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18.10.2018

„Herzsicherer Landkreis Marburg-Biedenkopf": 40 AED-Geräte sind aufgestellt

Seit dem gemeinsamen Projektstart vom Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Björn Steiger Stiftung im Juli dieses Jahres sind bereits 40 AED-Geräte kreisweit aufgestellt worden, davon allein 30 in Liegenschaften des Landkreises. Dazu zählen insbesondere die Schulstandorte, aber auch die Kreis-Job-Center in Biedenkopf, Marburg und Stadtallendorf sowie das Gesundheitsamt und das Landratsamt in Marburg-Cappel. Weitere Geräte finden sich unter anderem in den Rathäusern in Cölbe, Lohra, Stadtallendorf und Wohratal sowie einigen weiteren Bürger- und Gemeindehäusern. Im Verlauf des Projekts konnte mit der Deutschen Vermögensberatung, die 15.000 Euro zur Anschaffung fünf weiterer Geräte spendete, ein weiterer Unterstützer hinzugewonnen werden. Wir freuen uns über diesen Erfolg!
Der plötzliche Herztod ist mit 100.000 Opfern jährlich eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Die Betroffenen haben meist nur eine Chance, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen wird und ein AED-Gerät (Automatisierter Externer Defibrillator) zum Einsatz kommt, um einem aus dem Takt geratenen Herz mit einem lebensrettenden Stromimpuls „Starthilfe“ zu geben. Diese wichtigen Erstmaßnahmen müssen in der Regel von Laien, die sich in nächster Nähe befinden durchgeführt werden – denn bereits nach fünf Minuten ohne Herzdruckmassage bleiben in den meisten Fällen bleibenden Schäden zurück.

Dementsprechend wichtig sind im Falle eines plötzlichen Herzstillstands die Ersthelfer. „Sie setzen den Notruf ab, leisten Erste Hilfe und stellen so die Weichen für alle anderen Schritte: Notarzt, Rettungsdienst und Klinik. Mit diesem Projekt können wir die Rolle der Ersthelfer stärken und weiter ausbauen, damit sie noch besser helfen können“, betonte Kirsten Fründt, Landrätin des Landkreises Marburg-Biedenkopf.

Wir freuen uns über das Engagement, mit dem der Landkreis Marburg-Biedenkopf den Kampf gegen den Herztod aufgenommen hat“, sagte Angelo Sapia, Projektbeauftragter der Björn Steiger Stiftung. Ein starker Partner an der Seite der Stiftung sei unerlässlich, um etwas bewirken zu können. Die Voraussetzung dafür sei allerdings das richtige Bewusstsein, betonte Sapia. „Die bisher schon 40 aufgestellten Defbrillatoren sind ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass ein solches Bewusstsein bei unserem Partner hier in der Region vorhanden ist."

„100.000 Leben zu retten" >

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