Presse

 
Winnenden, 08.07.2020
Initiative für Schulungen zur Laien-Reanimation am Arbeitsplatz

BASF-Projekt „Helden. Retten. Leben.“ ist jetzt eine Initiative der Björn Steiger Stiftung

Zwei Jahre nach dem Start von „Helden. Retten. Leben.“ als unternehmensinterne Gesundheitsaktion der BASF SE hat die Björn Steiger Stiftung das Projekt für betriebliches Gesundheitsmanagement nun unter ihrem Dach integriert. „Nach dem initialen Erfolg des Projekts sind wir stolz darauf, ‚Helden. Retten. Leben.‘ langfristig als Stiftungsinitiative fortführen zu können“, sagt Marcel Schneider, Geschäftsführer der Björn Steiger Stiftung. „Helden. Retten. Leben.“ wendet sich an Arbeitgeber und ihre Beschäftigten, um in Organisationen für das Thema Herzstillstand und Wiederbelebung zu sensibilisieren.

In kompakten Schulungen wird den Teilnehmern ein leichter Einstieg in das Thema Erste Hilfe rund um das Prinzip Prüfen – Rufen – Drücken geboten. Potenzielle Helfer lernen, wie sie im Fall eines Herzstillstands richtig reagieren können. Dafür befassen sie sich erst theoretisch und anschließend in praktischen Übungen mit den entsprechenden Maßnahmen, insbesondere der Herzdruckmassage. Die Björn Steiger Stiftung, die sich für die Verbesserung der Notfallhilfe einsetzt, engagiert sich seit langem für die Verbreitung von Laien-Defibrillatoren und die Ausbildung der Bevölkerung in Wiederbelebungsmaßnahmen. „Helden. Retten. Leben.“ ergänzt damit die Stiftungsarbeit um eine weitere wichtige Zielgruppe für Schulungen zur Reanimation.

Das Projekt wurde im Jahr 2018 als globale Gesundheitsaktion des Ludwigshafener Chemiekonzerns BASF SE ins Leben gerufen. „‚Helden. Retten. Leben. ‘ war sehr erfolgreich und hat gezeigt, wie relevant die Thematik für ein Unternehmen und seine Mitarbeiter, aber auch für die Gesellschaft insgesamt ist. Wir sind froh, dass mittlerweile auch andere Organisationen von diesem Angebot profitieren können“, sagt Michael Heinz, Mitglied des Vorstands der BASF SE und Standortleiter Ludwigshafen. 2019 prüfte die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH im Rahmen einer Pilotphase, welche Weichen für einen regionalen Rollout von „Helden. Retten. Leben.“ gestellt werden müssen. „Es ist erfreulich, dass das Projekt in der Metropolregion Rhein-Neckar auf große Nachfrage stößt. Jetzt nach dem Pilotjahr sind die Prozesse geschmiedet, die Organisation steht und das Projekt hat somit die Reife weiter in der Region und darüber hinaus ausgebaut zu werden“, sagt Dr. Markus Gomer von der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH.

Mit der Übernahme der Trägerschaft zum 1. April durch die Björn Steiger Stiftung kann zukünftig die Ausweitung des Angebots in der Fläche umgesetzt werden. Diesen Schritt begleiten weiterhin die BASF SE und die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH als Projektförderer von „Helden. Retten. Leben.“.



Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Anna Brenner

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