen und der Ärztekammer Westfalen-Lippe stellten Anja Ritschel, Erste Beigeordnete der Stadt Bielefeld, Hans-Dieter Mühlenweg, Amtsleiter des Feuerwehramtes der Stadt Bielefeld, und Dennis Brüntje, Leiter Operatives Mobile Retter e.V., das Projekt vor und läuteten den Alarmierungsstart ein.

In Bielefeld startet das Projekt mit 220 registrierten und einsatzbereiten Mobilen Rettern. Geht ein Notruf mit der Meldung Herz-Kreislauf-Stillstand oder Bewusstlosigkeit in der Rettungsleitstelle Bielefeld (112) ein, lösen die Disponenten neben dem Alarm für den Rettungsdienst ab sofort auch eine Alarmierung über die Mobile Retter-App aus. Das zugrundeliegende System ortet dann registrierte Ersthelfer im unmittelbaren Umkreis des Einsatzortes und sendet eine Anfrage auf ihr Smartphone. Nimmt der Mobile Retter den Einsatz an, bekommt er Details wie Ort, Wegbeschreibung und Art des Notfalls übermittelt. Der Ersthelfer kann sich auf den Weg zum Patienten machen und mit Erste-Hilfe-Maßnahmen die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken.

Wir freuen uns sehr, das System Mobile Retter in Bielefeld zu integrieren. Die zusätzliche qualifizierte Unterstützung hilft uns, im Notfall noch schneller zu reagieren und Leben zu retten“, betont Anja Ritschel. Künftig arbeiten die Stadt Bielefeld und der Kreis Gütersloh, in dem das System bereits erfolgreich etabliert ist, zusammen. Die beiden Regionen erhöhen damit die Reichweite der App und die Anzahl der alarmierbaren Mobilen Retter. „Die Initiative lebt von den Menschen, die sich dafür engagieren. Nur mit ehrenamtlichen Ersthelfern und ihrem beherzten Engagement ist es möglich, das System erfolgreich und nachhaltig umzusetzen. Daher rufen wir dazu auf, dass sich so viele Helfer wie möglich beteiligen“, erklärt Dennis Brüntje.

Es ist für alle Personen mit folgenden und ähnlichen Qualifikationen möglich, ehrenamtlicher Mobiler Retter zu werden: Angehörige von Hilfsorganisationen, Ärzte, Rettungsdienstmitarbeiter, Feuerwehrleute, Gesundheits- und Krankenpfleger, DLRG, THW, Sanitätsdienst, Einsatzersthelfer Alpha/Bravo (Sanitätsausbildungsstufen der Bundeswehr). Einfach die Mobile Retter-App herunterladen, registrieren und für ein Training anmelden.

Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung des bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufs 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall, dem Frühgeborenentransport und der Alarmierung von Ersthelfern per App.

Mobile Retter e.V.

Als Initiative setzt sich der gemeinnützige Mobile Retter e.V. seit Anfang 2014 für die Verbreitung Smartphone-basierter Alarmierung von qualifizierten Ersthelfern bei lebensbedrohlichen Notfällen ein. So konnten Mobile Retter in den vergangenen Jahren bereits Dutzende Menschenleben retten. Die Vision ist eine bundesweite Abdeckung mit 100.000 Mobilen Rettern, wodurch bis zu 10.000 Menschenleben pro Jahr gerettet werden könnten. Seit Februar sind die Mobilen Retter eine Initiative der Björn Steiger Stiftung.

Weitere Informationen:

Tobias Langenbach
Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
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Kontakt

 
Tobias Langenbach
Pressesprecher
+49 7195-30 55-215
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