Presse

 
Winnenden, 28.09.2009

Siegfried Steiger regelt die Nachfolge der Björn Steiger Stiftung

Siegfried und Ute Steiger, das sind 40 Jahre erfolgreiches Engagement für die Notfallhilfe in Deutschland. Ab 01. Januar 2010 übernimmt ihr Sohn Pierre-Enric Steiger den Vorsitz im Vorstand der Björn Steiger Stiftung (BSS). Pierre-Enric Steiger arbeitet bereits seit Jahren an der Seite seiner Eltern für die Initiativen der Stiftung. In der heutige Vorstandssitzung der Stiftung wählten die Vorstandsmitglieder Pierre-Enric Steiger einstimmig zum neuen Vorstandsvorsitzenden. Er übernimmt das Amt zum Jahresbeginn 2010 kurz nach dem 80. Geburtstag von Siegfried Steiger. Dieser möchte sich aus der operativen Stiftungsarbeit zurückziehen. Er wird zusammen mit seiner Frau Ute Steiger und seiner Tochter Nicole Steiger weiterhin im Vorstand verbleiben.

Es ist kein plötzlicher Abgang für Siegfried Steiger, und auch Pierre-Enric Steiger, seit Jahren Vorstandsmitglied, betritt kein neues Terrain als zukünftiger Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Gemeinsam hat die Familie Steiger einiges erreicht. „Meine Frau und ich haben 40 Jahre für die Notfallhilfe in Deutschland gekämpft. Noch gibt es viel zu verbessern - jetzt ist mein Sohn Pierre-Enric dran, die Stiftung in eine neue Epoche zu führen,“ so Siegfried Steiger. Die Aufgaben der Stiftung haben sich in den letzten Jahren zum Teil geändert, sind in ihrer Aufgabenstellung aber nicht weniger und oft sogar wichtiger geworden. Noch immer gibt es in der deutschen Notfallhilfe sehr vieles zu verbessern und wie auch in den letzten vierzig Jahren den Finger in offene Wunden zu legen. Zukünftig gilt es neben den präventiven Initiativen der Stiftung, wie zum Beispiel Projekte zum richtigen Verhalten bei Notfällen für Schüler auch die Initiativen zur Installierung von Unterfahrschutz an Leitplanken zur Vermeidung von schweren Motoradunfallverletzungen oder auch die wichtige Neuentwicklung und -beschaffung von 120 Baby-Notarztwagen weiter voran zu bringen.

Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation, der Handy-Ortung durch Rettungsleitstellen, sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.
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