Presse

 
Winnenden, 04.07.2016

Richtigstellung der Pressemeldung vom 13.06.2016

Die Björn Steiger Stiftung hat am 13.06.2016 im Zuge der Vertragsunterzeichnung zum Aufbau eines Rettungswesens nach deutschem Vorbild in China darüber berichtet, dass die Zhongde Metal Group in der Stadt Jieyang sich an der Finanzierung dieses ersten Pilotprojekts mit 50% beteiligen wird. Diese Aussage entstand aufgrund eines kommunikativen Missverständnisses zwischen den Vertragsparteien. Richtig ist, die Zhongde Metal Group in Jieyang wird sich entgegen der Meldung vom 13.06.2016 nicht an der Finanzierung beteiligen. Die Kosten werden durch andere Finanzierungsansätze der Stadtregierung von Jieyang sichergestellt. Die Finanzierung ist nach wie vor gesichert. Am Prinzip, dass die Einsätze den Notfallpatienten nicht in Rechnung gestellt werden, wird festgehalten.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung des bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufs 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall, dem Frühgeborenentransport und der Alarmierung von Ersthelfern per App.

Weitere Informationen:

Tobias Langenbach

Björn Steiger Stiftung
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