Presse

 
Stuttgart, 26.05.2015

BBBank unterstützt das Baby-Notarztwagen-Projekt der Björn Steiger Stiftung

Die BBBank setzt sich mit einer Spende von 5000 Euro für den Baby-Notarztwagen „Felix“ der Björn Steiger Stiftung ein. Mit der von der Stiftung entwickelten mobilen Intensivstation können Neugeborene sicher und schonend von Klinik zu Klinik transportiert werden. Bereits 1974 wurde das erste Fahrzeug für den Frühchentransport in in Dienst gestellt. Der erste Baby-Notarztwagen „Felix“ der fünften und damit neuesten Generation feierte 2012 seine Premiere.

„Unsere kleinsten Mitbürger verdienen einen bestmöglichen Start ins neue Leben. Die Björn Steiger Stiftung setzt sich schon seit Jahren für die optimale Versorgung von Frühchen ein. Deswegen unterstützen wir diese Initiative sehr gerne“, so BBBank-Filialdirektor Ronnie Zeltmann. Anna Eberchart, Pressesprecherin der Stiftung, nahm den symbolischen Scheck dankend entgegen. „Da ein Baby-Notarztwagen nicht im Rettungsdienstgesetz verankert ist, wird er nicht von den Krankenkassen finanziert. Nur mithilfe von Spenden kann diese sichere Transportmöglichkeit für Frühgeborene realisiert werden. Dank des Engagements der BBBank ist ein weiterer Baustein für den Einsatz von „Felix“ gesichert.“

Die Spende stammt aus den Mitteln des Gewinnsparvereins Südwest e.V. Die BBBank-Mitglieder haben dort rund 700.000 Lose gezeichnet. Gewinnsparen ist eine Lotterie, an der man mit fünf Euro pro Monat und Los teilnehmen und wertvolle Preise wie Reisen, Fahrzeuge oder Bargeld gewinnen kann. Vier Euro werden angespart und kurz vor Jahresende an die Gewinnsparer zurückgezahlt. Mit dem Auslosungsbetrag von einem Euro unterstützt jedes Los einen gemeinnützigen Zweck. Lose gibt es in jeder BBBank-Filiale.

Die BBBank fördert mit Spenden- und Sponsoringmaßnahmen in Höhe von mehr als 2 Millionen Euro jährlich bundesweit Projekte aus den Bereichen Soziales, Bildung, Wissenschaft, Kultur und Sport.

Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation, der Handy-Ortung durch Rettungsleitstellen, sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.