Presse

 
Winnenden, 15.05.2020
Onlinebefragung von Beschäftigten im Rettungsdienst

SRH Hochschule Heidelberg und Björn Steiger Stiftung starten Umfrage zur Gesundheit von Rettungsdienstmitarbeitern

Zur Verbesserung der Gesundheit der Beschäftigten im Rettungsdienst führt die SRH Hochschule Heidelberg in Zusammenarbeit mit der Björn Steiger Stiftung eine Onlineumfrage durch. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst sind aufgerufen an dieser Umfrage teilzunehmen. Dadurch kann die Forschung zum Thema „Gesundheit von Beschäftigten im Rettungsdienst im Hinblick auf individuelle Schutzfaktoren und Belastungen“ entscheidend unterstützt werden.

Die in der Fakultät für Angewandte Psychologie angesiedelte Umfrage wird über einen Online-Fragebogen durchgeführt, dessen Bearbeitung etwa 15 Minuten Zeit in Anspruch nimmt. Die Teilnahme an der Onlinebefragung ist freiwillig und anonym. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben, sodass keine Rückschlüsse auf Einzelpersonen möglich sind. Nach der Auswertung der Umfrage werden an der Fakultät für Angewandte Psychologie der SRH Hochschule Heidelberg Handlungsempfehlungen entwickelt, die die Gesundheit am Arbeitsplatz fördern sollen.

Zur Teilnahme sind alle Mitarbeiter im Rettungsdienst eingeladen. Zugang zur Umfrage erhalten Sie unter https://www.soscisurvey.de/RD2020/. Bei Fragen und Anmerkungen zur Onlinebefragung kann das Projektteam unter celine.kempkes@stud.hochschule-heidelberg.de kontaktiert werden.




Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.


Weitere Informationen:

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F +49 7195-30 55-912
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