Presse

 
15.06.2021
Überzeugende Beiträge, verdiente Gewinner: Journalistenpreis 2021 für Beiträge der WELT und des NDR in Berlin übergeben
Die Björn Steiger Stiftung hat die Preisträger ihres diesjährigen Journalistenpreises am 11. Juni 2021 in Berlin ausgezeichnet. Die mit jeweils 4.500 Euro dotierten Preise der Björn Steiger Stiftung wurden vom Jury-Vorsitzenden Wolfgang Kubicki, MdB und Vizepräsident des Deutschen Bundestages, und Nicolas Basse, dem Hauptstadtrepräsentanten der Björn Steiger Stiftung, am Deutschen Bundestag übergeben. Die Jury unter Vorsitz von Wolfgang Kubicki hatte bereits im April die Reportagen von Johannes Koch (Norddeutscher Rundfunk) „Systemrelevant; Rettungsdienst trotz Corona“ und von Christian Schweppe (WELT) „Für Ronjas Rettung fehlten bloß Minuten“ als Preisträger gekürt. Die Beiträge sind jeweils im November 2020 erschienen.

„Dokumentation und mediale Aufklärung über die Leistungen, aber auch über die Herausforderungen und Missstände in der rettungsdienstlichen Versorgung in ganz Deutschland werden immer wichtiger - und die journalistischen Arbeiten von Johannes Koch und Christian Schweppe haben auf ganz verschiedene Weise hervorragend veranschaulicht, welch enormen Belastungen die Einsatzkräfte im Rettungsdienst immer wieder ausgesetzt sind“, betonte Kubicki in einer kurzen Laudatio gegenüber den beiden Preisträgern.

„Wir freuen uns seitens der Björn Steiger Stiftung sehr darüber, dass Johannes Koch und Christian Schweppe jeweils sehr unterschiedliche Herausforderungen in der rettungsdienstlichen Versorgung journalistisch aufgegriffen haben. Die Ruhe, mit der beide Reportagen den überaus harten Berufsalltag von Einsatz- und Rettungskräften dokumentieren, ist beeindruckend, es sind überzeugende Beiträge und verdiente Gewinner. Wir hoffen, dass wir mit unserem Journalistenpreis auch in Zukunft dazu beitragen können, das Bewusstsein der Bevölkerung für rettungsdienstliche Belange zu schärfen“, ergänzte Nicolas Basse.

Der Jury um Wolfgang Kubicki gehörten neben Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung, auch Dr. Melanie Amann („Spiegel“), Corinna Budras (FAZ), Marion Kracht (Schauspielerin, u. a. „Babylon Berlin“), Kristin Meyer (Schauspielerin, u. a. „GZSZ“), Dr. Sarah Tacke (ZDF), Markus Bräuer (Medienbeauftragter des Rates der Ev. Kirche in Deutschland), Dr. Sebastian Engelbrecht (Deutschlandfunk) und Dr. Hendrik Wieduwilt (Kommunikationsberater bei FAKTOR 3) an. Die Björn Steiger Stiftung schreibt ihren Journalistenpreis alle zwei Jahre aus, um herausragende journalistische Arbeiten über die rettungsdienstliche Versorgung in Deutschland zu würdigen und um das gesellschaftliche Bewusstsein für bestehende Herausforderungen in diesem Bereich zu erweitern.

Links zu den Beiträgen:

„Für Ronjas Rettung fehlten bloß Minuten" >

„Systemrelevant; Rettungsdienst trotz Corona" >


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Béla Anda

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-0
E pressestelle@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de


Christian Hoppe

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-711
E pressestelle@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de
08.06.2021
Aufzeichnung Fachkongress der Björn Steiger Stiftung jetzt kostenlos online
Vor über 50 Jahren legte die Björn Steiger Stiftung den Grundstein für den Rettungsdienst in Deutschland. Viel hat sich seit 1969 verbessert. Dennoch ist das Rettungswesen noch lange nicht dort, wo es sein sollte. Nach dem ersten Kongress „Wege zum Rettungsdienst der Zukunft“ in Berlin im Jahr 2019 veranstaltete die Björn Steiger Stiftung am 17. April 2021 ihren zweiten Kongress. In dieser Veranstaltung standen die Notfallsanitäter*innen im Zentrum. Darüber hinaus wurde der Blick auf die gesamte Rettungskette gelegt. Der Kongress fand online statt und umfasste 19 je 15-minütige Vorträge. Alle Vorträge stellen wir der breiten Öffentlichkeit und insbesondere den Fachmedien im Nachgang zu unserer Veranstaltung einzeln oder im gesamten Live-Stream unter www.steiger-stiftung.de zur Verfügung. Zur Veranstaltung im April schalteten sich über 1.500 Teilnehmer zu. Ein Besuch lohnt sich sehr: „ https://www.steiger-stiftung.de/veranstaltungen/rueckblick/rettungsdienstderzukunft2021" >

und „ https://www.steiger-stiftung.de/onlinekongress" >



Die Vorträge der Referenten vermitteln viele Informationen zu aktuellen Themen, zum Beispiel zur Rechts- und Patientensicherheit vor dem Hintergrund der neuen Gesetzgebung oder praktischen Hinweisen zur Arbeitssicherheit. Verschiedene Vorträge gaben Einblicke in neue Schulungsmöglichkeiten in Form von e-learning, Simulation und 3-D-Brille.

Wie die Digitalisierung den Rettungsdienst in Zukunft verbessern kann, wird am Beispiel der Patientensteuerung, des effizienten Einsatzes von Rettungsmitteln und der Übergabe der Patientendaten aus dem Rettungswagen ins Kliniksystem aufgezeigt. Darüber hinaus erfahren die Besucher, wie künstliche Intelligenz gewinnbringend für den Rettungsdienst eingesetzt werden kann. Die Mitarbeiter*innen im Rettungsdienst stehen in ihrem Berufsalltag besonderen Herausforderungen gegenüber. Eine Studie zur psychischen Belastung im Rettungsdienst ging diesem Thema auf den Grund. Darüber hinaus beleuchtet ein Vortrag den Personalmangel, dem der Rettungsdienst gegenübersteht.

Umrahmt werden die Inhalte durch Vorträge zu einer der zentralen Forderungen der Björn Steiger Stiftung: Strukturen, die sich regional und im Ausland bewähren und den Rettungsdienst qualitativ besser und effizienter machen, sollen einheitlich für ganz Deutschland gelten. Ein Lagebericht zum aktuellen Stand sowie positive bundeslandübergreifende Beispiele werden aufgezeigt.




Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Béla Anda

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-0
E pressestelle@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de


Christian Hoppe

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-711
E pressestelle@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de
31.05.2021
Laien-Defibrillator an das Theater im Pariser Hof gespendet
Herzensangelegenheit - im wahrsten Sinne des Wortes. Am Wiesbadener Theater im Pariser Hof in der Spiegelgasse 9 ist ab sofort ein zugänglicher Laien-Defibrillator der Björn Steiger Stiftung vorhanden. Dieser ist zu den Veranstaltungen und Öffnungszeiten des Theaters wie auch des benachbarten Restaurants frei zugänglich. Wer Zeugin oder Zeuge eines Herznotfalls wird, kann mit diesem handlichen mobilen Gerät umgehend Erste Hilfe leisten und Leben retten. Die Bedienung des Laien-Defibrillators, auch AED (Automatisierter Externer Defibrillator) genannt, ist denkbar einfach: Nach dem Einschalten gibt er alle Anwendungsschritte akustisch vor.

Das Gerät befindet sich in einem Wandkasten vor dem Theatersaal im Foyer.

Fabián Kuhl, 1. Vorstandsvorsitzender des Theaters, freut sich über das lebensrettende Gerät in der Kultureinrichtung: „Am plötzlichen Herztod sterben nach wie vor ungefähr 100.000 Menschen in ganz Deutschland - Jahr für Jahr. Oft sterben sie, weil ihnen nicht rechtzeitig oder gar nicht geholfen wird. Dabei sind Erste Hilfe und sogar lebensrettende Maßnahmen kinderleicht! Dank der Björn Steiger Stiftung sind wir für solche Notfälle nun bestmöglich ausgestattet - und das nützt auch unseren Mitmenschen in Wiesbaden. Wir freuen uns, dass unser Theater ab sofort herzsicher ist.“

Angelo Sapia, Projektmanager „Herzsicher“ der Björn Steiger Stiftung ergänzt: „Jedes zugängliche AED-Gerät ist für eine verbesserte Herzsicherheit von wesentlicher Bedeutung. Das gilt von Sylt bis zum Bodensee, vom Dreiländereck bei Aachen bis zur ländlichen Umgebung am östlichen Stadtrand von Görlitz - und natürlich auch in Wiesbaden. Wir von der Björn Steiger Stiftung freuen uns deshalb sehr darüber, dass auch die hessische Landeshauptstadt von nun an herzsicherer als bisher ist - und wir setzen unser Projekt fort.“

Die Björn Steiger Stiftung kämpft bereits seit langen Jahren gegen den Herztod in Deutschland. Sie hat seit 2001 rund 27.000 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“, inzwischen rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die breite Bevölkerung in Wiederbelebungsmaßnahmen.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Béla Anda

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-0
E pressestelle@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de


Anna Brenner

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
E pressestelle@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de

Kontakt

 
Béla Anda*
Leiter der Kommunikation
+49 7195-30 55-0
*über ABC Communication

Anna Brenner
Pressereferentin
+49 7195-30 55-215
Béla Anda*
Leiter der Kommunikation
+49 7195-30 55-0

Anna Brenner
Pressereferentin
+49 7195-30 55-215
Björn Steiger Stiftung
Stiftung bürgerlichen Rechts

Post- und Besucheradresse:
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden

Firmensitz:
Petristraße 12
71364 Winnenden

T +49 7195-30 55-0
Presseverteiler