Presse

 
Denkendorf, 01.08.2014

Thomas Mezger Wurst&Co spendet 2.000 Euro für den Baby-Notarztwagen „Felix“


Die Björn Steiger Stiftung freut sich über die Spende von 2.000 Euro der Metzgerei Thomas Mezger Wurst & Co in für das Projekt „Baby-Notarztwagen Stuttgart“. Thomas Mezger übergab den symbolischen Scheck an Anna Eberchart, Pressesprecherin der Stiftung.

Das Unternehmen zelebrierte am Wochenende des 28. und 29. Juni mit einem „Tag der offenen Tür“ sein 20. Jubiläum. Bei sonnigem Wetter kamen circa 1.000 neugierige Gäste, um hinter die Kulissen der modernen Produktionsstätte zu schauen und bei Musik, Unterhaltung sowie gutem Essen zu feiern. Die Spende kam im Rahmen des Festes beim Kuchen- und Kaffeeverkauf zustande. Mitarbeiter und Freunde des Betriebes steuerten hierfür circa 40 Kuchen bei. Die daraus erwirtschaftete Summe wurde von den Mitarbeitern und Herrn Mezger, Inhaber des Betriebes, auf 2.000 Euro aufgerundet.

„Uns ist es wichtig ein Projekt zu unterstützen, das uns wirklich sinnvoll erscheint. Kinder sind unsere Zukunft! Aus diesem Grund ist der Baby-Notarztwagen in unseren Augen eine Notwendigkeit. Wir haben uns sehr über das Ergebnis des Kuchenverkaufs gefreut“, so Thomas Mezger. Anna Eberchart bedankte sich im Namen der Stiftung für dieses Engagement. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass Sie anlässlich Ihres Jubiläums an uns und die kleinsten Patienten gedachten haben.“

Der jetzige Baby-Notarztwagen der Stiftung in Stuttgart feierte dieses Jahr seinen zehnten Geburtstag. Er soll bald gegen sein optimiertes Nachfolgemodell „Felix“ ausgetauscht werden. „Felix“ ist die erste ganzheitliche mobile Intensivstation für den Transport für Frühchen. Dadurch können die kleinen Patienten im Notfall unter besten Bedingungen in eine Spezialklinik transportiert werden. Ermöglicht wird dies durch die Kombination modernster Fahrzeug- und Medizintechnik.

Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation, der Handy-Ortung durch Rettungsleitstellen, sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.