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21.02.2019

Monatliche Überprüfung der Hilfsfristen reicht längst nicht aus – Versorgungslage wird dadurch nicht besser

Wir kritisieren die Pläne des baden-württembergischen Innenministeriums, künftig jeden Monat kontrollieren zu wollen, ob Rettungsdienste die Hilfsfristen einhalten und beauftragte Rettungsmittel überhaupt personell besetzt sind. Damit sollen Defizite in der regionalen Notfallversorgung abgestellt werden. „Die Pläne des Innenministeriums greifen zu kurz“, sagt Ulrich Schreiner, unser Geschäftsführer im Bereich Rettungsdienst. Dadurch werde sich die Versorgungslage nicht verbessern.

Ein besseres Beispiel liefert der Nachbar Hessen: Dort kontrolliere der jeweilige Rettungsdienstträger – Landkreis oder kreisfreie Stadt – täglich automatisiert, ob die Rettungsdienste die Hilfsfristen inklusive Dispositions-, Ausrücke- und Fahrzeiten einhalten. „Eine Nichtbesetzung eines Rettungsmittels ist nahezu undenkbar, da dies mit Unzuverlässigkeit der Leistungserbringung gleichgesetzt werden könnte“, so Schreiner.

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