Neue Studie zum Verhalten im Straßenverkehr

Wie soll es weitergehen in Bezug auf unseren Umgang miteinander? In einer Online-Befragung sagt die Mehrheit der Befragten uns, dass sie sich nicht einer sozialen Norm oder einem Gesetz unterordnen, sondern ihre Verhaltensweise nach einer persönlichen Rechtfertigung gestalten. Diese Aussage gilt unabhängig von der Autonutzung, ist aber in dem Bereich besonders wirkmächtig. In der Studie sehen wir:

  • Riskantes und aggressives Verhalten hat kritische Dimensionen angenommen: dichtes Auffahren, nicht einfädeln lassen, rechts Überholen sind weit verbreitet
  • Rund die Hälfte verschickt oder liest Textnachrichten, bei Jüngeren deutlich mehr
  • Rund zwei Drittel fahren innerorts gelegentlich bis zu 20 km/h schneller, außerorts drei Viertel
  • Zeitdruck ist ein häufiger Grund für Regelüberschreitung

Was tun? Wenn Regeln und Normen nicht wirkmächtig genug sind, muss sicheres Verhalten erzwungen werden:

  • mehr Kontrollen, auch automatisiert
  • verstärkter Eingriff in die Fahrzeugsteuerung
  • Kampagne in Bezug auf Zeitdruck
  • Punkteregelung in Bezug auf FAER Flensburg verschärfen


Mehr dazu in unserem Video.

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Mehr Informationen

Die Studie können Sie sich hier herunterladen.

BSS UF Aggression Seite 01
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