Presse

 
Gaienhofen, 12.10.2021
Gemeinde Gaienhofen stattet 11 öffentliche Liegenschaften mit Defibrillatoren aus
Die Björn Steiger Stiftung aus Winnenden stellt der Gemeinde Gaienhofen im Rahmen des Projekts „Herzsicherer Landkreis Konstanz" kostenfrei Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED) zur Verfügung und übernimmt für acht Jahre die anfallenden Wartungskosten. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich die Gemeinde dazu entschieden, insgesamt 11 öffentliche Standorte mit sogenannten AED Geräten auszustatten, die nun ausgeliefert und montiert wurden.

Die Björn Steiger Stiftung kämpft schon lange gegen den Herztod in Deutschland. Sie hat seit 2001 bereits rund 28.500 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“, inzwischen rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung.

Im Ernstfall kann ein AED Leben retten. Ist er korrekt am Patienten angebracht, misst er die Herzfrequenz, um zu prüfen, ob Kammerflimmern vorliegt und ob ein Schock notwendig ist. Die Geräte sind für Laien leicht zu bedienen, da man mittels akustischer Anweisungen durch den Vorgang geführt wird. Die Geräte sind unschwer zu erkennen und zusätzlich sind entsprechende Hinweisschilder montiert.

An folgenden Standorten sind die lebensrettenden Geräte angebracht:

• Grundschule Horn
• Hermann Hesse Schule
• Höri-Halle
• Tourist Information/GVV
• Kita Seestern
• Hesse Museum Gaienhofen
• Bürgerhaus Gaienhofen
• Rathaus Gaienhofen
• Hafen Horn
• Hafen Gaienhofen
• Hafen Hemmenhofen

Die Gemeinde bedankt sich herzlich für die Bereitstellung und Montage der Geräte durch die Björn Steiger Stiftung und ihr damit verbundenes Engagement für eine sichere Bevölkerung und gegen den plötzlichen Herztod.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Béla Anda

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-0
E pressestelle@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de


Christian Hoppe

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-711
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Dautphetal, 08.10.2021
Dautphetal verbessert Notfallhilfe
Dautphetal ist einen großen Schritt weiter in Sachen Herzsicherheit: Mit der Installation öffentlich zugänglicher Laien-Defibrillatoren hat die Björn Steiger Stiftung die im Landkreis Marburg-Biedenkopf liegende Gemeinde mit leicht zu bedienenden Geräten zur Wiederbelebung ausgestattet. Ohne medizinische Vorkenntnisse können Ersthelfer damit bei einem Herzstillstand Leben retten. Die insgesamt 11 automatisierten externen Defibrillatoren (AED) wurden im Rahmen des Projekts „Herzsicher“ der Björn Steiger Stiftung auf Initiative der Gemeindeverwaltung angeschafft und an gut zugänglichen Standorten positioniert.

Ein plötzlicher Herzstillstand fordert allein in Deutschland rund 100.000 Opfer pro Jahr. Dabei haben Betroffene bei schneller Erster Hilfe eine realistische Überlebenschance. Pro Minute sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit nach Eintreten des Herzstillstands um zehn Prozent, wenn überhaupt keine Erste Hilfe erfolgt. Dagegen liegt die Überlebenschance bei realistischen 50 bis 70 Prozent, wenn Ersthelfer sofort nach dem Stillstand mit einer Herzdruckmassage beginnen und ein LaienDefibrillator innerhalb der ersten drei Minuten zum Einsatz kommt. Ein AED-Gerät bringt mithilfe von Stromimpulsen und in Kombination mit einer Herzdruckmassage ein aus dem Takt geratenes Herz wieder in den richtigen Rhythmus. Die automatisierten externen Defibrillatoren sind speziell für nicht ausgebildete Ersthelfer konzipiert. Die Bedienung eines AED-Geräts ist denkbar einfach: Nach dem Einschalten gibt er alle Anwendungsschritte unmissverständlich akustisch vor.

Bürgermeister Bernd Schmidt lobt das Engagement aller Beteiligten. „Die zwingende Notwendigkeit zur Verbesserung der Nothilfe hat die Gemeinde Dautphetal schon seit langem erkannt. Mit der politischen Beschlussfassung, zunächst und zumindest alle Bürger- und Dorfgemeinschaftshäuser mit einem Defibrillator auszustatten, möchten wir einen Beitrag leisten, um so Menschenleben zu retten. In Kooperation mit der Björn-Steiger-Stiftung war es uns möglich, die notwendige Ausstattung zu realisieren. Daher gilt mein Dank der Björn-Steiger-Stiftung für die gute Zusammenarbeit und allen Sponsoren für Ihre Unterstützung. Mit einem doch überschaubaren finanziellen Beitrag Leben zu retten, ist eine richtige, wertvolle Investition und als eine unabdingbare Aufgabe anzusehen.“

Übersicht über Standorte:

• Dorfgemeinschaftshaus Silberg, Baumgartenstraße 6, 35232 Dautphetal, 24h zugänglich
• Dorfgemeinschaftshaus Wolfgruben, In Wolfgruben 24, 35232 Dautphetal, 24h
• Dorfgemeinschaftshaus Damshausen, Am Kalbesberg 1, 35232 Dautphetal, 24h
• Dorfgemeinschaftshaus Elmshausen, Am Roßberg 2, 35232 Dautphetal, 24h
• Bürgerhaus Buchenau, Rothenbergstraße 12, 35232 Dautphetal, 24h zugänglich
• Bürgerhaus Holzhausen, Weiher Straße 9, 35232 Dautphetal, Innen, zu den Öffnungszeiten zugänglich
• Bürgerhaus Dautphetal, Am Bürgerhaus 1, 35232 Dautphetal, Innen zu den Öffnungszeiten zugänglich
• Grundschule Buchenau, Vor der Hardt 1, 35232 Dautphetal, Innen, während der Schulzeiten zugänglich
• Grundschule Holzhausen, Schulstraße 4 – 6, 35232 Dautphetal, Innen, während der Schulzeiten zugänglich
• Hilda Heinemann Schule, Zwischen den Dörfern 1, 35232 Dautphetal, Innen, während der Schulzeiten
• Hinterlandhalle, Am Eckeberg, 35232 Dautphetal, Innen, Mo. – Fr. 08.00 – 22.00 Uhr, WE je nach Belegung

Der Kampf gegen den Herztod ist schon lange ein Kernthema der Björn Steiger Stiftung, die sich bereits seit mehr als 50 Jahren bundesweit für eine bessere Notfallhilfe einsetzt. Seit 2001 hat sie bereits rund 28.500 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. Darüber hinaus betreut die Stiftung etwa weitere 16.000 AED-Anlagen bundesweit. 2013 startete ihr spezielles Projekt „Herzsicher“, um die Massenverbreitung von Laien-Defibrillatoren voranzutreiben. Im Rahmen des Projekts rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung. Perspektivisch ist die flächendeckende Umsetzung im ganzen Bundesgebiet geplant. Dabei ist von der Björn Steiger Stiftung die Installation von einem AED-Gerät pro 1.000 Einwohner vorgesehen.

Für den weiteren Projektverlauf ist die Björn Steiger Stiftung auch weiterhin auf private und gewerbliche Sponsoren angewiesen Das Projekt Herzsicherer Landkreis Marburg-Biedenkopf startete 2018. Bis jetzt wurden insgesamt 164 Projektgeräte platziert. In über 30 öffentlichen Schulungen konnten bereits viele Bürgerinnen und Bürger in Sachen Wiederbelebung geschult werden. Davon fanden 2 Schulungen in Dautphetal statt. Ab 2022 soll das Schulungsangebot wieder aufgerollt werden.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

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Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-0
E pressestelle@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de


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Darmstadt, 23.09.2021
Wegweisende Ideen, lebenswichtige Neuerungen
Ausgezeichnet! - Die Björn Steiger Stiftung hat in diesem Jahr erstmals ihren „Zukunftspreis Rettungsdienst“ verliehen. Preisträger sind Unternehmen aus allen Bereichen der rettungsdienstlichen und notfallmedizinischen Versorgung, die mit wegweisenden Ideen und Entwicklungen zur Verbesserung des Rettungsdienstes in Deutschland beigetragen haben. Der mit jeweils 2.000 Euro dotierte Preis wurde in vier Kategorien („Personal“, „Technik“, „Einsatzablauf“, „Forschung“) verliehen und soll in Zukunft alle zwei Jahre ausgeschrieben werden. Die Auszeichnungen wurden nun in Darmstadt anlässlich der Sitzung des „Forums Rettungsdienst“ der Björn Steiger Stiftung an die ersten Preisträger übergeben. Die Entscheidung über die Preisvergabe war im Juni 2021 erfolgt.

„Der Rettungsdienst in Deutschland war seit seinen Anfängen immer wieder auf gedankliche und auf technische Neuerungen angewiesen. ‚Wir helfen Leben retten‘: Unter diesem Motto setzt sich unsere Stiftung seit mehr als 50 Jahren für die Modernisierung des Rettungswesens ein - und dies wird auch in Zukunft so bleiben. Ich freue mich, dass wir bei der Vergabe unseres Zukunftspreises mehrere frische, wegweisende Ideen auszeichnen können. Wir werden die Notwendigkeit wirksamer Verbesserungen in der Notfallversorgung zugleich auch weiterhin gegenüber politisch Verantwortlichen verdeutlichen, um notwendige Veränderungen auf allen Ebenen anzustoßen“, betonte Nicole Steiger, Koordinatorin des „Forums Rettungsdienst“ in der Björn Steiger Stiftung, beim Treffen mit den Preisträgern. „Ich hoffe sehr, dass dieser Preis auch andere Unternehmen dazu bewegt, Ideen für eine verbesserte Notfallversorgung zu entwickeln. Die vier Preisträger des Jahres 2021 haben es vorgemacht - und ich wünsche mir zugleich, dass sie ihre Arbeit in diesem überlebenswichtigen Bereich fortsetzen“, ergänzte Frau Steiger, die in Darmstadt auch auf das aktuelle, politische Positionspapier der Stiftung hinwies. Die erste und umfassendste Forderung des Papiers besteht in einem bundeseinheitlichen Rettungsdienstgesetz.

Die Preisträger des „Zukunftspreises Rettungsdienst“ im Jahr 2021 sind:

Kategorie „Personal“: Konzept „Kliniksanitäter“ von Dr. Gerrit Jansen, Evangelisches Klinikum Bethel, Bielefeld – In dieser Kategorie konnte das Konzept „Kliniksanitäter“ von Dr. Gerrit Jansen und Eugen Latka zur kurzfristigen Weiterqualifikation von rettungsdienstlichem und medizinischem Personal zum Einsatz auf Intensivstationen und in Notaufnahmen die Jury überzeugen. Im März 2020 waren die Krankenhäuser in Deutschland aufgefordert worden, ihre Intensivkapazitäten aufgrund der Zunahme der COVID-19-Erkrankungen auf das Doppelte zu erweitern. Die Häuser standen vor der Frage, woher sie unter Zeitdruck Personal nehmen sollten, das sie nicht hatten. Erschwerend kam hinzu, dass die Kontaktbeschränkungen einen regulären Ausbildungsbetrieb mit Präsenzunterricht unmöglich machten. Zur Lösung dieser Herausforderungen entwickelten der Bielefelder Mediziner und sein interdisziplinäres Team gemeinsam mit dem Studieninstitut Westfalen-Lippe ein Weiterbildungskonzept unter den Herausforderungen der COVID-19-Pandemie. Die Weiterbildungseinheiten bestehen aus E-Learning-Teilen mit Videos und Webinaren und Praxiseinsätzen. Darüber hinaus umfasst das Konzept die Verbesserung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Klinik und Rettungsdienst ebenso wie den wechselseitigen Austausch von Innovationen und den Aufbau bereichsübergreifender Versorgungskonzepte. Auch die Strukturierung von Notfallplänen zur schnellen Gewinnung von Hilfspersonal bei zeitkritischen Phasen ist Bestandteil des Kliniksanitäter-Konzepts. Es eignet sich als Vorlage für andere Krisen- und Katastrophenszenarien.

Kategorie „Forschung“: Projekt „MANV3D“ der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe gGmbH – Ausgezeichnet wurde der DRK-Rettungsdienst für die Entwicklung von virtuellen Trainingsszenarien zur schnellen Orientierung der Rettungskräfte in verschiedenen Umgebungen bei Großschadenereignissen. Das virtuelle Einsatztraining ist nicht nur in Zeiten der COVID-19-Pandemie eine wichtige Ergänzung zu Präsenzübungen. Diese komplexen Prozesse, bei der viele Verletzte schnellstmöglich geborgen und versorgt werden müssen, lassen sich in der Realität nur schwer simulieren. Hier setzt das Projekt MANV3D des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe an. Aus 3D-Scans von realen Objekten oder Einsatzorten wird zunächst eine virtuelle Umgebung erstellt. Mit Hilfe dieser 3D-Modelle können Planübungen für jeden denkbaren Einsatzort bearbeitet und die Daten für die Einsatzplanung, Lageerkundung oder auch Ausbildung genutzt werden. Darüber hinaus können mit diesen Simulationen und den darin durchzuführenden Szenarien auch das Verhalten der Einsatzkräfte geprobt und mögliche Fehler prospektiv vermieden werden. Fehlerquoten aber auch der Schulungsaufwand im realen Betrieb werden damit deutlich reduziert. Auch große, aufwendig geplante Übungen stehen im Nachgang weiter virtuell zur Verfügung. MANV3D ist auf jedem mobilen Endgerät oder Computer nutzbar. Dabei kann der Anwender entscheiden, ob er es per 'touch and walk' oder als VR Version mit einer Virtual Reality Brille nutzt.

Kategorie „Technik“: „INTRAXX“-System der Firma FERNO Transportgeräte GmbH, Troisdorf – In der Kategorie Technik konnte sich das System INTRAXX der FERNO Transportgeräte GmbH aus Troisdorf durchsetzen. Das System dient der Unterbringung loser Ausrüstungsgegenstände im Fahrzeug und erlaubt dem Rettungsdienstpersonal, in sitzender und angegurteter Position zu arbeiten. Damit reduziert sich das Verletzungsrisiko bei einem Unfall oder plötzlichen Brems- oder Ausweichmanövern während der Einsatzfahrt. Das modulare Lochschienensystem kann an der Wand, der Decke, dem Boden oder auf Ablagen/Radkästen montiert werden. Es dient der sicheren Aufnahme der verschiedenen Halterungen und Taschen für Medizinprodukte und Geräte. Das ermöglicht dem Rettungsdienstpersonal, die Arbeitsbereiche so einzuteilen, dass optimales Arbeiten möglich ist, weil das Equipment an gut erreichbarer Stelle platziert werden kann. Häufig benötigte und benutzte Geräte befinden sich so stets in unmittelbarer Nähe des Anwenders. Je nach Einsatz kann das Rettungs-Fahrzeug durch den Einbau des INTRAXX-Systems individualisiert werden. Das erleichtert den Arbeitsfluss, die Bevorratung und senkt die Unterhaltskosten. Auch im Bereich der Hygiene bietet das System einen Mehrwert, da das Fahrzeug leichter gereinigt und desinfiziert werden kann.

Kategorie „Einsatzablauf“: Projekt „Erste Hilfe im Handumdrehen / Kinderzimmer“ der Haagmans & Zapp GbR littleplan, Düsseldorf – Das Projekt von Lynn Marie Zapp und Meike Haagmans platziert das Thema Erste Hilfe mitten im Familienalltag. Die von ihnen entworfenen Erste-Hilfe-Poster sind plakativ sowie informativ gestaltet und zeigen die wichtigsten Maßnahmen und Rufnummern bei Notfällen. Dennoch heben sich die littleplan-Poster im Design stark von klassischen medizinischen Postern ab und finden so den Weg an die Wände von Kinderzimmern. Dadurch werden die Erste-Hilfe-Maßnahmen im Alltag immer wieder wahrgenommen und die Schritte können verinnerlicht werden. Dabei geben die Poster Eltern die Sicherheit, in einer Notfallsituation handlungsfähig zu bleiben, wodurch die Hilfsfrist und Reaktionszeit im Notfall deutlich verkürzt werden kann. Die Option, das Poster personalisieren zu lassen, macht es zu einem perfekten Geschenk z. B. zur Geburt. Im Fußbereich können neben dem Notruf und der Nummer der Giftnotzentrale ebenfalls Kontaktdaten von Kinderklink und Kinderarzt/-ärztin eingetragen werden. Durch die permanente Visualisierung findet auf einfache und niederschwellige Weise die Erste Hilfe einen prominenten Platz im Alltag junger Familien und leistet damit einen wertvollen Beitrag für die Rettung von Kleinkindern.

Forum Rettungsdienst

Das von der Björn Steiger Stiftung initiierte Forum Rettungsdienst ist ein Expertengremium, das sich als Diskussions- und Informationsplattform mit großer Fachkompetenz etabliert hat. Dem interdisziplinären Gremium gehören Experten verschiedener Fachbereiche aus dem Rettungsdienst, der Medizin, Wissenschaft und Verwaltung an. Ziel ist die Fortentwicklung und Anpassung des Rettungsdienstes an aktuelle und künftige Herausforderungen. Dazu suchen die Forums-Mitglieder kontinuierlich das Gespräch mit Behörden, Institutionen, Organisationen und Gruppen, die notwendige Impulse zum Thema Rettungsdienst aussenden und aufnehmen können. Darunter zählen unter anderen der GKV-Spitzenverband als zentrale Interessensvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen, das Bundesgesundheitsministerium und Länderministerien, Leitstellen, Ärzteverbände und Ärzte-Vertreter, Rettungsdienstleiter, Verbraucherschützer und Patientenvertreter. Auf diese Weise werden relevante Akteure zum Handeln aufgefordert, um die Situation zu verbessern.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Béla Anda

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-0
E pressestelle@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de


Christian Hoppe

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-711
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Orsingen-Nenzingen , 23.09.2021
Drei neue Laien-Defibrillatoren in Orsingen-Nenzingen
Die Björn Steiger Stiftung hat im Rahmen ihres Projekts „Herzsicher“ die Gemeinde Orsingen-Nenzingen mit Laien-Defibrillatoren ausgestattet. Ohne medizinische Vorkenntnisse können Ersthelfer damit bei einem Herzstillstand Leben retten.

In der Gemeinde Orsingen-Nenzingen im Landkreis Konstanz sind ab sofort drei Laien-Defibrillatoren der Björn Steiger Stiftung zu finden. Die automatisierten externen Defibrillatoren (AED) sind gut sichtbar an leicht zugänglichen Orten mit hoher Publikumsfrequenz installiert und stehen Ersthelfern rund um die Uhr zur Verfügung. Die Standorte befinden sich:

• Am Dorfgemeinschaftshaus Orsingen: Hauptstraße 6 am Durchgang,
• im Rathaus Nenzingen: Stockacher Str 2 neben dem EC-Automat und
• bei der Metallmanufaktur: Steinäcker 20.

Wer Zeuge eines Herznotfalls wird, kann mit diesen handlichen mobilen Geräten optimal Erste Hilfe leisten und Leben retten. Ein Laien-Defibrillator ist auch ohne medizinische Vorkenntnisse von jedermann leicht bedienbar. Nach dem Einschalten gibt er alle Anwendungsschritte akustisch vor.

Bürgermeister Stefan Keil freut sich über die lebensrettenden Neuzugänge in seiner Gemeinde: „Am plötzlichen Herztod sterben ungefähr 100.000 Menschen pro Jahr. Jeder kann helfen und mit einer Herzdruckmassage Leben retten! Dank der Björn Steiger Stiftung sind wir für solche Notfälle nun gut gerüstet. Unser Dank gilt auch der Metallmanufaktor GmbH für Ihre großzügige Spende.“

Johanna Ziegler von der Björn Steiger Stiftung ergänzt: „In einem solchen Notfall zählt jede Minute. Wenn schnell mit der Herzdruckmassage begonnen wird und ein Defi zum Einsatz kommt, können 50-70 Prozent der Betroffenen überleben.“ Deshalb stattet die Björn Steiger Stiftung im Rahmen des Projekts „Herzsicherer Landkreis Konstanz“ öffentliche, hoch frequentierte Orte mit Laien-Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung gezielt in Wiederbelebungsmaßnahmen. Durch diese Kurzschulungen sollen eventuell vorhandene Hemmschwellen beim Thema Erste Hilfe abgebaut werden.

Der Kampf gegen den Herztod ist schon lange ein Kernthema der Björn Steiger Stiftung, die sich bereits seit mehr als 50 Jahren bundesweit für eine bessere Notfallhilfe einsetzt. Seit 2001 hat sie bereits rund 28.500 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. Darüber hinaus betreut die Stiftung etwa weitere 16.000 AED-Anlage bundesweit. 2013 startete ihr spezielles Projekt „Herzsicher“, um die Massenverbreitung von Laien-Defibrillatoren voranzutreiben. Im Rahmen des Projekts rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung. Der Landkreis Konstanz nimmt seit 2020 am Projekt teil.
Perspektivisch ist die flächendeckende Umsetzung im ganzen Bundesgebiet geplant. Dabei ist von der Björn Steiger Stiftung die Installation von einem AED-Gerät pro 1.000 Einwohner vorgesehen. Für den weiteren Projektverlauf ist die Björn Steiger Stiftung auch weiterhin auf private und gewerbliche Sponsoren angewiesen.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

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Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
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Niefern-Öschelbronn , 16.09.2021
Niefern-Öschelbronn verbessert Notfallhilfe
Niefern-Öschelbronn ist einen großen Schritt weiter in Sachen Herzsicherheit: Mit der Installation öffentlich zugänglicher Laien-Defibrillatoren hat die Björn Steiger Stiftung die Enzkreis-Gemeinde in Baden-Württemberg mit leicht zu bedienenden Geräten zur Wiederbelebung ausgestattet. Ohne medizinische Vorkenntnisse können Ersthelfer damit bei einem Herzstillstand Leben retten. Die insgesamt vier automatisierten externen Defibrillatoren (AED) wurden im Rahmen des Projekts „Herzsicher“ der Björn Steiger Stiftung auf Initiative der Gemeindeverwaltung zusammen mit ortsansässigen Unternehmen angeschafft und an neuralgischen, gut zugänglichen Standorten positioniert. Ein fünftes Gerät befindet sich in Planung.

Bürgermeisterin Birgit Förster lobte anlässlich der offiziellen Übergabe der Laien-Defibrillatoren in der Gemeinde das Engagement aller Beteiligten: „Ich danke im Namen unserer Bürgerinnen und Bürger allen Sponsoren sowie der Björn Steiger Stiftung, dass sie die notwendigen finanziellen Mittel für die Realisierung bereitgestellt haben, neben der Stiftung auch der Präzisionsteilehersteller Heinrich Hofsäß GmbH & Co. KG, die Bellmer GmbH und die Zimmerei Issel GmbH sowie der Edeka-Markt. Wichtig war uns bei der Auswahl eines geeigneten Anbieters, dass er auch die notwendigen Schulungen anbieten kann und uns bei Bedarf schnell vor Ort zur Verfügung steht. Gemeinsam sind wir im guten Miteinander das Projekt angegangen, unsere ortsansässigen Unternehmen leisten so einen lebenswichtigen Beitrag im Kampf gegen den Herztod.“

Die Geschäftsführer der Heinrich Hofsäß GmbH & Co. KG unterstreichen im Anschluss im Namen der örtlichen Sponsoren die Bedeutung dieses Projekts: „Wir freuen uns, als Unternehmen vor Ort gemeinsam mit der Björn Steiger Stiftung einen Beitrag leisten zu können, um die Menschen in unserer Gemeinde herzsicherer zu machen. Es kann jeden jederzeit und überall treffen. In solchen Fällen sind schnelle Reanimationsmaßnahmen mit einer Herzdruckmassage und einer möglichst frühen Defibrillation lebensrettend. Deshalb haben wir uns entschieden, hier eine Vorreiterrolle einzunehmen. Wir handeln vorbeugend und warten nicht, bis ein Notfall eintritt. Dies sollte zugleich Motivation für andere Unternehmen sein, für mehr Sicherheit bei möglichen Notfälle zu sorgen.“

Die AED-Geräte stehen Ersthelfern nun bei Notfällen weitgehend Tag und Nacht zur Verfügung. Folgende Standorte wurden in Niefern-Öschelbronn realisiert:

- Edeka, Pforzheimer Straße 11, Leergutautomat Innen - Zugänglichkeit während Öffnungszeiten
- Bellmer GmbH, Hauptstraße 37-43, Außenwandgerät - Zugänglichkeit 24/7
- Bürgerhaus Niefern, Hauptstraße 26, Außenwandgerät - Zugänglichkeit 24/7
- Grundschule Niefern-Öschelbronn, Friedenstraße 8, Außenwandgerät - Zugänglichkeit 24/7

Mit Laien-Defibrillatoren Leben retten

Alle AED-Standorte wurden in Niefern-Öschelbronn zwischen Stiftung, den Partnern vor Ort und der Gemeindeverwaltung eng abgestimmt, erklärte Johanna Ziegler, Projektmanagerin der Stiftung bei der Übergabe der Defibrillatoren. „Ich freue mich nun auf den weiteren Projektverlauf, mit der Aufstellung von AED-Geräten alleine ist es noch nicht getan“. Das Stiftungsprojekt umfasst deshalb zusätzlich zu den AED-Geräten auch kostenlose Reanimationsschulungen, in denen die Stiftung gezielt die Bevölkerung in Sachen Wiederbelebung ausbildet. Durch diese Kurzschulungen sollen eventuell vorhandene Hemmschwellen beim Thema Erste Hilfe abgebaut werden. „Je mehr Menschen diese Geräte kennen und sich den Einsatz zutrauen, desto mehr Menschen können vor dem Herztod gerettet werden. Voraussetzung ist aber ein beherzter Einsatz der Bürgerinnen und Bürger als Helfer in der Not.“

Ein plötzlicher Herzstillstand fordert allein in Deutschland rund 100.000 Opfer pro Jahr. Dabei haben Betroffene bei schneller Erster Hilfe eine realistische Überlebenschance. Pro Minute sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit nach Eintreten des Herzstillstands um zehn Prozent, wenn überhaupt keine Erste Hilfe erfolgt. Dagegen liegt die Überlebenschance bei realistischen 50 bis 70 Prozent, wenn Ersthelfer sofort nach dem Stillstand mit einer Herzdruckmassage beginnen und ein Laien-Defibrillator innerhalb der ersten drei Minuten zum Einsatz kommt. Ein AED-Gerät bringt mithilfe von Stromimpulsen und in Kombination mit einer Herzdruckmassage ein aus dem Takt geratenes Herz wieder in den richtigen Rhythmus. Die automatisierten externen Defibrillatoren sind speziell für nicht ausgebildete Ersthelfer konzipiert. Die Bedienung eines AED-Geräts ist denkbar einfach: Nach dem Einschalten gibt er alle Anwendungsschritte unmissverständlich akustisch vor.

Der Kampf gegen den Herztod ist schon lange ein Kernthema der Björn Steiger Stiftung, die sich bereits seit mehr als 50 Jahren bundesweit für eine bessere Notfallhilfe einsetzt. Seit 2001 hat sie bereits rund 28.500 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. Darüber hinaus betreut die Stiftung etwa weitere 16.000 AED-Anlage bundesweit. 2013 startete ihr spezielles Projekt „Herzsicher“, um die Massenverbreitung von Laien-Defibrillatoren voranzutreiben. Im Rahmen des Projekts rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung. Perspektivisch ist die flächendeckende Umsetzung im ganzen Bundesgebiet geplant. Dabei ist von der Björn Steiger Stiftung die Installation von einem AED-Gerät pro 1.000 Einwohner vorgesehen. Für den weiteren Projektverlauf ist die Björn Steiger Stiftung auch weiterhin auf private und gewerbliche Sponsoren angewiesen.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Meersburg, 14.09.2021
Björn Steiger Stiftung übergibt Defibrillatoren an die Stadt Meersburg
Die Björn Steiger Stiftung hat im Rahmen ihres Projekts „Herzsicher“ die Stadt Meersburg mit Laien-Defibrillatoren ausgestattet. Ersthelfer können damit ohne medizinische Vorkenntnisse bei einem Herzstillstand Leben retten.
Herzinfarkt und Schlaganfälle gehören zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Am plötzlichen Herztod sterben ungefähr 100.000 Menschen pro Jahr. Oft sterben sie, weil ihnen nicht rechtzeitig oder gar nicht geholfen wird. Betroffene haben im Falle eines Herzstillstands meist nur eine Chance, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen und ein automatisierter externer Defibrillator (AED) eingesetzt wird.

Mit der Initiative „Herzsicher“ setzt sich die Björn Steiger Stiftung, die sich bundesweit für eine bessere Notfallhilfe engagiert, für die flächendeckende Verbreitung von AED-Geräten ein. Insgesamt 11 neue AED-Geräte stellt die Stiftung nun zusammen mit der Stadt Meersburg und ortsansässigen Unternehmen im Stadtgebiet zur Verfügung. Die Stiftung bietet zudem zusätzlich kostenlose und öffentliche Schulungen zur Wiederbelebung an. Trainiert wird dort unter anderem, wie eine Herzdruckmassage durchgeführt wird und wie ein Laien-Defibrillator funktioniert. Ziel ist es, eventuelle Hemmungen potenzieller Benutzer abzubauen.

Bürgermeister Robert Scherer lobte anlässlich der offiziellen Übergabe der Laien-Defibrillatoren das Engagement aller Beteiligten: „Ich danke im Namen unserer Bürgerinnen und Bürger allen Sponsoren sowie der Björn Steiger Stiftung, dass wir gemeinsam das Laien-Defibrillatorennetz in unserem Stadtzentrum und den Stadtteilen ausbauen können. Die Sparkasse Bodensee, die Volksbank Überlingen, das Weinhaus Hanser und Frau Naeßl-Doms, sie alle haben die notwendigen finanziellen Mittel für die Realisierung bereitgestellt und leisten so einen lebenswichtigen Beitrag im Kampf gegen den Herztod. Dank ihres Einsatzes ist unsere Stadt ist nun für Herznotfälle bestmöglich ausgestattet. Dazu gehört neben der Installation der AED-Geräte auch das Konzept der Schulungen der Björn Steiger Stiftung, das uns bei der Auswahl eines geeigneten Anbieters besonders wichtig war.“

„Wir freuen uns sehr, dass Meersburg mit uns zusammen den Kampf gegen den Herztod aufgenommen hat. Das vorbildliche Engagement der Sponsoren verdient Anerkennung. Nicht nur in Meersburg, sondern im gesamten Bodenseekreis. Unser ursprüngliches Ziel, ein Gerät pro 1000 Einwohner zu installieren, haben wir vor Ort übererfüllt“, sagte Johanna Ziegler, Projektmanagerin der Björn Steiger Stiftung, bei der Übergabe-Veranstaltung. „Jedes AED-Gerät ist für eine verbesserte Herzsicherheit von wesentlicher Bedeutung. Wenn schnell mit der Herzdruckmassage begonnen wird und ein Defi zum Einsatz kommt, können 50-70 Prozent der Betroffenen überleben. Je mehr Menschen diese Geräte kennen und sich den Einsatz zutrauen, desto mehr können vor dem Herztod gerettet werden. Wir freuen uns deshalb sehr, dass Meersburg jetzt herzsicherer ist als bisher. Wir setzen unser Projekt fort.“

AEDs öffentlich zugänglich

Zur Bestimmung der AED-Standorte haben sich Stiftung und Stadtverwaltung eng abgestimmt. Die Laien-Defibrillatoren sind an leicht zugänglichen Orten mit hoher Publikumsfrequenz installiert und für jedermann nutzbar. Sie stehen Ersthelfern nun rund um die Uhr zur Verfügung. Die grauen Außenkästen sind gut sichtbar an Häuserwänden, Gebäuden und Mauern angebracht. Darin befindet sich die AED-Geräte, welche einfach und unkompliziert angewendet werden können. Nach dem Einschalten geben sie alle Anwendungsschritte unmissverständlich akustisch vor. Wer Zeuge eines Herznotfalls wird, kann mit diesen handlichen mobilen Geräten umgehend Erste Hilfe leisten und Leben retten. Ein AED sorgt durch Stromimpulse und zusammen mit einer Herzdruckmassage dafür, dass ein aus dem Takt geratenes Herz wieder in den richtigen Rhythmus kommt.

Folgende Standorte wurden in Meersburg realisiert:

- Gasthaus Grüner Berg, Prälat-Schuh-Weg 1, Außengerät
- Backhaus Schiggendorf, Bildackerweg, Außengerät
- Dorfgemeinschaftshaus Baitenhausen, Grasbeurer Str.2, Außengerät
- Kapelle Riedetsweiler, Alter Ortsweg 13, Außengerät
- Hafenmeisterei Seglerhafen, Uferpromemade 12, Außengerät
- Sparkasse Bodensee, Daisendorferstr. 10, Innengerät
- Volksbank Überlingen, Marktplatz 9, Innengerät
- Öffentliches WC am Zollhaus, Uferpromenade 2, Außengerät
- Sommertalhalle, Sommertalweg 23, Außengerät
- Freiwillige Feuerwehr, Allmendweg 24, Außengerät
- Parkhaus an der Fähre, Unteruhldinger Str. 8, Außengerät

Initiative „Herzsicher“ - Gemeinsam gegen den Herztod

Der Kampf gegen den Herztod ist schon lange ein Kernthema der Björn Steiger Stiftung, die sich bereits seit mehr als 50 Jahren bundesweit für eine bessere Notfallhilfe einsetzt. Seit 2001 hat sie rund 28.500 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. Darüber hinaus betreut die Stiftung etwa weitere 16.000 AED-Anlage bundesweit. 2013 startete ihr spezielles Projekt „Herzsicher“, um die Massenverbreitung von Laien-Defibrillatoren voranzutreiben. Im Rahmen des Projekts rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung. Perspektivisch ist die flächendeckende Umsetzung im ganzen Bundesgebiet geplant. Dabei ist von der Björn Steiger Stiftung die Installation von einem AED-Gerät pro 1.000 Einwohner vorgesehen.

Im Rahmen der „Herzsicher“-Initiative werden derzeit mit Unterstützung lokaler Partner möglichst viele der 23 Städte und Gemeinden im Bodenseekreis flächendeckend mit AED-Geräten ausgestattet. Im gesamten Landkreis befinden sich 103 Projektgeräte (Stand: 31. August 2021) der Björn Steiger Stiftung. Für den weiteren Projektverlauf ist die Björn Steiger Stiftung auch weiterhin auf private und gewerbliche Sponsoren angewiesen.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Béla Anda

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-0
E pressestelle@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de


Christian Hoppe

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Wittenberg, 02.09.2021
Björn Steiger Stiftung macht Wittenberg herzsicher
In der Lutherstadt Wittenberg sind zwei weitere Standorte mit öffentlich zugänglichen Laien-Defibrillatoren der Björn Steiger Stiftung eingerichtet worden. Der Einsatz eines automatisierten externen Defibrillators (AED) kann bei medizinischen Notfällen wie einem Herz-Kreislauf-Stillstand Leben retten. Die neuen elektronischen „Lebensretter“ wurden im Eingangsbereich der Leucorea-Universität sowie in der Feuerwache Wittenberg installiert. Sie stehen Ersthelfern bei Notfällen Tag und Nacht zur Verfügung. Damit hat die Björn Steiger Stiftung mit ihrem Projekt „Herzsicher“ in der Kommune bereits zehn AED-Standorte mit ortsansässigen Unternehmen und der Stadtverwaltung realisiert.

Ein plötzlicher Herzstillstand ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Jährlich sterben bundesweit rund 100.000 Menschen daran. Ein Großteil der Betroffenen stirbt, bevor der Rettungsdienst eintrifft. Junge und ältere Menschen, sportliche und weniger sportliche können gleichermaßen davon betroffen sein. Defibrillatoren können Menschenleben retten, wenn schnell Erste Hilfe geleistet wird. Die Überlebenschance liegt bei realistischen 50 bis 70 Prozent, wenn Ersthelfer sofort nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand mit einer Herzdruckmassage beginnen und ein Laien-Defibrillator innerhalb der ersten drei Minuten zum Einsatz kommt. Ein AED-Gerät kann mithilfe von Stromimpulsen und in Kombination mit einer Herzdruckmassage ein aus dem Takt geratenes Herz wieder in den richtigen Rhythmus bringen. Die Geräte sind vollautomatisch und so konstruiert, dass sie ohne medizinische Vorkenntnisse von Laien bedient werden können. Sie verfügen über eine Sprachführung, die unmissverständliche Anweisungen und Hinweise gibt.

Die Volksbank Wittenberg eG hat sich deshalb dafür entschieden, die Anschaffung eines Laien-Defibrillators der Björn Steiger Stiftung in der Lutherstadt Wittenberg finanziell zu unterstützen. Der Defibrillator ist im Foyer der Leucorea, dem Universitätsstandort der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, angebracht. Ein grünes Defibrillator-Rettungszeichen – ein Herz mit einem Kreuz – auf dem Wandkasten weist auf den elektronischen Lebensretter hin.

Das AED-Gerät der Björn Steiger Stiftung steht aber nicht nur den Studenten und Mitarbeitern der Leucorea, sondern auch der Öffentlichkeit zur Verfügung, erklärte Volksbank-Vorstandsmitglied Gerlinde Gonszczyk anlässlich der Übergabe des Defibrillators. „Der plötzliche Herztod ist allgegenwärtig und kann jeden jederzeit und überall treffen. Es ist der Volksbank ein besonderes Anliegen und beruhigendes Gefühl zu wissen, dass für den Fall der Fälle Hilfe in greifbarer Nähe ist – für die Sicherheit der Einwohner unserer Stadt und für die zahlreichen Studenten auf dem Universitätsgelände“.

Mit Laien-Defibrillatoren Leben retten

Der zweite von der Björn Steiger Stiftung finanzierte Defibrillator befindet sich im Gebäude der Feuerwache Wittenberg in der Waldstraße. „In städtischen Regionen ist eine professionelle Rettung im Idealfall bereits nach acht Minuten vor Ort. Dennoch ist Erste Hilfe durch anwesende Laien innerhalb der ersten paar Minuten bei einem Herzstillstand entscheidend. Eine Herzdruckmassage kann jeder durchführen. Ebenso wie die Anwendung eines Laien-Defibrillators – vorausgesetzt ein Gerät ist in nächster Nähe verfügbar“, betonte Projektkoordinator Thomas Pflanz von der Björn Steiger Stiftung bei der Übergabe des neuen AED-Geräts an die Feuerwehr. Pflanz erinnerte in diesem Zusammenhang an eine zentrale Forderung der Stiftung: „Die Aufstellung von AED-Geräten sollte eine Selbstverständlichkeit sein. So wie es überall Feuerlöscher und Erste-Hilfe-Schränke gibt, so sollte es überall einen leicht auffindbaren Laien-Defibrillator geben. Je mehr Menschen diese Geräte kennen und sich den Einsatz zutrauen, desto mehr Menschen können vor dem Herztod gerettet werden. Jedes Gerät hilft, die Herzsicherheit entscheidend zu verbessern – auch in der Stadt Wittenberg, die nun herzsicherer ist als bisher. Voraussetzung ist lediglich ein beherztes Engagement der Menschen. Jeder kann zum Lebensretter werden.“

Der Kampf gegen den Herztod ist schon lange ein Kernthema der Björn Steiger Stiftung. Seit 2001 hat sie bereits rund 28.500 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. Darüber hinaus betreut die Stiftung etwa weitere 16.000 AED-Anlage bundesweit. 2013 startete ihr spezielles Projekt „Herzsicher“, um die Massenverbreitung von Laien-Defibrillatoren voranzutreiben. Im Rahmen des Projekts rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung. Perspektivisch ist die flächendeckende Umsetzung im ganzen Bundesgebiet geplant. Dabei ist von der Björn Steiger Stiftung die Installation von einem AED-Gerät pro 1.000 Einwohner vorgesehen. Im Landkreis Wittenberg ging das Projekt im September 2020 an den Start. Seither sind schon 20 Defibrillatoren-Standorte eingerichtet worden. Für den weiteren Projektverlauf ist die Björn Steiger Stiftung auch weiterhin auf private und gewerbliche Sponsoren angewiesen. Insgesamt sollen bis Ende 2022 im gesamten Kreisgebiet Wittenberg 61 AED-Geräte bereitgestellt werden.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Béla Anda

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Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
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Winnenden, 30.08.2021
Softwaresystem IRIS schafft neue Schnittstelle für Gesundheitsämter
Die Kontaktpersonennachverfolgung bleibt ein wichtiges Werkzeug der Pandemiebekämpfung. Bei Einführung der Luca-App hatte die Hessische Landesregierung zugesagt, auch weitere digitale Lösungen zu unterstützen und dafür eine flächendeckende digitale Schnittstelle zu schaffen. Denn durch digitale und verschlüsselte Kontaktverfolgung können nicht nur Infektionsketten schnell und effektiv unterbrochen werden, auch die Kommunikation zwischen Gesundheitsämtern und Betreibern wie Veranstaltern wird deutlich vereinfacht.

Kontaktpersonennachverfolgung weiterhin wichtig
Als technische Lösung hat sich hierfür die IRIS-Software der Björn-Steiger-Stiftung (BSS) durchgesetzt, die übergreifende Kommunikation und Vernetzung ermöglicht. Um IRIS auch in Hessen zu etablieren, wurden nach Abschluss des Zuschlagsverfahrens jetzt Verträge geschlossen: mit der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung (AKDB) für die Einrichtung und den Betrieb von IRIS und mit der Björn-Steiger-Stiftung für die Pflege und Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller 24 hessischen Gesundheitsämter. Auftraggeber ist das Land Hessen vertreten durch die Hessische Staatskanzlei und die Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Kristina Sinemus. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration ist für die Implementierung in den Gesundheitsämtern zuständig.

„Die Kontaktpersonennachverfolgung ist gerade angesichts zuletzt steigender Infektionszahlen weiter wichtig, um die Pandemie einzudämmen. Die digitale Übermittlung dieser Daten entlastet die Gesundheitsämter. Mit der weiteren Öffnung tragen wir deshalb dazu bei, dass Kontakte effizient dokumentiert, übermittelt und nachverfolgt werden können", sagt der Hessische Minister für Soziales und Integration, Kai Klose.

Zentrales Gateway für digitale Lösungen
„Um Bürgerinnen und Bürgern, Betreibern und Veranstaltern die Möglichkeit zu geben, neben der Luca-App auch alternative Kontaktnachverfolgungsmöglichkeiten zu nutzen, hat Hessen sich frühzeitig für die Anschaffung eines sogenannten Gateways entschieden“, so Digital-Staatssekretär Patrick Burghardt, auch CIO des Landes Hessen. „Mit dem Vergabe-Zuschlag an die AKDB sowie an die BSS erweitern wir jetzt den Markt für weitere Kontaktnachverfolgungslösungen. Mit IRIS stellt das Land den Gesundheitsämtern ein zentrales Gateway zur Verfügung, bei dem alle teilnehmenden digitalen Lösungen registriert sind. Auf diese Weise wird die Anbindung aller am Markt verfügbaren digitalen Kontaktnachverfolgungssysteme an die hessischen Gesundheitsämter ermöglicht“, so der Digital-Staatssekretär weiter.

Die IRIS-Anbindung gestaltet sich ähnlich der an die Luca-App und ist den Ämtern in Grundzügen bekannt. Auch jetzt werden über die Bundesdruckerei Zertifikate erstellt und verifiziert, bevor über die Betreiberfirma Clients in den Gesundheitsämtern eingerichtet werden. Der Prozess wird jetzt eingeleitet und soll zeitnah abgeschlossen werden.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Arneburg-Goldbeck, 09.08.2021
Laien-Defibrillatoren helfen in Arneburg-Goldbeck Leben retten
Die Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck wird immer herzsicherer. Durch das Engagement von Mercer Stendal, die in Arneburg das Zellstoffwerk betreibt, konnte nun die Installation von drei weiteren Laien-Defibrillatoren durch die Björn Steiger Stiftung realisiert werden. Bei einem Herzstillstand können damit ohne medizinische Vorkenntnisse Leben gerettet werden.

Bereits im September 2019 starteten die Stiftung und die Verbandsgemeinde ihr gemeinsames Projekt „Herzsichere Gemeinde Arneburg-Goldbeck“. Im Rahmen der Initiative stattet die Stiftung bundesweit Gemeinden an hoch frequentierten Orten mit öffentlich gut zugänglichen AED-Geräten (Automatisierter Externer Defibrillator) aus. Damit können Laien bei einem Herzstillstand auch ohne medizinische Vorkenntnisse problemlos Erste Hilfe leisten und Leben retten. Die Geräte stehen Ersthelfern bei Notfällen Tag und Nacht zur Verfügung. Ziel ist es nun, auch hier vor Ort eine Versorgungsdichte von einem Laien-Defibrillator pro 1.000 Einwohner zu erreichen.

Nachdem die Verbandsgemeinde bereits zwei Geräte, unter anderem im Verwaltungsgebäude in Goldbeck, in Betrieb genommen hat, konnten Dank der Unterstützung von Mercer Stendal nun drei weitere Geräte durch die Stiftung installiert werden: Eines ist im Arneburger Rathaus zu finden. Die zwei weiteren AED-Geräte befinden in Außenwandkästen auf dem Vorplatz der Goldbecker Turnhalle sowie am Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg-Krusemark.

„Im Namen der Bürgerinnen und Bürger unserer Verbandsgemeinde bedanke ich mich bei André Listemann und Mercer Stendal für die großherzige Spende der AED-Geräte. Der Björn Steiger Stiftung danke ich, dass wir in Arneburg-Goldbeck dieses wichtige Thema gemeinsam angehen. Jedes Gerät hilft, die Herzsicherheit wesentlich zu verbessern – auch in unserem Gemeindeverband, der nun herzsicherer ist als bisher. Mit einer flächendeckenden örtlichen Versorgung von Laien-Defibrillatoren erhöhen wir die Überlebenschance der Menschen hier in unseren selbständigen Gemeinden entscheidend“, sagte die stellvertretende Verbandsgemeindebürgermeisterin Simone Kuhlmann anlässlich der Übergabe.

Mercer-Geschäftsführer Listemann unterstrich im Anschluss die Bedeutung dieses Projekts: „Ich freue mich, dass wir als ortsansässiges Unternehmen zusammen mit der Gemeinde und der Björn Steiger Stiftung einen Beitrag leisten können, um die Menschen in unserer Kommune herzsicherer zu machen. Wir wissen, pro Jahr sterben in Deutschland deutlich mehr Menschen am plötzlichen Herztod als bei Verkehrsunfällen. Es kann jeden jederzeit und überall treffen. In solchen Fällen sind umgehende Reanimationsmaßnahmen lebensrettend. Dank der Herzsicher-Initiative der Björn Steiger Stiftung und der Laien-Defibrillatoren sind wir hier vor Ort für mögliche Notfälle nun noch besser gerüstet.“

Thomas Pflanz, Projektkoordinator der Björn Steiger Stiftung, hob hervor, wie einfach die Geräte zu verwenden sind: „Viele Menschen kennen AED-Geräte nicht oder trauen sich die Herzdruckmassage und den Einsatz eines AED nicht zu. Diese Sorgen sind unbegründet. Die Bedienung ist einfach und selbsterklärend. Sobald das Gerät eingeschaltet ist, gibt es dem Ersthelfer klare akustische Anweisungen, die verhindern, dass etwas falsch gemacht wird. Je mehr Menschen diese Geräte kennen und sich den Einsatz zutrauen, desto mehr Menschen können vor dem Herztod gerettet werden.“

Für den weiteren Projektverlauf ist die Björn Steiger Stiftung auf private und gewerbliche Sponsoren angewiesen. Denn erst in Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort kann das Projekt gelingen, betonte Pflanz. „Neben der Aufstellung der AED-Geräte gehört zum Konzept des Stiftungsprojekts, dass die Bevölkerung zum Thema Wiederbelebung geschult wird. Der unvermittelte Herztod ist allgegenwärtig. Das hat uns das EM-Spiel der dänischen Fußball-Nationalmannschaft vor wenigen Wochen vor Augen geführt – allein in Deutschland fordert er rund 100.000 Opfer pro Jahr. Deshalb will die Björn Steiger Stiftung bundesweit möglichst viele Kommunen und Unternehmen mit AED-Geräten ausstatten, um nach und nach eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten. Die Aufstellung von AED-Geräten muss so selbstverständlich sein wie Feuerlöscher. Voraussetzung ist aber weiterhin ein beherztes Engagement der Menschen.“

Die Björn Steiger Stiftung kämpft schon lange gegen den Herztod in Deutschland. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“, inzwischen rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung. Insgesamt hat die Stiftung seit 2001 bereits rund 28.500 AED-Geräte in den Verkehr gebracht.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Sipplingen, 29.07.2021
Vier neue Laien-Defibrillatoren in Sipplingen
Die Herzen von Sipplingen werden künftig sicherer sein: Mit der Installation öffentlich zugänglicher Laien-Defibrillatoren in Sipplingen hat die Björn Steiger Stiftung die Gemeinde nun mit weiteren leicht zu bedienenden Geräten zur Wiederbelebung ausgestattet. Ohne medizinische Vorkenntnisse kann damit bei einem Herzstillstand Leben gerettet werden. Insgesamt vier dieser sogenannten AED-Geräte (Automatisierter Externer Defibrillator) wurden im Rahmen des Projekts „Herzsicher“ der Björn Steiger Stiftung zusammen mit ortsansässigen Unternehmen und der Gemeindeverwaltung realisiert. Die Defibrillatoren stehen Ersthelfern im Notfall frei zugänglich zur Verfügung. Ein fünftes Gerät befindet sich momentan im Aufbau.

Bürgermeister Oliver Gortat lobt das Engagement aller Beteiligten: „Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten. Ich freue mich, dass wir dieses wichtige Thema hier in Sipplingen gemeinsam angehen konnten und die Initiative ,Herzsicherer Bodenseekreis‘ der Björn Steiger Stiftung unterstützt haben. Neben der Stiftung danke ich im Namen unserer Bürgerinnen und Bürger dem DLRG für sein Engagement, außerdem der Sparkasse Bodensee, der Kammerer MedTec GmbH &Co.KG und der Schellinger Zerspantechnik GmbH sowie allen am Dorffest der Gemeinde Sipplingen beteiligten Vereine für Ihre großzügigen Spenden. Sie leisten einen ganz tollen Beitrag im Kampf gegen den Herztod.“

Mit Hilfe der örtlichen Spender konnten folgende Standorte realisiert werden:

- Rathaus Sipplingen – Rathausstraße 10 – Außenwandgerät – Zugänglichkeit 24/7
- DLRG Wachstation – Seestraße 9 – Außenwandgerät - Zugänglichkeit 24/7
- Tourist Info – Seestraße 3 – Außenwandgerät – Zugänglichkeit 24/7
- Turn- und Festhalle – Jahnstraße 7 – Außenwandgerät – Zugänglichkeit 24/7
- Geplant: TSV Sipplingen – Am Hauberg 5 – Außenwandgerät Zugänglichkeit 24/7

Im Rahmen des Projektes „Herzsicherer Bodenseekreis“ war von der Björn Steiger Stiftung die Installation von einem AED-Gerät pro 1.500 Einwohner vorgesehen. Dieses Ziel wurde in der Gemeinde Sipplingen weit übertroffen. Alle AED-Standorte wurden in Sipplingen zwischen Stiftung, den Partnern vor Ort und der Gemeindeverwaltung eng abgestimmt, erklärte Johanna Ziegler, Projektmanagerin der Stiftung, anlässlich der offiziellen Übergabe der AED-Geräte. „Ich freue mich nun auf den weiteren Projektverlauf mit den vorgesehenen Schulungen, in denen wir gezielt die Bevölkerung in Sachen Reanimation schulen wollen. Je mehr Menschen diese Geräte kennen und sich den Einsatz zutrauen, desto mehr Menschen können vor dem Herztod gerettet werden. Jedes Gerät hilft, die Herzsicherheit entscheidend zu verbessern – auch in Sipplingen, das nun noch herzsicherer ist. Mit der Aufstellung von AED-Geräten alleine ist es aber noch nicht getan“, so Johanna Ziegler. „Voraussetzung ist auch weiterhin ein beherztes Engagement der Menschen.“

Der unvermittelte Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Jährlich sterben rund 100.000 Menschen bundesweit durch Herz-Kreislauf-Stillstand. Dabei haben Betroffene eine realistische Überlebenschance, wenn schnell Erste Hilfe geleistet wird. Pro Minute sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit nach Eintreten des Herzstillstands um zehn Prozent, wenn überhaupt keine Erste Hilfe erfolgt. Dagegen liegt die Überlebenschance bei realistischen 50 bis 70 Prozent, wenn Ersthelfer sofort nach dem Stillstand mit einer Herzdruckmassage beginnen und ein Laien-Defibrillator innerhalb der ersten drei Minuten zum Einsatz kommt. Solch ein AED-Gerät bringt mit Hilfe von Stromimpulsen und in Kombination mit einer Herzdruckmassage ein aus dem Takt geratenes Herz wieder in den richtigen Rhythmus. Die automatisierten externen Defibrillatoren sind speziell für nicht ausgebildete Ersthelfer konzipiert und verfügen über eine Sprachführung, die Fehler verhindert.

Der Kampf gegen den Herztod ist ein Kernthema der Björn Steiger Stiftung. 2013 startete ihr Projekt „Herzsicher“, um die Massenverbreitung von Laien-Defibrillatoren bundesweit voranzutreiben. Das Konzept: an belebten Orten wie Rathäusern und öffentlichen Plätzen zusammen mit lokalen Partnern AED-Säulen aufstellen und Schulungen für die Bevölkerung anbieten. Inzwischen rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung. Sie hat seit 2001 bereits rund 28 500 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. Im Bodenseekreis startete das Projekt im November 2019. Mittlerweile verfügt der gesamte Landkreis über 94 Laien-Defibrillatoren der Björn Steiger Stiftung.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Friesoythe, 21.07.2021
Björn Steiger Stiftung macht Friesoythe herzsicher
Die Stadt Freisoythe und die Björn Steiger Stiftung gaben heute mit der Aufstellung der ersten beiden Laien-Defibrillatoren (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) den Startschuss für das Projekt „Herzsicher“. Ein Defibrillator kann bei einem plötzlichen Herzstillstand durch einen Elektroschock Menschenleben retten. Im Rahmen der Initiative stellt die Stiftung an hoch frequentierten Orten öffentlich zugängliche AED-Geräte zur Verfügung. Außerdem soll die Bevölkerung im Rahmen von kostenlosen Schulungen der Björn Steiger Stiftung mit Wiederbelebungsmaßnahmen vertraut gemacht werden.

Wer in der selbständigen Gemeinde Friesoythe im Landkreis Cloppenburg vom plötzlichen Herztod bedroht ist, hat seit heute wesentlich bessere Chancen, dass beherzte Laien mit einem AED-Gerät, auch Laien-Defibrillatoren genannt, Erste Hilfe leisten. Die ersten beiden Geräte sind in einem Außenwandkasten am ehemaligen Rathaus sowie im Friesoyther Jugendzentrum angebracht. Jeder, der in Zukunft Zeuge eines Herzstillstands wird, kann dort den automatisierten Defibrillator entehmen und im Zusammenspiel mit einer Herzdruckmassage optimal helfen. „Rund 100.000 Menschen sterben pro Jahr in Deutschland am Herztod, das sind deutlich mehr als bei Verkehrsunfällen. Es kann jeden jederzeit und überall treffen. In solchen Fällen sind umgehende Reanimationsmaßnahmen lebensrettend. Umso wichtiger ist das Projekt ,Herzsicheres Friesoythe‘. Mit einer flächendeckenden örtlichen Versorgung von Laien-Defibrillatoren erhöhen wir die Überlebenschance unserer Bürgerinnen und Bürger entscheidend. Dafür haben wir nun die gemeinsamen Grundlagen geschaffen und die zentralen Standorte definiert“, sagte Bürgermeister Sven Stratmann zum Start der ersten AED-Geräte. Für dieses Jahr sind noch neun zusätzliche Standorte geplant, weitere neun AED-Geräte sollen im kommenden Jahr installiert werden.

Torsten Krüger, Projektkoordinator der Björn Steiger Stiftung erklärte, wie einfach die Geräte zu verwenden sind.„Viele Menschen kennen AED-Geräte nicht oder trauen sich die Herzdruckmassage und den Einsatz eines AED nicht zu. Diese Sorgen sind unbegründet. Die Bedienung ist einfach und selbsterklärend. Sobald das Gerät eingeschaltet ist, gibt es dem Ersthelfer klare akustische Anweisungen, die verhindern, dass etwas falsch gemacht wird. Je mehr Menschen diese Geräte kennen und sich den Einsatz zutrauen, desto mehr Menschen können vor dem Herztod gerettet werden. Ich möchte mich bei allen Beteiligten dafür bedanken, dass wir hier in Friesoythe dieses wichtige Thema gemeinsam angehen.“

Für den weiteren Projektverlauf ist die Björn Steiger Stiftung auf private und gewerbliche Sponsoren angewiesen. Denn erst in Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort kann das Projekt gelingen, betonte Krüger. Neben der Aufstellung der AED-Geräte gehört zum Konzept des Stiftungsprojekts, dass die Bevölkerung zum Thema Wiederbelebung geschult wird. Inöffentlichen Schulungen üben die Einwohner die Herzdruckmassage und die Verwendung der AED-Geräte. So können die potenziellen Benutzer der Geräte eventuelle Hemmungen abbauen, wenn der Ernstfall Herzstillstand eintritt.

Die Björn Steiger Stiftung kämpft schon lange gegen den Herztod in Deutschland. Sie hat seit 2001 bereits rund 28.500 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“, inzwischen rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Eriskirch, 20.07.2021
Björn Steiger Stiftung macht Eriskirch herzsicher
Eriskirch ist einen großen Schritt weiter in Sachen Herzsicherheit: Mit der Installation mehrerer öffentlich zugänglicher Laien-Defibrillatoren in Eriskirch hat die Björn Steiger Stiftung nun die gesamte Gemeinde Eriskirch im Bodenseekreis mit den leicht zu bedienenden Geräten zur Wiederbelebung ausgestattet. Ohne medizinische Vorkenntnisse können damit bei einem Herzstillstand Leben gerettet werden. Insgesamt sieben dieser sogenannten AED-Geräte (Automatisierter Externer Defibrillator) wurden im Rahmen des Projekts „Herzsicher“ der Björn Steiger Stiftung zusammen mit ortsansässigen Unternehmen und der Gemeindeverwaltung in der Kommune realisiert. Die Defibrillatoren stehen Ersthelfern im Notfall frei zugänglich zur Verfügung. Die Geräte sind vollautomatisch und so konstruiert, dass sie ohne medizinische Vorkenntnisse auch von Laien bedient werden können.

Bürgermeister Arman Aigner lobt das Engagement aller Beteiligten: „Ich möchte mich bei allen Beteiligten ganz herzlich dafür bedanken, dass wir dieses wichtige Thema hier in der Gemeinde Eriskirch gemeinsam angegangen sind und die Initiative ,Herzsicherer Bodenseekreis‘ der Björn Steiger Stiftung unterstützt haben. Neben der Stiftung danke ich im Namen unserer Bürgerinnen und Bürger auch ganz besonders der RMP-Service GmbH, der Ernst Zodel & Partner Steuerberatungsgesellschaft, der Volksbank Friedrichshafen-Tettnang sowie der Sparkasse Bodensee für Ihre großzügigen Spenden. Sie sollten zugleich Motivation für weitere Unternehmen und Institutionen in unserem Landkreis sein, einen Beitrag für mehr Sicherheit im Notfall zu leisten.“

Mit Hilfe der örtlichen Spender konnten folgende Standorte realisiert werden:

- Sporthalle Greutherstraße - Außenwandgerät am Eingang - Zugänglichkeit 24/7
- Bürgerhaus Alte Schule - Außenwandgerät am Eingang - Zugänglichkeit 24/7
- Volksbank Friedrichshafen Tettnang - im SB Bereich der Filiale Mariabrunn-24/7
- Kaufland Eriskirch - im Eingangsbereich Innen - Zugänglichkeit während Öffnungszeiten
- Feuerwehr Eriskirch - Außenwandgerät am Eingang - Zugänglichkeit 24/7
- RMP-Service GmbH - Außenwandgerät am Gebäude im Lehen 9 - Zugänglichkeit 24/7

Außerdem erhielt die Feuerwehr Eriskirch ein Gerät von der Stiftung geschenkt, das sich mobil auf dem Feuerwehrfahrzeug befindet.

Im Rahmen des Projektes „Herzsicherer Bodenseekreis“ war von der Björn Steiger Stiftung die Installation von einem AED-Gerät pro 1.500 Einwohner vorgesehen. Dieses Ziel wurde sogar übertroffen. Alle AED-Standorte wurden in Eriskirch zwischen Stiftung und Partnern vor Ort eng abgestimmt, erklärte Johanna Ziegler, Projektmanagerin der Stiftung, anlässlich der offiziellen Übergabe der AED-Geräte. „Ich freue mich nun auf den weiteren Projektverlauf mit den vorgesehenen Schulungen, in denen wir gezielt die Bevölkerung in Sachen Reanimation schulen wollen. Je mehr Menschen diese Geräte kennen und sich den Einsatz zutrauen, desto mehr Menschen können vor dem Herztod gerettet werden. Jedes Gerät hilft, die Herzsicherheit entscheidend zu verbessern – auch in Eriskirch, das nun noch herzsicherer ist. Mit der Aufstellung von AED-Geräten alleine ist es aber noch nicht getan“, so Johanna Ziegler. „Voraussetzung ist auch weiterhin ein beherztes Engagement der Menschen.“

Der unvermittelte Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Jährlich sterben rund 100.000 Menschen bundesweit durch Herz-Kreislauf-Stillstand. Dabei haben Betroffene eine realistische Überlebenschance, wenn schnell Erste Hilfe geleistet wird. Pro Minute sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit nach Eintreten des Herzstillstands um zehn Prozent, wenn überhaupt keine Erste Hilfe erfolgt. Dagegen liegt die Überlebenschance bei realistischen 50 bis 70 Prozent, wenn Ersthelfer sofort nach dem Stillstand mit einer Herzdruckmassage beginnen und ein Laien- Defibrillator innerhalb der ersten drei Minuten zum Einsatz kommt. Solch ein AED-Gerät bringt mit Hilfe von Stromimpulsen und in Kombination mit einer Herzdruckmassage ein aus dem Takt geratenes Herz wieder in den richtigen Rhythmus. Die automatisierten externen Defibrillatoren sind speziell für nicht ausgebildete Ersthelfer konzipiert und verfügen über eine Sprachführung, die Fehler verhindert.

Der Kampf gegen den Herztod ist ein Kernthema der Björn Steiger Stiftung. 2013 startete ihr Projekt „Herzsicher“, um die Massenverbreitung von Laien-Defibrillatoren bundesweit voranzutreiben. Das Konzept: an belebten Orten wie Rathäusern und öffentlichen Plätzen zusammen mit lokalen Partnern AED-Säulen aufstellen und Schulungen für die Bevölkerung anbieten. Inzwischen rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung. Sie hat seit 2001 bereits rund 27.000 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. Im Bodenseekreis startete das Projekt im November 2019. Mittlerweile verfügt der gesamte Landkreis über 92 Laien-Defibrillatoren der Björn Steiger Stiftung.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Béla Anda

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-0
E pressestelle@steiger-stiftung.de
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Christian Hoppe

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Winnenden, 20.07.2021
Hilfe bei Herznotfällen: Laiendefibrillatoren helfen in Moos Leben retten
Die Gemeinde Moos wir immer herzsicherer. Durch das Engagement des Vereins „Moos Hilft e.V.“ git es in der Bodensee-Gemeinde nun einen weiteren öffentlich zugänglichen Defibrillator. Am neuen Standort im Strandbad Moos übergab der Vereinsvorsitzende Stefan Heck das Gerät an Bürgermeister Patrick Krauss. Der etwa rucksackgroße automatisierte externe Defibrillator (AED) der Björn Steiger Stiftung lässt sich problemlos von Laien bedienen und kann bei Herzinfarkten beziehungsweise Herzkammerflimmern durch einen Stromstoß Leben retten. Das Gerät steht Ersthelfern bei Notfällen Tag und Nacht zur Verfügung.

Im Rahmen des Projekts „Herzsicherer Landkreis Konstanz“ stattet die Björn Steiger Stiftung öffentliche und hoch frequentierte Orte mit Laien-Defibrillatoren aus. „Im Namen der Bürgerinnen und Bürger der Gemeide bedanke ich mich bei unserem Heimatverein für die großherzige Spende. An diesem öffentlichen Ort mit vielen Badegästen und Besuchern sind wir mit dem Laien-Defibrillator für mögliche Notfälle dank der Herzsicher-Initiative der Björn Steiger Stiftung noch besser gerüstet. Darüber hinaus freue ich mich, dass die Einwohner unserer Gemeinde druch die Stiftung in Wiederbelebungsmaßnahmen geschult werden sollen. Jedes Gerät hilft, die Herzsicherheit entscheidend zu verbessern – auch in Moos, das nun herzsicherer ist als bisher“, sagte Patrick Krauss bei der Übergabe.

Der unvermittelte Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Jährlich sterben rund 100.000 Menschen bundesweit daran. Defibrillatoren können Menschenleben retten, wenn schnell Erste Hilfe geleistet wird. Die Überlebenschance der Betroffenen liegt bei realistischen 50 bis 70 Prozent, wenn Ersthelfer sofort nach dem Stillstand mit einer Herzdruckmassage beginnen und ein Laien-Defibrillator innerhalb der ersten drei Minuten zum Einsatz kommt. Solch ein AED-Gerät bringt mithilfe von Stromimpulsen und in Kombination mit einer Herzdruckmassage ein aus dem natürleichen Takt geratenes Herz wieder in den richtigen Rhythmus. Die automatisierten externen Defibrillatoren sind speziell für nicht ausgebildete Ersthelfer konzipiert. Abbildungen zeigen, wie und wo die Elektroden anzubringen sind, per Sprachfunktion, die Fehler verhindert, gibt das Gerät die weiteren Handgriffe und deren Reihenfolge vor.

„Der unvermittelte Herztod ist allgegenwärtig und kann jeden treffen. Das hat uns das EM-Spiel der dänischen Fußball-Nationalmannschaft vor wenigen Wochen vor Augen geführt. Deshalb ist es das Ziel der Björn Steiger Stiftung, bundesweit möglichst viele Kommunen und Unternehmen mit AED-Geräten auszustatten, um nach und nach eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten. Hierfür brauchen wir auch die Unterstützung der Bevölkerung“, erklärte Johanna Ziegler, Projektmanagerin der Stiftung, anlässlich der offiziellen Übergabe des AED-Geräts in Moos. „Ich freue mich nun auf den weiteren Projektverlauf mit den vorgesehenen Schulungen, in denen wir gezielt die Bevölkerung in Sachen Reanimation schulen wollen. Je mehr Menschen diese Geräte kennen, desto mehr Menschen können vor dem Herztod gerettet werden. Die Aufstellung von AED-Geräten muss so selbstverständlich sein wie Feuerlöscher. Voraussetzung ist aber weiterhin ein beherztes Engagement der Menschen.“

Die Björn Steiger Stiftung kämpft schon lange gegen den Herztod in Deutschland. Sie hat seit 2001 bereits rund 27.000 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“, in dessen Rahmen die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren ausrüstet und die Bevölkerung in Wiederbelebung schult. Im Landkreis Konstanz startete das Projekt im Okober 2020.



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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Winnenden, 15.07.2021
Startschuss für Projekt „Herzsicherer Landkreis Rottweil“
Der Landkreis Rottweil und die Björn Steiger Stiftung engagieren sich künftig gemeinsam im Rahmen der Initiative „Herzsicherer Landkreis Rottweil“ für die Prävention des Herztodes sowie für die Aufklärungsarbeit bei Erster Hilfe. Im ersten Schritt stellt die Stiftung für jede interessierte Gemeinde im Kreis einen Laien-Defibrillator zur Verfügung, der in einem Außenwandkasten öffentlich für jedermann zugänglich deponiert wird. Mit diesen Defibrillatoren, auch AED (Automatisierter Externer Defibrillator) genannt, können Laien bei einem Herzstillstand Erste Hilfe leisten und Leben retten. Darüber hinaus ist geplant die Bevölkerung in Wiederbelebung zu schulen.

Dr. Wolf-Rüdiger Michel, Landrat des Landkreises Rottweil, freut sich über das neue, lebensrettende Projekt. „Im Notfall zählt jede Minute. Mit den öffentlich zugänglichen Laien-Defibrillatoren kann jeder in einem solchen Fall zum Lebensretter werden. Daher unterstützt der Landkreis Rottweil das Projekt 'Herzsicherer Landkreis' gerne."

Auch Angelo Sapia, Projektverantwortlicher bei der Björn Steiger Stiftung, freut sich über die neue Kooperation: „Ein Herztod kann jeden jederzeit und überall treffen. Wiederbelebung ist kinderleicht und jeder Laien kann den AED problemlos bedienen. Nach dem Einschalten gibt das Gerät alle Anwendungsschritte akustisch vor. Ich möchte mich bei Landrat Dr. Michel dafür bedanken, dass sie dieses wichtige Thema hier im Landkreis Rottweil mit uns angehen möchten.“

Die Björn Steiger Stiftung kämpft schon seit den siebziger Jahren gegen den Herztod in Deutschland. Sie hat seit 2001 bereits rund 27.000 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. Im Jahr 2013 startete sie das Projekt „Herzsicher“ und rüstet sukzessive ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Düsseldorf, 05.07.2021
Land NRW sichert Nutzung der Gateway-Lösung IRIS connect und setzt auf Anbieter-Pluralität bei der digitalen Kontaktnachverfolgung
Durch eine Vereinbarung mit der Björn-Steiger-Stiftung sichert das Land Nordrhein-Westfalen die Nutzung der Gateway-Lösung IRIS connect, die bei Infektionsfällen den Datenaustausch zwischen den Gesundheitsämtern und allen im Einsatz befindlichen Kontaktnachvollziehungs-Apps erleichtert. IT.NRW koordinierte die Umsetzung.

Das Land NRW hat Mitte Mai 2021 einen Vertrag mit der Björn-Steiger-Stiftung zur Bereitstellung der Gateway-Lösung IRIS connect unterzeichnet. Koordiniert wurde die Umsetzung vom Landesbetrieb IT.NRW unter Verantwortung des Landesbeauftragten für Informationstechnik (CIO), Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, der organisatorisch dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) zugeordnet ist.

Damit sind die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, die Kontaktnachvollziehung durch die Gesundheitsämter im Rahmen der Pandemiebekämpfung wesentlich zu vereinfachen und zugleich die Anbieter-Pluralität bei digitalen Kontaktnachverfolgungssystemen zu sichern.

Die Gateway-Lösung IRIS connect ermöglicht den sicheren Datenaustausch zwischen allen Gesundheitsämtern mit einer breiten Vielzahl von Kontaktnachverfolgungs-Lösungen. Gesundheitsämter, die über einen IRIS connect-Zugang verfügen, müssen nicht mehr gesonderte Abfragen bei den jeweiligen Lösungs-Anbietern stellen. Sie führen nur noch eine standardisierte Abfrage über IRIS connect durch und erhalten dann unmittelbar über einen sicheren Datenübermittlungsweg die relevanten Kontaktinformationen aller angebundenen Lösungsanbieter. Der Mehrwert von IRIS connect liegt darin, Betreibern von Hotellerie und Gastronomie, Sportstätten, Kultur, Einzelhandel und anderen Einrichtungen die freie Wahl der Kontaktnachverfolgungslösung zu ermöglichen sowie gleichzeitig den Arbeitsaufwand der Gesundheitsämter mit Blick auf Kontaktabfragen bei Indexfällen zu reduzieren.

„In Nordrhein-Westfalen setzen wir auf Anbieter-Pluralität bei der Kontaktnachvollziehung, ohne dass hierunter die Effektivität der Pandemiebekämpfung leidet”, erläutert CIO Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke. „IRIS connect ermöglicht den Einrichtungen die freie Entscheidung, welche digitale Lösung zur Kontakt- Nachvollziehung genutzt wird. Zugleich wird den Gesundheitsämtern ein schneller und einfacher Zugriff auf die erforderlichen Daten bei einem Indexfall gegeben. Damit stärkt IRIS connect das digitale Pandemiemanagement in NRW in mehr als nur einer Hinsicht.”

IRIS connect wurde unter dem Dach des Innovationsverbunds Öffentliche Gesundheit (InÖG) initiiert und mit der Open-Source Community entwickelt. Hauptsponsor und Partner hinter IRIS connect ist die Björn-Steiger-Stiftung, die auch für den verlässlichen Verfahrensbetrieb verantwortlich ist. Die Gateway- Lösung IRIS connect wird über IT.NRW im Rechenzentrum der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) partnerschaftlich bereit gestellt.

Die Gateway-Lösung IRIS connect wurde zwischenzeitlich Mitte Juni produktiv gesetzt. Es wird damit gerechnet, dass alle Kommunen bis Mitte Juli an das IRIS Gateway angeschlossen sein werden. Parallel dazu befinden sich verschiedene Kontaktnachverfolgungs-Apps im Prozess der technischen Anbindung.

Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn-Steiger-Stiftung ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit unserem Partner Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit (InÖG) und der Open- Source-Community einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten können, indem wir den Gesundheitsämtern eine niedrigschwellige, dezentrale Lösung für ein einfacheres Handling der Kontaktnachverfolgung bieten.”

Der Landesbetrieb IT.NRW ist nicht nur das Statistische Landesamt, sondern auch der zentrale IT-Dienstleister für das Land Nordrhein-Westfalen. Ausgeprägtes Fachwissen, langjährige Erfahrung und die systematische Qualifizierung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern seine Kompetenz und die Qualität seiner Dienstleistungen. Zur Optimierung seines Produkt- und Dienstleistungsangebotes kooperiert IT.NRW mit wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Institutionen sowie den statistischen Ämtern der Kommunen, der Länder, des Bundes und Europas.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Winnenden, 30.06.2021
Ausgezeichnete Lösungen: Björn Steiger Stiftung vergibt Zukunftspreis für Innovationen im Rettungsdienst
Die Björn Steiger Stiftung verleiht in diesem Jahr erstmals den „Zukunftspreis Rettungsdienst“. Ausgezeichnet werden Institutionen und Unternehmen aus allen Bereichen der rettungsdienstlichen und notfallmedizinischen Versorgung, die mit innovativen Lösungen und Projekten einen Beitrag zur Verbesserung der Qualittät und Produktivität des Rettungsdienstes in Deutschland leisten. Der Preis wird in den vier Kategorien „Personal“, „Technik“, „Einsatzablauf“ und „Forschung“ vergeben. Er ist mit jeweils 2.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre ausgeschrieben.

„Wir haben uns darüber gefreut, eine Vielzahl von Bewerbungen mit zielführenden Entwicklungen und Ideen erhalten zu haben. Es gibt in Deutschland nach wie vor gute Ideen, um die Notfall-Versorgung zu verbessern“, so Ulrich Schreiner, Geschäftsführer Björn Steiger Stiftung gemeinnützige GmbH. „Wir gratulieren den Preisträgern und hoffen, dass unser Zukunftspreis Rettungswesen auch für andere Anreize setzt zur Entwicklung innovativer Lösungen, damit wir gemeinsam einen entscheidenden Beitrag leisten können für den Fortschritt im rettungsdienstlichen Alltag.“

Die Preisträger des Jahres 2021 sind:

Kategorie „Personal“: Konzept „Kliniksanitäter“ von Dr. Gerrit Jansen, Evangelisches Klinikum Bethel, Bielefeld – In dieser Kategorie konnte das Konzept „Kliniksanitäter“ von Dr. Gerrit Jansen und Eugen Latka zur kurzfristigen Weiterqualifikation von rettungsdienstlichem und medizinischem Personal zum Einsatz auf Intensivstationen und in Notaufnahmen die Jury überzeugen. Im März 2020 waren die Krankenhäuser in Deutschland aufgefordert worden, ihre Intensivkapazitäten aufgrund der Zunahme der COVID-19-Erkrankungen auf das Doppelte zu erweitern. Die Häuser standen vor der Frage, woher sie unter Zeitdruck Personal nehmen sollten, das sie nicht hatten. Erschwerend kam hinzu, dass die Kontaktbeschränkungen einen regulären Ausbildungsbetrieb mit Präsenzunterricht unmöglich machten. Zur Lösung dieser Herausforderungen entwickelten der Bielefelder Mediziner und sein interdisziplinäres Team gemeinsam mit dem Studieninstitut Westfalen-Lippe ein Weiterbildungskonzept unter den Herausforderungen der COVID-19-Pandemie. Die Weiterbildungseinheiten bestehen aus E-Learning-Teilen mit Videos und Webinaren und Praxiseinsätzen. Darüber hinaus umfasst das Konzept die Verbesserung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Klinik und Rettungsdienst ebenso wie den wechselseitigen Austausch von Innovationen und den Aufbau bereichsübergreifender Versorgungskonzepte. Auch die Strukturierung von Notfallplänen zur schnellen Gewinnung von Hilfspersonal bei zeitkritischen Phasen ist Bestandteil des Kliniksanitäter-Konzepts. Es eignet sich als Vorlage für andere Krisen- und Katastrophenszenarien.

Kategorie „Forschung“: Projekt „MANV3D“ der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe gGmbH – Ausgezeichnet wurde der DRK-Rettungsdienst für die Entwicklung von virtuellen Trainingsszenarien zur schnellen Orientierung der Rettungskräfte in verschiedenen Umgebungen bei Großschadenereignissen. Das virtuelle Einsatztraining ist nicht nur in Zeiten der COVID-19-Pandemie eine wichtige Ergänzung zu Präsenzübungen. Diese komplexen Prozesse, bei der viele Verletzte schnellstmöglich geborgen und versorgt werden müssen, lassen sich in der Realität nur schwer simulieren. Hier setzt das Projekt MANV3D des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe an. Aus 3D-Scans von realen Objekten oder Einsatzorten wird zunächst eine virtuelle Umgebung erstellt. Mit Hilfe dieser 3D-Modelle können Planübungen für jeden denkbaren Einsatzort bearbeitet und die Daten für die Einsatzplanung, Lageerkundung oder auch Ausbildung genutzt werden. Darüber hinaus können mit diesen Simulationen und den darin durchzuführenden Szenarien auch das Verhalten der Einsatzkräfte geprobt und mögliche Fehler prospektiv vermieden werden. Fehlerquoten aber auch der Schulungsaufwand im realen Betrieb werden damit deutlich reduziert. Auch große, aufwendig geplante Übungen stehen im Nachgang weiter virtuell zur Verfügung. MANV3D ist auf jedem mobilen Endgerät oder Computer nutzbar. Dabei kann der Anwender entscheiden, ob er es per 'touch and walk' oder als VR Version mit einer Virtual Reality Brille nutzt.

Kategorie „Technik“: „INTRAXX“-System der Firma FERNO Transportgeräte GmbH, Troisdorf – In der Kategorie Technik konnte sich das System INTRAXX der FERNO Transportgeräte GmbH aus Troisdorf durchsetzen. Das System dient der Unterbringung loser Ausrüstungsgegenstände im Fahrzeug und erlaubt dem Rettungsdienstpersonal, in sitzender und angegurteter Position zu arbeiten. Damit reduziert sich das Verletzungsrisiko bei einem Unfall oder plötzlichen Brems- oder Ausweichmanövern während der Einsatzfahrt. Das modulare Lochschienensystem kann an der Wand, der Decke, dem Boden oder auf Ablagen/Radkästen montiert werden. Es dient der sicheren Aufnahme der verschiedenen Halterungen und Taschen für Medizinprodukte und Geräte. Das ermöglicht dem Rettungsdienstpersonal, die Arbeitsbereiche so einzuteilen, dass optimales Arbeiten möglich ist, weil das Equipment an gut erreichbarer Stelle platziert werden kann. Häufig benötigte und benutzte Geräte befinden sich so stets in unmittelbarer Nähe des Anwenders. Je nach Einsatz kann das Rettungs-Fahrzeug durch den Einbau des INTRAXX-Systems individualisiert werden. Das erleichtert den Arbeitsfluss, die Bevorratung und senkt die Unterhaltskosten. Auch im Bereich der Hygiene bietet das System einen Mehrwert, da das Fahrzeug leichter gereinigt und desinfiziert werden kann.

Kategorie „Einsatzablauf“: Projekt „Erste Hilfe im Handumdrehen / Kinderzimmer“ der Haagmans & Zapp GbR littleplan, Düsseldorf – Das Projekt von Lynn Marie Zapp und Meike Haagmans platziert das Thema Erste Hilfe mitten im Familienalltag. Die von ihnen entworfenen Erste-Hilfe-Poster sind plakativ sowie informativ gestaltet und zeigen die wichtigsten Maßnahmen und Rufnummern bei Notfällen.

Dennoch heben sich die littleplan-Poster im Design stark von klassischen medizinischen Postern ab und finden so den Weg an die Wände von Kinderzimmern. Dadurch werden die Erste-Hilfe-Maßnahmen im Alltag immer wieder wahrgenommen und die Schritte können verinnerlicht werden. Dabei geben die Poster Eltern die Sicherheit, in einer Notfallsituation handlungsfähig zu bleiben, wodurch die Hilfsfrist und Reaktionszeit im Notfall deutlich verkürzt werden kann. Die Option, das Poster personalisieren zu lassen, macht es zu einem perfekten Geschenk z. B. zur Geburt. Im Fußbereich können neben dem Notruf und der Nummer der Giftnotzentrale ebenfalls Kontaktdaten von Kinderklink und Kinderarzt/-ärztin eingetragen werden. Durch die permanente Visualisierung findet auf einfache und niederschwellige Weise die ErsteHilfe einen prominenten Platz im Alltag junger Familien und leistet damit einen wertvollen Beitrag für die Rettung von Kleinkindern.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Stuttgart/Winnenden, 28.06.2021
R+V spendet 7.500 Euro für das Projekt „Baby-Notarztwagen Felix“ der Björn Steiger Stiftung
Die Stuttgarter Belegschaft der R+V Allgemeine Versicherung AG spendet 7.500 Euro für das Projekt Baby-Notarztwagen der Björn Steiger Stiftung. Die R+V-Mitarbeiter Boris Grutschkowski, Alexander Blos, Michael Lukas, Srdan Milosevic und Katharina Demeter am R+V-Standort Stuttgart überreichten am 24. Juni im Namen der Belegschaft den symbolischen Spendenscheck an Sabrina Seitter, Geschäftsführerin der Björn Steiger Stiftung.

Die Spendensumme wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im wahrsten Sinne des Wortes Schritt für Schritt zusammengetragen. Der Start erfolgte im Rahmen einer betrieblichen Bewegungsaktion im Frühjahr dieses Jahres. Bei dieser Aktion hatten die Teams des R+V-Innendienstes, der R+V-Vertriebsdirektion Süd-West sowie der Filialdirektionen Stuttgart, Generalagentur und Makler die Gelegenheit, Schritte zu sammeln, um Geld für einen guten Zweck zu erlaufen. 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligten sich an der Gesundheitsaktion und legten innerhalb von zwei Wochen rund 135 Millionen Schritte zurück. Insgesamt kamen auf diese Weise 7.500 Euro zusammen und die Belegschaft stimmte anschließend dafür, die Spendensumme dem Projekt „Baby-Notarztwagen Felix“ der Björn Steiger Stiftung zukommen zu lassen.

„Als eine der führenden Versicherungen in Deutschland haben wir eine gesellschaftliche und soziale Verantwortung. Als verlässlicher Partner mit unseren R+V-Teams am Standort Stuttgart leisten wir gerne einen Beitrag, um gemeinnützige Einrichtungen oder Inititaiven wie den Baby-Notarztwagen „Felix“ zu unterstützen“, erklärte Boris Grutschkowski im Namen der Belegschaft für die Vertriebsdirektion Süd-West und die Filialdirektion Stuttgart bei der Spendenübergabe in der Stuttgarter R+V-Zentrale. „Dies ist unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein wichtiges Anliegen.“

Sabrina Seitter, Geschäftsführerin der Björn Steiger Stiftung, würdigte bei der Entgegennahme des Spendenschecks die R+V-Belegschaft für ihren Einsatz und das Engagement: „Sie haben eine erfolgreiche Gesundheitsaktion auf die Beine gestellt. Dabei haben Sie nicht nur etwas für sich getan, sondern haben sich auch für einen guten Zweck engagiert, um uns zu helfen, Leben zu retten. Ihre Unterstützung ist besonders wertvoll, denn es geht um etwas ganz Besonderes. Nämlich um den Schutz von kranken Säuglingen und Frühgeborenen, die optimale Transportbedingungen benötigen, wenn sie schnell ärztliche Hilfe in einer geeigneten Klink in Anspruch nehmen müssen. Dafür haben wir den Baby-Notarztwagen „Felix“ entwickelt. Für Ihre großzügige Unterstützung möchten wir uns ausdrücklich bedanken.“

Bis 1974 hatte die Bundesrepublik Deutschland die höchste Säuglingssterblichkeit aller westlichen Industriestaaten. Grund hierfür war die Trennung der Entbindungs- und Kinderkliniken. Die Kinder mussten ohne geeignetes Transportfahrzeug und somit ohne hinreichende medizinische Versorgung von einer zur anderen Klinik transportiert werden. Deshalb entwickelte die Björn Steiger Stiftung 1974 den ersten Baby-Notarztwagen, woraufhin die Säuglingssterblichkeit im selben Jahr bereits gesenkt werden konnte. Heutzutage werden die Kliniken immer öfter zusammengelegt, sodass Transportwege eingespart werden können. Doch die Anzahl an Frühgeburten in Deutschland nimmt zu, viele können aber am Geburtsort nach wie vor nicht ausreichend versorgt und müssen in eine Spezialklinik verlegt werden. Ein möglichst ruhiger und erschütterungsfreier Transport kann lebensentscheidend sein. Da ein Baby- Notarztwagen noch immer nicht im Rettungsmittelgesetz verankert ist, sind Kliniken auf deren Spende angewiesen. Die Björn Steiger Stiftung konzipierte ab 2009 einen vollständig neuen Baby-Notarztwagen-Typ, der den fortschrittlichsten technischen und medizinischen Ansprüchen genügt. Verschiedene Partner waren daran beteiligt, u.a. die Hochschule Esslingen, Dräger und Daimler-Benz, um so die 5. Generation des Baby-Notarztwagens „Felix“ an die Kliniken zu bringen. Besonders hervorzuheben sind hierbei das Dämpfungssystem, das bedienerfreundliche Be- und Entladesystem, der neu entwickelte Intensivarbeitsplatz mit Inkubator und dessen bewährtem Quertransport.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Chemnitz, 25.06.2021
„Strassenräuber“ mit Herz: Spende für das Projekt „Baby-Notarztwagen Felix“ der Björn Steiger Stiftung
Strassenräuber und Wohltätigkeit? Was zunächst wie ein Widerspruch aussieht, stellte sich als willkommene Geldspende für das Projekt „Baby-Notarztwagen Felix“ der Björn Steiger Stiftung heraus. Mit einem Spendenscheck in Höhe von 2.085 Euro im Gepäck übergaben Vertreter aus dem Team „#27 Strassenräuber“ die Ausbeute ihres jüngsten Abenteuers an den Projektmanager des Baby-Notarztwagens Thomas Pflanz in Chemnitz.

Beim Team „#27 Strassenräuber“ handelt es sich um keine kriminelle Vereinigung, sondern um eine Gruppe junger Männer, die als Team am Baltic Sea Circle teilnehmen - eine Rallye einmal rund um die Ostsee, circa 7.500 Kilometer, keine Autobahn, kein Navi und mit einem mindestens 20 Jahre alten Fahrzeug. Die Rallye wird organisiert vom Superlative Adventure Club und sollte ursprünglich im Jahr 2020 zum zehnten Mal stattfinden. Hauptmerkmal der Rallye ist, dass jedes Team seine Teilnahme mit dem Sammeln von Spenden für ein ausgewähltes Projekt verknüpft. Durch die Vielzahl an Teams sollte einiges für den guten Zweck zusammenkommen.

Nach der Verschiebung des Baltic Sea Circle 2020 auf 2021 ist die Neuauflage der Rallyenun für das kommenden Jahr geplant. „Wir müssen den Tatsachen erneut ins Auge sehen: „Baltic Sea Circle 2022“ heißt jetzt der Plan. Wir bleiben also dran, Aufgabe ist keine Option!“ erklärte Enrico Kufs bei der Spendenübergabe. „Da aber die bisher eingegangen Spenden zeitnah verwendet werden müssen, mussten wir das Spendenprojekt bereits jetzt beenden. Wir freuen uns aber, über 2.000 Euro an die Björn Steiger Stiftung und den Baby-Notarztwagen Felix in Chemnitz überreichen zu können. Wir danken noch einmal herzlichst allen Spendern und Helfern für die Unterstützung der Aktion! Ihr seid großartig!“

Stellvertretend für die gesamte Björn Steiger Stiftung bedankte sich der Stiftungsmitarbeiter Thomas Pflanz bei der persönlichen Übergabe der Spenden herzlich für das tolle Engagement des Teams: „Wir freuen uns über die Spende und danken allen 44 Spendern, die sich in diesem Jahr beteiligt haben Es gibt zwar noch kein Rallye-Siegerteam, aber dennoch wir haben alle gewonnen. Jetzt drücken wir den Strassenräubern die Daumen für das nächste Jahr, wenn das Team bei der Baltic Sea Circle 2022 für einen guten Zweck fahren und sammeln will - für die Björn Steiger Stiftung und speziell für den Baby-Notarztwagen "Felix" in Chmenitz.“

Baby-Notarztwagen „Felix“
Bereits in den 1970er-Jahren kümmerte sich die Björn Steiger Stiftung um optimale Transportbedingungen für Frühgeborene. Seit 2012 ist der Baby-Notarztwagen „Felix“ für den sicheren Transport von kranken Säuglingen und Frühchen unterwegs, für die ein normaler Krankenwagen ungeeignet ist. Die Björn Steiger Stiftung finanziert diese speziell aufgebauten und ausgestatten Fahrzeuge, deren Unterhalt und Wartung sowie zusätzlich benötigtes Equipment wie Transportinkubatoren. Die Fahrzeuge werden dann an größeren Kliniken stationiert, wie zum Beispiel im Klinikum Chemnitz seit 2016.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Béla Anda

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-0
E pressestelle@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de


Christian Hoppe

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Bermatingen-Ahausen/Winnenden, 24.06.2021
Björn Steiger Stiftung macht Bermatingen-Ahausen herzsicher
Bermatingen ist einen großen Schritt weiter in Sachen Herzsicherheit: Mit der Installation eines weiteren öffentlich zugänglichen Laien-Defibrillators im Ortsteil Ahausen hat die Björn Steiger Stiftung nun die gesamte Gemeinde Bermatingen im Bodenseekreis mit den leicht zu bedienenden Geräten zur Wiederbelebung ausgestattet. Ohne medizinische Vorkenntnisse können damit bei einem Herzstillstand Leben gerettet werden. Insgesamt fünf dieser sogenannten AED-Geräte (Automatisierter Externer Defibrillator) wurden im Rahmen des Projekts „Herzsicher“ der Björn Steiger Stiftung zusammen mit ortsansässigen Unternehmen und der Gemeindeverwaltung in der Kommune realisiert. Das neue von der Firma S&T Gebäuderservice, dem Narrenverein Moschtobst und der Feuerwehr Bermatingen-Ahausen finanzierte Gerät befindet sich im Bereich des Briefkastens am Rathaus Ahausen. Der Defibrillator steht Ersthelfern bei Notfällen Tag und Nacht zur Verfügung.

Der unvermittelte Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Jährlich sterben rund 100.000 Menschen bundesweit durch Herz-Kreislauf-Stillstand. Dabei haben Betroffene eine realistische Überlebenschance, wenn schnell Erste Hilfe geleistet wird. Pro Minute sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit nach Eintreten des Herzstillstands um zehn Prozent, wenn überhaupt keine Erste Hilfe erfolgt. Dagegen liegt die Überlebenschance bei realistischen 50 bis 70 Prozent, wenn Ersthelfer sofort nach dem Stillstand mit einer Herzdruckmassage beginnen und ein Laien-Defibrillator innerhalb der ersten drei Minuten zum Einsatz kommt. Solch ein AED-Gerät bringt mit Hilfe von Stromimpulsen und in Kombination mit einer Herzdruckmassage ein aus dem Takt geratenes Herz wieder in den richtigen Rhythmus. Die automatisierten externen Defibrillatoren sind speziell für nicht ausgebildete Ersthelfer konzipiert und verfügen über eine Sprachführung, die Fehler verhindert.

Die Björn Steiger Stiftung kämpft schon lange gegen den Herztod in Deutschland. Sie hat seit 2001 bereits rund 27.000 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“, inzwischen rüstet die Stiftung ganze Landkreise, St?dte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung. Im Bodenseekreis startete das Projekt im November 2019. Mittlerweile verfügt der gesamte Landkreis über 92 Laien-Defibrillatoren der Björn Steiger Stiftung.

Bürgermeister Martin Rupp lobt das Engagement aller Beteiligten: „Ich möchte mich bei allen Beteiligten dafür bedanken, dass wir dieses wichtige Thema hier in der Gemeinde Bermatingen gemeinsam angegangen sind und die Initiative ,Herzsicherer Bodenseekreis‘ der Björn-Steiger- Stiftung unterstützt haben. Neben der Stiftung danke ich im Namen unserer Bürgerinnen und Bürger sowie unserer Touristen auch ganz besonders der Apotheke im Rosenhof, dem Landgasthaus Zollerstuben, den Firmen LogoTec und S&T Gebeäudeservice, nah & gut Edeka Sulger, dem Narrenverein Moschtobst Ahausen und der Feuerwehr für Ihre großzügige Spende sowie der Sparkasse Salem-Heiligenberg für ihr Engagement – sie alle haben im guten Miteinander die Umsetzung ermöglicht“.

Im Rahmen des Projektes „Herzsicherer Bodenseekreis“ war von der Björn Steiger Stiftung die Installation von einem AED-Gerät pro 1.500 Einwohner je Ortsteil in der Gemeinde Bermatingen vorgesehen. Dieses Ziel sei nun erreicht, alle AED-Standorte wurden in Bermatigen zwischen Stiftung und Partnern vor Ort eng abgestimmt, erklärte Johanna Ziegler, Projektmanagerin der Stiftung, anlässlich der offiziellen Übergabe des AED-Geräts in Ahausen. „Ich freue mich nun auf den weiteren Projektverlauf mit den vorgesehenen Schulungen, in denen wir gezielt die Bevölkerung in Sachen Reanimation schulen wollen. Je mehr Menschen diese Geräte kennen und sich den Einsatz zutrauen, desto mehr Menschen können vor dem Herztod gerettet werden. Jedes Gerät hilft, die Herzsicherheit entscheidend zu verbessern – auch in Bermatingen, das nun herzsicherer ist als bisher. Mit der Aufstellung von AED-Geräten alleine ist es aber noch nicht getan“, so Johanna Ziegler. „Voraussetzung ist auch weiterhin ein beherztes Engagement der Menschen.“

Weitere AED-Standorte:
- Sparkasse Salem Heiligenberg am Rathaus Bermatingen (im SB-Bereich) - Markdorfer Str. 2, 88697 Bermatingen
- Landgasthaus Zollerstuben (Terrasse) - Gartenstra?e 20, 88697 Bermatingen
- LogoTec - Hofäckerstraße 6, 88697 Bermatingen-Ahausen
- nah & gut Edeka Sulger (während der Öffnungszeiten: Eingangsbereich des Marktes) - In der Breite 2, 88697 Bermatingen
- Sportanlage Bermatingen (Halle) - In der Breite, 88697 Bermatingen




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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Bad Brambach, 17.06.2021
Eine Spende, die Leben retten kann
Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen. Um Bad Brambach für die Bürgerinnen und Bürger noch sicherer zu machen und im Ernstfall schnelle Hilfe zu ermöglichen, hat die Björn Steiger Stiftung der Gemeinde zwei Laien-Defibrillatoren gespendet. Die lebensrettenden AED-Geräte (Automatisierter Externer Defibrillator) wurden am 17. Juni 2021 von Thomas Pflanz, Projektmanager der Björn Steiger Stiftung, offiziell an Bürgermeister Maik Schüller übergeben. Die Geräte sind für jedermann zugänglich im Außenbereich der Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr in den Ortsteilen Schönberg und Raun angebracht und stehen Ersthelfern Tag und Nacht bereit. Ohne medizinische Vorkenntnisse können damit im Notfall bei einem Herzstillstand Leben gerettet werden.

Der Herztod fordert in Deutschland rund 100.000 Opfer pro Jahr. Dabei haben Betroffene eine realistische Überlebenschance, wenn schnell und beherzt geholfen wird. Pro Minute sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit nach Eintreten des Herzstillstands um zehn Prozent, wenn überhaupt keine Erste Hilfe erfolgt. Dagegen liegt die Überlebenschance bei realistischen 50 bis 70 Prozent, wenn Ersthelfer sofort nach dem Stillstand mit einer Herzdruckmassage beginnen und ein Laien-Defibrillator innerhalb der ersten drei Minuten zum Einsatz kommt. Ein AED-Gerät kann mithilfe von Stromimpulsen und in Kombination mit einer Herzdruckmassage ein aus dem Takt geratenes Herz wieder in den richtigen Rhythmus bringen. Die Geräte sind vollautomatisch und so konstruiert, dass sie auch von Laien bedient werden können und haben eine Sprachführung, die auch Fehler verhindert.

Bürgermeister Maik Schüller lobt das Engagement aller Beteiligten. „Ich freue mich für unsere Bürgerinnen und Bürger über die Herzsicher-Initiative der Björn-Steiger-Stiftung, mit der zwei Laien-Defibrillatoren in Bad Brambach realisiert werden konnten. Im Namen der Gemeinde danke ich für die Unterstützung der Stiftung, es ist eine Spende, die Leben retten kann. Nun sind es schon drei Laien-Defibrillatoren, welche für den Notfall im Gemeindegebiet bereit stehen. Es ist ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass für den Fall der Fälle Hilfe in greifbarer Nähe ist – für die Einwohner unserer Gemeinde und auch für unsere Kur-Gäste.

„Wir freuen uns sehr, die Bürgerinnen und Bürger von Bad Brambach im Rahmen unseres Herzsicher-Projektes mit diesen Defibrillatoren unterstützen zu können. Es ist uns an diesem Standort, dem Geburtsort von Siegfried Steiger, Gründer der Björn Steiger Stiftung, eine ganz besondere Herzensangelegenheit, aktiv zu helfen und mit dieser Spende für mehr Herzsicherheit zu sorgen,“ erklärte Thomas Pflanz von der Björn Steiger Stiftung anlässlich der Übergabe der AED-Geräte. „Ich möchte mich bei allen Beteiligten dafür bedanken, dass wir gemeinsam dieses wichtige Thema hier in Bad Brambach angehen. Je mehr Menschen diese Geräte kennen und sich den Einsatz zutrauen, desto mehr Menschen können vor dem Herztod gerettet werden. Jedes Gerät hilft, die Herzsicherheit entscheidend zu verbessern – auch in Bad Brambach, das nun herzsicherer ist als bisher. Voraussetzung ist lediglich ein beherztes Engagement der Menschen.“

Der Kampf gegen den Herztod ist ein Kernthema der Björn Steiger Stiftung. 2013 startete ihr Projekt „Herzsicher“, um die Massenverbreitung von Laien-Defibrillatoren voranzutreiben. Das Konzept: an belebten Orten wie Rathäusern und öffentlichen Plätzen zusammen mit lokalen Partnern AED-Säulen aufstellen und Schulungen für die Bevölkerung anbieten. Inzwischen rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung. Sie hat seit 2001 bereits rund 27.000 AED-Geräte in den Verkehr gebracht.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Winnenden / Düsseldorf, 17.06.2021
IRIS connect geht in Betrieb
Das neue Gateway System IRIS connect, das die Potentiale der digitalen Kontaktnachverfolgung für Gesundheitsämter bestmöglich nutzbar macht, hat offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Viele unterschiedliche Anwendungslösungen werden durch IRIS connect auf einen Nenner gebracht und Kontaktdaten über eine sichere Schnittstelle medienbruchfrei an Gesundheitsämter übertragen. Die ersten Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen und Thüringen haben in dieser Woche den Betrieb von IRIS connect aufgenommen, weitere folgen in Kürze.

»Mit Thüringen und NRW haben sich bereits zwei Bundesländer für IRIS connect entschieden und damit eine nachhaltige Infrastruktur für die Kommunikation von Gesundheitsämtern mit den Bürger*innen geschaffen«, sagt Joachim von Beesten, Geschäftsführer der Björn Steiger Stiftung und führt weiter aus: »Bundesländer und zahlreiche Gesundheitsämter bestätigen unseren Ansatz und begrüßen die professionelle Umsetzung – vom Konzept bis zum Livebetrieb innerhalb weniger Monate und mit breiter Unterstützung der Open-Source Community.«

Eine schnelle Kontaktnachverfolgung gilt als einer der Schlüssel in der aktuellen SARS-CoV-2-Pandemie, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Verschiedene digitale Lösungen zur Kontaktnachverfolgung sind inzwischen eingeführt worden und es kommen stetig neue, zum Teil regionale, Lösungen hinzu. Für die Gesundheitsämter ist es von zentraler Bedeutung auf die Daten im Bedarfsfall möglichst schnell und unkompliziert zugreifen zu können, egal über welche Anwendung sie erhoben wurden. Und dafür gibt es jetzt IRIS connect: ein Gateway System, das die Daten der unterschied- lichen Kontaktnachverfolgungs-Lösungen auf einen Nenner bringt und über eine sichere Schnittstelle medienbruchfrei in die Fachanwendungen der Gesundheitsämter überträgt.

So müssen Gesundheitsämter, die über einen IRIS connect-Zugang verfügen, keine gesonderten Abfragen mehr bei den jeweiligen Lösungs-Anbietern stellen. Sie führen nur noch eine standardisierte Abfrage über IRIS connect durch und erhalten dann über einen sicheren Datenübermittlungsweg die relevanten Kontaktinformationen aller angebundenen Lösungsanbieter. »IRIS connect ist ein offener Standard und zugleich sicher für alle«, betont Bianca Kastl, führende Expertin für Kontaktnachverfolgungssoftware in Gesundheitsämtern und Projektmanagerin auf Seiten des Innovationsverbunds Öffentliche Gesundheit und führt aus: »IRIS connect erweitert die digitalen Datenquellen für Gesundheitsämter um viele Kontaktnachverfolgungs-Apps auf einmal. Und die Anwendung ist auch bereits für den weiteren sicheren Datenaustausch in der Zukunft nach dieser Pandemie gerüstet.«

IRIS connect beschleunigt somit nicht nur deutlich die Kontaktnach- verfolgung durch die Gesundheitsämter, sondern ermöglicht Betreibern von Hotellerie und Gastronomie, Sportstätten, Kultur, Einzelhandel und anderen Begegnungsstätten die freie Wahl der Kontaktnachverfolgungs- Lösungen. Abschließend fügt Dr. Tobias Opialla, Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit hinzu: »Es ist großartig zu sehen, wie viel Expertise aus der Zivilgesellschaft in IRIS connect einfließt und so in die Anwendung kommt. Gemeinsam mit der Björn Steiger Stiftung haben wir diese pluralistische Lösung entstehen lassen.« IRIS connect wurde unter dem Dach des Innovationsverbunds Öffentliche Gesundheit (InÖG) initiiert und mit der Open-Source Community entwickelt. Hauptsponsor und Partner hinter IRIS connect ist die Björn Steiger Stiftung, die auch für den Verfahrensbetrieb verantwortlich ist.

IRIS connect ist eine frei verfügbare Open-Source-Lösung und wird unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Vertragspartner für einen verlässlichen Verfahrensbetrieb (Support, Softwarepflege, Zertifikate) ist die Björn Steiger Dienstleistung GmbH.

Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit (INÖG)

Der Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit ist ein Zusammen- schluss von Initiativen, die digitale Lösungen für das Öffentliche Gesundheitswesen entwickeln. Der Verbund wurde während der Corona- Krise gegründet, um Akteure zu vernetzen, Innovationen umzusetzen und gemeinsam eine gesunde Zukunft zu gestalten. Der InÖGt vereint Menschen mit Expertise aus verschiedensten Bereichen: Digitalisierung, Gesundheit, Verwaltung, IT-Sicherheit, Naturwissenschaften, Kommunikation und Prozessverständnis.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Berlin/Winnenden, 15.06.2021
Überzeugende Beiträge, verdiente Gewinner: Journalistenpreis 2021 für Beiträge der WELT und des NDR in Berlin übergeben
Die Björn Steiger Stiftung hat die Preisträger ihres diesjährigen Journalistenpreises am 11. Juni 2021 in Berlin ausgezeichnet. Die mit jeweils 4.500 Euro dotierten Preise der Björn Steiger Stiftung wurden vom Jury-Vorsitzenden Wolfgang Kubicki, MdB und Vizepräsident des Deutschen Bundestages, und Nicolas Basse, dem Hauptstadtrepräsentanten der Björn Steiger Stiftung, am Deutschen Bundestag übergeben. Die Jury unter Vorsitz von Wolfgang Kubicki hatte bereits im April die Reportagen von Johannes Koch (Norddeutscher Rundfunk) „Systemrelevant; Rettungsdienst trotz Corona“ und von Christian Schweppe (WELT) „Für Ronjas Rettung fehlten bloß Minuten“ als Preisträger gekürt. Die Beiträge sind jeweils im November 2020 erschienen.

„Dokumentation und mediale Aufklärung über die Leistungen, aber auch über die Herausforderungen und Missstände in der rettungsdienstlichen Versorgung in ganz Deutschland werden immer wichtiger - und die journalistischen Arbeiten von Johannes Koch und Christian Schweppe haben auf ganz verschiedene Weise hervorragend veranschaulicht, welch enormen Belastungen die Einsatzkräfte im Rettungsdienst immer wieder ausgesetzt sind“, betonte Kubicki in einer kurzen Laudatio gegenüber den beiden Preisträgern.

„Wir freuen uns seitens der Björn Steiger Stiftung sehr darüber, dass Johannes Koch und Christian Schweppe jeweils sehr unterschiedliche Herausforderungen in der rettungsdienstlichen Versorgung journalistisch aufgegriffen haben. Die Ruhe, mit der beide Reportagen den überaus harten Berufsalltag von Einsatz- und Rettungskräften dokumentieren, ist beeindruckend, es sind überzeugende Beiträge und verdiente Gewinner. Wir hoffen, dass wir mit unserem Journalistenpreis auch in Zukunft dazu beitragen können, das Bewusstsein der Bevölkerung für rettungsdienstliche Belange zu schärfen“, ergänzte Nicolas Basse.

Der Jury um Wolfgang Kubicki gehörten neben Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung, auch Dr. Melanie Amann („Spiegel“), Corinna Budras (FAZ), Marion Kracht (Schauspielerin, u. a. „Babylon Berlin“), Kristin Meyer (Schauspielerin, u. a. „GZSZ“), Dr. Sarah Tacke (ZDF), Markus Bräuer (Medienbeauftragter des Rates der Ev. Kirche in Deutschland), Dr. Sebastian Engelbrecht (Deutschlandfunk) und Dr. Hendrik Wieduwilt (Kommunikationsberater bei FAKTOR 3) an. Die Björn Steiger Stiftung schreibt ihren Journalistenpreis alle zwei Jahre aus, um herausragende journalistische Arbeiten über die rettungsdienstliche Versorgung in Deutschland zu würdigen und um das gesellschaftliche Bewusstsein für bestehende Herausforderungen in diesem Bereich zu erweitern.

Links zu den Beiträgen:

„Für Ronjas Rettung fehlten bloß Minuten" >

„Systemrelevant; Rettungsdienst trotz Corona" >


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Berlin, 08.06.2021
Aufzeichnung Fachkongress der Björn Steiger Stiftung jetzt kostenlos online
Vor über 50 Jahren legte die Björn Steiger Stiftung den Grundstein für den Rettungsdienst in Deutschland. Viel hat sich seit 1969 verbessert. Dennoch ist das Rettungswesen noch lange nicht dort, wo es sein sollte. Nach dem ersten Kongress „Wege zum Rettungsdienst der Zukunft“ in Berlin im Jahr 2019 veranstaltete die Björn Steiger Stiftung am 17. April 2021 ihren zweiten Kongress. In dieser Veranstaltung standen die Notfallsanitäter*innen im Zentrum. Darüber hinaus wurde der Blick auf die gesamte Rettungskette gelegt. Der Kongress fand online statt und umfasste 19 je 15-minütige Vorträge. Alle Vorträge stellen wir der breiten Öffentlichkeit und insbesondere den Fachmedien im Nachgang zu unserer Veranstaltung einzeln oder im gesamten Live-Stream unter www.steiger-stiftung.de zur Verfügung. Zur Veranstaltung im April schalteten sich über 1.500 Teilnehmer zu. Ein Besuch lohnt sich sehr: „ https://www.steiger-stiftung.de/veranstaltungen/rueckblick/rettungsdienstderzukunft2021" >

und „ https://www.steiger-stiftung.de/onlinekongress" >



Die Vorträge der Referenten vermitteln viele Informationen zu aktuellen Themen, zum Beispiel zur Rechts- und Patientensicherheit vor dem Hintergrund der neuen Gesetzgebung oder praktischen Hinweisen zur Arbeitssicherheit. Verschiedene Vorträge gaben Einblicke in neue Schulungsmöglichkeiten in Form von e-learning, Simulation und 3-D-Brille.

Wie die Digitalisierung den Rettungsdienst in Zukunft verbessern kann, wird am Beispiel der Patientensteuerung, des effizienten Einsatzes von Rettungsmitteln und der Übergabe der Patientendaten aus dem Rettungswagen ins Kliniksystem aufgezeigt. Darüber hinaus erfahren die Besucher, wie künstliche Intelligenz gewinnbringend für den Rettungsdienst eingesetzt werden kann. Die Mitarbeiter*innen im Rettungsdienst stehen in ihrem Berufsalltag besonderen Herausforderungen gegenüber. Eine Studie zur psychischen Belastung im Rettungsdienst ging diesem Thema auf den Grund. Darüber hinaus beleuchtet ein Vortrag den Personalmangel, dem der Rettungsdienst gegenübersteht.

Umrahmt werden die Inhalte durch Vorträge zu einer der zentralen Forderungen der Björn Steiger Stiftung: Strukturen, die sich regional und im Ausland bewähren und den Rettungsdienst qualitativ besser und effizienter machen, sollen einheitlich für ganz Deutschland gelten. Ein Lagebericht zum aktuellen Stand sowie positive bundeslandübergreifende Beispiele werden aufgezeigt.




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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Wiesbaden, 31.05.2021
Laien-Defibrillator an das Theater im Pariser Hof gespendet
Herzensangelegenheit - im wahrsten Sinne des Wortes. Am Wiesbadener Theater im Pariser Hof in der Spiegelgasse 9 ist ab sofort ein zugänglicher Laien-Defibrillator der Björn Steiger Stiftung vorhanden. Dieser ist zu den Veranstaltungen und Öffnungszeiten des Theaters wie auch des benachbarten Restaurants frei zugänglich. Wer Zeugin oder Zeuge eines Herznotfalls wird, kann mit diesem handlichen mobilen Gerät umgehend Erste Hilfe leisten und Leben retten. Die Bedienung des Laien-Defibrillators, auch AED (Automatisierter Externer Defibrillator) genannt, ist denkbar einfach: Nach dem Einschalten gibt er alle Anwendungsschritte akustisch vor.

Das Gerät befindet sich in einem Wandkasten vor dem Theatersaal im Foyer.

Fabián Kuhl, 1. Vorstandsvorsitzender des Theaters, freut sich über das lebensrettende Gerät in der Kultureinrichtung: „Am plötzlichen Herztod sterben nach wie vor ungefähr 100.000 Menschen in ganz Deutschland - Jahr für Jahr. Oft sterben sie, weil ihnen nicht rechtzeitig oder gar nicht geholfen wird. Dabei sind Erste Hilfe und sogar lebensrettende Maßnahmen kinderleicht! Dank der Björn Steiger Stiftung sind wir für solche Notfälle nun bestmöglich ausgestattet - und das nützt auch unseren Mitmenschen in Wiesbaden. Wir freuen uns, dass unser Theater ab sofort herzsicher ist.“

Angelo Sapia, Projektmanager „Herzsicher“ der Björn Steiger Stiftung ergänzt: „Jedes zugängliche AED-Gerät ist für eine verbesserte Herzsicherheit von wesentlicher Bedeutung. Das gilt von Sylt bis zum Bodensee, vom Dreiländereck bei Aachen bis zur ländlichen Umgebung am östlichen Stadtrand von Görlitz - und natürlich auch in Wiesbaden. Wir von der Björn Steiger Stiftung freuen uns deshalb sehr darüber, dass auch die hessische Landeshauptstadt von nun an herzsicherer als bisher ist - und wir setzen unser Projekt fort.“

Die Björn Steiger Stiftung kämpft bereits seit langen Jahren gegen den Herztod in Deutschland. Sie hat seit 2001 rund 27.000 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“, inzwischen rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die breite Bevölkerung in Wiederbelebungsmaßnahmen.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Schwäbisch-Hall, 06.05.2021
Schnelltest-Station vorgestellt
Die Pandemie des Corona-Virus hat ganz Deutschland nach wie vor fest im Griff. Zugleich wird „Licht am Ende des Tunnels“ sichtbar: Die Zahl der Impfungen steigt Tag für Tag und Woche für Woche - und daneben sind und bleiben auch Schnelltests auf das Corona-Virus ein besonders wichtiges Instrument und eine feste, tragende Säule im Kampf gegen die Pandemie.

Die Björn Steiger Stiftung hat deshalb am heutigen Tag eine Schnelltest-Station im Kampf gegen das Virus vorgestellt und zugleich in Betrieb genommen, die in der Stadt und im Landkreis Schwäbisch Hall auf bis zu zwei Abstrich-Plätzen ab heute an insgesamt 47 Stunden pro Woche kostenfreie Schnelltests für Bürgerinnen und Bürger der Stadt und der Region durchführen wird. Standort der Station ist das Parkplatzgelände des „GLOBUS“-Baumarktes (Raiffeisenstraße 22, 74523 Schwäbisch Hall). Der Testbetrieb durch die Björn Steiger Stiftung wird ab dem heutigen Mittag und dann jeweils von Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr sowie samstags von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr erfolgen. Für den Testbetrieb wird in den ersten Tagen ein Zelt genutzt und ab dem 10. Mai eine stationäre Testeinheit in Form eines Bürocontainers.

„Unsere kommunalen Testzentren werden sehr gut angenommen, mittlerweile führen wir dort knapp 4.000 Antigen-Schnelltests in der Woche durch. Die Nachfrage könnte noch deutlich zunehmen, wenn ein negativer Schnelltest die Türen zum Beispiel zu Einzelhandel und Gastronomie öffnet. Wir freuen uns daher sehr, wenn unsere Testzentren durch weitere Testmöglichkeiten wie die Schnelltest-Station der Björn Steiger Stiftung ergänzt werden. Vor allem für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Kundinnen und Kunden des angrenzenden Gewerbegebiets liegt die Teststation sehr günstig und ich hoffe, dass das Angebot rege in Anspruch genommen wird“, so der Oberbürgermeister Schwäbisch-Halls, Hermann-Josef Pelgrim.

„Wir helfen Leben retten: Das ist Anspruch und Wirken der Björn Steiger Stiftung seit ihrer Gründung vor mehr als 50 Jahren. Klar ist, dass auch wir in der Pandemie des Corona-Virus unseren Kernauftrag - Verbesserungen in der rettungsdienstlichen Versorgung - erweitern und unseren Beitrag im Kampf gegen die Seuche leisten, die uns nach wie vor alle vor besondere Herausforderungen stellt. ‚Impfen! Impfen! Impfen!‘ und ‚Testen! Testen! Testen!‘ sind in ganz Deutschland aktuell die wichtigsten Mittel in der Pandemiebekämpfung - und das wird noch geraume Zeit so bleiben. Ich bin Herrn Oberbürgermeister Pelgrim, der Stadt und dem Landkreis Schwäbisch Hall und natürlich auch dem „GLOBUS“-Baumarkt, der uns unterstützt, sehr dankbar für die zügige Absprache über alle organisatorischen Maßnahmen und deren Umsetzung - und jetzt packen wir an!“, erklärt Marcel Schneider, Geschäftsführer der Björn Steiger Stiftung.

„Die Kolleginnen und Kollegen aus Schwäbisch Hall und wir von der Björn Steiger Stiftung haben in der Vorbereitung ein sehr gutes Miteinander erlebt. Jetzt rufe ich alle Menschen in der Stadt und im Landkreis Schwäbisch Hall auf: Kommt zu uns auf das Parkplatzgelände des „GLOBUS“-Baumarktes und lasst Euch testen. Denn das bleibt wichtig! Im Kampf gegen das Virus ist auch weiterhin besondere Vorsicht geboten. Lockerungen der politisch vorgegebenen Maßnahmen und eine steigende Zahl an Impfungen sind zwar erfreulich, aber umso entschlossener müssen wir auch in der dritten Welle der Virus-Pandemie bleiben, um Leben zu schützen und Infektionsketten durchbrechen zu können. Wir stehen bereit, um unseren Beitrag zu leisten - und ich bin zuversichtlich: Die Bevölkerung von Schwäbisch Hall wird mitmachen“, ergänzt Rettungssanitäter Marcus Fluit, der als Bevollmächtigter der Björn Steiger Stiftung den Betrieb in der Schnelltest-Station beaufsichtigen und dabei von einem Notarzt und einem Apotheker unterstützt werden wird.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Béla Anda

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Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-0
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Berlin, 21.04.2021
Journalistenpreis 2021 an Beiträge der „WELT“ und des NDR vergeben
Ausgezeichnet! - Die Björn Steiger Stiftung hat am 19. April zum zweiten Male ihren Journalistenpreis vergeben. Die Jury unter dem Vorsitz von Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki MdB entschied nach eingehender Beratung im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages, ihren Preis gleichberechtigt an zwei journalistische Beiträge zu vergeben. Die Reportage „Für Ronjas Rettung fehlten bloß Minuten“ von Christian Schweppe aus der „Welt“ vom 28. November 2020 beeindruckte die Jury ebenso wie die Dokumentation „Systemrelevant: Rettungsdienst trotz Corona“ von Johannes Koch, die am 9. November 2020 im Norddeutschen Rundfunk ausgestrahlt wurde.

„Dokumentation und mediale Aufklärung über die Leistungen, aber auch über die Herausforderungen und Missstände in der rettungsdienstlichen Versorgung in ganz Deutschland werden immer wichtiger. Ich habe es deshalb ausdrücklich begrüßt, dass die Björn Steiger Stiftung aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens im Jahr 2019 ihren Journalistenpreis geschaffen hat und diesen nun regelmäßig alle zwei Jahre erneut ausschreibt. Die Vielzahl der im gegenwärtigen Jahr eingegangenen Bewerbungen zeigt: Die Themen rund um den Rettungsdienst werden medial immer eingehender und auf vielfache Weise bespielt. Zugleich ist wichtig, dass noch viel mehr Menschen in der breiten Bevölkerung als bisher für das wertvolle, lebenswichtige Wirken der Einsatz- und Rettungskräfte sensibilisiert werden - übrigens auch unabhängig von der Pandemie des Corona-Virus. Dazu trägt auch der Preis der Björn Steiger Stiftung bei - und mit Christian Schweppe, der zum Zeitpunkt seines ausgezeichneten Zeitungsartikels bei der „WELT“ tätig war, und mit Johannes Koch vom NDR haben sich zwei Journalisten in besonderer Weise um ganz unterschiedliche Fragen im rettungsdienstlichen Alltag verdient gemacht“, erklärt Wolfgang Kubicki MdB mit Blick auf die Arbeit der Jury und die beiden Beiträge, an deren Autoren der Preis der Björn Steiger Stiftung verliehen wird.

„Ich freue mich sehr darüber, dass uns auch in diesem Jahr eine Vielzahl sehr unterschiedlicher, starker Beiträge zu verschiedenen Aspekten der rettungsdienstlichen Versorgung und aus ganz verschiedenen Medienbereichen zugegangen ist.
Christian Schweppe hat mit seiner eingehenden Aufarbeitung eines besonders schweren Unglücks dabei eine journalistische Meisterleistung im Print-Bereich vollbracht und dokumentiert einen schrecklichen Vorfall: Ein Mädchen wird in Berlin von einer Straßenbahn erfasst, überlebt zunächst und verstirbt - eingeklemmt unter dem Straßenbahnwaggon - bei der Rettung durch die Feuerwehr. Der Tod des Mädchens war ursächlich nicht zuletzt auf veraltete Technik aufgrund kommunalpolitischer Sparmaßnahmen zurückzuführen. Das entsprechende gerichtliche Verfahren war umfassend - und Christian Schweppe ist es gelungen, alle Facetten des Unfalls auf bemerkenswerte Weise zu rekonstruieren. Das gilt für den Unfallhergang und dessen Folgen ebenso wie für die Empfindungen der Eltern bzw. der Familie der tödlich verunglückten Jugendlichen und die äußerst schwierigen Fragen nach Schuld und möglichem Versagen der Rettungskräfte.
Johannes Koch hat daneben den Blick auf den Einsatzalltag in der rettungsdienstlichen Versorgung unter der Pandemie des Corona-Virus gerichtet - beispielhaft an Rettungskräften aus dem niedersächsischen Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes. ‚Wenn wir ausfallen... Wer soll dann unseren Job übernehmen?!‘, fragt ein junger Notfallsanitäter im Mittelpunkt der Reportage. Das zeigt: Auch die Rettungskräfte sind nach wie vor da, sie fahren und gehen hinaus und ziehen ihren „Knochenjob“ durch - für uns alle und inmitten einer schweren Krise, obwohl die Angst vor einer Infektion mit dem Corona-Virus im Rettungswagen gleichsam immer ‚mitfährt‘. Diese Situation hat Johannes Koch mit ebenso ruhigen wie bewegenden Bildern und O-Tönen sehr beeindruckend aufbereitet“
, ergänzt Pierre-Enric Steiger als Präsident der Björn Steiger Stiftung.

Christian Schweppe und Johannes Koch werden beide mit einem Preisgeld von 4.500 Euro bedacht. Der Jury um Wolfgang Kubicki MdB gehörten neben Pierre-Enric Steiger als dem Präsidenten der Björn Steiger Stiftung auch Dr. Melanie Amann („Spiegel“), Corinna Budras (FAZ), Marion Kracht (Schauspielerin, u. a. „Babylon Berlin“), Kristin Meyer (Schauspielerin, u. a. „GZSZ“), Dr. Sarah Tacke (ZDF), Markus Bräuer (Medienbeauftragter des Rates der Ev. Kirche in Deutschland), Dr. Sebastian Engelbrecht (Deutschlandfunk) und Dr. Hendrik Wieduwilt (Kommunikationsberater bei FAKTOR 3) an. Die Björn Steiger Stiftung schreibt ihren Journalistenpreis alle zwei Jahre aus, um herausragende journalistische Arbeiten über die rettungsdienstliche Versorgung in Deutschland zu würdigen und um das gesellschaftliche Bewusstsein für bestehende Herausforderungen in diesem Bereich zu erweitern.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Berlin, 30.03.2021
Startschuss für das Projekt AI Rescue in der ‚Modellregion Gesundheit Lausitz‘
Im Rettungsdienst sind schnelle Entscheidungen gefordert, nicht selten geht es um Leben und Tod. Künstliche Intelligenz soll nun das Rettungswesen in Deutschland fit machen für die Zukunft. Ziel ist es, Einsatz- und Rettungskräften mittels intelligenter Technologien künftig mehr digitale Unterstützung für die notfallmedizinische Versorgung zur Verfügung zu stellen. Im neuen Forschungsprojekt AI Rescue erstellt ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern unter Leitung der Björn Steiger Stiftung aktuell eine Machbarkeitsstudie am Beispiel der „Modellregion Gesundheit Lausitz“, wie mithilfe KI-basierter Datenanalyse die Arbeiten im Rettungswesen effektiver und effizient gestaltet werden können. Das Vorhaben wird vom Bundeministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.

Der Rettungsdienst in Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Steigende Einsatzzahlen bei begrenztem Personal, zunehmender Kostendruck, der demografische Wandel und bundesweit uneinheitliche Strukturen sowie Veränderungen des Anforderungsprofils bestimmen das Bild. Zwar hat die Digitalisierung auch in Deutschland Einzug in das Rettungswesen gehalten, allerdings entwickelt sich dieser Prozess im europäischen Vergleich relativ langsam und bundesweit unterschiedlich schnell. Das Potenzial der Künstlichen Intelligenz ist groß, der Bedarf an praxistauglichen, KI-basierten Systemen, die helfen, datenbasierte Entscheidungen vorzubereiten, ist hoch.

Hier setzt das Projekt AI Rescue an. Teil der Machbarkeitsstudie „KI-gestützte Datenanalyse und Simulation des Rettungswesens“ ist die Entwicklung einer Simulation als Demonstrator für den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Rettungswesen am Beispiel der „Modellregion Gesundheit Lausitz“. Im Rahmen des geplanten Lausitzer Zentrums für Künstliche Intelligenz (LZKI) simulieren Wissenschaftler der BTU Cottbus-Senftenberg unter der Leitung von Prof. Dr. Armin Fügenschuh, Fachgebiet Ingenieurmathematik und Numerik, eine Rettungskette von der Leitstelle über den Rettungswagen bis hin zum Notarzt. Im Fokus steht die Einbettung von Methoden der Künstlichen Intelligenz zur Vorhersage der Auswirkungen operativer, taktischer und strategischer Entscheidungen.

„Pro Jahr gehen allein in der Rettungsleitstelle Lausitz rund 120.000 Notrufe bei der Rufnummer 112 und 120.000 weitere Anrufe ein. Bundesländer und Landkreise stehen unter enormem Druck. Rettungsfahrzeuge müssen bereitstehen und entsprechend ausgestattet sein, Notärzte und Krankenhausbetten zur Verfügung stehen. Mit Hilfe unserer Software wird es möglich sein, die Rettungskette virtuell abzubilden und mögliche Einsatzszenarien zu testen. Nur so können Entscheider aus Wirtschaft, Politik und dem Gesundheitswesen optimal planen, wie viele Rettungsfahrzeuge beispielsweise an welchen Leitstellen zur Verfügung stehen müssen, damit Hilfesuchende zu jeder Zeit an jedem Ort die bestmögliche Unterstützung erhalten“, so Prof. Fügenschuh.

Darüber hinaus werden die gegenwärtigen politischen, rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen analysiert. Damit sollen im Vorhaben konkrete Potenziale für eine Verbesserung von Mobilitätsaspekten der Rettungskette durch KI identifiziert werden. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie bilden die Grundlage für Handlungsempfehlungen, um den effektiven und innovativen Transfer von Daten in konkrete Handlungsanweisungen zu gewährleisten und die Akzeptanz und Zustimmung automatisierter Systeme in der Praxis zu begünstigen. Dies wird nicht nur die Leistung und Zuverlässigkeit bestehender Prozesse und der vorhandenen Dateninfrastrukturen im Rettungswesen deutlich erhöhen und verbessern, sondern soll auch neue Funktionalitäten und Anwendungen erschließen und die Versorgungsqualität erhöhen. Die Erkenntnisse helfen zudem bei der Identifikation von aussichtsreichen Anwendungsszenarien und unterstützen Wirtschaft, Politik und das Gesundheitswesen bei Projekt-Entscheidungen für den Einsatz von KI im rettungsdienstlichen Einsatz in der Zukunft.

Effektive Zusammenarbeit – Einheit in Vielfalt

In dem vom BMVI geförderten Projekt AI Rescue arbeiten vier Partner zusammen: Neben den Arbeiten der Wissenschaftler der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) steuert die Björn Steiger Stiftung als Konsortialführer die Anwenderkompetenz entlang der Rettungskette im Dienst der Notfallhilfe bei, während das Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) die Einbindung aller relevanten Akteure verantwortet, und es wird insgesamt zwei Expertenworkshops zu Beginn und Ende der Projektlaufzeit ausrichten. Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) trägt mit seiner Expertise in den Bereichen „Digital Health - Connected Healthcare“ und „Design Thinking“ zu dem Gesamtvorhaben bei, um mit Hilfe einer Studienbegleitgruppe (Subject Matter Experts) im späteren Verlauf aussichtsreiche Anwendungsszenarien herzustellen. Der Lehrstuhl „Digital Health - Connected Healthcare“ der von Prof. Dr. Bert Arnrich an der gemeinsamen Digital-Engineering Fakultät des Hasso-Plattner-Instituts und der Universität Potsdam geleitet wird, beschäftigt sich mit dem Erfassen und der Analyse von gesundheitsrelevanten Daten aus dem täglichen Leben und deren Verknüpfung mit klinischen Daten. Im Projekt AI Rescue soll erforscht werden, wie sich mobile Sensorik in Notfallsituationen einsetzen lässt, um kritische Gesundheitszustände zu überwachen und wichtige Daten für die weitere Behandlung im Krankenhaus zu erheben.

Mit diesem Ansatz leistet das Projekt einen wesentlichen Beitrag zur KI-Strategie des Bundes, zum Aktionsplan Digitalisierung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie durch einen integrierten Daten-Informationsfluss zur Modernisierung des Rettungswesens im Allgemeinen. Ein weiteres, übergreifendes Ziel der Forschungsarbeit ist es, mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz als branchenübergreifender Schlüsseltechnologie den Transfer von KI-Lösungen in der Wirtschaft deutlich zu verbessern und zu einer Restrukturierung der Braunkohleregion Lausitz beizutragen. Dies gilt für die Sicherstellung der Notfall- und Gesundheitsvorsorge und damit der Steigerung der Lebensqualität, aber auch für die strategische Entwicklung von strukturschwachen Regionen, die vor einer tiefgreifenden Transformation stehen wie beispielsweise die Industriestandorte in der Lausitz. Das Innovationsprojekt soll so gleichermaßen einen Beitrag zum Aus- und Aufbau neuer wirtschaftlicher Zukunftsfelder und zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen im Gesundheitssektor leisten.

Das BMVI fördert das Projekt AI Rescue im Rahmen seines Aktionsplans Digitalisierung, der datenbasierte, digitale Anwendungen für die Mobilität 4.0 unterstützt. Die Machbarkeitsstudie soll im Oktober 2021 abgeschlossen werden und ein Umsetzungskonzept für innovative Konzepte enthalten.

Weitere Informationen >

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Bela Anda
pressestelle@steiger-stiftung.de
Tel: 7195 / 3055 – 0

Brandenburgische Technische Universität Cottbus, Senftenberg
Kristin Ebert
kristin.ebert@b-tu.de
Tel: 0355 / 69 – 2115

Brandenburgisches Institut für Gesellschaft und Sicherheit
Dr. Tim Stuchtey
direktor@bigs-potsdam.org
Tel: 0331 / 704406 – 0

Hasso-Plattner-Institut
Prof. Dr. Bert Arnrich
bert.arnrich@hpi.de
Tel: 0331 / 5505 - 4850


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Emden, 04.03.2021
Startschuss für Projekt „Herzsicheres Emden“
Die Stadt Emden, die Sparkasse Emden und die Björn Steiger Stiftung gaben heute den Startschuss für das gemeinsame Projekt „Herzsicheres Emden“. Gemeinsam engagieren sie sich im Rahmen der Initiative der Stiftung in der Prävention des Herztodes sowie in der Aufklärungsarbeit bei Erste Hilfe. Heute wurden die ersten zehn Laien-Defibrillatoren, die von der Stadt Emden und der Sparkasse Emden gestiftet wurden, vorgestellt (Standorte s. unten). Für das gesamte Stadtgebiet sind 27 Standorte vorgesehen. Darüber hinaus ist geplant die Bevölkerung in Wiederbelebung zu schulen. Mit diesen Defibrillatoren, auch AED (Automatisierter Externer Defibrillator) genannt, können Laien bei einem Herzstillstand Erste Hilfe leisten und Leben retten.

Tim Kruithoff freut sich über das neue, lebensrettende Projekt in seiner Stadt. „Am plötzlichen Herztod sterben etwa 100.000 Menschen pro Jahr. Oft sterben sie, weil ihnen nicht rechtzeitig oder gar nicht geholfen wird. Dabei ist Leben retten kinderleicht! Mit dem gemeinsamen Projekt machen wir unsere Seehafenstadt herzsicher.“

„Wir freuen uns sehr, über dieses Projekt und unterstützen es sehr gerne. Mit den AED-Standorten in unseren SB-Bereichen kann jeder jedem schnell und rund um die Uhr Hilfe leisten. Das ist gut für unsere Stadt. Gerne übergeben wir auch zwei weitere Geräte an die Branddirektion für ihre Einsatzfahrzeuge", so Jens Jann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Emden.

Auch Torsten Krüger, Projektverantwortlicher bei der Björn Steiger Stiftung, freut sich über die neue Kooperation: „Ein Herztod kann jeden jederzeit und überall treffen. Wiederbelebung ist kinderleicht und jeder Laien kann den AED problemlos bedienen. Nach dem Einschalten gibt das Gerät alle Anwendungsschritte akustisch vor. Ich möchte mich bei Oberbürgermeister Kruithoff und Herrn Jann dafür bedanken, dass sie dieses wichtige Thema hier in Emden mit uns angehen möchten.“

Die Björn Steiger Stiftung kämpft schon seit den siebziger Jahren gegen den Herztod in Deutschland. Sie hat seit 2001 bereits rund 27.000 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. Im Jahr 2013 startete sie das Projekt „Herzsicher“ und rüstet sukzessive ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung.

AED-Standorte in Emden:

- Sparkasse Emden im Foyer des Kundencenters Borssum, Petkumer Str. 288
- Sparkasse Emden im Foyer des Kundencenters Wolthusen, Wolthuser Str. 79
- Sparkasse Emden im Foyer des Kundencenters Larrelt, Hauptstr. 28
- Sparkasse Emden im Foyer des Kundencenters, Auricher Straße 95
- Sparkasse Emden Hauptstelle im Foyer des Kundencenters, Am Delft 2-3
- Tourist-Information und KulturEvents Emden, Alter Markt 2a
- Volkshochschule Emden, An der Berufsschule 3
- Hauptberufliche Wachbereitschaft Emden, Brückstraße 48
- Verwaltungsgebäude III Emden, Maria-Wilts-Straße 3
- Verwaltungsgebäude I Emden, Frickensteinplatz 2

Weitere Informationen über das Projekt erhalten Sie hier >

TK_PRESSTEXTPRESET
Berlin/Winnenden, 12.02.2021
Zustimmung auch des Bundesrates - Steiger: „Starkes, wichtiges Signal“
Der Bundesrat hat heute in der exakt 1000. Sitzung seit seinem Bestehen dem „Gesetz zur Reform der technischen Assistenzberufe in der Medizin und zur Änderung weiterer Gesetze“ (MTA-Reform-Gesetz) zugestimmt. Dieses war am 28. Januar 2021 bereits vom Deutschen Bundestag beschlossen worden.

„Ich freue mich sehr über die heutige Entscheidung des Bundesrates. Auch die Länderkammer des Parlaments hat damit ein starkes, wichtiges Signal mit Blick auf die Zukunft der rettungsdienstlichen Versorgung in ganz Deutschland gesetzt: Die Rechtssicherheit für Notfallsanitäterinnen und -sanitäter kommt! Entscheidend ist nun, dass das MTA-Reformgesetz von den Ländern so zügig wie möglich und vor allem bundeseinheitlich umgesetzt wird“, erklärt Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung. „Wir können morgen, am 13. Februar, auf den 45. Jahrestag des modernen Berufsbildes hauptamtlicher Sanitäter zurückblicken, das von der Björn Steiger Stiftung im Jahr 1976 geschaffen wurde. Aus dem damaligen Berufsbild gingen später der Rettungsassistent und danach der Notfallsanitäter hervor und ich freue mich, dass mit Blick auf die berufliche Zukunft in der rettungsdienstlichen Versorgung nun ein weiteres wegweisendes Kapitel beginnen wird - dank der wichtigen Beschlüsse des Bundesrates und zuvor unseres Parlaments.“

Das MTA-Reformgesetz sieht vor, dass Notfallsanitäterinnen und -sanitäter bis zum Eintreffen einer Notärztin bzw. eines Notarztes oder bis zum Beginn einer weiteren ärztlichen (auch teleärztlichen) Versorgung „heilkundliche Maßnahmen, einschließlich heilkundlicher Maßnahmen invasiver Art“ eigenverantwortlich durchführen dürfen. Voraussetzung ist, dass sie diese in ihrer Ausbildung erlernt haben und beherrschen und die Maßnahmen zudem erforderlich sind, um Lebensgefahr oder wesentliche Folgeschäden von Patientinnen und Patienten abzuwenden.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Düsseldorf, 04.02.2021
Digital durch die Pandemie: 10 Punkte für 3 Ziele
Kontaktnachverfolgung, Interoperabilität und verbesserte Datenlage für die Öffentliche Gesundheitsversorgung entscheidend.

Die Ziele sind klar, Eile ist geboten: Für eine erfolgreiche Bekämpfung des Corona-Virus durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) ist Digitalisierung von entscheidender Bedeutung. Welche konkreten Maßnahmen notwendig sind, um die Gesundheitsämter nachhaltig zu entlasten, hat jetzt der Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit (InÖG), dessen Partner die Björn Steiger Stiftung ist, in einem Strategiepapier vorgestellt. Zehn Punkte, die zeitnah umzusetzen sind und die dazu führen sollen, dass durch den Einsatz von Technologie eine vollständige Kontaktnachverfolgung möglich wird.

„Aus Sicht des InÖG gibt es in der Pandemie für den Öffentlichen Gesundheitsdienst drei dringende Ziele. Dies sind 1) eine kreis- und länderübergreifende Kontaktnachverfolgung, 2) die Schaffung von Interoperabilität im Öffentlichen Gesundheitswesen und 3) eine umfassendere und aktuellere Datengrundlage, um das Lagebild zu verbessern", betont Dr. Tobias Opialla als Co-Initiator des InÖG und führt aus: „Wir haben in den vergangenen Monaten zehn Punkte identifiziert, mit denen diese Ziele erreicht werden können. Dabei gilt: Die SORMAS-Technik ist das Herzstück der Pandemiebekämpfung."

Insbesondere vor dem Hintergrund neuer Virusvarianten wie B.1.1.7 und zur Vorbereitung auf die schrittweise Öffnung des öffentlichen Lebens ist eine Stärkung des ÖGD entscheidend. Die zehn Maßnahmen sollen deshalb noch bis zum Ende des bestehenden Lockdowns umgesetzt werden. Die Punkte wurden aus den Erkenntnissen der vergangenen Monate abgeleitet und nehmen Bezug auf identifizierte konkrete Bedarfe, die von unterschiedlichen Anspruchsgruppen aus dem ÖGD an den Verbund herangetragen wurden.

Die Punkte im Detail:

1. Kontaktnachverfolgung bzw. Ausbruchsermittlung weiter digitalisieren und vernetzen
2. Überblick über Systemarchitektur und notwendige Schnittstellen schaffen
3. SORMAS bundesweit einführen, inklusive Prozessebene
4. Beschleunigte Umsetzung von DEMIS
5. Notwendige Infrastruktur bereitstellen
6. Zentralen Tech-Support anbieten
7. Externes Personal der Gesundheitsämter flexibler bei der Kontaktnachverfolgung einsetzen
8. Den Austausch zwischen den Gesundheitsämtern fördern
9. Corona-Warn-App stärker in die Abläufe des ÖGD integrieren
10. Weitere digitale Lösungen an SORMAS anschließen

„Unter Beteiligung der Zivilgesellschaft, gemeinsam mit Politik und Forschung, leisten wir alle zusammen Pionierarbeit im Sinne von Open Social Innovation und schaffen damit als Vorreiter den Grundstein in unserem Land für die digitale Transformation im öffentlichen Sektor", sagt Achim Löbke als Co-Initiator des InÖG und führt weiter aus: „Wir haben das Potenzial sowohl in der Europäischen Union als auch in der Welt, wichtige Anstöße zu geben. Dies ist ein einmaliger Vorgang in der jüngeren Geschichte und diese Chance sollten wir mitnehmen."

Weitere Informationen zum Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit finden sich unter:

https://www.inög.de

Ansprechpartnerin:
Franziska Seidel
franziska.seidel@inoeg.de
www.inoeg.de


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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„Wegweisender Schritt“: Björn Steiger Stiftung begrüßt Regelung zu Rechtssicherheit in der Notfallversorgung
Neuerung nach gestrigem Beschluss im Deutschen Bundestag: Notfallsanitäterinnen und -sanitäter sollen in lebensbedrohlichen Lagen im Einsatz in Zukunft ohne viele Vorgaben mehr Kompetenzen bekommen. Darauf hatten sich bereits mehrere Bundestagsabgeordnete der Unionsparteien und der SPD im Gesundheitsausschuss verständigt, bevor der Beschluss am gestrigen Tag durch den Deutschen Bundestag bestätigt wurde - angehängt an das Gesetz zur Reform der technischen Assistenzberufe in der Medizin (MTA-Reformgesetz).

„Wir als Stiftung begrüßen die im Deutschen Bundestag beschlossene Regelung sehr. Sie ist ein wegweisender Schritt! Mit ihr wird eine jahrelange Forderung umgesetzt, für die sich auch die Björn Steiger Stiftung immer entschieden und mit dem gebotenen Nachdruck eingesetzt hat“, betont Pierre-Enric Steiger. „Wir sind nun in Deutschland endlich auf dem zielführenden Weg, dass das neue Berufsbild im Rettungsdienst sich auch entfalten kann. Mein Dank gilt allen, die sich in den vergangenen Jahren für diese Neuerung eingesetzt und zum Beschluss im Deutschen Bundestag und zuvor im Gesundheitsausschuss beigetragen haben. Wichtig ist zugleich: Der Bund hat jetzt Sorge für bundeseinheitliche Vorgaben in den Ländern, Städten und Landkreisen zu tragen, damit Notfallpatientinnen und -patienten eine einheitliche Versorgung erhalten - egal, in welchem Bundesland. Ich appelliere an die Länder, das Gesetz nicht zu verwässern, sondern ihm im Bundesrat zuzustimmen und es danach entsprechend zügig und einheitlich umzusetzen“, verdeutlicht der Präsident der Björn Steiger Stiftung..

Vorgesehen ist, dass Notfallsanitäterinnen und -sanitäter bis zum Eintreffen einer Notärztin bzw. eines Notarztes oder bis zum Beginn einer weiteren ärztlichen (auch teleärztlichen) Versorgung „heilkundliche Maßnahmen, einschließlich heilkundlicher Maßnahmen invasiver Art“ eigenverantwortlich durchführen dürfen. Voraussetzung ist, dass sie diese in ihrer Ausbildung erlernt haben und beherrschen und die Maßnahmen zudem erforderlich sind, um Lebensgefahr oder wesentliche Folgeschäden von Patientinnen und Patienten abzuwenden.

Die bisher geltende Rechtslage sieht vor, dass Notfallsanitäterinnen und -sanitäter gegen den Heilkundevorbehalt verstoßen, wenn sie ohne ärztliche Anweisung heilkundliche Maßnahmen invasiver Art vornehmen. Schlimmstenfalls droht ihnen eine strafrechtliche Belangung wegen Körperverletzung. Umgekehrt können sie allerdings auch wegen unterlassener Hilfeleistung in Haftung genommen werden, wenn sie nichts unternehmen.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Béla Anda

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-0
E pressestelle@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de


Christian Hoppe

Björn Steiger Stiftung
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Winnenden/Hamburg, 25.01.2021
Mit Lebensretterinnen und -rettern im Gespräch: Neuer Podcast „2Retter1Mikro“ mit Tobias Schlegl
Die erste Folge des neuen Podcasts „2Retter1Mikro“ von und mit Notfallsanitäter und Moderator Tobias Schlegl, produziert von der Björn Steiger Stiftung und der Gude Leude Fabrik, ist ab dem 28.01. über alle gängigen Podcast-Apps verfügbar (z. B. Spotify, Apple). Im Rahmen dieses neuen Formats spricht Schlegl mit Kolleginnen und Kollegen aus Rettungsdienst und Pflege über schöne sowie schlimme Momente aus dem Berufsalltag und über Arbeitsbedingungen sowie Verbesserungsmöglichkeiten im Gesundheits- und Rettungswesen. Die Techniker Krankenkasse und der FC St. Pauli fungieren als Sponsor, die Hamburger Morgenpost ist Medienpartner. Der Podcast erscheint künftig alle zwei Wochen.

Gast in der ersten Folge ist Intensivpfleger Matthias, der ebenfalls im Rettungsdienst tätig ist. Tobias Schlegl spricht mit ihm über die persönliche Motivation in ihren Berufen, über Einsätze, die in Erinnerung bleiben, über die Arbeitsbelastungen und Verbesserungsmöglichkeiten im Rettungsdienst und wie die Corona-Pandemie momentan den Arbeitsalltag beeinflusst.

„Uns lag es schon immer am Herzen, das Thema Lebensrettung und Notfallhilfe in der öffentlichen Wahrnehmung zu stärken. Der Podcast mit Tobias Schlegl eröffnet die wunderbare Möglichkeit, den Mitarbeitern aus Rettungsdienst und Pflege das Wort zu erteilen und so auf die Situation und die Probleme in diesen Berufsfeldern aufmerksam zu machen“, so Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung. „In der ersten Folge wird beispielsweise thematisiert, dass Notfallsanitäter bestimmte Medikamente oder Schmerzmittel nicht in jedem Bundesland verabreichen dürfen, obwohl sie dafür ausgebildet sind. Wir fordern schon lange, dass hier Rechtssicherheit geschaffen wird.“

Jede Folge endet mit einem Erste-Hilfe-Kapitel, welches eine Notfallsituation beschreibt und Tipps gibt, wie sich Laien in diesen am besten verhalten sollten. In der ersten Folge geht es um den Herz-Kreislauf-Stillstand und Laien-Reanimation – ein Thema, für welches sich die Björn Steiger Stiftung schon sehr lange mit dem Projekt „Herzsicher“ einsetzt. „Für uns Rettungskräfte ist es immer frustrierend, wenn Anwesende bei einem Notfall keine Erste Hilfe leisten, obwohl sie es könnten. Wenn wir nach vielleicht zehn Minuten am Unfallort eintreffen, kann es im schlimmsten Fall für den Patienten schon zu spät sein. Mit diesem Themenblock wollen wir einfache Handlungsanweisungen geben und Ängste abbauen. Es lohnt sich auf jeden Fall zu helfen, denn es gibt kein schöneres Gefühl, als bei einer Lebensrettung dabei zu sein“, so Schlegl.

Tobias Schlegl begann seine TV-Karriere mit 17 Jahren beim Musiksender Viva. Später moderierte er unter anderem die Sendung „Absolut Schlegl“ auf Prosieben, das Satiremagazin „extra 3“ beim NDR und zuletzt die ZDF-Sendung „Aspekte“. Außerdem war und ist er als Journalist und Autor aktiv. Im Juli 2016 hängte Schlegl seinen TV-Job an den Nagel und begann die Ausbildung zum Notfallsanitäter. In seinem 2020 erschienenen Roman „Schockraum“ fließen seine Erfahrungen aus dem Rettungsdienst in die fiktive Geschichte des Notfallsanitäters Kim ein. Ebenfalls im vergangenen Jahr interviewte er im Podcast „Fighting Corona“ von N-Joy Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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