Presse

 
Winnenden, 22.12.2020
mein-gesundheitsamt.de bündelt digitale Anwendungen und Informationen für Pandemiebekämpfung
Die neue Bürgerplattform mein-gesundheitsamt.de der Björn Steiger Stiftung und des Innovationsverbundes Öffentliche Gesundheit (INÖG) bündelt digitale Anwendungen zur Corona-Pandemie. Ziel ist es, mit freiwilliger Nutzung dieser Anwendungen den Alltag während der Pandemie zu erleichtern und die Arbeit der Gesundheitsämter zu unterstützen. Nutzerinnen und Nutzer können sich auf der Seite mein-gesundheitsamt.de über alle coronarelevanten Themen informieren. mein-gesundheitsamt.de versteht sich als digitaler Erste-Hilfe-Koffer in der Pandemie.

Die Plattform fungiert als digitale Schnittstelle zwischen Bürgerinnen und Bürgern und denjenigen Gesundheitsämtern, die bereits digitale Systeme für das Fall- und Kontaktpersonenmanagement nutzen. Alle Gesundheitsämter, auch diejenigen, die in Zukunft auf standardisierte Lösungen setzen, können sofort und unmittelbar von den strukturierten und digital übermittelten Daten profitieren.

Hervorzuheben ist das digitale Kontakttagebuch „Coronika“, das es Nutzern ermöglicht, Kontakte, besuchte Orte und Uhrzeiten schnell und einfach zu dokumentieren. Die Daten, die lokal auf dem Smartphone gespeichert werden, können im Falle einer Infektion dem zuständigen Gesundheitsamt ohne großen Aufwand per Email übermittelt werden. Mit der genaueren Nachverfolgung von Aufenthaltsorten und Kontaktpersonen können sich Infektionsketten besser nachverfolgen und durchbrechen lassen. Die Anwendung „Coronika“ ist im App Store und im Google Play Store verfügbar.

Coronika stellt außerdem einen Weihnachtscountdown bereit, der 7 Tage vor dem Weihnachtsfest startete und tägliche Erinnerung liefert. Zum Schutz von Verwandten sollen Nutzerinnen und Nutzer darauf aufmerksam gemacht werden, Kontakte auf ein Minimum zu beschränken, sich ggf. vor dem Fest in Selbstquarantäne zu begeben und dies auch allen Familienmitgliedern nahe zu legen.

Eine weitere Applikation ist der „AHA Kompass“, der anzeigt, in welchem Landkreis welche Regelungen gelten (z.B. Maskenpflicht oder Kontaktbeschränkungen). Die nutzerfreundliche Übersicht erleichtert die Einhaltung der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen. So lassen sich per Eingabe der Postleitzahl, des Landkreises oder der kreisfreien Stadt die jeweils geltenden Regelungen aufrufen. Die Informationen werden kontinuierlich bei Änderungen direkt von den Seiten der Landkreise oder des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes aktualisiert.

Im Falle eines Verdachts oder einer Ansteckung mit dem Coronavirus, kann der Betroffene über die Anwendung „Digitales Wartezimmer“ direkt und einfach mit dem zuständigen Gesundheitsamt Kontakt aufnehmen. Das Gesundheitsamt kann dann auf Basis der digital übermittelten Daten weitere Schritte einleiten.

Die Anwendungen legen Wert auf Einfachheit, Nutzerfreundlichkeit sowie auf die Steigerung der Effizienz von Gesundheitsämtern. Es ist geplant, dass in Kürze weitere Anwendungen zum Angebot hinzukommen.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Kontakt:

Béla Anda

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-737
F +49 7195-30 55-912
E b.anda@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de


Anna Brenner

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
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Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit

Der Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit ist aus dem #WirVsVirus Hackathon der Bundesregierung hervorgegangen und verbindet Expertise im Bereich IT und im ÖGD. Der Verbund und seine Initiativen helfen Innovation im ÖGD zu verstehen, verfügbar zu machen und zu implementieren.

Kontakt:

Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit
Theresa Willem
T +49 176 6231 5637
E theresa.willem@inoeg.de
H https://inög.de
Winnenden/Braunschweig, 07.12.2020
HZI und Björn Steiger Stiftung kooperieren in der Bewältigung der Covid-19-Pandemie
Im Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) wird angesichts der Herausforderungen durch die anhaltende Corona-Pandemie SORMAS, ein führendes digitales System zur integrierten Epidemiebekämpfung, durch Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) weiterentwickelt. Die Björn Steiger Stiftung wird diesen Prozess nun tatkräftig unterstützen.

SORMAS (Abkürzung für „Surveillance Outbreak Response Management and Analysis System“) ist nach einer Analyse der Johns Hopkins Universität eines der international erfolgreichsten digitalen Systeme für das Fall- und Kontaktpersonenmanagement bei COVID-19. Ein speziell für Gesundheitsämter im Rahmen der COVID-19-Pandemie entwickeltes Modul sorgt auch in Deutschland für einfachere und effiziente Arbeitsprozesse beim Management von Fällen und Kontaktpersonen. Seit Mai 2020 stehen das HZI und das BMG hierzu in einem engen Austausch. SORMAS wird im Rahmen des Forschungsvorhabens SORMAS@DEMIS durch das BMG mit einem zweistelligen Millionenbetrag gefördert und Gesundheitsämtern hierbei kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise ist es gelungen, SORMAS in derzeit über 50 deutschen Gesundheitsämtern erfolgreich zum Einsatz zu bringen. Mit Unterstützung des Robert Koch-Instituts (RKI), der gematik GmbH und des Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) wird in Kürze auch eine sichere digitale Vernetzung zwischen den Gesundheitsämtern sowie Schnittstellen zu IfSG-Fachanwendungen und zu DEMIS, einer Anwendung zur digitalen Übermittlung von Laborergebnissen, möglich sein. Das durch das Bundesministerium für Gesundheit finanzierte digitale Symptomtagebuch wird ebenfalls in SORMAS integriert.

In die Weiterentwicklung von SORMAS wird sich zudem nun die Björn Steiger Stiftung einbringen. Die Stiftung ist in mehreren Nationen aktiv, in denen SORMAS ebenso eingeführt werden soll, und hatte schon zu Beginn der COVID-19-Pandemie in Deutschland ein „Prozessoptimierungssystem in Epidemie-Situationen“ (PiES) entwickelt. Die Björn Steiger Stiftung wird diese Erfahrungen nun insbesondere für die Schaffung bürgernaher Module einbringen, die zu SORMAS kompatibel sind. Damit konzentriert sich die Björn Steiger Stiftung auf Anwendungsbereiche, die einen unmittelbaren Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern sicherstellen.

Prof. Gérard Krause, Leiter der Abteilung Epidemiologie am HZI sowie Initiator und wissenschaftlicher Leiter von SORMAS, sagte: „Wir freuen uns sehr über diese vielversprechende Kooperation.“ Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung, erklärte: „Für uns in der Stiftung war schnell klar, dass wir unsere Ergebnisse gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum zur weiteren Optimierung von SORMAS nutzen. Wir freuen uns, dass die vor wenigen Wochen begonnene Zusammenarbeit schon jetzt eine offizielle Kooperation wird.“

Gleichzeitig, so Steiger, gebe es die Möglichkeit „für weitere interessierte Open-source-Anwendungsentwickler, die bestehende Sicherheits- und Qualitätskriterien erfüllen, an der Weiterentwicklung von SORMAS produktiv mitzuwirken.“

Krause sagte: „Besonders spannend finde ich, dass damit die Open-Source-Community um SORMAS stimuliert wird und wir bald mehr digitale Anwendungen sehen werden, die sowohl die Gesundheitsämter als auch die Bürgerinnen und Bürger bei der Bewältigung der Pandemie unterstützen.“

Über SORMAS

SORMAS wurde 2014 im Zuge des westafrikanischen Ebola-Ausbruchs vom HZI, der nigerianischen Seuchenschutzbehörde, dem Robert Koch-Institut (RKI) und weiteren Partnern in Deutschland und Nigeria entwickelt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert SORMAS kontinuierlich und von Anfang an im Rahmen verschiedener Maßnahmen. Von Nigeria ausgehend unterstützt die derzeitige Förderung des BMBF die Erweiterung des Systems im Bereich der Epidemiekontrolle von Infektionskrankheiten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und die Europäische Union fördern maßgeblich die Entwicklung und Implementierung von SORMAS in Nigeria und Ghana, wo bereits vor der Pandemie mehrere große Epidemien erfolgreich mit SORMAS bewältigt wurden. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat im Auftrag der genannten Auftraggeber die Implementierung in Nigeria und Ghana gefördert. Inzwischen haben aber auch so unterschiedliche Staaten wie Frankreich, Schweiz und Fidschi SORMAS zur COVID-19-Bewältigung ausgerollt. Damit deckt SORMAS derzeit die Infektionsüberwachung für mehr als 270 Millionen Menschen ab. Durch den sicheren und vollständig digitalen Datenaustausch entlang der gesamten Prozesskette können neue Infektionscluster frühzeitig erkannt und eingedämmt werden. Dabei ist die Weiterleitung von Testergebnissen an Patienten und die zuständigen Behörden sowie die Einleitung weiterer Schritte in einem hohen Maße automatisiert und digitalisiert und umfasst in einigen Ländern neben COVID-19 zahlreiche andere Infektionskrankheiten. Weitere Informationen über SORMAS in Deutschland finden Sie hier unter www.sormas-oegd.de, zu SORMAS international unter https://sormasorg.helmholtz-hzi.de/.

2016 hat das HZI zusammen mit der vitagroup SORMAS in eine Open-Source-Anwendung migriert. Seit Juni 2020 fördert das Bundesministerium für Gesundheit das Konsortium „SORMAS@DEMIS“ mit dem HZI, dem Robert Koch-Institut, der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen, der Climedo Health GmbH, der vitagroup und der Netzlink Informationstechnik GmbH unter Leitung von Prof. Gérard Krause. Ziel dieses Konsortiums ist die Integration der bestehenden digitalen Systeme des RKI, des Climedo Symptomtagebuchs und SORMAS. https://sormas-demis.de

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) untersuchen in Braunschweig und an anderen Standorten in Deutschland bakterielle und virale Infektionen sowie die Abwehrmechanismen des Körpers. Sie verfügen über fundiertes Fachwissen in der Naturstoffforschung und deren Nutzung als wertvolle Quelle für neuartige Antiinfektiva. Als Mitglied des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) betreibt das HZI translationale Forschung für die Entwicklung neuer Therapien, Diagnostika, Impfstoffe und digital health-Produkte und koordiniert dort unter anderem gemeinsam mit dem RKI die Translationale Infrastruktur „Epidemiologie“. www.helmholtz-hzi.de

Björn Steiger Stiftung

Die Björn Steiger Stiftung setzt sich seit mehr als 50 Jahren für die Notfallhilfe ein. Meilensteine dieses Engagements sind die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport. Seit 2019 stellt die Stiftung neu entwickelte, moderne Notrufsäulen an Badegewässern und anderen Notfallschwerpunkten auf und beteiligt sich national wie international an innovativen Entwicklungen, die die Verbesserung des Rettungs- und Notfallwesens zum Ziel haben. www.steiger-stiftung.de

Pressekontakte:

Susanne Thiele, Pressesprecherin
Stabsstelle Presse und Kommunikation
Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
+49 531 6181-1400
susanne.thiele@helmholtz-hzi.de

Anna Brenner
+49 7195-3055-215
a.brenner@steiger-stiftung.de

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Pressestelle
+49 30-18441-2442
pressestelle@bmg.bund.de
Winnenden, 25.11.2020
Ausschreibung des Journalistenpreises 2021 für herausragende Berichterstattung zum Thema „Rettungswesen und Notfallhilfe“
Die Björn Steiger Stiftung vergibt zum zweiten Mal einen Journalistenpreis. Ausgezeichnet wird ein journalistischer Beitrag, der in herausragender Art das Thema Notfallhilfe und Rettungswesen behandelt und die Relevanz des Themas für eine auf Solidarität aufgebaute Gesellschaft beleuchtet. Schwerpunkte der Berichterstattung können unter anderem Erfahrungen von Notfallpatienten oder Rettungskräften, organisatorische und technologische Entwicklungen, Missstände oder Best-Practice-Beispiele sowie medizinische Aspekte sein.

Die Stiftung möchte mit der Auslobung des Preises auch weiterhin die Sichtbarkeit des Rettungswesens und der Notfallhilfe in besonderer Weise fördern und damit ihren hohen Stellenwert in der Gesellschaft betonen.

Der Beitrag kann aus den journalistischen Bereichen Print, Fernsehen/Hörfunk oder Online/Social Media stammen. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Die genannte Summe wird zu gleichen Teilen aufgeteilt, sofern der Journalistenpreis nicht nur in einer, sondern in mehreren oder allen dreien der oben genannten Kategorien vergeben wird. Die Entscheidung darüber trifft die Björn Steiger Stiftung nach Sichtung der eingegangenen Beiträge und in Absprache mit der Jury zur Verleihung des Journalistenpreises.

Die Jury unter Vorsitz von Wolfgang Kubicki MdB, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, ist hochkarätig besetzt und kommt aus den Bereichen Journalismus, Politik und Gesellschaft. Ihre Entscheidung ist bindend. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Journalistische Arbeiten, die eingereicht werden, müssen in den Jahren 2019 und 2020 in deutscher Sprache im deutschsprachigen Raum veröffentlicht worden sein. Eingereichte Beiträge können die gesamte Breite der journalistischen Arbeit (Bericht, Feature, Reportage, Interview, Kommentar, Meldung) umfassen. Medium der Veröffentlichung und Länge des Beitrages fließen nicht in die Wertung der Jury ein.

Bewerber für den Journalistenpreis können sich selbst bewerben oder mit ihrem Einverständnis vorgeschlagen werden. Sie haben allerdings ihre Beiträge selbst einzureichen. Beiträge im Printbereich sind im Original und als gut lesbare Kopie (bevorzugt DIN A4) einzureichen, Beiträge im Bereich Online/Social Media müssen online zugänglich sein und zudem in Kopie der Veröffentlichung mit Angabe des Links zugeschickt werden. Beiträge der Kategorie Fernsehen/Hörfunk sind als downloadbare Datei oder als Mitschnitt auf DVD/CD zuzuschicken - in einer zusammenhängenden, nicht kopiergeschützten Datei mit Beitragsmanuskript. Alle Einreichungen müssen die vollständige Angabe der Quelle sowie des Autors und das genaue Datum der Veröffentlichung beinhalten.

Sämtliche Nutzungsrechte sind von den Bewerbern vor Einreichung ihrer Bewerbung abzuklären. Die Björn Steiger Stiftung behält sich das Recht vor, auf den Siegerbeitrag im Rahmen ihrer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit aufmerksam zu machen und ihn im Rahmen der Preisverleihung und danach dafür zu nutzen. Zugesandte Unterlagen können leider nicht zurückgeschickt werden. Die Entscheidung der Jury ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wie der Rahmen der Preisverleihung 2021 aussehen wird bzw. kann, wird im kommenden Jahr - bedingt durch die Pandemie des Corona-Virus - kurzfristig zu entscheiden und zu planen sein.

Bewerbungen für den Journalistenpreis sowie die dazu gehörigen Daten und Unterlagen müssen der Björn Steiger Stiftung bis spätestens am 28. Februar 2021 zugegangen sein - und zwar unter folgender Adresse:

Björn Steiger Stiftung
Stichwort: Journalistenpreis 2021/Bewerbung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
E-Mail: journalistenpreis@steiger-stiftung.de
Homepage: www.steiger-stiftung.de



Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Nicolas Basse

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 172 - 818 25 10
F +49 7195-30 55-999
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Anna Brenner

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Max-Eyth-Straße 7
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Glatten, 13.11.2020
Woodward L’Orange finanziert Laien-Defibrillator am Naturerlebnisbad Glatten
Am Naturerlebnisbad Glatten ist seit Anfang September ein öffentlich zugänglicher Laien-Defibrillator der Björn Steiger Stiftung zu finden. Heute fand die symbolische Übergabe im Beisein des Sponsors Woodward L’Orange GmbH statt. Wer Zeuge eines Herznotfalls wird, kann mit diesem handlichen mobilen Gerät optimal Erste Hilfe leisten und Leben retten. Die Bedienung des Laien-Defibrillators, auch AED (Automatisierter Externer Defibrillator) genannt, ist absolut narrensicher: Nach dem Einschalten gibt er alle Anwendungsschritte akustisch vor. Das Gerät befindet sich in einem Wandkasten am Haupteingang des Freibads und ist somit auch außerhalb der Öffnungszeiten rund um die Uhr verfügbar.

„Wir als Unternehmen verpflichteten uns unserer sozialer Verantwortung nachzukommen und zwar nicht nur, indem wir Arbeitsplätze schaffen, sondern auch weit darüber hinaus. Dieser Verpflichtung stellen wir uns gerne und so unterstützen wir schon seit Jahren mehrere soziale Projekte und Organisationen. In diesem Fall auch gerne die Björn Steiger Stiftung mit ,Herzsicher‘, die dieses großartige Projekt ins Leben gerufen hat, denn Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den führenden Erkrankungsursachen in Deutschland. Wir möchten unseren kleinen Teil dazu beitragen, damit im Naturbad im Ernstfall schnelle Hilfe möglich ist“, erklären Ralph Wilding, Woodward L‘Orange Standort- und Produktionsleitung, und Bettina Wittendorfer, Woodward L‘Orange Personalleitung, ihr Engagement.

Dem Naturerlebnisbad steht seit einigen Jahren bereits ein AED-Gerät zur Verfügung, allerdings haben nur die Rettungsschwimmer während den Öffnungszeiten Zugriff darauf. Claudia Lenz, Vorsitzende des Betreibervereins „Naturerlebnisbad Glatten e.V.“ freut sich deshalb über den zusätzlichen Lebensretter, der jetzt auch rund um die Uhr unabhängig vom Badebetrieb greifbar ist. „Bis jetzt mussten die Geräte nicht zum Einsatz kommen und wir wären natürlich glücklich, wenn das so bliebe. Falls es doch zu einem Herznotfall kommen sollte, sind wir froh, dass wir dafür gut gerüstet sind. Dafür danken wir der Woodward L’Orange GmbH und der Björn Steiger Stiftung.“

Auch Tore-Derek Pfeifer, Bürgermeister von Glatten, würdigte das Engagement aller Beteiligten. „Ich freue mich sehr über das neue AED-Gerät, zumal es auch für mögliche Notfälle im anliegenden Wohngebiet erreichbar ist. Dafür danke ich der Woodward L’Orange GmbH, die sich schon so oft für soziale Projekte in unserer Gemeinde engagiert hat.“

Die Björn Steiger Stiftung kämpft schon lange gegen den Herztod in Deutschland. Sie hat seit 2001 bereits rund 27.000 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“, inzwischen rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung. Der Landkreis Freudenstadt war der erste, den die Stiftung „Herzsicher“ gestaltet hat. Mittlerweile sind hier 155 Laien-Defibrillatoren verfügbar.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Béla Anda

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Sulzfeld, 29.10.2020
Rewe-Markt Ströhmann engagiert sich gegen den Herztod
In Sulzfeld im Vereinshaus des FVS Sulzfeld e.V. sowie im Rewe-Markt in der Hauptstraße sind ab sofort zwei öffentlich zugängliche Laien-Defibrillatoren der Björn Steiger Stiftung zu finden. Finanziert wurden beide Geräte von Markus Ströhmann, Inhaber des Rewe-Markts Ströhmann. Wer Zeuge eines Herznotfalls wird, kann mit den handlichen mobilen Defis optimal Erste Hilfe leisten und Leben retten. Die Bedienung des Laien-Defibrillators, auch AED (Automatisierter Externer Defibrillator) genannt, ist absolut narrensicher: Nach dem Einschalten gibt er alle Anwendungsschritte akustisch vor.

Heute fand die symbolische Übergabe der Geräte im Beisein aller Beteiligter an den zwei Standorten statt. Die AED-Säule im Rewe-Markt finden Kunden und Mitarbeiter links vom Eingang Richtung Pfandautomat. „Vor einiger Zeit ereignete sich bei uns im Markt ein solcher Herznotfall. Das war für mich Antrieb, den Markt entsprechend auszustatten und meine Mitarbeiter noch besser für die Reanimation fit zu machen. Mit dem FVS bin ich eng verbunden und es war mir ein persönliches Anliegen, auch hier für mehr Herzsicherheit zu sorgen“, erklärt Markus Ströhmann sein Engagement. Bürgermeisterin Sarina Pfründer ist von dieser Initiative beeindruckt. „Mit diesen zwei Geräten ist Sulzfeld ein großes Stück herzsicherer geworden. Dafür danke ich Herrn Ströhmann.“ Dr. med. Michael Preusch, Oberarzt an der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie des Universitätsklinikums Heidelberg und enger Freund von Markus Ströhmann betont: „Am plötzlichen Herztod sterben ungefähr 100.000 Menschen pro Jahr. Oft sterben sie, weil ihnen nicht rechtzeitig oder gar nicht geholfen wird. Dabei ist Leben retten kinderleicht und man kann nichts falsch machen!“

Die Björn Steiger Stiftung kämpft schon lange gegen den Herztod in Deutschland. Sie hat seit 2001 bereits rund 27.000 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“, inzwischen rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Bermatingen, 21.10.2020
Zwei neue Laien-Defibrillatoren in Bermatingen
In Bermatingen sind ab sofort zwei öffentlich zugängliche Laien-Defibrillatoren der Björn Steiger Stiftung zu finden. Ein Gerät befindet sich in einem Außenwandkasten an der Hauswand der Terasse vom Landgasthaus Zollerstuben und ist somit 24/7 für Notfälle greifbar. Finanziert wurde es vom Landgasthaus selbst. Der andere Defibrillator befindet sich im SB-Bereich der Sparkassenfiliale Salem-Heiligenberg in der Markdorfer Straße und ist ebenfalls 24/7 zugänglich. Dieser wurde von der Apotheke im Rosenhof und von der Björn Steiger Stiftung finanziert. Wer Zeuge eines Herznotfalls wird, kann mit diesen handlichen mobilen Geräten optimal Erste Hilfe leisten und Leben retten. Die Bedienung des Laien-Defibrillators, auch AED (Automatisierter Externer Defibrillator) genannt, ist absolut narrensicher: Nach dem Einschalten gibt er alle Anwendungsschritte akustisch vor. Im Rahmen des Projekts „Herzsicherer Bodenseekreis“ stattet die Björn Steiger Stiftung öffentliche und hoch frequentierte Orte mit Laien-Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebungsmaßnahmen.

Natalie Kraus-Litzki, Inhaberin des Landgasthauses Zollerstuben, dachte schon länger an eine entsprechende Anschaffung. „Konkrete Fälle in unserem Haus, bei denen ein AED notwendig gewesen wäre, gab es in der jüngeren Vergangenheit zwar nicht, aufgrund der relativ hohen Gästefrequenz, sowohl im Restaurant wie auch im Hotelbereich, haben wir aber schon länger daran gedacht, einen AED im Haus zur Verfügung zu stellen. Der Gedanke kam uns beim Besuch anderer Hotels, die solch eine Einrichtung bereits hatten. Somit kam uns die Initiative Herzsicherer Bodenseekreis hier sehr entgegen. Wir sehen es auch als großen Vorteil, dass das Gerät für jedermann zugänglich ist, was wir so bei einem selbst beschafften Gerät nicht umgesetzt hätten. Hier hätten wir den Zugang sicherlich nur auf Hausgäste beschränkt.“

„Ich habe mich für die Mit-Finanzierung eines Laien-Defibrillators entschieden, da ich weiß, wie wichtig es ist, so schnell wie möglich Erste Hilfe leisten zu können“, erklärt Angelika Mader von der Apotheke im Rosenhof ihr Engagement für das Projekt „Herzsicherer Bodenseekreis“.

Bürgermeister Martin Rupp lobt das Engagement aller Beteiligten. „Ich freue mich für unsere Bürgerinnen und Bürger über die Initiative ,Herzsicherer Bodenseekreis‘ der Björn-Steiger-Stiftung, mit der zwei Laien-Defibrillatoren in Bermatingen realisiert werden konnten. Neben der Stiftung danke ich auch ganz besonders der ,Apotheke im Rosenhof‘ und dem ,Landgasthaus Zollerstuben‘ für Ihre großzügige Spende sowie der Sparkasse Salem-Heiligenberg für ihre Unterstützung – sie alle haben im guten Miteinander die Umsetzung ermöglicht.“

Die Björn Steiger Stiftung kämpft schon lange gegen den Herztod in Deutschland. Sie hat seit 2001 bereits rund 27.000 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“, inzwischen rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung. Im Bodenseekreis startete das Projekt im November 2019. Mittlerweile verfügt der gesamte Landkreis über 48 Laien-Defibrillatoren.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Berlin/Winnenden, 20.10.2020
Neuer Rettungshubschrauber für NAW Berlin
Die heutige Übergabe des vollständig zu Simulationszwecken umgebauten Rettungstransporthubschraubers vom Typ BK 117 durch die Björn Steiger Stiftung an die Rettungsdienstschule NAW Berlin ist der symbolische Beginn einer gemeinsamen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der akutmedizinischen Aus- und Fortbildung. "Mit der Björn Steiger Stiftung konnten wir einen Partner gewinnen, dem die qualitativ hochwertige und zukunftsorientierte Qualifizierung von Rettungsfachpersonal gleichermaßen am Herzen liegt wie uns.", so Dr. Daniela Kanz, Geschäftsführerin von NAW Berlin. "Wir haben die BK117 innen so ausgebaut, dass sie optimal für Schulungszwecke genutzt werden kann. Es freut uns, sie nun an NAW Berlin übergeben zu können", ergänzt Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung. Die BK 117 ersetzt die bisherige BO 105 und wird im Rahmen von Intensivtransport- und Notarztkursen sowie vielen weiteren Fortbildungen eingesetzt.


NAW Berlin

NAW Berlin ist eine staatlich anerkannte Rettungsdienstschule mit Sitz in Berlin. Jährlich werden etwa 500 Rettungsfachkräfte und 600 Notfallmediziner aus- und fortgebildet. Hinzu kommen zahlreiche individuelle Notfalltrainings für Krankenhäuser und Rettungsdienste sowie die Konzeptionierung von e-learning Modulen.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Konstanz/Hohenfels, 08.10.2020
Herzensprojekt der Stiftung nun auch in Konstanz
Die Herzen von Konstanz werden künftig sicherer sein: Der Landkreis und die Björn Steiger Stiftung gaben heute den Startschuss für das Projekt „Herzsicher“. An hoch frequentierten Orten stellt die Stiftung öffentlich zugängliche Laien-Defibrillatoren (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) zur Verfügung. Außerdem soll die Bevölkerung im Rahmen von kostenlosen Schulungen mit Wiederbelebungsmaßnahmen vertraut gemacht werden.

Landrat Zeno Danner, Bürgermeister Florian Zindeler und Johanna Ziegler von der Björn Steiger Stiftung nahmen symbolisch das erste Gerät vor dem Rathaus der Gemeinde Hohenfels entgegen. Dieser AED befindet sich nach Abschluss der Fassadensanierungsarbeiten am Gemeindezentrum in einem Außenwandkasten und ist somit 24/7 für Notfälle greifbar. „Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die führende Todesursache in Deutschland. Insbesondere Herzinfarkte sind eine Lebensgefahr aus heiterem Himmel. In solchen Fällen sind umgehende Reanimationsmaßnahmen lebensrettend. Umso wichtiger ist das Projekt ,Herzsicherer Landkreis Konstanz‘ – denn mit einer flächendeckenden örtlichen Versorgung von Laien-Defibrillatoren erhöhen wir die Überlebenschance unserer Mitmenschen entscheidend!“, sagte Danner. Auch Florian Zindeler freut sich über die neue Kooperation. „Bereits nach dem ersten Gespräch war ich absolut überzeugt davon, dass unsere Gemeinde Hohenfels noch etwas sicherer werden kann. Daraufhin haben wir unverzüglich die gemeinsamen Grundlagen geschaffen und einen zentralen Standort definiert.“ Johanna Ziegler von der Björn Steiger Stiftung erklärte, wie einfach die Geräte zu verwenden sind. „Nach dem Einschalten ertönen akustische Anweisungen und die nötigen Handgriffe sind kinderleicht. Je mehr Menschen diese Geräte kennen und sich den Einsatz zutrauen, desto mehr Menschen können vor dem Herztod gerettet werden. Ich möchte mich bei allen Beteiligten dafür bedanken, dass wir gemeinsam dieses wichtige Thema hier im Landkreis Konstanz angehen.“

Pro 1.500 Einwohner ist ein Gerät geplant, insgesamt also ca. 180 für das Kreisgebiet. Die Stiftung sucht zudem das Gespräch mit den lokalen Hilfsorganisationen, um die Umsetzung der Wiederbelebungsschulungen zu planen. Auch Kinder- und Jugendprojekte der Stiftung werden als wichtige Bausteine der Herzsicherheit im Landkreis Konstanz verankert. „Retten macht Schule“, ein Projekt, welches Wiederbelebungsmaßnahmen im Schulunterricht ab der siebten Klasse integrieren will, ist sogar bereits an sechs Schulen im Landkreis aktiv. Das Grundschulprojekt „Sani Sanelli“ war ebenfalls an vielen Schulen in der Region zu Besuch. Hierbei erlernen die Kinder spielerisch das richtige Verhalten im Notfall. Zudem stellte die Stiftung in den vergangenen Monaten 27 moderne Notrufsäulen im Landkreis in Ufernähe auf. Über diese kann bei Ertrinkungs- und anderen Notfällen schnell Hilfe angefordert werden.

Für den weiteren Projektverlauf ist die Björn Steiger Stiftung auf private und gewerbliche Sponsoren angewiesen. Denn erst in Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort kann das Projekt gelingen. Es gehe darum, den Kreis umfassend herzsicher zu machen, betonte Ziegler. Jeder, der die Aufstellung eines neuen AED-Geräts finanziell unterstütze, anderweitig für die Arbeit der Stiftung spende oder eine Schulung besuche, leiste hierfür einen wichtigen Beitrag.

Die Björn Steiger Stiftung kämpft schon lange gegen den Herztod in Deutschland. Sie hat seit 2001 bereits rund 27.000 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“, inzwischen rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Anna Eberchart

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
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Wittenberg, 08.09.2020
Wittenberg wird herzsicherer Landkreis
Wittenbergs Herzen werden künftig sicherer sein: Der Landkreis und die Björn Steiger Stiftung gaben heute den Startschuss für das Projekt „Herzsicher“. An hoch frequentierten Orten stellt die Stiftung öffentlich zugängliche Laien-Defibrillatoren (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) zur Verfügung. Außerdem soll die Bevölkerung im Rahmen von kostenlosen Schulungen mit Wiederbelebungsmaßnahmen vertraut gemacht werden.

Die ersten drei Geräte befinden sich in den Dienstgebäuden der Kreisverwaltung: im Foyer des Kreishauses Breitscheidstraße 4, im historischen Landratsamt Breitscheidstraße 3 (im Eingangsbereich) sowie in der Außenstellen Fabrikstraße 1 (im Erdgeschoss, neben dem Haupteingang). Landrat Jürgen Dannenberg und Thomas Pflanz von der Björn Steiger Stiftung nahmen den AED im Kreishaus heute symbolisch in Betrieb. „Der Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Mit diesem handlichen Gerät können künftig Mitarbeitende und Besucher unserer Verwaltung im Notfall schnell und optimal Erste Hilfe leisten und somit Leben retten. Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit der Björn Steiger Stiftung den gesamten Landkreis herzsicher machen können“, sagte Jürgen Dannenberg. Auch Thomas Pflanz freut sich über die neue Kooperation: „Je mehr Menschen diese Geräte kennen und sich den Einsatz zutrauen, desto mehr Menschen können vor dem Herztod gerettet werden. Ich möchte mich beim Landrat dafür bedanken, dass er dieses wichtige Thema hier in Wittenberg mit uns angehen möchte.“

Insgesamt sollen 130 AEDs im gesamten Kreisgebiet bereitgestellt werden. Die Stiftung sucht zudem das Gespräch mit den lokalen Hilfsorganisationen, um die Umsetzung der Wiederbelebungsschulungen zu planen. Auch andere Lebensretter-Projekte der Stiftung wie „Retten macht Schule“, „Sani Sanelli“ und „Ritter Björn“ für Kinder und Jugendliche werden als wichtige Bausteine der Herzsicherheit im Landkreis Wittenberg verankert.

Für den weiteren Projektverlauf ist die Björn Steiger Stiftung auf private und gewerbliche Sponsoren angewiesen. Denn erst in Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort kann das Projekt gelingen. Es gehe darum, den Kreis umfassend herzsicher zu machen, betonte Pflanz. Jeder, der die Aufstellung eines neuen AED-Geräts finanziell unterstütze, anderweitig für die Arbeit der Stiftung spende oder eine Schulung besuche, leiste hierfür einen wichtigen Beitrag.

Die Björn Steiger Stiftung kämpft schon lange gegen den Herztod in Deutschland. Sie hat seit 2001 bereits rund 27.000 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“, inzwischen rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Winnenden/Jockgrim, 30.07.2020
Die erste Notrufsäule in Rheinland-Pfalz - 24 weitere sollen folgen
Eine neue Kooperation der Björn Steiger Stiftung und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Landesverband Rheinland-Pfalz e.V., sorgt dafür, dass bei Notfällen an Flüssen, Badeseen und Badestränden künftig über Notrufsäulen Hilfe angefordert werden kann. Vertreter des DLRG Landesverband Rheinland-Pfalz, der Björn Steiger Stiftung, der Landrat des Kreises Germersheim, Vertreter der Verbands- und Ortsgemeinde Jockgrim nahmen heute symbolisch eine der ersten Säulen in Rheinland-Pfalz am Jockrimer Baggersee in Betrieb.

Der Sommer 2020 ist durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie sicherlich anders als in den Vorjahren. Der Anzahl derer, die ihren Urlaub Zuhause, an Flüssen und an den Badeseen verbringen, wird deutlich zunehmen. Kommt es im Sommer dann zu Badeunfällen, zählt jede Sekunde – oft haben Badegäste und Ersthelfer am See oder am Strand für einen Notruf aber kein Mobiltelefon parat. Mit den von der Björn Steiger Stiftung neu entwickelte Notrufsäulen kann im Ernstfall schnell Hilfe gerufen werden. Die Säulen sind gut sichtbar und nah am Wasser zu finden. Wird eine kritische Situation erkannt, kann man mit einem Knopfdruck direkt die Rettungsleitstelle erreichen, der Standort wird dabei automatisch durch ein GPS-Signal direkt übermittelt.

„Die Gefahren am und im Wasser sind vielfältig und immer wieder kommt es zu tragischen Unfällen. 417 Todesfälle durch Ertrinken gab es 2019 alleine in Deutschland, die meisten davon in Flüssen und Binnengewässern ohne permanente Badeaufsicht. Das müssen wir leider auch in Rheinland-Pfalz, wo in 2018 insgesamt 22 Menschen im Wasser ums Leben kamen, so feststellen. Die Notrufsäulen der Björn Steiger Stiftung sind ein wichtiger weiterer Beitrag für die Sicherheit an den Flüssen und Binnengewässern in Rheinland-Pfalz - gerade in diesem Sommer, an dem wir einen großen Ansturm auf die Gewässer in Rheinland-Pfalz erwarten“, so Andreas Back, Vize-Präsident des DLRG Landesverbandes Reinland-Pfalz e.V. „Nicht nur bei Ertrinkungsnotfällen kann die Säule lebensrettend sein. Notfälle ereignen sich zu jeder Jahreszeit auch bei Spaziergängern, Fahrradfahrern und Joggern, die möglicherweise auch kein Mobiltelefon zur Hand haben. Wir sind froh, dass wir gemeinsam mit der hiesigen DLRG die Säulen in Rheinland-Pfalz zur Verfügung stellen können“, so Christian Lang von der Björn Steiger Stiftung.

Die erste Notrufsäule der Stiftung ist damit in Rheinland-Pfalz in Betrieb, weitere Standorte wie z. B. am Rhein in Andernach sind bereits vereinbart und werden bald im gesamten Bundesland folgen. Insgesamt sind 25 Notrufsäulen für dieses Jahr geplant.


DLRG Landesverband Rheinland-Pfalz

Als einer von 18 Landesverbänden der DLRG stellt der Landesverband Rheinland-Pfalz mit über 32.000 Mitgliedern und darüber hinaus vielen Förderern die Wassersicherheit in Rheinland-Pfalz sicher. Mit seinen 40 Wasserrettungsstationen mit rund 1.000 aktiven Helfern sorgt er damit für sichere Freizeit am und im Wasser. Ein weiteres großes Aufgabengebiet ist die Ausbildung von Nichtschwimmern zu Schwimmern. Der Landesverband ist mit seinen etwa 125 Gliederungen vor Ort mit rund 2.000 aktiven Mitarbeitern der wohl größte Anbieter von Schwimmkursen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Bekämpfung des Ertrinkungstodes ist die Kernaufgabe, an der sich alle weiteren Aufgaben ausrichten – dabei werden jährlich rund 100.000 Stunden für Aus- und Fortbildung der eigenen Aktiven geleistet.

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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde, bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport. Seit 2019 stellt die Stiftung neu entwickelte, moderne Notrufsäulen an Badegewässern und anderen Notfallschwerpunkten auf.

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Winnenden, 08.07.2020
BASF-Projekt „Helden. Retten. Leben.“ ist jetzt eine Initiative der Björn Steiger Stiftung
Zwei Jahre nach dem Start von „Helden. Retten. Leben.“ als unternehmensinterne Gesundheitsaktion der BASF SE hat die Björn Steiger Stiftung das Projekt für betriebliches Gesundheitsmanagement nun unter ihrem Dach integriert. „Nach dem initialen Erfolg des Projekts sind wir stolz darauf, ‚Helden. Retten. Leben.‘ langfristig als Stiftungsinitiative fortführen zu können“, sagt Marcel Schneider, Geschäftsführer der Björn Steiger Stiftung. „Helden. Retten. Leben.“ wendet sich an Arbeitgeber und ihre Beschäftigten, um in Organisationen für das Thema Herzstillstand und Wiederbelebung zu sensibilisieren.

In kompakten Schulungen wird den Teilnehmern ein leichter Einstieg in das Thema Erste Hilfe rund um das Prinzip Prüfen – Rufen – Drücken geboten. Potenzielle Helfer lernen, wie sie im Fall eines Herzstillstands richtig reagieren können. Dafür befassen sie sich erst theoretisch und anschließend in praktischen Übungen mit den entsprechenden Maßnahmen, insbesondere der Herzdruckmassage. Die Björn Steiger Stiftung, die sich für die Verbesserung der Notfallhilfe einsetzt, engagiert sich seit langem für die Verbreitung von Laien-Defibrillatoren und die Ausbildung der Bevölkerung in Wiederbelebungsmaßnahmen. „Helden. Retten. Leben.“ ergänzt damit die Stiftungsarbeit um eine weitere wichtige Zielgruppe für Schulungen zur Reanimation.

Das Projekt wurde im Jahr 2018 als globale Gesundheitsaktion des Ludwigshafener Chemiekonzerns BASF SE ins Leben gerufen. „‚Helden. Retten. Leben. ‘ war sehr erfolgreich und hat gezeigt, wie relevant die Thematik für ein Unternehmen und seine Mitarbeiter, aber auch für die Gesellschaft insgesamt ist. Wir sind froh, dass mittlerweile auch andere Organisationen von diesem Angebot profitieren können“, sagt Michael Heinz, Mitglied des Vorstands der BASF SE und Standortleiter Ludwigshafen. 2019 prüfte die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH im Rahmen einer Pilotphase, welche Weichen für einen regionalen Rollout von „Helden. Retten. Leben.“ gestellt werden müssen. „Es ist erfreulich, dass das Projekt in der Metropolregion Rhein-Neckar auf große Nachfrage stößt. Jetzt nach dem Pilotjahr sind die Prozesse geschmiedet, die Organisation steht und das Projekt hat somit die Reife weiter in der Region und darüber hinaus ausgebaut zu werden“, sagt Dr. Markus Gomer von der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH.

Mit der Übernahme der Trägerschaft zum 1. April durch die Björn Steiger Stiftung kann zukünftig die Ausweitung des Angebots in der Fläche umgesetzt werden. Diesen Schritt begleiten weiterhin die BASF SE und die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH als Projektförderer von „Helden. Retten. Leben.“.



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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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06.07.2020
Moderne Notrufsäule der Björn Steiger Stiftung an der Nagoldtalsperre
In Zusammenarbeit mit dem USC Altensteig und der DLRG Ortsgruppe Lossburg stellte die Björn Steiger Stiftung eine moderne Notrufsäule an der Nagoldtalsperre auf. Damit ist der Nagold-Stausee ab sofort noch sicherer. Badende und Taucher haben im Ernstfall nun über die Säule die Möglichkeiten einen Notruf abzusetzen. „Jetzt kann bei einem Notfall mit nur einem Knopfdruck schnell Hilfe gerufen werden“, sagte Andreas Mihm, Projektleiter der Björn Steiger Stiftung bei der offiziellen Übergabe.

In Kooperation mit der DLRG, Landesverband Württemberg e. V., stellt die Björn Steiger Stiftung seit Juli 2019 moderne Notrufsäulen an Gewässern in Württemberg auf. Bei der offiziellen Übergabe war daher auch Stefan Kalmbach, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Lossburg, anwesend und begrüßte die Aufstellung der Säule. Die Säule am Parkplatz P6 der Nagoldtalsperre wurde durch die Initiative des USC Altensteig realisiert. Der Tauchsportverein wurde durch einen Artikel im Magazin Sporttaucher auf das Projekt der Stiftung aufmerksam und bemühte sich anschließend um die Umsetzung. „Die Notrufsäule soll in Falle eines Unfalls für schnelle Hilfe sorgen. Hoffentlich wird sie für ihre Bestimmung nie zum Einsatz kommen müssen“, sagte Thomas Korte, Vorsitzender des USC Altensteig.

Die Bedienung dieser modernen Notrufsäule ist sehr einfach: Wenn ein Notfall eintritt, kann per Knopfdruck direkt ein Notruf an die Rettungsleitstelle abgesetzt werden. Dabei wird der Standort der Säule automatisch per GPS übermittelt. Die Kommunikation mit der Leitstelle erfolgt über einen integrierten Lautsprecher und ein Mikrofon; die Funkanbindung ist über das LTE-Netz garantiert. Auch sendet die Säule beim Absetzen eines Notrufs ein gut sichtbares Leuchtsignal aus. Dies hilft den alarmierten Rettungskräften, schnell zum Notfallort zu finden. Da die Notrufsäulen mit Solarenergie betrieben werden, kann auf Erdkabel verzichtet werden.

Notruftelefone an Bundes- und Landstraßen waren eines der ersten Projekte zur Lebensrettung, derer sich die Björn Steiger Stiftung annahm. Damit verfügt sie über die notwendige Expertise, um mit modernen Notrufsäulen auch heute noch Leben zu retten. Im Jahr 2019 startete die Björn Steiger Stiftung daher ein neues Projekt, um Notrufsäulen an Stränden, Badeseen und Taucheinstiegen aufzustellen. Denn wer im Sommer am Strand oder Badesee liegt, hat aus Angst vor Diebstahl häufig kein Mobiltelefon dabei. Wenn dann ein Notfall eintritt und schnell Hilfe gerufen werden muss, können die Notrufsäulen zum Lebensretter werden.
Marburg, 02.07.2020
Dank dem Gesundheitszentrum werden Schüler zu Lebensrettern
Das Gesundheitszentrum Marburg Am Krekel unterstützt die Projekte „Herzsicherer Landkreis Marburg-Biedenkopf“ und „Retten macht Schule“ der Björn Steiger Stiftung mit insgesamt 10.000 Euro. Die Schüler der Kaufmännischen Schulen in Marburg haben dadurch nun die Möglichkeit Wiederbelebungsmaßnahmen zu erlernen und somit zu potentiellen Lebensrettern zu werden. Im Projektpaket enthalten sind 15 Übungspuppen, an welchen die Schüler Reanimationsmaßnahmen trainieren können, ein Schulungshandbuch für das Kollegium und ein Trainings-AED (Automatisierter Externer Defibrillator). Außerdem erhält die Schule einen einsatzbereiten AED, welcher zentral in der Schule in einem Wandkasten für jeden zugänglich aufbewahrt wird. Ein Bildungsreferent der Björn Steiger Stiftung soll außerdem das Kollegium in Wiederbelebung ausbilden, sodass diese den Unterricht mit ihren Schülern selbstständig durchführen können. Mit den insgesamt 10.000 Euro, die das Gesundheitszentrum bereits vor einem Jahr spendete, wird nicht nur dieses Projekt, sondern auch einen Laien-Defibrillator für die Lutherische Pfarrkirche St. Marien finanziert.

„Am plötzlichen Herztod sterben ungefähr 100.000 Menschen pro Jahr. Oft sterben sie, weil ihnen nicht rechtzeitig oder gar nicht geholfen wird. Dabei ist Leben retten kinderleicht! Uns war es ein Anliegen ein Projekt zu unterstützen, welches bereits Schüler für dieses wichtige Thema sensibilisiert“, so Katrin Happel vom Gesundheitszentrum Marburg.

Schulleiter Klaus Denfeld freut sich über das Schulungspaket, aber auch über das AED-Gerät. „Mit ausgebildeten Lehrern und Schülern, die keine Hemmungen vor dem Laien-Defibrillator haben, sind wir für Herznotfälle optimal gerüstet. Dafür danke ich dem Gesundheitszentrum und der Björn Steiger Stiftung ganz herzlich.“

Das Projekt „Retten macht Schule“ ist Teil des „Herzsicheren Landkreises Marburg-Biedenkopf“. Hierbei rüstet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung. Mittlerweile verfügt der gesamte Landkreis über 152 Laien-Defibrillatoren. „Retten macht Schule“ wird außerdem noch an der Martin-Luther-Schule in Marburg durchgeführt.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Winnenden, 10.06.2020
Schulungsangebot für Kinder zum Umgang mit dem Corona-Virus im Kindergarten
Zum Wiedereinstieg nach der Corona-Pause bietet die Pflasterpass gGmbH gemeinsam mit der Björn Steiger Stiftung ein Schulungsangebot zu Hygienemaßnahmen für Kindergärten und Grundschulen an. Das Projekt „Wissen kann Leben retten – …auch du kannst das!“ stellt teilnehmenden Einrichtungen Schulungsmaterial und ein Gruppenpaket zur Verfügung. Damit können sich Kinder ab vier Jahren bis ins Grundschulalter mit dem Corona-Virus und den neuen Regeln des Miteinanders vertraut machen. Die ersten 1.000 Schulungspakete können von Kindertageseinrichtungen kostenfrei unter www.wissenkannlebenretten.de bestellt werden.

Mit dem neuen Angebot „Wissen kann Leben retten – …auch du kannst das!“ können Erzieher und Pädagogen die Kinder in einer 45-minütigen Schulung zum Thema Hygiene, wie etwa dem richtigen Händewaschen, sensibilisieren. Den Kindern können spielerisch und altersgerecht die Besonderheiten im Umgang mit dem Corona-Virus erklärt werden. Zum leichten Wiedereinstieg in den Kindergarten- und Schulalltag lernen sie daher wichtige Hygienemaßnahmen und einfache Verhaltensregeln. Das nachhaltige Lernen unterstützen die in den Gruppenpaketen enthaltenen Malbücher für alle Kinder.

Die Kooperation zwischen Björn Steiger Stiftung und Pflasterpass gGmbH besteht seit Januar 2020. Beiden Partnern geht es vor allem darum, mit ihren Projekten „Ritter Björn“ und „Pflasterpass“ Erste-Hilfe-Kurse für Kinder deutschlandweit stärker in die Fläche zu bringen. Die Angebote richten sich jeweils an Kinder ab vier Jahren. Bereits in diesem Alter können Kinder einen Notfall erkennen und ihren Fähigkeiten entsprechend handeln. Die Schulungskonzepte sind dabei altersgerecht konzipiert und vermitteln Kindern Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten.


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Konstanz, 09.06.2020
SOS-Säulen am Bodensee werden mit Restube automatic ausgestattet
Seit Sommer 2019 stellt die Björn Steiger Stiftung in Zusammenarbeit mit der DLRG testweise Notrufsäulen am Bodensee auf. Die Probephase war erfolgreich - jetzt wird das System ausgebaut. Zehn weitere Säulen wurden gestern (9. Juni 2020) als Leuchtturmprojekt in der Stadt Konstanz, der größten Stadt am Bodensee mit rund 34 km Uferlänge, platziert und um das Rettungssystem Restube automatic ergänzt. Die Säulen sind gut sichtbar und nah am Wasser zu finden. Wird eine kritische Situation erkannt, kann man mit einem Knopfdruck direkt die Rettungsleitstelle erreichen, der Standort wird dabei automatisch übermittelt. Handelt es sich um einen Ertrinkungsnotfall, kann Restube automatic aus der Säule entnommen und zur Person geworfen werden. Die gelbe Boje bläst sich bei Wasserkontakt selbst auf und bietet für in Not geratene Schwimmer schnelle erste Hilfe.

Die Gefahren am und im Wasser sind vielfältig und immer wieder kommt es zu tragischen Unfällen. 417 Todesfälle durch Ertrinken gab es 2019 alleine in Deutschland, die meisten davon in Binnengewässern ohne permanente Badeaufsicht (Quelle DLRG). Wer einen in Not geratenen Schwimmer künftig an einem der zehn Standorte bemerkt (siehe Karte Anhang) kann selbst rettende Maßnahmen ergreifen, ohne sich möglicherweise selbst in Gefahr zu bringen. Restube automatic kann mit einem einfachen Griff aus der SOS-Säule genommen und aus sicherer Entfernung der verunfallten Person zugeworfen werden. Es ist wichtig, ausreichend Abstand zu einem Verunfallten zu halten, da dieser – sogar Kinder – in einer solchen Situation enorme Kräfte entwickeln und den Helfer unbeabsichtigt unter Wasser ziehen können. Die 70 cm lange Restube-Boje eignet sich dafür perfekt.

Die DLRG warnt insbesondere in diesem Sommer vor tödlichen Badeunfällen. Aufgrund von Corona bleiben viele Hallen- und Freibäder geschlossen, viele Menschen werden auf Badeseen und andere unbewachte Gewässer ausweichen. Gerade in Konstanz gibt es viele Stellen, an denen der Zugang zum See gegeben ist. Unvorbereitete Menschen unterschätzen dabei den See, aber das Baden dort ist anders als in einem Schwimmbecken. Strömungen, Wind, Wellen, Wasserpflanzen, tieferes Wasser und keine klare Sicht auf den Grund sind potentielle Gefahrenquellen.

Die ersten zehn Notrufsäulen mit Restube automatic stehen nun seit gestern rund um Konstanz am Bodensee. Geplant ist es in den nächsten Jahren an hunderten weiteren Badeplätzen ohne permanente Badeaufsicht mit den SOS Säulen und Restube automatic Sicherung zu ermöglichen.

Clemens Menge, DLRG-Rettungsschwimmer am Bodensee: „Gerät eine Person in eine Notsituation im Wasser, zählt jede Sekunde! Daher ist es wichtig – vor allem an unbewachten Badeplätzen – einfache Mittel zur Fremdrettung zur Verfügung zu stellen. Die Integration von Restube in den Notrufsäulen ist ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit unserer Badegäste.“

Wie funktioniert die SOS-Säule?

Die Säule steht an nicht durchgängig bewachten Plätzen nahe am Wasser, möglichst gut erkennbar und zugänglich für jedermann. Die grundlegende Funktion der SOS-Säule ist es, dass im Fall der Fälle mit einem Druck auf den SOS-Knopf eine direkte Verbindung zum Notruf 112 hergestellt wird. Man kann mit der Rettungsleitstelle sprechen und die Situation schildern, der Standort der Säule wird dabei automatisch übermittelt. Die Icons auf der Säule zeigen die wichtigsten Funktionen. Ist eine Person im Wasser in Gefahr, sollte man nie ohne Auftrieb ins Wasser gehen. Hierzu ist ein bei Wasserkontakt aufblasbares Restube automatic in der Säule, das man der Person zuwerfen kann, oder man kann die Boje auch wahlweise selbst zum Verunfallten schwimmen.

„Vor fast 50 Jahren stellte die Björn Steiger Stiftung die ersten Notrufsäulen an Bundes- und Landesstraßen auf. Unsere jahrzehntelange Expertise im Notrufbereich setzen wir nun für die Sicherheit der Badegäste in Konstanz ein. Die Säulen und Restubes bilden eine ideale Rettungseinheit für den Ertrinkungsnotfall. Deswegen sind wir über die Kooperation mit RESTUBE sehr glücklich“, so Andreas Mihm, Projektleiter bei der Björn Steiger Stiftung.

Wie funktioniert Restube automatic?

Die gelbe Boje von Restube automatic ist wie jede Restube-Variante kompakt in einer kleinen Tasche in etwa der Größe eines Handys verstaut. Kommt die Tasche mit Wasser in Kontakt, bläst sich das System binnen Sekunden mittels CO2 Patrone selbst auf. Die verunfallte Person kann sich über die Boje lehnen – der Auftrieb reicht für jede Körpergröße aus – und so die Atemwege über Wasser halten. Man hat dann Zeit, Kräfte zu sammeln und die Orientierung wieder zu finden. Ist die Situation einmal entschärft, kommt man häufig mit der nötigen Ruhe auch wieder selbst zurück an Land. Oder man kann abwarten, bis weitere Hilfe kommt. Die Boje kann auch anderen weitergeben werden.

Restube automatic ist in einer Tasche verpackt etwa so groß wie ein Handy. Die Länge der aufgeblasenen Boje beträgt 70 cm. Der Auftrieb von ca. 7,5 kg reicht für jede Körpergröße aus, den Kopf aus dem Wasser zu heben, indem sich die Person über die Boje lehnt.

Restube

Restube ist ein Sicherheitsprodukt für alle Aktivitäten am und im Wasser. Restube ist extrem klein und robust. Denn das beste Sicherheitsprodukt ist das, das man wirklich immer dabei hat. Es gibt verschiedene Varianten, die sich in Details unterscheiden und so optimal auf das Einsatzgebiet abgestimmt sind. Die Standard-Varianten von Restube haben einen Auslösemechanismus, der durch einen kurzen Zug die CO2 Patrone aktiviert und die Restube- Boje in Sekunden aufbläst. Restube wird an einem Gürtel befestigt um die Hüfte oder direkt am Equipment getragen. Rettungsprofis, Sportler und Familien weltweit vertrauen dem minimalistischen aber hoch effektiven Sicherheitsprodukt. Über 40 Leben konnten dank Restube bereits gerettet werden.

Christopher Fuhrhop, Gründer von RESTUBE: „Ähnlich wie der Helm beim Rad- oder Skifahren, wird auch Restube von immer mehr Menschen im Wasser für mehr Sicherheit genutzt. Am meisten berühren und motivieren uns all die „Erfolgsgeschichten“, die uns immer häufiger erreichen. Wenn uns Menschen schreiben, dass sie oder ihre Liebsten dank Restube noch am Leben sind. Wir merken, dass langsam aber stetig das Bewusstsein für die Sicherheit am Wasser wächst. Klar ist: es hat gerade erst begonnen. Die Zusammenarbeit mit der Björn Steiger Stiftung und die Ausstattung der SOS Säulen mit Restube ist ein wichtiger Beitrag für mehr Sicherheit an unseren Gewässern.“


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Weitere Informationen:

Anna Eberchart

Björn Steiger Stiftung
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
F +49 7195-30 55-912
E pressestelle@steiger-stiftung.de
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Heidelberg, 05.06.2020
Dank Modehaus Henschel und Björn Steiger Stiftung werden Schüler der H.I.S. zu Lebensrettern
Dank der großzügigen Unterstützung des Modehauses Henschel können an der Heidelberg International School gGmbH (H.I.S.) die Projekte „Retten macht Schule“ und „Sani Sanelli“ der Björn Steiger Stiftung fortlaufend durchgeführt werden. Am heutigen Freitag wurden beide Projekte inkl. Laien-Defibrillator und Schulungsmaterial im Beisein von Christian Schreiber, Geschäftsleiter des Modehaus Henschel Heidelberg, Kathleen Macdonald, Schulleiterin der H.I.S. und Angelo Sapia von der Björn Steiger Stiftung präsentiert. Bereits junge Menschen ab der siebten Klasse sind in der Lage, einen Erwachsenen zu reanimieren. Deshalb startete die Björn Steiger Stiftung 2009 die Initiative „Retten macht Schule“. Ziel ist es, Lehrer an weiterführenden Schulen in der Reanimation auszubilden. Anschließend können diese selbstständig ihren Schülern die Herz-Lungen-Wiederbelebung und die Laien-Defibrillation beibringen. Zudem verfügen die teilnehmenden Schulen über einen Laien-Defibrillator der Björn Steiger Stiftung, welcher für das Personal und für die Schüler im Schulgebäude zugänglich ist und bei einem Herznotfall im Rahmen der Reanimationsmaßnahmen zum Einsatz kommt. Auch Grundschüler kann man auf spielerische Weise mit Notfällen vertraut machen und ihnen zeigen, wie sie sich in schwierigen Situationen Hilfe holen können. Der rote Kobold Sani Sanelli vermittelt den Kindern u.a. mit dem Merkspruch „112 – Hilfe eilt herbei“ die Notrufnummer.

Die großzügige finanzielle Unterstützung des Modehauses Henschel trägt zur Refinanzierung der Projekte bei und sichert den Materialaustausch und die Fortführung der „Sani-Sanelli“-Schulungen für die nächsten Jahre. „Die Björn Steiger Stiftung hilft dabei Kindern Selbstvertrauen zu schenken und Ihnen das nötige Wissen zu vermitteln, um Menschenleben zu retten. Es ist uns ein großes Anliegen, ein so wichtiges Projekt für Kinder hier in Heidelberg zu unterstützen“, so Christian Schreiber. Kathleen Macdonald, Schulleiterin an der H.I.S., kann aus Erfahrung sagen: „,Retten macht Schule‘ und ,Sani Sanelli‘ kommen sowohl bei den Lehrkräften als auch bei den Kindern sehr gut an. Die praktischen Übungen lassen sich leicht umsetzen und sind sehr realitätsnah. Der Laien-Defibrillator im Haus rundet das Paket ab und trägt zur Sicherheit unseres Schulalltags bei.“ Angelo Sapia nutzte die Gelegenheit, um dem Modehaus Henschel und der Schule einen Dank auszusprechen: „Nur mit solch engagierten Partnern an unserer Seite können wir Kinder zu Ersthelfern ausbilden und auf diese Weise den Herztod effektiv bekämpfen.“


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Winnenden/Wiesbaden, 04.06.2020
DLRG Landesverband Hessen und Björn Steiger Stiftung starten neues Projekt gegen den Ertrinkungstod
Eine neue Kooperation der Björn Steiger Stiftung und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Landesverband Hessen e.V., sorgt dafür, dass bei Notfällen an Badeseen und Badestränden künftig über Notrufsäulen Hilfe angefordert werden kann. Vertreter der DLRG Hessen, der Björn Steiger Stiftung und der Stadt Mörfelden-Walldorf nahmen heute symbolisch eine der ersten Säulen in Hessen am Walldorfer See in Betrieb.

Der Sommer 2020 wird durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie sicherlich anders werden als in den Vorjahren. Der Anzahl derer, die ihren Urlaub Zuhause und an den Badeseen verbringen, wird deutlich zunehmen. Kommt es im Sommer dann zu Badeunfällen, zählt jede Sekunde – oft haben Badegäste und Ersthelfer am See oder am Strand für einen Notruf aber kein Handy parat. Mit den von der Björn Steiger Stiftung neu entwickelte Notrufsäulen kann im Ernstfall schnell Hilfe gerufen werden. Die Säulen sind gut sichtbar und nah am Wasser zu finden. Wird eine kritische Situation erkannt, kann man mit einem Knopfdruck direkt die Rettungsleitstelle erreichen, der Standort wird dabei automatisch durch ein GPS-Signal direkt übermittelt.

„Die Gefahren am und im Wasser sind vielfältig und immer wieder kommt es zu tragischen Unfällen. 417 Todesfälle durch Ertrinken gab es 2019 alleine in Deutschland, die meisten davon in Binnengewässern ohne permanente Badeaufsicht. Das müssen wir leider auch in Hessen, wo in 2019 insgesamt 20 Menschen im Wasser ums Leben kamen, so feststellen. Die Notrufsäulen der Björn Steiger Stiftung sind ein wichtiger weiterer Beitrag für die Sicherheit an Hessens Binnengewässern – gerade in diesem Sommer, an dem wir einen großen Ansturm auf die Gewässer in Hessen erwarten“, so Michael Hohmann, Präsident der DLRG Hessen e.V.
„Nicht nur bei Ertrinkungsnotfällen kann die Säule lebensrettend sein. Notfälle ereignen sich zu jeder Jahreszeit auch bei Spaziergängern, Fahrradfahrern und Joggern, die möglicherweise auch kein Handy zur Hand haben. Wir sind froh, dass wir gemeinsam mit der hiesigen DLRG die Säulen in Hessen zur Verfügung stellen können“, so Andreas Mihm von der Björn Steiger Stiftung.

Die ersten Notrufsäulen der Stiftung sind bereits in Hessen in Betrieb, weitere Standorte sind bereits vereinbart und werden bald im gesamten Bundesland folgen.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

DLRG Landesverband Hessen

Als einer von 18 Landesverbänden der DLRG stellt der Landesverband Hessen mit über 60.000 Mitgliedern und darüber hinaus vielen Förderern die Wassersicherheit in Hessen sicher. An knapp 100 Wasserrettungsstationen sorgt er damit für sichere Freizeit am und im Wasser. Ein weiteres großes Aufgabengebiet ist die Ausbildung von Nichtschwimmern zu Schwimmern. Der Landesverband ist mit seinen etwa 200 Gliederungen vor Ort der wohl größte Anbieter von Schwimmkursen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Bekämpfung des Ertrinkungstodes ist die Kernaufgabe, an der sich alle weiteren Aufgaben ausrichten – dabei werden jährlich über 200.000 Stunden für Aus- und Fortbildung der eigenen Aktiven geleistet.

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Darmstadt, 26.05.2020
Mobile Intensivstation für die Kleinsten ab sofort im Einsatz
Das Perinatalzentrum Südhessen Level I hat am heutigen Dienstag (26.) einen neuen, modernen Transportinkubator von der Björn Steiger Stiftung in Empfang genommen. Als Spezialklinik für Früh- und Neugeborene kommt das Südhessische Perinatalzentrum dann zum Einsatz, wenn Früh- und Neugeborene nach der Geburt zur besseren Versorgung verlegt werden müssen. Mit dieser mobilen Intensivstation der Firma Saegeling Medizintechnik werden die kleinsten Patienten sicher und schonend zum Perinatalzentrum Südhessen transportiert. Das südhessische Perinatalzentrum ist ein Zusammenschluss der Geburtshilfe des Klinikums Darmstadt sowie der Klinik für Neonatologie der Kinderklinik Prinzessin Margaret. Beides ist am Standort des Klinikums Darmstadts angesiedelt.

Der Transportinkubator passt in alle Rettungshubschrauber, Rettungswagen (RTW) und Baby- Notarztwagen sehr schnell und sicher hinein und ist mit allen notwendigen Zusatzgeräten für sämtliche Notfälle ausgestattet. Bis zur heutigen Anlieferung konnte die Klinik für Neonatologie ein Leihgerät von der Björn Steiger Stiftung und der Firma Saegeling in Anspruch nehmen. Mit diesem wurde beispielweise im Sommer letzten Jahres die kleine Elli per Rettungshubschrauber in die Klinik gebracht. Sie kam in der 26. Schwangerschaftswoche mit 990 g auf die Welt und hätte ohne dieses Gerät keinerlei Überlebenschancen gehabt. Für die Verlegung der schwangeren Mutter nach Darmstadt war es schon zu spät. Umso glücklicher ist Dr. med. Georg Frey, ärztlicher Leiter der Klinik für Neonatologie, dass der neue Transportinkubator mit einer Stickstoffmonoxid-Versorgung und einem Gerät zur Hochfrequenz-Beatmung nun noch besser ausgestattet ist. „Unser Perinatalzentrum Südhessen ist eins der 20 größten in Deutschland. Hier kommen jährlich bis zu 90 Frühgeborene unter 1.500 Gramm auf die Welt. Und viele kommen aus den Geburtskliniken aus den umliegenden Regionen hinzu. Für diese notwendigen Transporte sind wir nun bestens ausgestattet.“

Finanziert wurde das 160.000 Euro teure Gerät durch Spenden, die der Verein der Freunde und Förderer des Klinikums Darmstadt e.V. eingeworben hat. Vositzender Prof. Dr. med. Rupert Bauersachs nennt dies „ein glänzendes Beispiel dafür, was den Förderverein antreibt: Wir unterstützen die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten mit in diesem Fall überlebenswichtigen Investitionen, die die Kostenträger nicht finanzieren.“

Je 50.000 Euro stifteten die Björn Steiger Stiftung, die Merck Family Foundation sowie ein Spender-Ehepaar, das anonym bleiben wollte. Der Verein „Musiker helfen Kindern e.V.“ stellte 11.500 Euro zur Verfügung. Weitere Spenden tätigten die Stiftung der Volksbank Darmstadt/Südhessen „Hoffnung für Kinder“, die Firmen Software AG, Schenck Process Holding/Europe, Darmstädter Gemeinnütige Kinderkliniken BetriebsgmbH, Wilhelm Klein Stuck- Putz-Malerei GmbH und CTM-Com GmbH in Roßdorf sowie weitere Einzelspender.

Kristin Meyer, Botschafterin der Björn Steiger Stiftung, zeigte sich ebenfalls begeistert über den neuen Transportinkubator in Darmstadt. „In dieser sicheren Umgebung sind die kleinen Patienten geborgen unterwegs. Für jedes einzelne Kind ist diese Unterstützung daher eine wichtige Hilfe für einen guten Start ins Leben“, sagte Meyer. Die Schauspielerin engagiert sich seit 2018 ehrenamtlich für die Björn Steiger Stiftung in ihrem Bemühen für einen optimalen Frühchentransport. Sie ist selbst Mutter von frühgeborenen Zwillingen.

Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

Klinikum Darmstadt GmbH

Das Klinikum Darmstadt ist das einzige kommunale Krankenhaus der Maximalversorgung in Südhessen. Drei große Intensivstationen, 21 Kliniken und Institute, von der Augenheilkunde bis zur Zentralen Notaufnahme: Bei speziellen diagnostischen und therapeutischen Verfahren hat das Klinikum Darmstadt für die Region Alleinstellungsmerkmale. Etwa in der Krebsbehandlung als zertifiziertes Onkologisches Zentrum, als Haus der höchsten Notfallversorgung und als einziges Perinatalzentrum Level I in Südhessen – gemeinsam mit der Frauenklinik, die auch die Klinik mit den meisten Geburten in Südhessen ist.

Kontakt:

Björn Steiger Stiftung
Presseabteilung
T +49 7195 30 55-215
F +49 7195 30 55-999
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Eva Bredow-Cordier
Pressestelle Unternehmenskommunikation und Marketing
Klinikum Darmstadt GmbH
Telefon 06151 107-6709
pressestelle@mail.klinikum-darmstadt.de
www.klinikum-darmstadt.de
Winnenden, 15.05.2020
SRH Hochschule Heidelberg und Björn Steiger Stiftung starten Umfrage zur Gesundheit von Rettungsdienstmitarbeitern
Zur Verbesserung der Gesundheit der Beschäftigten im Rettungsdienst führt die SRH Hochschule Heidelberg in Zusammenarbeit mit der Björn Steiger Stiftung eine Onlineumfrage durch. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst sind aufgerufen an dieser Umfrage teilzunehmen. Dadurch kann die Forschung zum Thema „Gesundheit von Beschäftigten im Rettungsdienst im Hinblick auf individuelle Schutzfaktoren und Belastungen“ entscheidend unterstützt werden.

Die in der Fakultät für Angewandte Psychologie angesiedelte Umfrage wird über einen Online-Fragebogen durchgeführt, dessen Bearbeitung etwa 15 Minuten Zeit in Anspruch nimmt. Die Teilnahme an der Onlinebefragung ist freiwillig und anonym. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben, sodass keine Rückschlüsse auf Einzelpersonen möglich sind. Nach der Auswertung der Umfrage werden an der Fakultät für Angewandte Psychologie der SRH Hochschule Heidelberg Handlungsempfehlungen entwickelt, die die Gesundheit am Arbeitsplatz fördern sollen.

Zur Teilnahme sind alle Mitarbeiter im Rettungsdienst eingeladen. Zugang zur Umfrage erhalten Sie unter https://www.soscisurvey.de/RD2020/. Bei Fragen und Anmerkungen zur Onlinebefragung kann das Projektteam unter celine.kempkes@stud.hochschule-heidelberg.de kontaktiert werden.




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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.


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Winnenden, 14.05.2020
LabHive und Björn Steiger Stiftung öffnen digitale Plattform zur Steigerung der Testkapazitäten
Mit dem Start der digitalen Plattform LabHive bündelt die Wissenschaft ihre Kräfte für mehr SARS-CoV-2-Tests. LabHive bietet allen Akteuren im Diagnostikprozess – qualifizierten Arbeitskräften, Forschungslaboren und Diagnostikzentren – eine Plattform zur Optimierung der vorhandenen Testkapazitäten und zur effizienten Verteilung wichtiger Ressourcen. „Wir bringen ungenutzte Puzzleteile zum großen Ganzen zusammen“ erklärt Dr. Tobias Opialla, Mitgründer von LabHive und Biochemiker am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin. „LabHive bündelt und koordiniert die Testkapazitäten von SARS-CoV-2 und leistet damit einen wichtigen Beitrag in der Bekämpfung der Corona-Virus-Pandemie.“ Langfristiges Ziel ist der Aufbau einer nachhaltigen Struktur, um im Ernstfall diagnostische Kapazitäten aktivieren zu können.

LabHive liefert die digitale Antwort auf die politische Forderung nach dem massiven Ausbau von Testkapazitäten. Dieser Ausbau ist notwendig, um die Datenlage und damit die Nachverfolgung von Infektionsketten zu verbessern. Denn bis zur breiten Verfügbarkeit eines Impfstoffes gilt Testen als eine der entscheidendsten Maßnahmen zur Eindämmung des Virus SARS-CoV-2.

In vielen universitären und außeruniversitären Forschungslaboren ist durch die Corona-Krise der wissenschaftliche Betrieb eingeschränkt. Dadurch stehen zahlreiche Ressourcen, wie Personal, Reagenzien oder Laborgeräte zur Verfügung, die zu einer Steigerung der Testkapazitäten herangezogen werden können. LabHive wird hier zum bislang fehlenden Koordinationsinstrument, um physische Ressourcen und freiwillige personelle Hilfsangebote schnell zu erfassen und bei Bedarf zu mobilisieren.

Auf der Plattform LabHive können qualifizierte Freiwillige ihre Arbeitskraft und Forschungslabore ihre Reagenzien und Laborgeräte zur Verfügung stellen. Nach der freiwilligen Registrierung werden die vorhandenen Ressourcen fachlich validiert und transparent gemacht. Angebot und Bedarf werden regional optimiert miteinander vernetzt und Diagnostikzentren somit in die Lage versetzt, aus den Angeboten zu wählen und die Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

LabHive ist ein Ergebnis des #WirVsVirus-Hackathon der deutschen Bundesregierung. Die Idee zur Plattform wurde nach dem Hackathon zur Umsetzung ausgewählt. Das interdisziplinäre Team von LabHive besteht aus 15 Wissenschaftlern, Ärzten, Webentwicklern und Sicherheitsexperten. Seit Ende März 2020 arbeiten sie ehrenamtlich an der Entwicklung und Umsetzung der Plattform und werden von zahlreichen Unterstützern begleitet.

LabHive wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und hat mit der Björn Steiger Stiftung einen starken Partner an ihrer Seite. „Die Pandemie erfordert digitale Werkzeuge, um die Koordination der Testkapazitäten zu verbessern und maximale Transparenz zu schaffen. Diese digitale Optimierung unterstützen wir gern, weil damit am Ende Leben gerettet werden können“, sagt Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung.


LabHive

LabHive ist die Plattform der Wissenschaft für mehr SARS-CoV-2-Tests. Hinter LabHive steht ein interdisziplinäres Team aus den Bereichen Wissenschaft, Software-Entwicklung und Datenschutz. Die Idee zur Plattform entstand ursprünglich aus zwei Projekten des #WirVsVirus-Hackathon der Bundesregierung. Beide Teams haben sich zusammengeschlossen, um als ehrenamtliches Innovationsprojekt dabei zu helfen, das Diagnostiknetzwerk digital zu verstärken und die Testkapazität zu erhöhen.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.


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Winnenden , 13.03.2020
Sigmar Gabriel ist neues Mitglied im Präsidialrat
Der Präsidialrat der Björn Steiger Stiftung wird erweitert: Sigmar Gabriel, ehemaliger Bundesaußenminister, Bundeswirtschaftsminister, Bundesumweltminister und Vizekanzler sowie SPD-Vorsitzender, ist ab sofort ehrenamtliches Mitglied im obersten Kontroll- und Entscheidungsgremium der Stiftung. „Wir freuen uns sehr, Sigmar Gabriel als neues Stiftungsratsmitglied begrüßen zu dürfen“, sagte Prof. Jürgen Gramke, Vorsitzender des Präsidialrats der Björn Steiger Stiftung. „Seine langjährige Erfahrung als Spitzenpolitiker ist für die Björn Steiger Stiftung ein enormer Gewinn.

Sigmar Gabriel betonte seine große Wertschätzung für die Leistung der Björn Steiger Stiftung in den vergangenen 50 Jahren. Die Stiftung habe in dieser Zeit viel bewegt und sei ein Beispiel dafür, was persönliches Engagement bewirken kann. „Gerne beteilige ich mich daran, die wichtigen Themen Notfallhilfe und Rettungswesen weiterzuentwickeln. Ich danke den Mitgliedern des Präsidialrates für ihr Vertrauen und freue mich auf die künftige Zusammenarbeit“, sagte Gabriel.

Die Björn Steiger Stiftung arbeitet intensiv an Initiativen zur Verbesserung des Rettungsdienstes in Deutschland und engagiert sich auch international für ein besseres Notfallwesen. Als Impulsgeber der Notfallhilfe bringt sie immer wieder politische Forderungen zur Optimierung des Rettungswesens in die öffentliche Diskussion. „Für uns als Stiftung ist ein breites Spektrum an Fachwissen im Präsidialrat unerlässlich“, sagte Stiftungspräsident Pierre-Enric Steiger. „So freuen wir uns sehr, Sigmar Gabriel als Präsidialratsmitglied gewonnen zu haben.

Der Präsidialrat ist das höchste Entscheidungs- und Kontrollgremium der gemeinnützigen Björn Steiger Stiftung. Es berät und kontrolliert den Vorstand und legt die grundsätzliche inhaltliche Ausrichtung der Stiftungsarbeit fest. Vorsitzender des Rats ist Prof. Jürgen Gramke, u. a. ehemaliger Minister für Wirtschaft und Technologie des Landes Sachsen-Anhalt, ehemaliges Präsidiumsmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und Vorstandsvorsitzender des Institute for European Affairs (INEA). Weitere Mitglieder des Präsidialrates sind die Unternehmerin Liz Mohn, der Manager Dr. Rüdiger Grube (stellvertretender Vorsitzender), der ehemalige Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und jetzige Präsident der Deutschen Verkehrswacht Prof. Kurt Bodewig, der EU-Kommissar und ehemalige Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg Günther Oettinger sowie der Vorsitzende der Geschäftsführung der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH Prof. Klaus-Dieter Scheurle.

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Winnenden, 28.02.2020
Bei steigenden Fallzahlen von Covid-19 drohen Engpässe im Rettungsdienst
Mit der steigenden Zahl von Fällen der Lungenkrankheit Covid-19 in Deutschland wird der Rettungsdienst wahrscheinlich in absehbarer Zeit unter erheblicher Mehrbelastung stehen“, mahnte Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung, als Reaktion auf die Häufung von Verdachtsfällen in weiteren Bundesländern. Heute könne der Rettungsdienst die aktuelle Zahl der Verdachtsfälle noch ohne große Auswirkung auf andere echte Notfallpatienten verkraften. Problematisch sei, dass der Rettungsdienst für diese „Taxi-Fahrten“ von Patienten dauerhaft eigentlich gar nicht zuständig ist. Mangels Alternativen stehe aber aktuell kein anderes Transportmittel zur Verfügung und für viele Verdachtsfälle von an Coronaviren Erkrankten werde der Rettungsdienst zum Transport alarmiert. Das ist eine vermeidbare Ressourcenbelastung in der Notfallversorgung. „Wegen dieser nicht notfallrelevanten Einsätze steht das Rettungsfahrzeug in dieser Zeit für einen echten Notfalleinsatz nicht zur Verfügung. Damit können sich zukünftig unnötigerweise schnell Engpässe für den Rettungsdienst ergeben. Über diese sich abzeichnende Entwicklung muss jetzt diskutiert und Maßnahmen erarbeitet werden, bevor es zu einem ernsten Problem wird“, erläuterte Steiger.

Die Björn Steiger Stiftung fordert dringend eine Diskussion über neue Handlungsempfehlungen für den Transport dieser Patientengruppe. Um die Gefahr eines vermeidbaren Kollapses im Rettungsdienst zu minimieren, müssen Patienten mit Verdacht auf eine Infektion in alternativen Fahrzeugen transportiert werden. Da diese Patienten sitzend und nicht liegend transportiert werden können, ist im Prinzip ein einfacher PKW ausreichend. Dieser kann anschließend zeitunkritisch desinfiziert werden.

Freiwillige, wie etwa Sanitäter oder Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, könnten die Transporte anstelle des Rettungsdienstes durchführen und so entlastend wirken. Diese Freiwilligen müssten mit Schutzanzügen ausgestattet und über die richtigen Verhaltensweisen im Umgang mit Covid-19-Patienten aufgeklärt worden sein, bevor sie den Rettungsdienst derart unterstützen. Eine mögliche Zertifizierung solcher freiwilligen Helfer durch die zuständigen Behörden sollte in der Diskussion in Betracht gezogen werden. Eine solche Unterstützungseinheit muss aber rechtzeitig vor dem Ansteigen der Verdachtsfälle strukturiert und aufgebaut werden. Daher sollten die Bundesländer diesen Ansatz jetzt mit in ihre Planungen aufnehmen. Diesbezüglich hat sich die Björn-Steiger-Stiftung schriftlich an alle zuständigen Ministerien gewandt.

Das Rettungsdienstpersonal und die Rettungsmittel müssen zum gegenwärtigen Zeitpunkt von Verdachtsfällen des Coronavirus entlastet werden, um eine krisenhafte Zuspitzung in der Rettungskette zu verhindern“, sagte Dr. Stefan Lührs, Leitender Notarzt. „Notärzte und Rettungsdienstpersonal sind so gut wie möglich auf die Virusfälle vorbereitet, allerdings sind Entlastungen in dieser Lage notwendig“, schloss sich Dr. Roland Huf, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) an. Beide Experten befürworteten die Handlungsempfehlung der Björn Steiger Stiftung.

Grundsätzlich gilt, dass Personen, die Sorge haben, an Covid-19 erkrankt zu sein, sich gemäß der Handlungsempfehlung des Bundesgesundheitsministeriums beim zuständigen Gesundheitsamt – und nicht bei der 112 – melden. Die Björn Steiger Stiftung verweist mit Nachdruck darauf, dass ein Verdacht auf die Infektion mit dem Coronavirus kein Fall für den Rettungsdienst und die Notrufnummer 112 sei. „Die Bevölkerung muss zunächst überlegen, ob überhaupt ein Coronaverdacht vorliegen könnte. Dann sollten zunächst telefonisch der Hausarzt, die 116117 oder auch die örtlichen Gesundheitsämter kontaktiert werden, ob und wo eine Testung sinnvoller Weise durchzuführen ist. Aber auch der beste Test nützt nichts, wenn man sich nicht entsprechend verhält. Daher sei an dieser Stelle nochmal auf das regelmäßige Hände waschen, das Vermeiden von Kontakt mit kranken Personen und den Verbleib zu Hause hingewiesen, sollten Krankheitssymptome auftreten“, rät Dr. Carola Holzner, Notärztin und Leitende Oberärztin der Universitätsmedizin Essen.

Die Björn Steiger Stiftung setzt sich seit über 50 Jahren für die Verbesserung der Notfallhilfe ein. Mit ihrem Engagement als unabhängige Organisation nimmt sie sich auch der Belange des Rettungsdienstes an. Im Juli 2019 veranstaltete die Stiftung einen Kongress zur Zukunft des Rettungsdienstes und thematisierte dabei mit Expertenvorträgen und Diskussionsrunden verschiedene Probleme im deutschen Rettungswesen.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Marburg, 26.02.2020
Landrätin Fründt und Björn Steiger Stiftung ehren Helfer mit Lebensretterpreis
Drei Ersthelfer haben im Beisein von Landrätin Kirsten Fründt den Lebensretterpreis der Björn Steiger Stiftung für die engagierte Reanimation ihres Kollegen erhalten. Die Lehrer Michaela Koch, Sebastian Sohl und Silke Trautwein der Alfred-Wegener-Schule in Kirchhain (Landkreis Marburg-Biedenkopf) waren 2019 an der Rettung ihres Kollegen beteiligt. „In Anerkennung der mutigen und unbezahlbaren Hilfe für Ihren Kollegen möchten wir Ihnen diesen Preis überreichen“, sagte Angelo Sapia, Manager des Projekts „Herzsicher“ der Björn Steiger Stiftung, bei der Übergabe des Lebensretterpreises in Marburg.

Wir alle sind diesen drei Lebensrettern zu großem Dank verpflichtet. Sie waren im richtigen Moment zur Stelle und haben das Richtige getan: Sie haben geholfen“, betonte Landrätin Kirsten Fründt. Die Lebensrettung in Kirchhain zeige auch, dass die Entscheidung zu dem Projekt ,Herzsicherer Landkreis‘ absolut richtig war. „Allein durch diesen einen erfolgreichen Einsatz eines Laien-Defibrillators hat sich das ganze Projekt bereits bezahlt gemacht“, sagte Kirsten Fründt.

Vor einem Jahr, als der Kollege der drei Pädagogen, der selbst nicht in der Öffentlichkeit in Erscheinung treten möchte, an seinem Arbeitsplatz einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitt, leisteten die drei Preisträger sofort Erste Hilfe. Dank ihrer Herzdruckmassage und dem Einsatz eines Laien-Defibrillators (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) konnte sein Leben gerettet werden. Das AED-Gerät war im Zuge des Projekts „Herzsicherer Landkreis Marburg-Biedenkopf“ im Oktober 2018 in der Alfred-Wegener-Schule installiert worden.

Die Björn Steiger Stiftung kämpft schon lange gegen den Herztod in Deutschland. Sie hat seit 2001 bereits rund 27.000 AED-Geräte in Umlauf gebracht. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“. Hiermit stattet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit öffentlich zugänglichen Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebung. Im Landkreis Marburg-Biedenkopf startete das Projekt „Herzsicher“ offiziell mit der ersten Installation eines Laien-Defibrillators im Juli 2018 am Bürgerhaus in Fronhausen.

Im Rahmen des Projekts „Herzsicherer Landkreis“ sind in Marburg-Biedenkopf bereits 120 Laien-Defibrillatoren an unterschiedlichen Orten, beispielsweise an Schulen, in öffentlichen Gebäuden oder Verwaltungen installiert worden. Etwa 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ließen sich in den notwendigen Erste-Hilfe-Maßnahmen und in der Bedienung der Geräte schulen.

Der plötzliche Herztod ist mit 100.000 Opfern jährlich eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Die Betroffenen haben meist nur eine Chance, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen wird und ein AED-Gerät zum Einsatz kommt, um einem aus dem Takt geratenen Herz mit einem lebensrettenden Stromimpuls „Starthilfe“ zu geben. Diese wichtigen Erstmaßnahmen müssen in der Regel von Laien, die sich in nächster Nähe befinden, durchgeführt werden – denn bereits nach fünf Minuten ohne Herzdruckmassage bleiben in den meisten Fällen bleibende Schäden zurück.



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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Winnenden, 10.02.2020
Björn Steiger Stiftung fordert: Standortdaten müssen im Notfall schnellstmöglich flächendeckend verfügbar sein
Im Notfall zählt jede Sekunde: Dank moderner AML-Technologie (Advanced Mobile Location) erhalten Leitstellen metergenaue Standortdaten des Notrufenden und verlieren bei der Rettung keine wertvolle Zeit. Die Björn Steiger Stiftung fordert Leitstellenbetreiber wie Städte, Landkreise und Hilfsorganisationen am Europäischen Tag des Notrufs auf, alle Leitstellen in Deutschland flächendeckend mit der Technologie auszurüsten, die den Empfang und die Verarbeitung von AML-Daten möglich macht. Dies muss so schnell wie möglich passieren. „Es muss alles Menschenmögliche dafür getan werden, um die neueste und effizienteste Technologie für die Lebensrettung einzusetzen“, sagt Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung. „Betreiber dürfen hier weder Kosten noch Mühen scheuen.

Rund 170 der 241 Leitstellen in Deutschland arbeiten bereits mit AML. Allerdings wird noch nicht bei allen der 170 Leitstellen AML auch tatsächlich zur optimalen Einsatzsteuerung verwendet. Die anderen Leitstellen sollen in den kommenden Monaten folgen. Umgerechnet werden damit schon rund 79 Prozent der deutschen Bevölkerung erreicht. Im Umkehrschluss bedeute dies aber eben auch, dass bei 21 Prozent der Bevölkerung AML-Technologie aktuell noch nicht greife, betont Steiger. Dies entspreche Millionen Menschen, bei denen die Rettung im Notfall durchaus länger dauern könnte. „Das Kind, das einen Notruf absetzt und nicht weiß, wo es sich gerade befindet, das eingeklemmte Unfallopfer auf der Landstraße, der Tourist, der ohne Ortskenntnisse auf sich allein gestellt ist: Wenn der Rettungsdienst hier Zeit verliert, kann das dramatische Folgen haben“, verdeutlicht Steiger. Dass schon viele Leitstellenbetreiber die Umstellung auf die neue Technologie vollzogen hätten, sei sehr lobenswert. Das reiche aber noch nicht. „Bis Ende 2020 brauchen wir die flächendeckende Abdeckung von 100 Prozent, um wirklich optimale Versorgung im Ernstfall garantieren zu können“, fordert der Stiftungspräsident.

In anderen europäischen Ländern wie Österreich, Belgien, Finnland, den Niederlanden und Großbritannien ist AML-Technologie bereits seit mehreren Jahren in Betrieb. In Deutschland startete das System im Oktober 2019. Vereinfacht erklärt: Wird der Notruf gewählt, werden automatisch auf dem Smartphone des Notrufenden alle verfügbaren Standortdienste aktiviert – auch wenn sie ausgestellt waren. Das Smartphone bekommt per GPS, W-LAN-Netze und Mobilfunkmasten in der Umgebung aktuelle Koordinaten. Die Standortdaten des Smartphones werden dann automatisch per SMS verschickt. Die zuständige Leitstelle kann dem Rettungswagen oder dem Rettungshubschrauber anschließend metergenau die Position des Notrufenden durchgeben. In Deutschland läuft die Bereitstellung der Technik in der Leitstelle Freiburg und bei der Berliner Feuerwehr. Um Datenschutz zu gewährleisten, werden eingegangene Positionsdaten nach 60 Minuten gelöscht.

Die Björn Steiger Stiftung fordert noch weitere Verbesserungen beim Thema Notruf. So bemängelt sie, dass es immer noch kein bundesweit einheitliches strukturiertes Abfragesystem bei einem Notruf gibt. Solch ein Abfragesystem, bei dem der Disponent in der Leitstelle Notrufenden oder Ersthelfern klar vorgegebene Fragen stellt und je nach Antwort weitere Fragen stellt oder Anweisungen erteilt, hat große Vorteile. Beispielsweise bekommt der Disponent schnell einen Überblick über Lage und kann dementsprechend zügig und angemessen reagieren, um dem Notfallpatienten zu helfen. Das spart Zeit – und kann Leben retten.

Der Notruf ist ein Kernthema der Björn Steiger Stiftung, die sich seit 50 Jahren um die Verbesserung der Notfallhilfe in Deutschland bemüht. Stiftungsgründer Siegfried Steiger war der erste, der sich für eine zentrale Notrufnummer in der Bundesrepublik starkmachte. Nach intensiven Bemühungen verklagte er im Juli 1973 das Land Baden-Württemberg und die Bundesrepublik Deutschland auf Einführung der Notrufnummer. Er verlor den Prozess, der Druck der Medien und der Öffentlichkeit war aber groß. Am 20. September 1973 beschlossen Bund und Länder, die Notrufnummern 112 und 110 bundesweit flächendeckend einzuführen.

Auch in Sachen Handy-Ortung im Notfall war die Björn Steiger Stiftung in der Vergangenheit bereits aktiv. So führte sie 2006 eine Ortungsplattform ein, über die alle Notrufzentralen in Deutschland bis Mitte 2013 kostenlos Handy-Notrufe orten konnten.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Winnenden, 30.01.2020
Björn Steiger Stiftung und Pflasterpass gGmbH arbeiten künftig zusammen
Die Björn Steiger Stiftung, die sich bundesweit für eine bessere Notfallhilfe einsetzt, und die Pflasterpass gGmbH werden zu Kooperationspartnern. Zusammen wollen die zwei gemeinnützigen Organisationen daran arbeiten, so vielen Kindern wie möglich, spielerisch die altersgerechten Grundlagen der Ersten Hilfe zu vermitteln. „Wir haben uns beide gleichermaßen auf die Fahnen geschrieben, die Helfer von morgen auszubilden – durch die Kooperation können wir hier unsere Kräfte bündeln“, sagt Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung. „Die Zusammenarbeit ist ein Schritt nach vorn und wird so auch die Laien-Hilfe in Deutschland weiter voranbringen“, betont Frank M. Liehr, Geschäftsführer der Pflasterpass gGmbH.

Bei der Kooperation geht es vor allem darum, das Thema Erste Hilfe für Kinder deutschlandweit weiter in die Fläche zu bringen. Die Björn Steiger Stiftung setzt mit ihrem Vorschul-Projekt „Ritter Björn“ aktuell einen Schwerpunkt im Süden Deutschlands. Das modulare Kurskonzept „Pflasterpass – Wissen kann Leben retten“ ist mit seinen Bronze-, Silber- und Gold-Kursen gegenwärtig vermehrt im Nordosten und im Westen Deutschlands aktiv.

Das Projekt „Ritter Björn“ der Björn Steiger Stiftung wurde im Oktober 2018 ins Leben gerufen und richtet sich an Kinder ab vier Jahren bis zur Einschulung. Gemeinsam mit Ritter Björn, einer aufwendig und in Handarbeit erstellten Puppe, die Stiftungsmitarbeiter zum Leben erwecken, erkunden die Kinder die Welt des Helfens. Notruf absetzen, Erwachsene in einer Notlage auf sich aufmerksam machen, eine Notlage überhaupt erst einmal als solche erkennen: Genau darum geht es in den altersgerechten und spielerischen „Ritter Björn“-Schulungen. Im ersten Jahr konnte die Stiftung auf diese Weise knapp 3.000 Kinder für den Notfall sensibilisieren.

Auch die Schulungen der Pflasterpass gGmbH, die 2013 gegründet wurde, sind altersgerecht gehalten. Für die Erste-Hilfe-Kurse wurde eine eigene Erzähl- und Bilderwelt geschaffen. In deren Mittelpunkt stehen Igelchen und seine Tierfreunde. Sie erleben zusammen mit den Kindern Abenteuer und sensibilisieren sie für die Gefahren in Heim und Freizeit. Durch interaktives Erzählen und Rollenspiele werden schon die Jüngsten zum Mitmachen animiert, um in einer Notfallsituation richtig zu reagieren. Nach einem Kurs können die Kinder Gefahren besser erkennen und einschätzen, um so Unfälle zu vermeiden. Sie lernen die Notrufnummer 112 zu beherrschen, um einen Notruf richtig abzusetzen, Verbände und Pflaster anzulegen und auch Erwachsene in die stabile Seitenlage zu bringen. Alle Kinder erhalten nach der Teilnahme an einem Pflasterpass-Kurs einen Ausweis: den „Pflasterpass“. Er dokumentiert die erfolgreiche Teilnahme für Vier- und Fünfjährige (Bronze), Sechsjährige (Silber) und Sieben- bis Achtjährige (Gold). Darüber hinaus erhalten die kleinen Helfer einen Button mit der Aufschrift „Auch ich kann helfen“.

Die Björn Steiger Stiftung und die Pflasterpass gGmbH betonen gleichermaßen: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass schon Vierjährige in der Lage sind, einen Notfall zu erkennen und entsprechend ihrer Möglichkeiten zu handeln. Wichtig hierfür ist allerdings, dass ihnen im Vorfeld die Grundlagen der Ersten Hilfe kompetent, kind- und altersgerecht vermittelt wurden. „Genau dort setzen wir mit unseren jeweiligen Projekten an“, unterstreichen Steiger und Liehr. Durch die Zusammenarbeit sei nun ein noch effektiveres Wirken möglich.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Hagnau, 30.01.2020
Gwandhaus in Hagnau am Bodensee erhält Laien-Defibrillator
Im November 2019 ist das Projekt „Herzsicherer Bodenseekreis“ mit der Übergabe des ersten Laien-Defibrillators (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) offiziell angelaufen. Heute trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Hagnau am Bodensee und der Björn Steiger Stiftung zur Übergabe eines AED-Geräts. „Es ist gut zu wissen, dass wir mit dem neuen AED-Gerät die Herzsicherheit hier in der Gemeinde weiter erhöhen und für den Notfall ausgerüstet sind“, sagte Volker Frede, Bürgermeister der Gemeinde Hagnau. „Das erklärte Ziel des Pilot-Projektes im Bodenseekreis, pro 1.500 Einwohner ein AED-Gerät vorzuhalten, haben wir mit 3 bereits länger vorhandenen und dem neuen Gerät deutlich übertroffen“, freut sich Frede.

Der neue Laien-Defibrillator befindet sich gut zugänglich rechts neben dem Eingang des Kinderhauses/der Grundschule (Gwandhaus) an der Außenfassade. Die Anwesenden nahmen an einer Kurzschulung in Sachen Wiederbelebung teil und lernten unter anderem, wie das AED-Gerät im Notfall schnell eingesetzt werden kann. Weitere kostenlose Schulungen für die Bevölkerung folgen. „Ich freue mich über die großartige Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hagnau“, sagte Angelo Sapia, Projektmanager der Björn Steiger Stiftung. „Für das großartige Engagement bedanke ich mich ganz herzlich bei allen Beteiligten“, so Sapia weiter.

Der Herztod fordert rund 100.000 Opfer pro Jahr und ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Betroffene haben meist nur eine Chance, wenn Ersthelfer sofort mit einer Herzdruckmassage beginnen und ein AED-Gerät einsetzen. Ein AED-Gerät kann mithilfe von Stromimpulsen und in Kombination mit einer Herzdruckmassage ein aus dem Takt geratenes Herz wieder in den richtigen Rhythmus bringen. Zu den „Herzsicher“-Projekten der Björn Steiger Stiftung gehören deshalb zwei Komponenten: Zum einen die flächendeckende Aufstellung von AED-Geräten, zum anderen die Schulung der Bevölkerung in Sachen Wiederbelebung. „Durch die Schulungen werden Hemmungen vor Wiederbelebungsmaßnahmen und vor der Benutzung eines AED-Geräts abgebaut. So können Helfer im Falle eines Herzstillstands schnell Erste Hilfe leisten“, so Sapia.

Die Björn Steiger Stiftung arbeitet schon seit Jahren gegen den Herztod. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“, inzwischen stattet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Laien-Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Erster Hilfe. Seit 2001, als der Kampf gegen den Herztod begann, hat die Stiftung schon rund 27.000 Laien-Defibrillatoren in den Verkehr gebracht.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

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Sulz am Neckar, 20.01.2020
dm-Filiale wird mit Laien-Defibrillator ausgestattet
Im Juli 2019 läutete die Björn Steiger Stiftung mit lokalen Partnern das Projekt „Herzsichere Stadt Sulz am Neckar“ mit der Aufstellung des ersten Laien-Defibrillators (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) ein. Heute trafen sich Vertreter der Stadtverwaltung und der Björn Steiger Stiftung mit Saskia Schenk, dm-Filialleiterin in Sulz am Neckar, und Patrick Laye, Geschäftsführender Gesellschafter der LAYE GmbH, zur offiziellen Übergabe eines weiteren AED-Geräts für die Stadt.

Der neue Laien-Defibrillator befindet sich gut zugänglich im Eingangsbereich an der Außenfassade des dm-Drogeriemarkts in der Bahnhofstraße 49. Darüber hinaus bekamen die Anwesenden eine Kurzschulung in Sachen Wiederbelebung und lernten unter anderem, wie das AED-Gerät im Notfall schnell eingesetzt werden kann. Gestiftet hat das Gerät Patrick Laye von der LAYE GmbH in Sulz am Neckar. „Das Projekt ‚Herzsichere Stadt Sulz am Neckar‘ finde ich überaus wichtig. Daher ist es mir ein besonderes Anliegen, aktiv zu helfen und für mehr Herzsicherheit zu sorgen“, sagte Laye, der auch den Standort für das neue AED-Gerät bereitgestellt hat. „Ich freue mich sehr über das beherzte Engagement der Beteiligten vor Ort. Nur mit solchen starken Partnern und Sponsoren können wir das Projekt nachhaltig gestalten und weiter ausbauen“, sagte Angelo Sapia, Projektmanager der Björn Steiger Stiftung. „Für die großzügige Unterstützung und die Einsatzbereitschaft bedanke ich mich daher heute bei allen herzlich“, so Sapia weiter.

Der Herztod fordert rund 100.000 Opfer pro Jahr und ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Betroffene haben meist nur eine Chance, wenn Ersthelfer sofort mit einer Herzdruckmassage beginnen und ein AED-Gerät einsetzen. Ein AED-Gerät kann mithilfe von Stromimpulsen und in Kombination mit einer Herzdruckmassage ein aus dem Takt geratenes Herz wieder in den richtigen Rhythmus bringen. Zu den „Herzsicher“-Projekten der Björn Steiger Stiftung gehören deshalb zwei Komponenten: Zum einen die flächendeckende Aufstellung von AED-Geräten, zum anderen die Schulung der Bevölkerung in Sachen Wiederbelebung. „Durch die Schulungen werden Hemmungen vor Wiederbelebungsmaßnahmen und vor der Benutzung eines AED-Geräts abgebaut. So können Helfer im Falle eines Herzstillstands rasch Erste Hilfe leisten“, so Sapia.

Die Björn Steiger Stiftung engagiert sich schon seit Jahren im Kampf gegen den Herztod. 2013 startete das Projekt „Herzsicher“. Inzwischen stattet die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Laien-Defibrillatoren aus und organisiert die Schulungen vor Ort. Seit 2001, als der Kampf gegen den Herztod begann, hat die Stiftung schon rund 27.000 Laien-Defibrillatoren in den Verkehr gebracht.


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Winnenden, 14.01.2020
Katharina Bauer ist neue Botschafterin der Björn Steiger Stiftung
Stabhochspringerin Katharina Bauer ist neue Botschafterin der Björn Steiger Stiftung. Die von der „BILD“-Zeitung einmal als „härteste WM-Athletin“ Deutschlands bezeichnete 29-Jährige kämpft ab sofort zusammen mit der Stiftung gegen den Herztod, an dem in Deutschland pro Jahr rund 100.000 Menschen sterben. „Mir geht es darum, öffentliches Bewusstsein für das Thema Herztod und Erste Hilfe im Notfall zu schaffen“, sagt Bauer. „Wie kann ich Betroffenen helfen? Wie funktioniert eine Herzdruckmassage und wie geht man mit einem Defibrillator um? Ich möchte mit daran arbeiten, dass das alles zur Selbstverständlichkeit wird und jeder weiß, was im Notfall zu tun ist“, so Bauer.

Die Leichtathletin nahm in ihrer Karriere schon an vielen Welt-, Europa- und nationalen Meisterschaften teil. 2014 wurde sie Team-Europameisterin, 2018 holte sie den ersten Platz bei den Deutschen Hallenmeisterschaften. Dabei musste sie immer wieder Rückschläge wie Handbrüche und einen Bandscheibenvorfall verkraften. Sie stand aber auch immer wieder auf und widmet sich bis heute mit Energie und Hingabe dem Leistungssport.

Dass dies keine Floskel ist, bewies sie an anderer Stelle ihrer Biographie: Mit sieben Jahren wurde bei Katharina Bauer ein Herzfehler festgestellt – ihr Herz schlug schneller als dies gewöhnlich der Fall ist. Mit der Zeit wurde die Lage ernster, 2018 unterzog sie sich daher einer Operation: Die Ärzte implantierten ihr einen Defibrillator, der das Herz durch elektrische Impulse im Notfall wieder in den richtigen Takt bringen kann. Was folgte, war eine belastende Zeit der Ungewissheit. „Das war sehr heftig für mich damals, ich hatte Angst und tausend Fragen im Kopf, wie es mit meinem Leben weitergeht und ob ich jemals wieder springen könnte“, sagt Bauer im Rückblick. Trainer, Familie, Kolleginnen und Kollegen aus dem Sport hätten sie in dieser Zeit aber nach Kräften unterstützt. Und nicht nur das: Nach und nach gewöhnte sich die Leistungssportlerin an den implantierten Defibrillator. „Ich habe im Kopf umgeschaltet und ihn als Lebensretter begrüßt, der mich begleitet und da ist, wenn es darauf ankommt “, verrät Bauer.

Die Verbindung zur Björn Steiger Stiftung liegt auf der Hand. Denn auch die Stiftung setzt sich dafür ein, dass Laien-Defibrillatoren (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) als Lebensretter vor Ort sind und im Notfall für jedermann bereitstehen. Darüber hinaus schult sie die Bevölkerung flächendeckend in Wiederbelebung und zeigt, wie eine Herzdruckmassage funktioniert und ein AED-Gerät zu bedienen ist. Seit 2001, als der Kampf gegen den Herztod begann, hat die Björn Steiger Stiftung bereits rund 27.000 AED-Geräte in den Verkehr gebracht. 2013 startete ihr Projekt „Herzsicher“, inzwischen werden ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Laien-Defibrillatoren ausgerüstet und ihre Einwohner in Reanimation geschult.

Katharina Bauer wird die Stiftung dabei unterstützen: Geplant sind unter anderem gemeinsame Besuche bei Sportvereinen. Im Rahmen dieser Termine wird die Sportlerin AED-Geräte überreichen und bei Wiederbelebungstrainings dabei sein. Vor allem kann sie durch ihre eigene Geschichte herausstellen, wie wichtig es ist, im Notfall helfen zu können. Erste Hilfe sei nichts Fremdes oder etwas, vor dem man Angst haben müsse, betont Bauer. Im Gegenteil: Wer vorbereitet sei und schnell eingreife, könne Leben retten. Wo und wann die Botschafterin in Aktion zu sehen ist, wird die Björn Steiger Stiftung rechtzeitig bekanntgeben.

Wir freuen uns sehr über den Weg, den wir jetzt zusammen mit Katharina Bauer gehen “, sagt Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung. Dass sie sich neben vielen anderen Aufgaben noch ehrenamtlich für die Notfallhilfe engagiere, verdiene größte Hochachtung. „Wir sind fest davon überzeugt, gemeinsam viel bewirken zu können – im besten Fall retten wir Leben“, so Steiger weiter.

Neben Katharina Bauer sind der Fußballtrainer Peter Neururer und die Schauspielerin Kristin Meyer für die Björn Steiger Stiftung als Botschafter aktiv.


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