Presse

 
Winnenden, 04.05.2014

Rolf Deyhle gestorben

Die Björn Steiger Stiftung trauert um ihren langjährigen Vorsitzenden des Präsidialrates Rolf Deyhle, der am frühen Morgen des 2. Mai 2014 im Alter von 75 Jahren im Klinikum Freiburg verstorben ist. Pierre-Enric Steiger, Präsident und Vorstandsvorsitzender der Björn Steiger Stiftung: „Die Mitglieder des Präsidialrates, Präsident und Vorstand sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung sind zutiefst betroffen über den Tod von Rolf Deyhle und sprechen seiner Familie und den Angehörigen ihr tief empfundenes Mitgefühl aus. Mit Rolf Deyhle verliert die Björn Steiger Stiftung einen Weggefährten der ersten Stunde, der die Stiftung seit mehr als vier Jahrzehnten aus großer Überzeugung und mit hohem persönlichen Einsatz ideell wie materiell gefördert und begleitet hat. Der engagierte Unternehmer und Kunstmäzen Rolf Deyhle hat die Stiftung und ihre Arbeit entscheidend mitgeprägt.“

Dr. med. h.c. Siegfried Steiger, Vorstand und Gründer der Björn Steiger Stiftung: „Die Familie Steiger trauert um eine herausragende Persönlichkeit, deren Tod eine schmerzliche Lücke hinterlässt. Wir verlieren mit Rolf Deyhle nicht nur den langjährigen und tatkräftigen Präsidialratsvorsitzenden der Stiftung, sondern auch einen guten und bewährten Freund. Rolf Deyhle, mit der Familie Steiger seit dem Tod unseres Sohnes Björn Steiger eng befreundet, war ein maßgeblicher Initiator und Förderer zur eigentlichen Gründung der Björn Steiger Stiftung und eine ihrer wichtigsten Säulen. Wir verdanken Rolf Deyhle persönlich viel, er hat die Stiftung richtungsweisend unterstützt und begleitet und sich dabei immer als starker und wirksamer Partner erwiesen. Dieser Leistung gebührt unser aller Respekt und Anerkennung. Rolf Deyhles gesamtes Schaffenswerk wird über seinen Tod hinaus Bestand haben. Die Björn Steiger Stiftung wird Rolf Deyhle stets ein ehrendes Andenken bewahren.“

Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation, der Handy-Ortung durch Rettungsleitstellen, sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.
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