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Sulzfeld, 29.10.2020

Rewe-Markt Ströhmann engagiert sich gegen den Herztod

In Sulzfeld im Vereinshaus des FVS Sulzfeld e.V. sowie im Rewe-Markt in der Hauptstraße sind ab sofort zwei öffentlich zugängliche Laien-Defibrillatoren der Björn Steiger Stiftung zu finden. Finanziert wurden beide Geräte von Markus Ströhmann, Inhaber des Rewe-Markts Ströhmann. Wer Zeuge eines Herznotfalls wird, kann mit den handlichen mobilen Defis optimal Erste Hilfe leisten und Leben retten. Die Bedienung des Laien-Defibrillators, auch AED (Automatisierter Externer Defibrillator) genannt, ist absolut narrensicher: Nach dem Einschalten gibt er alle Anwendungsschritte akustisch vor.

Heute fand die symbolische Übergabe der Geräte im Beisein aller Beteiligter an den zwei Standorten statt. Die AED-Säule im Rewe-Markt finden Kunden und Mitarbeiter links vom Eingang Richtung Pfandautomat. „Vor einiger Zeit ereignete sich bei uns im Markt ein solcher Herznotfall. Das war für mich Antrieb, den Markt entsprechend auszustatten und meine Mitarbeiter noch besser für die Reanimation fit zu machen. Mit dem FVS bin ich eng verbunden und es war mir ein persönliches Anliegen, auch hier für mehr Herzsicherheit zu sorgen“, erklärt Markus Ströhmann sein Engagement. Bürgermeisterin Sarina Pfründer ist von dieser Initiative beeindruckt. „Mit diesen zwei Geräten ist Sulzfeld ein großes Stück herzsicherer geworden. Dafür danke ich Herrn Ströhmann.“ Dr. med. Michael Preusch, Oberarzt an der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie des Universitätsklinikums Heidelberg und enger Freund von Markus Ströhmann betont: „Am plötzlichen Herztod sterben ungefähr 100.000 Menschen pro Jahr. Oft sterben sie, weil ihnen nicht rechtzeitig oder gar nicht geholfen wird. Dabei ist Leben retten kinderleicht und man kann nichts falsch machen!“

Die Björn Steiger Stiftung kämpft schon lange gegen den Herztod in Deutschland. Sie hat seit 2001 bereits rund 27.000 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“, inzwischen rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Béla Anda

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-737
F +49 7195-30 55-912
E b.anda@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de


Anna Brenner

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
F +49 7195-30 55-912
E pressestelle@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de