Natürlich sind die Sauerstoffreserven bei jedem Menschen verschieden angelegt. Dies ist von unterschiedlichsten Faktoren abhängig. Allerdings nimmt man diesen Umstand bewusst in Kauf, da die Studienlage hier eindeutige Ergebnisse gezeigt hat: Es ist für den Patienten besser, die Herzdruckmassage nicht durch Beatmung zu unterbrechen.
Man muss auch klar erwähnen, dass bei bestimmten Erkrankungen wie z. B. Asthma, keine Sauerstoffreserven angelegt sind. Dort wäre allerdings auch eine Beatmung nicht erfolgversprechend, weil hier nur sehr schwer ein Sauerstoffaustausch stattfinden kann. Nur eine maschinelle Beatmung mit Intubation durch den Arzt könnte eine Sauerstoffversorgung herstellen. Wenn man ganz allein mit dem Notfall ist, z. B. im Wald oder in den Bergen, d. h. eine fachliche Versorgung zeitnah sehr fraglich wäre, dann kann auch von Laien nach 10 Minuten ein Beatmungsversuch mit Atemhilfsmitteln (Notfallbeatmungsmaske) unternommen werden.
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