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Schorndorf, 27.07.2017

Mehr Herzsicherheit im Toom-Baumarkt Schorndorf dank Laien-Defibrillator

Seit gestern steht im Toom-Baumarkt in Schorndorf eine AED-Säule der Björn Steiger Stiftung. Das darin befindliche AED-Gerät (Automatisierter Externer Defibrillator) kommt im Falle eines Herztodes zum Einsatz und ist von Laien problemlos bedienbar. Sobald es eingeschaltet ist, gibt es alle notwendigen Schritte akustisch vor. Die Säule befindet sich zentral im Kassenbereich und ist für jeden Kunden und Mitarbeiter des Baumarktes frei zugänglich.

Vier Sponsoren aus Schorndorf und näherer Umgebung haben sich an der Finanzierung der Säule mit dem lebensrettenden Inhalt beteiligt: Die Fahrschule Bischof in Schorndorf, das Foto-Studio Böhringer in Schorndorf, die Hugo Knödler GmbH in Weinstadt und Betten-Veil in Schorndorf. Geschäftsführer des Toom-Baumarkts Christoph Sugg ist dankbar für diese Unterstützung. „Wir haben hier im Baumarkt eine sehr hohe Kundenfrequenz. Mit dem neuen Laien-Defi kann jeder im Notfall schnell reagieren. Ich habe als Geschäftsführer immer über den Tellerrand geschaut und versucht, Dinge für unseren Markt anzustoßen, die nicht selbstverständlich sind. Deswegen habe ich mich sofort für die AED-Säule in unserem Verkaufsraum entschieden“, so Sugg.

Der Herztod ist mit durchschnittlich 100.000 Opfern im Jahr eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Schnelle Erste Hilfe ist entscheidend, denn mit jeder Minute, die ohne Wiederbelebungsmaßnahmen verstreicht, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um 10 Prozent. Anwesende Laien sollten somit sofort den Notruf wählen und mit der Herzdruckmassage beginnen. Ist ein AED-Gerät vor Ort – so wie jetzt im Toom-Baumarkt in Schorndorf – sollte dieser ebenfalls so schnell wie möglich am Betroffenen zum Einsatz kommen, um die Überlebenswahrscheinlichkeit deutlich zu erhöhen.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

Weitere Informationen:

Anna Eberchart

Björn Steiger Stiftung
Petristraße 12
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
F +49 7195-30 55-912
E a.eberchart@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de