Botschafter

 

„Erste Hilfe ist nichts Fremdes oder etwas, vor dem man Angst haben muss. Im Gegenteil: Ich wünsche mir, dass sie zur Alltäglichkeit wird.“

Zusammen gegen den Herztod

Die von der „BILD“-Zeitung einmal als „härteste WM-Athletin“ Deutschlands bezeichnete Stabhochspringerin Katharina Bauer kämpft zusammen mit der Björn Steiger Stiftung gegen den Herztod. „Mir geht es darum, öffentliches Bewusstsein für das Thema Herztod und Erste Hilfe zu schaffen“, sagt Bauer. „Wie kann ich Betroffenen helfen? Wie funktioniert eine Herzdruckmassage und wie geht man mit einem Defibrillator um? Ich möchte mit daran arbeiten, dass das alles zur Selbstverständlichkeit wird und jeder weiß, was im Notfall zu tun ist.“

Enge Verbundenheit

Zusammen mit der Björn Steiger Stiftung setzt sich Katharina Bauer für die Massenverbreitung von Laien-Defibrillatoren und für flächendeckende Erste-Hilfe-Schulungen ein. „So wie ich sieht die Stiftung den Defibrillator als Lebensretter, der immer präsent sein sollte“, betont die Sportlerin. Diese enge Verbundenheit spricht für sich und die Stiftung ist ihr für das ehrenamtliche Engagement sehr dankbar.

Spitzensportlerin mit Defibrillator

Katharina Bauer gehört zur Elite der deutschen Leichtathletik und nahm schon an vielen Welt-, Europa- und nationalen Meisterschaften teil. 2014 wurde sie Team-Europameisterin, 2018 holte sie den ersten Platz bei den Deutschen Hallenmeisterschaften. Dabei musste sie auch Rückschläge wie Handbrüche und einen Bandscheibenvorfall verkraften. Sie stand aber immer wieder auf. Mit sieben Jahren wurde bei Bauer ein Herzfehler festgestellt. Mit der Zeit wurde die Lage ernster, 2018 unterzog sie sich daher einer Operation: Die Ärzte implantierten ihr einen Defibrillator, der das Herz im Notfall wieder in den richtigen Takt bringen kann. Heute begrüßt die Athletin das Gerät als Lebensretter, der sie begleitet und da ist, wenn es darauf ankommt.