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10.05.2022

Feuerwehr Edingen-Neckarhausen erhält Puppen und Defis zum Üben


Wie schön das Gefühl ist, auf der Seite der Gewinner zu stehen, haben die Feuerwehrleute aus Edingen-Neckarhausen am 10. Mai 2022 gespürt. Bei einem Gewinnspiel der Björn Steiger Stiftung beim Sport Award Rhein-Neckar 2021 im vergangenen November hatte Lars Thieme aus Neu-Edingen einen der Hauptpreise gewonnen und dessen Wert spontan der örtlichen Feuerwehr zur Verfügung gestellt. Die Björn Steiger Stiftung hat diese gute Tat belohnt und noch etwas drauf gelegt: So hat die Feuerwehr nun acht Übungspuppen und zwei Übungsgeräte von der Stiftung erhalten Die richtige Anwendung der lebensrettenden AED-Geräte (Automatisierter Externer Defibrillator) wird von den Frauen und Männern der Feuerwehr bereits jedes Jahr bei dem für alle Aktiven obligatorischen Erste-Hilfe-Kurs geübt. Bislang mussten sie sich die Übungspuppen und Defis von anderen leihen, nun haben sie diese selbst zur Verfügung Wie wichtig das Üben ist, belegen die Zahlen: Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 100.000 Menschen an einem unvermittelten Herztod. Oft sterben sie, weil ihnen nicht rechtzeitig oder gar nicht geholfen wird. Der Betroffene hat meist nur eine Chance, wenn sofort mit der Herzdruckmassage begonnen wird und ein Defibrillator zum Einsatz kommt. „Bereits nach fünf Minuten ohne Herzdruckmassage bleiben mit hoher Wahrscheinlichkeit irreparable Schäden zurück“, erläuterte Stephanie Fritz, Projektmanagerin von „Helden.Retten.Leben.“ (HRL) bei der Spenden-Übergabe. Die HRL-Initiative dient der Einübung der Laien-Reanimation am Arbeitsplatz. Damit gelingt der einfache Einstieg in die Themen Erste Hilfe und betriebliches Gesundheitsmanagement. Ursprünglich vom Chemiekonzern BASF ins Leben gerufen, wird „Helden. Retten. Leben.“ seit einigen Jahren von der Björn Steiger Stiftung fortgeführt. Damit Laien schnell und optimal Erste Hilfe leisten können, setzt die Stiftung auf die Breitenausbildung der Bevölkerung und auf die Präsenz von Laien-Defibrillatoren an öffentlichen Orten. „Die handlichen, mobilen Geräte sollten genauso selbstverständlich werden wie Feuerlöscher“, findet Stephanie Fritz - damit im Notfall jeder ein „Held“ sein kann.
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