Presse

 
Winnenden, 01.08.2019
CEO der DFS Deutsche Flugsicherung im obersten Entscheidungsgremium der Stiftung

Prof. Klaus-Dieter Scheurle ist neues Mitglied im Präsidialrat

Der Präsidialrat der Björn Steiger Stiftung wird erweitert: Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und amtierender Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, ist ab sofort ehrenamtliches Mitglied im obersten Kontroll- und Entscheidungsgremium der Stiftung. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Professor Scheurle eine sehr erfahrene und allseits wertgeschätzte Persönlichkeit im Rat begrüßen dürfen“, sagte Prof. Jürgen Gramke, Vorsitzender des Präsidialrats der Björn Steiger Stiftung. „Seine Expertise und sein Know-how im Bereich Luftfahrt und Politik sind für die Björn Steiger Stiftung, die sich allumfassend, national und international für die Verbesserung des Rettungswesens einsetzt, sehr wichtig.“

Der Präsidialrat ist das höchste Entscheidungs- und Kontrollgremium der gemeinnützigen Björn Steiger Stiftung. Es berät und kontrolliert den Vorstand und legt die grundsätzliche inhaltliche Ausrichtung der Stiftungsarbeit fest. Vorsitzender des Rats ist Prof. Jürgen Gramke, u. a. ehemaliger Minister für Wirtschaft und Technologie des Landes Sachsen-Anhalt, ehemaliges Präsidiumsmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und Vorstandsvorsitzender des Institute for European Affairs (INEA). Weitere Mitglieder des Präsidialrates sind die Unternehmerin Liz Mohn, der Manager Dr. Rüdiger Grube (stellvertretender Vorsitzender), der ehemalige Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und jetzige Präsident der Deutschen Verkehrswacht Prof. Kurt Bodewig sowie der EU-Kommissar und ehemalige Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg Günther Oettinger.

Die Björn Steiger Stiftung treibt nicht nur eigene Projekte zur Verbesserung des Rettungsdienstes in Deutschland und weltweit voran. Als Schrittmacher der Notfallhilfe bringt sie auch immer wieder politische Forderungen zur Optimierung des Rettungswesens in die öffentliche Diskussion. „Deshalb ist Breite an Fachwissen im Präsidialrat mit Persönlichkeiten, die über große Erfahrung in den Bereichen Politik und Gesellschaft verfügen, für uns als Stiftung unerlässlich“, erklärte Stiftungspräsident Pierre-Enric Steiger. „Professor Scheurle ist daher ein großer Gewinn für uns alle und wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“

Prof. Scheurle betonte bei seiner Berufung in den Präsidialrat, dass er die Arbeit und Leistung der Björn Steiger Stiftung der vergangenen 50 Jahre sehr schätzt. Die Stiftung habe viel bewegt und sei ein herausragendes Beispiel, was persönliches Engagement bewirken kann. Darüber hinaus sei es ihm persönlich ein wichtiges Anliegen, sich an der zukünftigen Gestaltung und Entwicklung der nationalen und internationalen Notfallhilfe mit einbringen zu können. „Gerade im Bereich der Luftfahrt wird es entscheidende Entwicklungen geben, die sich in Zukunft hilfreich und unterstützend auf die Notfallhilfe auswirken können“, sagte Prof. Scheurle. „Denken wir beispielsweise an Drohnen, um Notfallpatienten schneller zu finden und zu transportieren. Meine Erfahrung werde ich sehr gern in die Weiterentwicklung der Stiftungsarbeit und des Rettungswesens einfließen lassen. Ich danke dem Präsidialrat für das entgegengebrachte Vertrauen.“


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung des bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufs 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall, dem Frühgeborenentransport und der Alarmierung von Ersthelfern per App.

Weitere Informationen:

Tobias Langenbach

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