Presse

 
Winnenden/Berlin, 13.06.2019
Journalistenpreis: Jury nimmt ihre Arbeit auf

Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki übernimmt Juryvorsitz

Die Björn Steiger Stiftung, die sich bundesweit für bessere Notfallhilfe einsetzt, vergibt zum ersten Mal einen Journalistenpreis. Heute nimmt die Jury, die über den Siegerbeitrag entscheidet, ihre Arbeit auf. Als Vorsitzenden konnte die Stiftung den Bundestags-Vizepräsidenten und stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden Wolfgang Kubicki gewinnen. „Der Preis ist wichtig, weil durch journalistische Tätigkeit öffentliches Bewusstsein geschaffen wird“, sagte Kubicki im Rahmen eines ersten Jurytreffens. Eine breitere Öffentlichkeit könne anschließend Druck ausüben auf den Staat, sich seiner Verantwortung beim Thema Rettungsdienst bewusst zu sein. Menschen in Not müsse schnellstmöglich geholfen werden, so Kubicki weiter.

Mit dem Journalistenpreis will die Björn Steiger Stiftung die Sichtbarkeit des Rettungswesens und der Notfallhilfe in besonderer Weise fördern und den hohen Stellenwert dieses Bereichs in der Gesellschaft betonen. Nach Ansicht der Stiftung ist ein gut funktionierendes Rettungswesen Beweis für eine auf Solidarität aufgebaute Gesellschaft. Vergeben wird der Preis, in dessen Rahmen journalistische Beiträge aus den Kategorien Print, TV, Radio und Online miteinander konkurrieren, am 2. Juli 2019 auf dem von der Stiftung organisierten Fachkongress „Wege zum Rettungsdienst der Zukunft“ in Berlin. Die Auszeichnung ist mit 7.500 Euro dotiert. Die Björn Steiger Stiftung kann darüber hinaus auch einen Sonderpreis für herausragende Verdienste um das Rettungswesen und die Notfallhilfe in der Öffentlichkeit vergeben.

Die Jury wird eingegangene journalistische Arbeiten gründlich sichten und den Siegerbeitrag ermitteln. Weitere Jurymitglieder neben Wolfgang Kubicki sind Dr. Melanie Amann, Leiterin des SPIEGEL-Hauptstadtbüros, Dr. Hendrik Wieduwilt, Berlinkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) und Corinna Budras, Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). Auch die Schauspielerin Kristin Meyer (u. a. „Unter uns“ / „GZSZ“, RTL) ist als Jurorin im Gremium vertreten. Meyer engagiert sich als prominente Fürsprecherin für das Baby-Notarztwagenprojekt „Felix“ der Björn Steiger Stiftung. Mit dabei ist als Jurymitglied auch Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung. „Es ist mir eine Ehre und Freude, mich mit den Jurykolleginnen und -kollegen austauschen zu können“, so Steiger. „Für ihr ehrenamtliches Engagement möchte ich mich herzlich bedanken.“

In einem Video, erreichbar über die Website der Björn Steiger Stiftung, berichten die Jurymitglieder persönlich über ihre Motivation, sich als Preisrichter einzubringen. Eine besondere Würdigung hat die Auslobung des Journalistenpreises auch durch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erhalten: „Es sind in erster Linie die erstklassigen Teams, denen wir zu verdanken haben, dass menschlich und technisch Mögliches auf den Punkt zum Einsatz kommt. Leitstellendisponenten, Notärzte, Notfall- und Rettungssanitäter, Piloten – sie alle laufen nach Absetzen des Notrufs zur Höchstform auf. Mit der Auslobung des Preises macht die Stiftung dieses Engagement sichtbar,“ schreibt Minister Spahn in seinem Grußwort.

Journalistenpreis 2019: Hier geht es zum Video“ >




Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung des bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufs 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall, dem Frühgeborenentransport und der Alarmierung von Ersthelfern per App.

Weitere Informationen:

Tobias Langenbach

Björn Steiger Stiftung
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