Presse

 
Freudenstadt, 13.02.2019
Fußballfeld der Spielvereinigung Freudenstadt ist herzsicher



Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Tobias Langenbach

Björn Steiger Stiftung
Petristraße 12
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
F +49 7195-30 55-912
E t.langenbach@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de
Köln/Winnenden, 11.02.2019
Björn Steiger Stiftung und Mobile Retter schließen sich zusammen
Zum Europäischen Tag des Notrufs am 11. Februar bündeln Experten der Notfallhilfe ihre Kräfte: Die Björn Steiger Stiftung, die sich bundesweit für eine bessere Notfallhilfe einsetzt, und der Verein Mobile Retter schließen sich zusammen und gründen eine gemeinsame gemeinnützige Organisation. Die Mobilen Retter – eine Initiative, in deren Rahmen ausgebildete Ersthelfer bei einem Notfall per App alarmiert werden – sind damit jetzt ein Projekt der Björn Steiger Stiftung. „Wir freuen uns über diesen Zusammenschluss“, sagte Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung, beim Pressegespräch in Köln. „Durch schnelle Hilfe retten die Mobilen Retter Leben. Ihr Projekt fußt auf moderner Technik und passt inhaltlich perfekt zu unserer Stiftung. Damit stellen wir uns in unserem 50. Bestehensjahr in Sachen Notfallhilfe noch besser für die Zukunft auf.“ Die Björn Steiger Stiftung habe sich von ganzem Herzen der Verbesserung der Notfallhilfe verschrieben, sagte Dr. Stefan Schmitgen, 2. Vorsitzender des Mobile Retter e.V. „Wir teilen diese Motivation und freuen uns darauf, zukünftig gemeinsam weitere Erfolge in diesem Bereich zu erreichen.“

Laien-Defibrillatoren, Alarmierung von Ersthelfern per App, Frühgeborenentransport, Notrufsäulen und Erste-Hilfe-Schulungen: All das geschieht künftig unter dem Dach der Björn Steiger Stiftung. Notfallhilfe wird damit noch koordinierter. Projektpate für die Mobilen Retter ist Jürgen Roters, ehemaliger Oberbürgermeister und früherer Polizeipräsident der Stadt Köln. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Jürgen Roters einen absoluten Experten für das Projekt gewinnen konnten“, sagte Steiger. „Herr Roters verfügt über umfassende Einblicke in das Thema Rettungsdienst, Notfallplanung und Notversorgung“, betonte Dr. Schmitgen. „Mit seiner Erfahrung kann er entscheidend dazu beitragen, das Projekt Mobile Retter weiter voranzubringen.“

Worum geht es bei den Mobilen Rettern? Qualifizierte Ersthelfer wie Krankenschwestern, Feuerwehrleute, Sanitäter und Rettungsschwimmer können sich die Mobile Retter-App herunterladen und sich registrieren. Danach folgt ein Training vor Ort mit einer Qualifikationsüberprüfung und Einweisung in das Projekt. Ist dies erfolgt, werden die Ersthelfer freigeschaltet und stehen als aktive Unterstützung im Notfall zur Verfügung. Wird im Ernstfall über die 112 ein Notruf – aufgrund eines Herz-Kreislauf-Stillstandes oder von Bewusstlosigkeit – abgesetzt, alarmiert die Leitstelle den Rettungsdienst und parallel dazu die Mobilen Retter. Die App lokalisiert die Ersthelfer, die sich in unmittelbarer Nähe zum Notfall befinden, über ihr Smartphone und sendet einen Alarm. Die Mobilen Retter können auf diesen Alarm reagieren und innerhalb kurzer Zeit am Ort des Geschehens sein. Noch bevor die Rettungskräfte eintreffen und übernehmen, können die Helfer mit sofortiger Erster Hilfe wie der Herzdruckmassage starten und die Überlebenschancen des Betroffenen drastisch erhöhen.

Durch den Zusammenschluss beider Organisationen werden auch die über 5.300 aktiven ehrenamtlichen Mobilen Retter Teil der Björn Steiger-Familie. Mit vollem Herzen dabei sein und den Wunsch zu helfen als Grundmotivation des eigenen Tuns ansehen: Dies charakterisiere das Ehrenamt, sagte Stiftungspräsident Steiger. „Wir danken den Rettern für ihr wertvolles Engagement in Sachen Lebensrettung.“ Dr. Schmitgen betonte: „Ohne unsere ehrenamtlichen Helfer wäre die Arbeit der Mobilen Retter nicht möglich. Sie sind es, die das Projekt zum Leben bringen. Ihnen gebührt unsere größte Wertschätzung.“

Aktuell binden Leitstellen in zehn Regionen das System der Mobilen Retter mit ein. Mit Hochdruck wird eine bundesweite Ausweitung angestrebt. Denn genau hier liegt nach Ansicht der Stiftung und der Mobilen Retter ein großes Problem: Nur wenige Landkreise und Städte haben Ersthelfer-Appsysteme wie das der Mobilen Retter in ihre Leitstellen integriert. Zu oft vergeht in Deutschland nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand zu viel Zeit, bis mit Erster Hilfe begonnen wird.

Björn Steiger Stiftung und Mobile Retter fordern: Hier muss dringend gehandelt werden. Gebietskörperschaften wie Landkreise und kreisfreie Städte sollen Alarmierungssysteme für Ersthelfer flächendeckend in Deutschland einsetzen. „Es geht um Menschenleben“, sagte Dr. Schmitgen. Politische Entscheider vor Ort seien aufgefordert, alles Menschenmögliche dafür zu tun, Einwohner effektiv bei Notfällen zu schützen. Erste Hilfe sei kein Luxus, auf den verzichtet werden könne, sondern gehöre zur Grundversorgung, stellte Steiger klar. Gute oder schlechte Überlebenschancen dürften keine Frage des Wohnortes – und damit des Zufalls – sein.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Tobias Langenbach

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Winnenden, 25.01.2019
Björn Steiger Stiftung fordert Tempolimit auf Landstraßen
In der aktuellen Diskussion um Tempolimits fordert die Björn Steiger Stiftung, Landstraßen mehr in den Fokus zu nehmen. „Nach wie vor passieren die meisten tödlichen Unfälle auf Landstraßen, darauf müssen wir aufmerksam machen“, sagt Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung. Mit entsprechenden Maßnahmen könne viel dafür getan werden, die Sicherheit zu erhöhen und Leben zu retten. „Daher fordern wir auf Landstraßen ein generelles Tempolimit von 80 Kilometern pro Stunde“, so Steiger. Dort, wo die Straße allerdings breiter, weniger kurvenreich und besser einsichtig sei, könne streckenweise auf 100 km/h erhöht werden.

Dass sich die Debatte momentan nur auf Autobahn-Höchstgeschwindigkeiten verengt, vernachlässigt nach Ansicht Steigers das Problem der vielen Todesopfer auf Landstraßen zu sehr. Der Stiftungspräsident verweist auf die Datenlage: Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts für 2017 starben über die Hälfte aller Getöteten im Straßenverkehr auf der Landstraße (56,4 Prozent) – pro 1.000 Unfällen endeten 24 tödlich. Die Ursache war meist überhöhte Geschwindigkeit. Der Anteil der auf Autobahnen zu Tode Gekommenen lag 2017 den Angaben zufolge dagegen bei knapp 13 Prozent. „Es geht immer um Menschenleben. Jeder Unfalltod ist einer zu viel, egal ob auf der Landstraße oder auf der Autobahn“, stellt Steiger klar. Es gelte allerdings, Dringlichkeiten zu beachten. Gerade auf den Landstraßen müsse schnell etwas passieren, um die Situation zu verbessern und Leben zu retten.

Die Björn Steiger Stiftung ist nicht die einzige Organisation, die sich für Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Landstraßen ausspricht. So fordert unter anderem der Deutsche Verkehrsrat (DVR) ein Tempolimit von 80 km/h auf schmalen Landstraßen mit einer Breite von maximal sechs Metern.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1969 setzt sich die Björn Steiger Stiftung dafür ein, die Notfallhilfe zu verbessern und Menschenleben zu retten. Ein Fokus lag dabei stets auch auf dem Straßenverkehr. So begann die Stiftung im Jahr 1971 mit der Aufstellung von Notrufsäulen am Straßenrand – es war eines der ersten Projekte, derer sie sich annahm.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Tobias Langenbach

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71364 Winnenden
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Winnenden, 24.01.2019
Fast 21.500 Schüler zu Lebensrettern ausgebildet
Mit fast 21.500 neu ausgebildeten Schülerinnen und Schülern im Jahr 2018 fällt die Bilanz für das Projekt „Retten macht Schule“ der Björn Steiger Stiftung sehr positiv aus. „Mit einem Aktivitätsschwerpunkt im süddeutschen Raum konnten wir im vergangenen Jahr wieder viele Schüler erreichen“, freut sich Projektleiterin Melanie Schraml von der Björn Steiger Stiftung. „Damit sind viele junge Menschen in der Lage, eine Wiederbelebung durchzuführen und im besten Fall Leben zu retten.“ Zur positiven Bilanz zählen auch 60 neue Schulen, die 2018 zu Projektpartnern wurden und seit dem vergangenen Jahr ihren Schülern die Herz-Lungen-Wiederbelebung vermitteln – darunter viele Schulen in Bayern und Baden-Württemberg.

Die Björn Steiger Stiftung rief die Initiative „Retten macht Schule“ 2007 ins Leben. Zwei Jahre später, 2009, wurde es konkret: Die Stiftung ging erstmals in Berliner Schulen und bildete erst Lehrkräfte aus, die ihren Schülern anschließend die Herzdruckmassage beibringen konnten. Das Projekt folgt einem festen Konzept: In einem ersten Schritt bringen Mitarbeiter der Stiftung den Lehrkräften die Herzdruckmassage und die Anwendung eines Laien-Defibrillators (Automatisierter Externer Defibrillator = AED) bei. Im zweiten Schritt geben Lehrerinnen und Lehrer ihr Wissen im Rahmen einer Schulstunde eigenständig an ihre Schüler weiter. Dafür erhalten die teilnehmenden Schulen Übungspuppen für die Reanimation sowie ein Handbuch und ein Übungs-AED-Gerät. Den Schulen wird außerdem ein einsatzbereites AED-Gerät zur Verfügung gestellt, das gut zugänglich im Schulgebäude angebracht wird und für den Notfall bereitsteht.

Laut einer Studie der Uniklinik Rostock sind bereits junge Menschen ab der siebten Klasse in der Lage, einen Erwachsenen im Falle eines Herzstillstands zu reanimieren. Außerdem haben Jugendliche in diesem Alter der Untersuchung zufolge weniger Hemmungen beim Thema Erste Hilfe als Erwachsene. „Das sind zwei wichtige Erkenntnisse, die unser Projekt stetig voranbringen“, sagt Schraml. „Retten macht Schule“ wendet sich daher an alle weiterführenden Schulen, die ihren Schülern grundlegendes Wissen zum Thema Wiederbelebung vermitteln wollen.

Insgesamt waren etwa 500 Schulen im Jahr 2018 mit „Retten macht Schule“ aktiv – die 60 neuen Schulen miteingerechnet – und bilden nun ihre Schüler aus. Durch die langfristige Auslegung des Projekts will die Stiftung die Relevanz des Themas für die Gesamtbevölkerung untermauern. „Der Kontakt zum Thema Reanimation darf keine einmalige Sache bleiben; erst die Kontinuität der Ausbildung vermittelt langfristig Sicherheit“, betont Projektleiterin Schraml. Mit Projektstart verpflichten sich die teilnehmenden Schulen daher in den folgenden vier Jahren zur Durchführung von Schulungen. So können durch eine kontinuierliche Ausbildung der siebten Klassen mittelfristig alle Jahrgänge erreicht werden. Ein besonderes Erfolgserlebnis war 2018 die Schulung von Lehrern an fünfzehn Augsburger Schulen. In diesem Jahr wollen sich weitere Schulen in Augsburg anschließen und mit „Retten macht Schule" starten.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Tobias Langenbach

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Marburg-Michelbach, 17.01.2019
Kita-Kinder lernen mit „Ritter Björn“ Erste Hilfe
Die Björn Steiger Stiftung ist nun auch mit ihrer Initiative für Kindergärten und –tagesstätten, „Ritter Björn“, im Landkreis Marburg-Biedenkopf aktiv. Bei einem Besuch in der Kindertagesstätte im Marburger Stadtteil Michelbach-Nord lernten die Vorschulkinder altersgerecht einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen kennen. „Mit der Schulung in Michelbach ergänzt ‚Ritter Björn‘ das Landkreisprojekt und sorgt für Informationen zum Thema Erste Hilfe in der jüngsten Zielgruppe“, sagt Projektleiterin Birgit Sturm von der Björn Steiger Stiftung.

Die Initiative rund um die Handpuppe Ritter Björn wurde entwickelt, um Kinder im Alter von vier Jahren bis zur Einschulung mit dem Thema Helfen vertraut zu machen. Im Oktober 2018 startete das Projekt in Baden-Württemberg und vermittelt seitdem kleinen Kindern, wie sie bei einem Unfall reagieren können. „Durch das altersgerechte Konzept lernen auch die Kleinsten spielerisch, wie sie trösten, helfen und Hilfe organisieren“, sagt Sturm. Während der Schulung können die Kinder auch ausprobieren, wie man einen Notruf absetzt. Hierfür entwickelte die Björn Steiger Stiftung eine eigene Übungs-App. Außerdem dürfen die Kinder Verbände anlegen und die stabile Seitenlage üben.

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf arbeitet bereits seit Juli 2018 mit der Björn Steiger Stiftung zusammen, um die Notfallhilfe vor Ort noch weiter voranzubringen. Seit dem Start des Projekts „Herzsicherer Landkreis Marburg-Biedenkopf“ werden sukzessive in allen Gemeinden Laien-Defibrillatoren (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) aufgestellt. Ein solches Gerät bringt ein aus dem Takt geratenes Herz durch Elektrostimulation zunächst zum Stillstand, bevor es mithilfe der Herzdruckmassage wieder den richtigen Rhythmus findet. Aktuell stehen bereits 46 Laien-Defibrillatoren im Landkreis verteilt. Auch werden kostenfreie Schulungen zur Wiederbelebung in diesem Jahr angeboten. Nun ergänzt das Projekt „Ritter Björn“ als weiterer Baustein die Notfallhilfe in Marburg-Biedenkopf.


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Pressesprecher
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