DLRG Schleswig-Holstein und Björn Steiger Stiftung für schnelle Rettung bei Ertrinkungsfällen

Unsere Notrufsäulen sind ab sofort auch im nördlichsten Bundesland an Badegewässern verfügbar. Gemeinsam mit Vertretern der DLRG Schleswig-Holstein, der Stadt Eckernförde, der Stadt Hohenlockstedt und der Gemeinde Blekendorf nahmen wir heute symbolisch sechs der ersten Säulen in Schleswig-Holstein in Betrieb. Künftig kann somit auch hier bei Notfällen schnell Hilfe angefordert werden. Zahlreiche weitere Installationen folgen in den nächsten Wochen z. B. an den Standorten Vollerwiek (Eiderstedt), Norgaardholz, Kronsgaard und Hasselberg in Kooperation mit den örtlichen DLRG-Gliederungen.

Die Anzahl derer, die ihren Urlaub an den Stränden von Nord- und Ostsee, aber auch an den zahlreichen Badeseen und Binnengewässern in Schleswig-Holstein verbracht haben, hat dieses Jahr deutlich zugenommen. So kam es in diesem Sommer bereits zu zahlreichen Badeunfällen und einem Anstieg der Ertrinkungszahlen. „Die Gefahren am und im Wasser sind vielfältig und immer wieder kommt es zu tragischen Unfällen. 417 Todesfälle durch Ertrinken gab es 2019 in Deutschland – alleine 19 davon in Schleswig-Holstein – die meisten in Gewässern ohne permanente Badeaufsicht. Das müssen wir leider auch in Schleswig-Holstein, wo in 2020 bereits mehr als 15 Menschen im Wasser ums Leben kamen, so feststellen. Die Notrufsäulen der Björn Steiger Stiftung sind ein wichtiger weiterer Beitrag für die Sicherheit an den Badestellen von Nordsee, Ostsee und unseren Binnengewässern – gerade nach diesem Sommer, an dem wir einen großen Ansturm auf die Strände in Schleswig-Holstein zu verzeichnen hatten“, so Jochen Möller, Präsident des DLRG Landesverbandes Schleswig-Holstein e.V.

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