Die Björn Steiger Stiftung vergibt in 2027 den fünften Journalismuspreis. Ausgezeichnet werden redaktionelle Beiträge, die das Thema Notfallhilfe und Rettungswesen behandeln und die Relevanz des Themas für die Gesellschaft beleuchten. Der in jeder Kategorie mit 5.000 Euro dotiert Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Schwerpunkte der Berichterstattung können Erfahrungen von Notfallpatienten oder Rettungskräften, organisatorische und technologische Entwicklungen oder Missstände im Rettungswesen sein, aber auch Best-Practice-Beispiele sowie medizinische Aspekte. Vergeben werden die Preise in den Kategorien Print, Fernsehen, Hörfunk und Online/Social Media.
„Journalismus macht sichtbar, was im Rettungswesen funktioniert, wo Herausforderungen bestehen und welche Bedeutung eine verlässliche Notfallversorgung für jeden Einzelnen hat. Mit unserem Journalismuspreis möchten wir Journalistinnen und Journalisten auszeichnen, die diese Themen fundiert und verständlich aufgreifen und damit zur öffentlichen Diskussion beitragen“, sagt Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung.
Die Jury unter Vorsitz von Wolfgang Kubicki MdB ist hochkarätig besetzt und kommt aus den Bereichen Journalismus, Politik und Gesellschaft. Ihr gehören unter anderem Dunja Hayali (Journalistin und Moderatorin), Kristin Meyer (Schauspielerinnen), Dr. Sebastian Engelbrecht (Deutschlandfunk) und Dr. Hendrik Wieduwilt (Kolumnist bei „Wieduwilts Woche“, ntv) an.
Die eingereichten Arbeiten (Bericht, Feature, Reportage oder Interview) müssen zwischen Januar 2025 und Dezember 2026 in deutscher Sprache im deutschsprachigen Raum veröffentlicht worden sein.
Beiträge im Printbereich sind im Original oder als gut lesbare Kopie einzureichen, Beiträge im Bereich Online/Social Media müssen online zugänglich sein und mit Angabe des Links sowie einer Kopie der Veröffentlichung zugeschickt werden. Beiträge der Kategorie Fernsehen oder Hörfunk sind als downloadbare Datei oder als Link zum Beitrag mit Beitragsmanuskript zuzuschicken. Alle Einsendungen müssen die vollständige Angabe der Quelle sowie des Autors und das genaue Datum der Veröffentlichung beinhalten.
Sämtliche Nutzungsrechte sind von den Bewerbern vor Einreichung ihrer Bewerbung abzuklären. Die Björn Steiger Stiftung behält sich vor, auf die Siegerbeiträge im Rahmen ihrer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit aufmerksam zu machen und sie im Rahmen der Preisverleihung und danach dafür zu nutzen.
Der Einsendeschluss ist der 1. März 2027. Zugesandte Unterlagen können nicht zurückgeschickt werden. Die Entscheidung der Jury ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Weitere Informationen zur Jury und zur Einreichung finden Sie hier.
Über die Björn Steiger Stiftung:
Die Björn Steiger Stiftung wurde 1969 von Ute und Siegfried Steiger gegründet, nachdem ihr Sohn nach einem Verkehrsunfall an den Folgen unzureichender Notfallversorgung verstarb. Seitdem engagiert sich die Stiftung unermüdlich für die Verbesserung des Rettungswesens in Deutschland. Zu ihren wegweisenden Initiativen zählen unter anderem die Einführung der Notrufnummern 110/112, Gründung und Aufbau der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) sowie die Einrichtung von Notrufsäulen an Bundes- und Landstraßen. Die Stiftung verfolgt das Ziel, auf Missstände im Bereich der Notfallhilfe aufmerksam zu machen, den öffentlichen Diskurs anzustoßen und mit eigenen Projekten, wie dem Baby-Notarztwagen oder Herzsicher, und konkreten Lösungen zu einer besseren Notfallversorgung beizutragen – so auch 2025 mit der Einreichung einer Verfassungsbeschwerde zur Schaffung einheitlicher Regelungen im Rettungsdienst. Seit 2024 engagiert sich die Stiftung in konsequenter Weiterentwicklung ihrer Geschichte mit einem eigenen Bereich in der Vermeidung von Verkehrsunfällen.
Weitere Informationen unter: www.steiger-stiftung.de

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