Beim Empfang zum 40jährigen Jubiläum gab es viel Lob

7. Juli 2009

„Ich freue mich, einer Stiftung gratulieren zu dürfen, die in Deutschland und darüber hinaus zu einem Symbol dafür geworden ist, was die private und soziale Initiative von Einzelnen gesellschaftlich und politisch bewirken kann", freut sich Ministerpräsident Günther H. Oettinger beim Empfang anlässlich des 40. Geburtstages der Björn Steiger Stiftung. Eine große Party zum 40. Jubiläum wollte das Ehepaar Steiger nicht, schließlich ist der Anlass für die Stiftungsgründung der Tod ihres Sohns Björn im Jahr 1969. Der Amoklauf im März 2009 in hat sie jedoch dazu bewegt, mit einem Empfang zum Jubiläum ein positives Zeichen aus der Stadt zu setzen. Durchweg positiv und beeindruckt zeigen sich auch die anderen Laudatoren. So findet es Dr. Rüdiger Grube, Vorstand der deutschen Bahn AG, bemerkenswert, dass ausgerechnet ein Architekt den Ärzten beweisen muss, wozu die Medizin fähig ist. „Wenn man sich die Geschichte der Björn Steiger Stiftung anschaut, scheint sie auf zwei Grundsätzen zu basieren: 1. ’Geht nicht, gibt’s nicht’ und 2. ’Aufhören gilt nicht’. Ins Amerikanische übersetzt klingt das so „Yes, we can!“, sagt er in seiner Rede.

Neben viel mündlichem Lob gibt es auch eine Medaille. Winnendens Oberbürgermeister Bernhard Fritz überreicht den Steigers die goldene Bürgermedaille mit den Worten: „Familie Steiger und die Björn Steiger Stiftung haben Winnenden bundesweit, ja weltweit, bekannt gemacht und ich bin stolz darauf, wenn ich irgendwo in der Republik an einer Notrufsäule vorbeifahre und damit assoziiere, dass diese eine Winnender Initiative ist.“

Irmelie Altendorf, Ehefrau des verstorbenen Künstlers Professor Wolfgang Altendorf, überreicht einen Bildpreis. Bereits 1976 erhielten Steigers das erste Gemälde der Wolfgang-Altendorf-Stiftung für ihr Engagement. Bisher ist es einmalig, dass dieser Preis ein zweites Mal verliehen wurde.

Der Festakt endet mit Justus Frantz, der am Flügel schon eingangs für einen angemessenen musikalischen Rahmen der Veranstaltung sorgt. Mit Chopin entlässt er die über 450 geladenen Gäste in angeregte Gespräche und interessante Begegnungen.

Gesponsert wurde die Veranstaltung von Stuttgarter Hofbräu, Ensinger, den Gastronomen Mink und Benz sowie der Stadt.

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