Presse

 
Dünwald, 13.05.2016

Bingel-Bau GmbH & Co. KG hat sieben „Lebensretter“ mit an Bord

Die Bingel-Bau GmbH & Co. KG ist mit insgesamt sieben AED-Geräten (automatisierter externer Defibrillator) der Björn Steiger Stiftung optimal für den Herznotfall ausgestattet. Ein Defibrillator hängt im Gebäude der Baufirma, direkt neben dem Rathaus in Hüpstedt gelegen, und steht während der Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit bereit. Ein entsprechender AED-Aufkleber an der Eingangstür weist auf das lebensrettende Gerät hin.

Die anderen sechs Geräte sind jeweils in den Doppelkabinen-Mannschaftstransportern von Bingel-Bau stationiert. Somit sind nicht nur die Mitarbeiter herzsicher unterwegs, auch für die Kundschaft stehen die AEDs zur Verfügung. Die Autos sind ebenfalls allesamt mit dem AED-Piktogramm gekennzeichnet. „Da unsere Aufträge viel in Innenstädten und Dörfern abgearbeitet werden, wo ja auch unsere Transporter stehen, kann der dortige Publikumsverkehr die Geräte bei unseren Mitarbeitern anfordern“, so Geschäftsführer Norbert Bingel.

Bei Bingel-Bau kamen im Zuge der regelmäßigen Ersthelferausbildung Wiederbelebungsmaßnahmen öfter zur Sprache. Schließlich wurde Norbert Bingel über das Magazin der Björn Steiger Stiftung auf AED-Geräte aufmerksam: „Als ich las, dass über 100.000 Menschen im Jahr am plötzlichen Herztod sterben, mehr als an Krebs und Schlaganfall, war für mich die Sache klar. In unserem Umkreis wüsste ich nicht, wo der nächste Defibrillator stehen würde. Jetzt weiß ich es. In meiner Firma und in meinen Transportern.“

Bei einem plötzlichen Herztod hat der Betroffene meist nur eine Überlebenschance, wenn sofort mit der Herzdruckmassage begonnen wird und ein AED-Gerät zum Einsatz kommt. Diese Maßnahmen müssen von Laien durchgeführt werden, denn bereits nach fünf Minuten ohne Herzdruckmassage bleiben mit hoher Wahrscheinlichkeit irreparable Schäden zurück. Die Bedienung der Geräte ist kinderleicht; sobald es eingeschaltet ist, bekommt der Ersthelfer akustische Anweisungen.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation, der Handy-Ortung durch Rettungsleitstellen, sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

Weitere Informationen:

Anna Eberchart

Björn Steiger Stiftung
Petristraße 12
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
F +49 7195-30 55-912
E a.eberchart@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de
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