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Bayreuth, 23.03.2011

Eishockey spielen für einen Baby-Notarztwagen in Bayreuth

Am 26./27. März findet der Internationale Hoppers-Cup in statt, dessen Turnier-Einnahmen größtenteils zur Finanzierung eines neuen Baby-Notarztwagen für die Klinikum GmbH verwendet werden. Diese Turnier wiederholt sich dieses Jahr bereits zum 20. Mal und zeigt Spiele der Mannschaften Rusty Blades Frankfurt, Riverrrats Bad Düben, Duisburg Dolphins, Alzbären Trostberg, Oldies Fürstenfeldbruck, Felbabka CZ, EHF Mailing und des Veranstalter-Teams Ice Hoppers. Das Turnier startet Samstag und Sonntag jeweils um 8 Uhr morgens, es endet mit dem Endspiel am Sonntag um 14.20 Uhr.

Rund 30.000 Babys jährlich müssen von Kinder- und Entbindungskliniken in Spezialkliniken transportiert werden. Entweder sind es Frühchen oder eine anfängliche normale Geburt entwickelt sich zum Notfall. Auch Babys, die in normalen Kinderkliniken behandelt werden und deren Zustand sich plötzlich verschlechtert, müssen in sogenannte Perinatalzentren oder Fachkliniken gebracht werden. Damit Frühgeborene, Neugeborene und Babys in Oberfranken optimal transportiert werden können, haben es sich die BSS, die Klinikum GmbH und das Bayerische Rote Kreuz in zum Ziel gesetzt einen modernen Baby-Notarztwagen zum Einsatz zu bringen. Um die über 200 Tausend Euro für den Baby-Notarztwagen in zusammenzutragen, werden Spendenaktionen und Benefizveranstaltungen initiiert. Mit der Spende der Turnier-Einnahmen unterstützt das Team der Ice Hoppers direkt dieses Ziel.

„Wir haben nicht nur Spaß am Eishockey spielen sondern wir möchten damit gerne eine wichtige Initiative wie die Anschaffung eines Baby-Notarztwagens für unsere Heimatstadt unterstützen“, so Wolfgang Kilgert vom Team der Ice Hoppers. Deshalb hofft er auf viele Besucher, die neben dem Spaß am Sport auch gerne eine gute Sache unterstützen. Ebenfalls für gute Stimmung sorgt auch die Players-Party, die am Samstag den 26. März mit DJ Jolo im er Aktienkeller stattfindet. Je mehr Menschen dieses Projekt unterstützen, desto früher kommt der Baby-Notarztwagen in zum Einsatz. Daher suchen auch Repräsentanten der Björn Steiger Stiftung in der Region Förderer für den BNAW. Marco Brand, Andreas Keil, Martin Metz, Manfred Schöringhumer und Arne Salisch tragen Dienstkleidung, können sich ausweisen und sammeln kein Bargeld ein.

Ice Hoppers

Die Mannschaft der Ice Hoppers wurde 1984 von leidenschaftlichen Eishockey-Spielern gegründet. 1986 spielte der Verein das erste Mal auswärts gegen den gastgebenden SG Finanzamt in Rosenheim. Er unterlag mit 2:14, aber weitere Freundschafts-Spiele und Turnier-Teilnahmen folgten. Da es im Raum Nordbayern lange Zeit keine Hobbyliga gab, spielten die Ice Hoppers von 1988 bis 2002 ihre Punkterunde in der Bezirksliga aus.
Da es hierbei immer schwieriger wurde das Ziel des Hobby-Eishockeys zu verfolgen, entschloss man sich vom BEV-Spielbetrieb auszusteigen. Im Jahr 2002 musste sich der der ESV durch Insolvenz fast auflösen, was schließlich zusammen mit den Honky Tonks zur Gründung des er Schlittschuh Club e.V. führte. Mittlerweile besteht die Mannschaft aus Hobby- und ehemaligen Eishockey-Spielern. Immer noch oberstes Ziel ist dabei für alle der Spaß am (Eishockey)Spiel.

Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation, der Handy-Ortung durch Rettungsleitstellen, sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.
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