Kampf dem Herztod

 

In jedem steckt ein Lebensretter

Siebtklässler können bereits eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen; das ergab eine Studie der Universitätsmedizin Rostock und der Stiftung.
Deshalb starteten wir 2009 unsere Initiative „Retten macht Schule“ mit dem Ziel künftig alle Siebtklässler in Herz-Lungen-Wiederbelebung und Laien-Defibrillation zu schulen.

Umfangreiches Lehrmaterial

Wir möchten, dass die Lehrkräfte an den Schulen in der Lage sind den Wiederbelebungsunterricht selbstständig durchzuführen. Aus diesem Grund stellt die Stiftung den Schulen eigens zu diesem Zweck entwickelte Übungspuppen sowie ein Handbuch und eine Schulungs-DVD kostenlos zur Verfügung. Für einen begrenzten Zeitraum dürfen die Puppen sogar von Schülern mit nach Hause genommen werden, um das Gelernte den Angehörigen zu zeigen.

Wiederbelebungskurse empfohlen

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kurse empfohlen
Nach einem Pilotprojekt 2009 in Berlin konnten wir im Folgejahr alle Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern schulen. Bis heute werden die Siebtklässler dort mit unseren Puppen unterrichtet. Seit 2014 führen wir das Projekt nach und nach in Baden-Württemberg ein und stellen den Schulen hier zusätzlich einen Laien-Defibrillator zur Verfügung.
Im Juni 2014 hat der Schulausschuss der Kultusministerkonferenz der Länder empfohlen, Wiederbelebungskurse ab der siebten Klasse fest in den Lehrplan zu integrieren. Das verbuchen wir als unseren Erfolg.

Wiederbelebungskurse noch nicht flächendeckend

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kurse noch nicht flächendeckend
Es wurde zwar empfohlen bundesweit alle Siebtklässler in der Herz-Lungen-Wiederbelebung zu unterrichten, doch hapert es leider an der Umsetzung. Deshalb führen wir das Projekt überall dort durch, wo es uns finanziell möglich ist. Die Schulen erhalten das Material und die Initialschulung der Lehrer kostenfrei.