Presse

 
Freudenstadt, 01.02.2017

Scheckübergabe der Kreissparkasse Freudenstadt an die Björn Steiger Stiftung für „Herzsicherer Landkreis Freudenstadt“

Die Kreissparkasse Freudenstadt überreichte gestern einen symbolischen Scheck von 20.000 Euro an die Björn Steiger Stiftung. Unterstützt wird das Projekt „100.000 Leben zu retten - Herzsicherer Landkreis Freudestadt“, dessen Ziel es ist den kompletten Landkreis mit AED-Geräten (Automatisierter Externer Defibrillator) herzsicher zu machen.

Zur Übergabe waren am Dienstag neben dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Uwe Braun und Projektleiter der Björn Steiger Stiftung Michael Müller auch Landrat Dr. Klaus Michael Rückert zugegen. Die Kreissparkasse Freudenstadt war von dem Vorhaben der Stiftung sofort begeistert und unterstützt sehr gerne die Initiative: „Das ist uns sehr wichtig. Deshalb haben wir unsere Zentrale in Freudenstadt und die Beratungscenter in Horb, Alpirsbach, Dornstetten und Loßburg bereits seit Längerem mit AED-Geräten ausgestattet, die während der Öffnungszeiten für Kunden zugänglich sind“, so Uwe Braun. Die Beratungscenter in Baiersbronn und in Freudenstadt am Marktplatz sollen im 24-Stunden-SB-Bereich ebenfalls AED-Geräte bekommen, dazu noch fünf weitere öffentliche Standorte, wie zum Beispiel die Täleseehalle in Empfingen und das Rathaus in Waldachtal.

Michael Müller freut sich über die positive Resonanz: „Wir bedanken uns bei der Kreissparkasse Freudenstadt für die großzügige Spende. Dass unser Projekt so viel Unterstützung erfährt, auch seitens dem Landrat Dr. Rückert, hätten wir uns nicht träumen lassen.“ Im Rahmen von „Herzsicherer Landkreis Freudenstadt“ werden neben den Laien-Defibrillatoren im Landkreis auch Schulungen für die Bevölkerung angeboten, sodass die AED-Geräte im Ernstfall auch genutzt werden.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

Weitere Informationen:

Anna Eberchart

Björn Steiger Stiftung
Petristraße 12
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
F +49 7195-30 55-912
E a.eberchart@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de