Retten macht Schule

 
Retten macht Schule
Laut einer Studie der Uniklinik Rostock sind bereits junge Menschen ab der siebten Klasse in der Lage, einen Erwachsenen zu reanimieren. Deshalb startete die Björn Steiger Stiftung 2009 die Initiative „Retten macht Schule“. Ziel ist es, Lehrer an weiterführenden Schulen in der Reanimation auszubilden. Anschließend können diese selbstständig ihren Schülern die Herz-Lungen-Wiederbelebung und die Laien-Defibrillation beibringen.
„Retten macht Schule“ ist für teilnehmende Schulen kostenfrei und wirkt nachhaltig, denn die Schulen bieten den Unterricht in Wiederbelebung für ihre Schüler fünf Jahre lang an. Darüber hinaus erhält jede Schule einen Laien-Defibrillator von der Björn Steiger Stiftung.
Die Björn Steiger Stiftung engagiert sich mit ihrer Initiative „Retten macht Schule“ seit 2018 in Rheinland-Pfalz. Nach dem Erfolg des Pilotprojekts in Neustadt an der Weinstraße arbeiten wir gemeinsam mit unseren Partnern daran, dass die Aktion ausgeweitet wird und den Schulen im Land flächendeckend angeboten werden kann. Im September 2019 startete „Retten macht Schule“ für alle weiterführenden Schulen im südlichen Rheinland-Pfalz.

Umfangreiches Lehrmaterial

Wir sorgen dafür, dass die Lehrkräfte an den Schulen in der Lage sind den Wiederbelebungsunterricht selbstständig durchzuführen. Nach einer Schulung erhalten Lehrerinnen und Lehrer kostenfreies Lehrmaterial zur selbstständigen Vorbereitung ihres Unterrichts: ein Handbuch, Schulungsfilme und eine Präsentation.
Für den Unterricht selbst stellt die Björn Steiger Stiftung den Schulen, ebenfalls kostenfrei, eigens zu diesem Zweck entwickelte Übungspuppen und einen Übungs-Defibrillator zur Verfügung. Für einen begrenzten Zeitraum dürfen die Puppen sogar von den Schülern mit nach Hause genommen werden, damit sie ihren Angehörigen das Gelernte zeigen können.

Teilnehmende Schulen

Ende August 2019 erhielten alle infrage kommenden Schulen im südlichen Rheinland-Pfalz einen Informationsbrief über „Retten macht Schule“ mit Hintergründen zum Projekt und der Einladung zur Teilnahme. Interessierte Schulen können sich über das Teilnahmeformular zurückmelden. Anschließend erhalten sie weitere Informationen zum Projekt und der Durchführung an ihrer Schule.
Die Schulungsunterlagen vermitteln den Lehrkräften das nötige Hintergrundwissen zum Thema Reanimation, damit sie ihre Schüler anleiten und ihr Wissen weitergeben können.

Retten macht Schule in Rheinland-Pfalz

Wir arbeiten zusammen mit der Stiftung Paula Wittenberg und dem Ministerium für Bildung in Rheinland-Pfalz für die Ausbildung von Siebtklässlern in Herz- Lungen-Wiederbelebung. Treten Sie mit uns in Kontakt!

In diesen Landkreisen und kreisfreien Städten sind wir bis jetzt vertreten:

Landkreis Südwestpfalz
Landkreis Mainz-Bingen
Rhein-Pfalz-Kreis
Landkreis Südliche Weinstraße
Landkreis Kusel
Landkreis Kaiserslautern
Landkreis Germersheim
Donnersbergkreis
Landkreis Bad Dürkheim
Landkreis Alzey-Worms
Kreisfreie Stadt Zweibrücken
Kreisfreie Stadt Worms
Kreisfreie Stadt Speyer
Kreisfreie Stadt Pirmasens
Kreisfreie Stadt Landau in der Pfalz
Unsere Partner
Seit dem Landtagsbeschluss vom 26. Oktober 2017 arbeitet das Ministerium für Bildung in Mainz daran, ein landesweites Konzept zu erstellen, um allen Schülern ab der 7. Klasse Grundwissen in der Laien-Reanimation zu vermitteln. Gemeinsam mit dem Bildungsministerium können wir für eine flächendeckende Ausbildung von Lehrern im Bereich Reanimation sorgen, damit diese wiederum ihren Schülern dieses Wissen vermitteln können.
Hier gelangen Sie direkt zu unserem Partner, dem Ministerium für Bildung in Rheinland-Pfalz.
Die Stiftung Paula Wittenberg unterstützt seit 2004 die Notfallversorgung von kleinen Patienten entlang der Rettungskette. Dabei kümmert sie sich auch um die Ausbildung in Laienreanimation und ist für die Björn Steiger Stiftung ein wertvoller Partner in Rheinland-Pfalz.
Hier gelangen Sie direkt zu unserem Partner, der Stiftung Paula Wittenberg.
Weitere Partner begleiten und unterstützen „Retten macht Schule“ am landesweiten Runden Tisch Reanimation. Dazu gehören wichtige medizinische Fachverbände wie der Berufsverband Deutscher Anästhesisten (Landesverband Rheinland-Pfalz), die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (Landesverband Rheinland-Pfalz), die Landesärztekammer sowie die Unfallkasse Rheinland-Pfalz und die Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz.