Presse

 
Berlin, 28.03.2014

Chinesisches Rettungswesen nach deutschem Vorbild


Der Oberbürgermeister der südchinesischen Stadt Jieyang, Dong Chen, und Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung, unterschrieben heute ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Kooperation im Rettungswesen. Im Dezember 2013 unterzeichnete die Stadt Wuhan bereits ein ähnliches Memorandum. In diesen zwei chinesischen Metropolen soll im Rahmen eines Pilotprojektes ein modernes, integriertes boden- und luftgestütztes Rettungswesen umgesetzt werden.


Björn Steiger Stiftung

Am 7. Juli 1969, nach dem Unfalltod von Björn Steiger als gemeinnützige Organisation gegründet, ist die Björn Steiger Stiftung federführend in der Entwicklung der deutschen Notfallhilfe. Seit 45 Jahren unterstützt und entwickelt die Stiftung viele Initiativen, die die Notfallhilfe in Deutschland kontinuierlich verbessert haben. Meilensteine dieser Arbeit sind z. B. die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Rettungsdienstes in Deutschland, die Einführung des Notarztdienstes rund um die Uhr, die flächendeckende Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, Aufbau der staatlichen und privaten Luftrettung und die Entwicklung der Technik und die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuell soll Deutschland flächendeckend mit dem neuen Baby-Notarztwagen „Felix“ ausgestattet werden. Mit dem Projekt „Retten macht Schule“ lernen Siebtklässler die Herz-Lungen-Wiederbelebung, für Grundschüler gibt es das Projekt Sani Sanelli, bei dem sie spielerisch das richtige Verhalten im Notfall üben.