Presse

 
Baiersbronn, 15.05.2017
colordruck Baiersbronn unterstützt den „Herzsicheren Landkreis Freudenstadt“: Schwarzwaldhalle wird AED-Standort
Seit Freitag ist die Schwarzwaldhalle in Baiersbronn Teil des AED-Standortnetzes (Automatisierter Externer Defibrillator) im „Herzsicheren Landkreis Freudenstadt“. colordruck Baiersbronn hat diese und eine weitere AED-Säule in der Murgtalhalle, die bereits am 09.05. aufgestellt wurde, finanziert. Insgesamt sind nun 47 Laien-Defibrillatoren der Björn Steiger Stiftung im Landkreis verfügbar.

„Gerade an Orten wie den beiden Hallen, an welchen bei gesellschaftlichen und sportlichen Veranstaltungen, sowie auch im Schulbetrieb immer wieder größere Anzahl an Menschen versammelt sind, ist es wichtig für den Notfall entsprechende AED-Defibrillatoren zur schnellen Notfallhilfe verfügbar zu haben“, erklärt Thomas Pfefferle, Geschäftsführer von colordruck Baiersbronn die Wahl des Standortes.

Insgesamt hat sich der Verpackungsdienstleister mit 6.000 Euro für das Projekt der Björn Steiger Stiftung engagiert. Mit dieser großzügigen Unterstützung werden auch die öffentlichen Schulungen für die Bevölkerung in Wiederbelebungsmaßnahmen bezuschusst. Die ersten Termine hierfür stehen ebenfalls schon fest. Am 29.05. und am 02.06. finden jeweils um 17 Uhr in der Turn- und Festhalle Freudenstadt kostenlose Schulungen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung statt. Viele trauen sich die Anwendung eines Laien-Defibrillators nicht zu und haben generell Hemmungen, wenn es darum geht im Ernstfall schnell Erste Hilfe zu leisten. Aus diesem Grund setzt die Björn Steiger Stiftung nicht nur auf die Verfügbarkeit von AED-Geräten, sondern auch auf die Breitenausbildung der Bevölkerung. Jeder, dessen letzter Erste-Hilfe-Kurs schon länger zurückliegt und der herausfinden möchte, wie einfach Leben retten sein kann, ist herzlich willkommen.

Hintergrundinformationen

Der Herztod ist mit 100.000 Opfern jährlich eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Die Betroffenen haben meist nur eine Chance, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen wird und ein AED-Gerät (Automatisierter Externer Defibrillator) zum Einsatz kommt. Diese Maßnahmen müssen in der Regel von Laien die sich in nächster Nähe befinden durchgeführt werden - denn bereits nach fünf Minuten ohne Herzdruckmassage bleiben in den meisten Fällen irreparable Schäden zurück.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

Weitere Informationen:

Anna Eberchart

Björn Steiger Stiftung
Petristraße 12
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
F +49 7195-30 55-912
E a.eberchart@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de
Winnenden, 09.05.2017
Jetzt auch in Baden-Württemberg: 24-Stunden-Hubschrauber und ein weiterer mit Rettungswinde
Die Björn Steiger Stiftung (BSS) macht sich seit 2015 dafür stark, dass in Baden-Württemberg mindestens ein Hubschrauber im 24-Stunden-Betrieb und einer mit Rettungswinde vorgehalten wird, um die rettungsdienstliche Grundversorgung im Land zu verbessern. Nun hat sie dahingehend erste Erfolge erzielen können.

Das Innenministerium (IM) hat jetzt beschlossen, dass der SAR-Hubschrauber aus Niederstetten im Main-Tauber-Kreis für Windenrettungseinsätze in Baden-Württemberg zur Verfügung stehen soll. Das gab das IM mit dem Infodienst 07/2017 vom 26.04.2017 bekannt. Parallel hierzu soll der Luftrettungsstandort in Villingen-Schwenningen, der derzeit von der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) betrieben wird, auf den 24-Stunden-Betrieb ausgeweitet werden.

Ohne das stete Engagement der BSS wäre es nicht so weit gekommen. In vielen Gesprächen hat sie Kostenträger und IM auf Defizite im Rettungsdienst des Landes hingewiesen. Da man zwar Gehör fand, aber keine Ansätze für eine Umsetzung zu erkennen waren, hat die BSS 2015 mitgeteilt selbst aktiv Luftrettung im 24-Stunden-Betrieb und mit Seilwinde in Baden Württemberg durchzuführen. Die DRF wies noch im März 2016 Ämter, Behörden und Ministerien auf den fehlenden Bedarf hin. Nachdem die BSS die Genehmigungsanträge gestellt hatte und klar war, dass sie den Einstieg in die Luftrettung anstrebt, versuchte die DRF erst den Standort Freiburg und, da dieser aus Lärmgründen nicht genehmigt werden konnte, jetzt den Rettungshubschrauber Christoph 11 in Villingen-Schwenningen zum 24-Stundenflugbetrieb auszubauen. Trotz der aus Sicht der BSS begrüßenswerten, angestrebten Ausweitung auf 24-Stunden-Betrieb in Villingen-Schwenningen ist der Bedarf in der Region Waldshut im Südschwarzwald jedoch weiterhin gegeben. Aus diesem Grund hält die BSS an ihrem Vorhaben einen Intensivtransporthubschrauber in Hütten zu stationieren fest. Mit diesem soll der bodengebundene Rettungsdienst in der Region entlastet werden.

Seit 1969 ist es erklärtes Ziel der Stiftung die Notfallhilfe zu verbessern. Mit ihrem Engagement hat sie nun wieder eine Optimierung bzgl. der Luftrettung in Baden Württemberg erreicht. Doch genau in diesem Bundesland gilt es die rettungsdienstliche Versorgung deutlich zu verbessern, denn die Nichteinhaltung der gesetzlichen Hilfsfrist (15 Minuten, nicht 8-10 Minuten, wie in anderen Bundesländern) wird seit Jahren durch die Aufsichtsbehörden (IM) in nicht zulässiger Weise akzeptiert und jährlich durch den SQR-BW (Stelle zur trägerübergreifenden Qualitätssicherung im Rettungsdienst Baden-Württemberg) dokumentiert. Die BSS wird hier weiterhin auf Defizite hinweisen und sich für eine Verbesserung im Rettungswesen einsetzen.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

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Chemnitz, 05.05.2017
„Felix“ bringt die kleine Mathilda sicher in die Kinderklinik
„Felix“, der Baby-Notarztwagen der Björn Steiger Stiftung, ist seit November letzten Jahres in und um Chemnitz unterwegs und bringt Frühchen und Säuglinge sicher in die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Chemnitz. Über 30 Fahrten hat er mittlerweile schon erfolgreich absolviert.

Auch die kleine Mathilda Lindner ist im Februar sicher und schonend mit „Felix“ zur besseren Versorgung verlegt worden. Die Kleine erblickte 4 Wochen zu früh das Licht der Welt. Da sie weder Anpassungsstörungen noch andere Auffälligkeiten zeigte, konnten die glücklichen Eltern sie nach vier Tagen nach Hause mitnehmen. Die Freude war jedoch schnell verflogen, als sie sich bei ihrem großen Bruder mit einer Erkältung ansteckte. „Unsere Kleine wurde zusehends apathischer, verweigerte die Nahrungsaufnahme und hatte bereits Probleme beim Atmen“, so Susann Lindner, die Mutter von Mathilda. Schließlich fuhren die besorgten Eltern mit ihr ins Erzgebirgsklinikum Annaberg. Dort wurde festgestellt, dass sie sich mit dem RS-Virus angesteckt hatte - für Kinder und Erwachsene eine harmlos verlaufende Grippe, aber für Säuglinge lebensbedrohlich. Da sich ihr Zustand bis hin zu Atemaussetzern immer mehr verschlechterte und in Annaberg nicht die entsprechenden medizinischen Möglichkeiten vorhanden sind, war eine Verlegung ins Klinikum Chemnitz unumgänglich.

„So kam es, dass wir die Hilfe des Baby-Notarztwagens in Anspruch nehmen durften, von dessen Existenz wir vorher keine Ahnung hatten“, so Susann Lindner. „Das Ärzteteam, das mit dem Baby-Notarztwagen aus Chemnitz eintraf, handelte Dank der Erfahrung sowie der speziellen Ausbildung im Umgang mit solch kleinen Patienten sehr professionell. Da unsere Tochter auf maschinelle Beatmung angewiesen war, wurde sie für den Transport im Inkubator vorbereitet. Mit Hilfe des Baby-Notarztwagens konnte dann eine schnelle Verlegung nach Chemnitz erfolgen.“

PD Dr. med. habil. Axel Hübler, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendmedizin am Klinikum Chemnitz, ist aufgrund dieser und ähnlicher Erfahrungen von „Felix“ überzeugt: „Nicht zuletzt bei den Überlandfahrten ins Erzgebirge mit teilweise komplizierten Straßenverhältnissen erweist sich die modernste Technik des ,Felix 21‘ als Segen für die betroffenen kleinen und kleinsten Patienten. Das Dämpfungssystem des Fahrzeugs sowie die Befestigung und Federung des Brutkastens reduzieren die Erschütterungen und damit auch Gefährdungen der Kinder auf ein Minimum.“

Susann Lindner ist glücklich darüber, dass ihre Tochter mit dem sichersten Transportmittel verlegt werden konnte. „Heute ist unsere Kleinste wieder wohlauf und wir sind sehr dankbar, dass es Organisationen wie die Björn Steiger Stiftung gibt, die sich für das Leben einsetzen.“


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

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Leipzig, 03.04.2017
Baby-Notarztwagen „Felix“ in Leipzig übergeben
Heute wurde der Baby-Notarztwagen „Felix“ unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Kurt Biedenkopf von der Björn Steiger Stiftung an das Universitätsklinikum Leipzig, das St. Georg-Klinikum und das Herzzentrum in Leipzig feierlich im Mercedes-Benz Stern Auto Center übergeben. Am Nachmittag von 14-19 Uhr können interessierte Bürger Leipzigs ersten und einzigen Baby-Notarztwagen auf dem Augustusplatz besichtigen, bevor er im Laufe dieser Woche seinen Dienst aufnimmt.

Der Startschuss für das Projekt fiel bereits 2014: Die Björn Steiger Stiftung und die Stadt Leipzig beschlossen, gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Leipzig, dem St. Georg-Klinikum und dem Herzzentrum Leipzig, die Beschaffung eines Baby-Notarztwagens „Felix“ der Björn Steiger Stiftung. Dieses Projekt ist aufgrund der Kooperation von drei Kliniken bundesweit bis dato einmalig. Gemeinsam mit den Vertragspartnern konnte die Stiftung in den vergangenen drei Jahren Sponsoren und Förderer für dieses Spezialfahrzeug finden, das die kleinsten Patienten in und um Leipzig in Zukunft sicher sowie medizinisch optimal versorgt und so schonend wie möglich transportiert. Die Kosten für den Baby-Notarztwagen belaufen sich auf ca. 200.000 EUR. Bis heute ist der Leipziger „Felix“ der 18. Baby-Notarztwagen in Deutschland, der durch die Björn Steiger Stiftung finanziert wurde. Für ihn ist zudem die Nachrüstung mit drei Transportinkubatoren geplant, sobald weitere Spenden generiert werden können.

Schirmherr Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen a.D., der leider nicht persönlich anwesend sein konnte, schickte ein Grußwort: „Diese Schirmherrschaft ist mir besonders wertvoll, denn es geht um etwas ganz Besonderes, nämlich um den Schutz für Frühchen, die von A nach B gebracht werden und schnell ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Diese Idee der Steiger Stiftung finde ich ausgezeichnet.“

Prof. Dr. med. Ulrich Thome, Leiter der Abteilung Neonatologie am Universitätsklinikum Leipzig: „Der Transport eines kranken Neugeborenen ist mit erheblichen Risiken behaftet und bringt erhebliche Notwendigkeiten mit sich, die in normalen Rettungswagen nur unzureichend erfüllt werden können. Da Transporte Neugeborener nie ganz vermieden werden können, ist der Einsatz eines für die Erfordernisse dieser kleinen Kinder zugeschnittenen Spezialfahrzeuges äußerst wünschenswert, um einen möglichst sanften Transport und einen komplikationslosen Verlauf für diese Kinder zu erreichen.“

Prof. Dr. med. habil. Michael Borte, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum St. Georg in Leipzig: „Wir unterstützen das Projekt „Baby-Notarztwagen“ der Björn Steiger Stiftung von Herzen, weil es unsere Intention einer optimalen Versorgung unserer kleinen Patienten verwirklichen hilft.“

Prof. Dr. med. Ingo Dähnert, Direktor der Klinik für Kinderkardiologie am Herzzentrum Leipzig: „Ein Spezialfahrzeug, das all diese Möglichkeiten bietet und gleichzeitig für einen schonenden Transport der kleinen Patienten sorgt, ist äußerst wünschenswert. Es hilft, Komplikationen von vornherein zu vermeiden und die Kinder auf einem sanften Weg ihrer weiteren erfolgreichen Behandlung zuzuführen, damit ihnen nicht nur ein Überleben, sondern ein wirklich gesundes Leben möglich wird.“

Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung: 
„Ein neugeborenes Baby bedarf unserer besonderen Fürsorge. Aus diesem Grund engagieren wir uns bereits seit über 40 Jahren für das optimale Transportmittel für die kleinsten Patienten.“ 

 Heiko Rosenthal, Leipziger Bürgermeister:
„Die nun hier vor uns stehende fünfte Generation der Baby-Notarztwagen ist ein Meilenstein und großes Glück für die Stadt Leipzig. Daher wurde der Wagen auch vollkommen zu Recht ‚Felix’ genannt. Dieser beinhaltet wesentliche technische Verbesserungen und Neuentwicklungen.“

Was „Felix“ alles kann

In „Felix“ ist das Baby wie auf Wolken gebettet, denn um jegliche Vibrationen, Bodenwellen und Schlaglöcher auszugleichen, wurde ein spezielles Dämpfungssystem entwickelt. Das bedienerfreundliche Be- und Entladesystem sorgt dafür, dass der ca. 160 kg schwere Intensivarbeitsplatz auf einem im Rettungsdienst gängigen Unterfahrgestell schonend und einfach in das Fahrzeug geladen wird. Der Transportinkubator wird in diesem Baby-Notarztwagen quer zur Fahrtrichtung transportiert, was für die Neugeborenen wesentlich sicherer ist. Die Transportinkubatoren können die Temperatur von außen regeln, und sorgen mit ihrer Doppelwandigkeit dafür, dass diese auch stabil bleibt. So kühlt das Baby während der Fahrt nicht aus und kommt sicher im Krankenhaus an. Psssst — Baby an Bord! Vor allem Frühchen sollten keiner längeren Lärmbelastung ausgesetzt werden. Deshalb wurde in „Felix“ durch spezielle Schallschutzmatten in den Radkästen, auf dem Fahrzeugboden, an Wänden und Decke die Lautstärke im Inkubator um 20 Prozent gesenkt.

„Felix“ stellt sich vor!

Heute Nachmittag können sich interessierte Leipziger Bürger persönlich ein Bild von „Felix“ machen — wenn der Baby-Notarztwagen vor seinem morgigen Einsatzstart auf dem Augustusplatz von 14:00-19:00 Uhr zu besichtigen ist.

Hintergrund der Initiative „Baby-Notarztwagen“

Bis 1974 hatte die Bundesregierung die höchste Säuglingssterblichkeit aller westlichen Industriestaaten. Grund hierfür war die Trennung der Entbindungs- und Kinderkliniken. Die Kinder mussten ohne geeignetes Transportfahrzeug und somit ohne hinreichend medizinische Versorgung von einer zur anderen Klinik transportiert werden. Deswegen entwickelte die Björn Steiger Stiftung 1974 den ersten Baby-Notarztwagen, woraufhin die Säuglingssterblichkeit im selben Jahr bereits gesenkt werden konnte. Heutzutage werden die Kliniken immer öfter zusammengelegt, sodass Transportwege teilweise eingespart werden können. Doch Verlegungen und Notfalltransporte von Frühchen und Säuglingen sind nach wie vor häufig nicht zu vermeiden. Da ein Baby-Notarztwagen noch immer nicht im Rettungsmittelgesetz verankert ist, sind Kliniken auf deren Spende angewiesen. Die Björn Steiger Stiftung konzipierte ab 2009 einen vollständig neuen Baby-Notarztwagen-Typ, der den fortschrittlichsten technischen und medizinischen Ansprüchen genügt. Verschiedene Partner waren daran beteiligt, u.a. die Hochschule Esslingen, Dräger und Daimler-Benz, um so die 5. Generation des Baby-Notarztwagens „Felix“ an die Kliniken zu bringen. Besonders hervorzuheben sind hierbei das Dämpfungssystem, das bedienerfreundliche Be- und Entladesystem, der neu entwickelte Intensivarbeitsplatz mit Inkubator und dessen bewährter Quertransport.


Björn Steiger Stiftung

Nachdem der achtjährige Sohn Björn von Ute und Siegfried Steiger nach einem Unfall am Schock starb, gründeten sie wenige Wochen später die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation. Seit dem 7. Juli 1969 war und ist es Ziel der Stiftung, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Nahezu 48 Jahre unterstützt und entwickelt die Stiftung viele Initiativen, die die Notfallhilfe in Deutschland kontinuierlich optimiert haben. Meilensteine dieser Arbeit sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuell stellt die Stiftung mit ihrer Initiative „100.000 Leben zu retten“ flächendeckend in ganz Deutschland AED-Geräte (Automatisierten Externen Defibrillatoren) zur Verfügung. Mit dem Projekt „Retten macht Schule" lernen Siebtklässler die Herz-Lungen-Wiederbelebung, für Grundschüler gibt es das Projekt „Sani Sanelli“, bei dem die Kinder spielerisch das richtige Verhalten im Notfall üben. Mit dem Baby-Notarztwagen „Felix“ sorgt die Björn Steiger Stiftung für einen sicheren und schonenden Transport von Frühchen.

Weitere Informationen:

Anna Eberchart

Björn Steiger Stiftung
Petristraße 12
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
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Heidelberg, 06.03.2017
Kampf gegen den Herztod: Stadt Heidelberg und Björn Steiger Stiftung statten zehn städtische Gebäude mit Laien-Defibrillatoren aus
Bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde: Ohne Wiederbelebungsmaßnahmen sinkt die Überlebenschance jede Minute um zehn Prozent. Nach fünf Minuten ohne Blutversorgung trägt das Gehirn in den meisten Fällen irreparable Schäden davon. Bis dahin ist jedoch in der Regel noch kein Notarzt oder Sanitäter vor Ort. Die Stadt Heidelberg und die Björn Steiger Stiftung möchten daher gemeinsam die Erstversorgung von Betroffenen in Heidelberg innerhalb dieser ersten, überlebenswichtigen Minuten verbessern. In zehn stark frequentierten städtischen Gebäuden bringen Stadt und Stiftung sogenannte Laien-Defibrillatoren an. Die Gemeinschaftsaktion hat das Motto „Herzsicheres Heidelberg“.

Mit den Laien-Defibrillatoren können auch Personen ohne medizinische Ausbildung Betroffenen schnell und effektiv bei einem Herzstillstand helfen. Der erste Laien-Defibrillator wurde nun im Foyer des Heidelberger Rathauses angebracht. Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, Rainer Bucher und Anna Eberchart von der Björn Steiger Stiftung, Dr. Michael Preusch, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie am Universitätsklinikum Heidelberg, und Gert Bartmann, Leiter des Amtes für Sport und Gesundheitsförderung, stellten das Gerät am Montag, 6. März 2017, vor.

Jeder kann zum Lebensretter werden

Der Herztod wird in den meisten Fällen durch Herzrasen (Kammerflimmern) verursacht. Er führt zu einem sofortigen Herz-Kreislauf-Stillstand. „Mit mehr als 100.000 Betroffenen jährlich ist der Herztod die häufigste Todesursache in Deutschland außerhalb von Krankenhäusern und Kliniken. Oft kommen Rettungskräfte zu spät zu einem Patienten. Gemeinsam mit der Björn Steiger Stiftung möchten wir daher darauf aufmerksam machen, wie jeder Einzelne in einem Notfall helfen und zum Lebensretter werden kann“, sagte Dr. Würzner: „Dafür ist es wichtig, die Laien-Defibrillatoren im öffentlichen Raum gut sichtbar zur Verfügung zu stellen und die Menschen über die einfache Handhabung zu informieren.“

„Das Projekt hier in Heidelberg liegt uns, der Björn Steiger Stiftung, sehr am Herzen. Wir möchten im gesamten Stadtgebiet weitere Laien-Defibrillatoren zur Verfügung stellen und arbeiten hierbei eng mit der Stadt Heidelberg zusammen. Wir benötigen dafür natürlich jegliche Unterstützung seitens der Wirtschaft aus der Region“, sagte Rainer Bucher.

Die Stadt Heidelberg und die Björn Steiger Stiftung bringen für ein „Herzsicheres Heidelberg“ gemeinsam zehn Defibrillatoren in städtischen Gebäuden an. Diese sind für Erwachsene wie Kinder gleichermaßen ohne Einschränkungen einsetzbar. Sie sind durch ein Gehäuse geschützt und für jedermann frei zugänglich. Eine Tafel informiert über die richtige Anwendung der „Automatisierten Externen Defibrillatoren“ (AED). Diese werden in regelmäßigen Abständen gewartet.

Laien-Defibrillatoren werden in folgenden zehn städtischen Gebäuden angebracht:

− Rathaus, Marktplatz 10, Foyer
− Kurpfälzisches Museum, Hauptstraße 97, Eingang zur Kasse
− Theater, Theaterstraße 10, Haupteingang
− Stadtbücherei, Poststraße 15, Haupteingang
− Musik- und Singschule, Kirchstraße 2, Haupteingang, Foyer
− Bürgeramt Mitte, Bergheimer Straße 69, Haupteingang
− Verwaltungsgebäude Prinz Carl, Kornmarkt 1, Haupteingang
− Palais Graimberg, Kornmarkt 5, Haupteingang
− Amt für Soziales und Senioren, Fischmarkt 2, Haupteingang
− Verwaltungsgebäude Friedrich-Ebert-Platz 3, Foyer


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

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Hamburg, 23.02.2017
Herzsicherheit an der Alster: Laien-Defibrillatoren in der „Alsterperle“ und im „Red Dog“
Vor ca. einem Jahr erlitt Wilfried Sorge während seiner Jogging-Runde an der Alster einen Herztod. Glücklicherweise war zufällig ein Ärzteehepaar in der Nähe, welches sofort lebensrettende Maßnahmen einleitete. Herr Sorge konnte ohne Folgeschäden gerettet werden.

Dieses Erlebnis bedeutete für ihn den Anstoß sich für die Herzsicherheit an der Alster einzusetzen. Mit sogenannten AEDs-Geräten (Automatisierter Externer Defibrillator) kann jeder Laie optimal Erste Hilfe leisten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Denn gerade beim Herztod sind die ersten paar Minuten lebensentscheidend. Gemeinsam mit der Björn Steiger Stiftung engagiert sich Wilfried Sorge im Rahmen des Projekts „100.000 Leben zu retten“ für öffentlich zugängliche Laien-Defibrillatoren. Nun konnte jeweils ein AED-Gerät im Bistro-Café „Alsterperle“ und in der Cocktailbar „Red Dog“ zur Verfügung gestellt werden. Die entsprechenden Wandkästen befinden sich in den öffentlich zugänglichen Toiletten. Zudem wird mit gut sichtbaren Hinweisschildern auf die lebensrettenden Geräte hingewiesen.

Wilfried Sorge ist gemeinsam mit der Stiftung auf der Suche nach drei weiteren Standorten an der Alster. „Ich möchte, dass jemandem, der so etwas erlebt wie ich, noch besser geholfen werden kann“, so Sorge. Harald Rösler, Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord, hat hierbei schon Unterstützung zugesagt. „Ich werde Herrn Sorge und der Björn Steiger Stiftung dabei helfen, geeignete Standorte zu finden. Das ist eine gute und wichtige Sache.“


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

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Winnenden, 11.02.2017
Die Nummer, die Leben rettet: Europäischer Tag des Notrufs 112 am 11. Februar
Der 11. Februar ist ein ganz besonderer Tag - es ist der Europäische Tag des Notrufs 112! Die Nummer für den Notfall kennt mittlerweile fast jedes Kind, doch nur die wenigsten wissen, wie der Notruf ins Leben gerufen wurde und wie er tatsächlich funktioniert. Genau zu diesem Zweck wurde der Europäische Tag des Notrufs 112 im Jahr 2009 ins Leben gerufen: Er soll darauf aufmerksam machen, wie wichtig ein gut funktionierendes Notfallsystem ist und zeigen, was es mit der 112 eigentlich auf sich hat.

Was viele nicht wissen: Die Geschichte der Nummer, die täglich so viele Leben rettet, beginnt 1969 mit dem tragischen Tod eines kleinen Jungen namens Björn (8), für den nach einem Unfall der Krankenwagen viel zu spät und ohne medizinische Geräte eintraf, mit denen der Junge hätte versorgt werden können. Natürlich fragten sich Björns Eltern Siegfried und Ute, ob der Achtjährige hätte gerettet werden können und schworen sich: „Wir wollen das Notfallsystem in Deutschland verbessern – anderen Familien soll dieses schreckliche Schicksal erspart bleiben!“ Und das haben die beiden tatsächlich getan: Sie gründeten kurz nach dem tragischen Unfall die nach ihrem Sohn benannte Björn Steiger Stiftung in Winnenden!

Seitdem hat sich die Stiftung dem Auf- und Ausbau des Notfallsystems in Deutschland verschrieben: Ihr sind u.a. der Aufbau und der Erhalt von Notrufsäulen an Landstraßen und Autobahnen, die Einführung der ersten zivilen Luftrettungsorganisation in Deutschland oder der Ausbau von Rettungswagen zu verdanken. „Wir wollen die ausgeprägte Hilfsbereitschaft von Björn nicht mit ihm sterben lassen“, sagt Siegfried Steiger.

Doch den wohl größten Erfolg erkämpfte er sich im Jahr 1973: Nach vielen Rückschlägen gelang ihm Dank seines unermüdlichen Engagements etwas Revolutionäres: Die Notrufnummer 110/112 wurde bundesweit eingeführt und gilt mittlerweile in ganz Europa und per Mobiltelefon sogar weltweit und gebührenfrei!

Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2013 ist die europaweit kostenlose Erreichbarkeit der 112 jedoch nur knapp 17% der Deutschen bewusst! Umso wichtiger ist es, dass der Europäische Tag des Notrufs 112 das Bewusstsein hierfür stärkt - denn die Nummer für den Notfall kann natürlich nur dann Leben retten, wenn sie auch gewählt wird. Mit ihren Projekten will die Björn Steiger Stiftung die Notfallhilfe weiter optimieren und im Rahmen des Europäischen Tag des Notrufs 112 daran erinnern, wie wichtig ein funktionierendes Notrufsystem und die weltweit erreichbare Notrufnummer 112 sind.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

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Freudenstadt, 01.02.2017
Scheckübergabe der Kreissparkasse Freudenstadt an die Björn Steiger Stiftung für „Herzsicherer Landkreis Freudenstadt“
Die Kreissparkasse Freudenstadt überreichte gestern einen symbolischen Scheck von 20.000 Euro an die Björn Steiger Stiftung. Unterstützt wird das Projekt „100.000 Leben zu retten - Herzsicherer Landkreis Freudestadt“, dessen Ziel es ist den kompletten Landkreis mit AED-Geräten (Automatisierter Externer Defibrillator) herzsicher zu machen.

Zur Übergabe waren am Dienstag neben dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Uwe Braun und Projektleiter der Björn Steiger Stiftung Michael Müller auch Landrat Dr. Klaus Michael Rückert zugegen. Die Kreissparkasse Freudenstadt war von dem Vorhaben der Stiftung sofort begeistert und unterstützt sehr gerne die Initiative: „Das ist uns sehr wichtig. Deshalb haben wir unsere Zentrale in Freudenstadt und die Beratungscenter in Horb, Alpirsbach, Dornstetten und Loßburg bereits seit Längerem mit AED-Geräten ausgestattet, die während der Öffnungszeiten für Kunden zugänglich sind“, so Uwe Braun. Die Beratungscenter in Baiersbronn und in Freudenstadt am Marktplatz sollen im 24-Stunden-SB-Bereich ebenfalls AED-Geräte bekommen, dazu noch fünf weitere öffentliche Standorte, wie zum Beispiel die Täleseehalle in Empfingen und das Rathaus in Waldachtal.

Michael Müller freut sich über die positive Resonanz: „Wir bedanken uns bei der Kreissparkasse Freudenstadt für die großzügige Spende. Dass unser Projekt so viel Unterstützung erfährt, auch seitens dem Landrat Dr. Rückert, hätten wir uns nicht träumen lassen.“ Im Rahmen von „Herzsicherer Landkreis Freudenstadt“ werden neben den Laien-Defibrillatoren im Landkreis auch Schulungen für die Bevölkerung angeboten, sodass die AED-Geräte im Ernstfall auch genutzt werden.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

Weitere Informationen:

Anna Eberchart

Björn Steiger Stiftung
Petristraße 12
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
F +49 7195-30 55-912
E a.eberchart@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de
Winnenden/Waiblingen, 31.01.2017
GPS Grosch Pharma Service überreicht Spende in Höhe von 1.500 € an die Björn Steiger Stiftung
Der GPS Grosch Pharma Service, eine Business Unit der Dr. Grosch Consulting GmbH, überreichte heute eine Spende in Höhe von 1.500,00 € mittels eines symbolischen Schecks an die Björn Steiger Stiftung.

Als Dienstleistungsunternehmen im Gesundheitsbereich mit Sitz in Waiblingen hat sich GPS für Weihnachten 2016 für eine „Spenden statt Schenken“-Aktion entschieden, statt der bei vielen Unternehmen gängigen kleinen Give-Aways für deren Kunden. Da GPS Wert auf regionale Nähe und Zusammenhalt legt und seine eigenen Mitarbeiter im täglichen Straßenverkehr ebenfalls gerne in Sicherheit wissen möchte, wurde das Unternehmen auf die Björn Steiger Stiftung aufmerksam, deren Geschichte und Ziele Grosch imponierten.

„Unsere Pharmareferenten sind täglich im Dienst für unsere Kunden aus der Pharma- und Healthcare-Branche bundesweit auf den Straßen. Aufgrund der hohen Jahreskilometerzahl von über 50.000 km haben unsere Mitarbeiter ein erhöhtes Unfallrisiko. Und selbst, wenn man nicht direkt am Unfall beteiligt ist, kann man als Ersthelfer gefordert sein. Hier ist schnelles Handeln notwendig. Die Björn Steiger Stiftung setzt sich seit vielen Jahren erfolgreich für das Rettungsnetz in Deutschland ein, was wir mit unserer Spende unterstützen möchten. “, so Dr. med. Arnd Grosch.

Im Rahmen dieser Aktion erhielten ca. 500 Kunden des GPS Grosch Pharma Service eine Weihnachtskarte, die auf eine Landingpage auf der GPS Website verwies. Für jede Teilnahme über die Landingpage legte GPS 15,00 € in den Spendentopf. „Wir freuen uns sehr über diese tolle Aktion vom Grosch Pharma Service. Die Spende wird in die aktuellen Projekte der Björn Steiger Stiftung fließen. Hierzu zählen z.B. „100.000 Leben zu retten“ und der Baby-Notarztwagen „Felix“. Herzlichen Dank, Grosch Pharma Service!“, so Marcel Schneider aus der Geschäftsführung der Björn Steiger Stiftung.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

Weitere Informationen:

https://www.grosch-ps.com/de/

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Ilmenau, 19.01.2017
Kaufland-Filiale in Ilmenau mit Laien-Defibrillator ausgestattet
Die Björn Steiger Stiftung übergab heute ein AED-Gerät (Automatisierter Externer Defibrillator) an das Kaufland in Ilmenau. Dank der Initiative „100.000 Leben zu retten“ ist die Kaufland-Filiale ab sofort mit einer AED-Säule ausgestattet. Mit dem darin enthaltenen Defibrillator können nun Mitarbeiter, wie auch Kunden im Falle eines plötzlichen Herzstillstands Menschenleben durch Elektroschock retten.

Aufgrund seiner großen Verkaufsfläche und regem Publikumsverkehr ist das Ilmenauer Kaufland idealer Standpunkt für solch eine Säule. Durch ihr markantes Erscheinungsbild - roter Fuß, AED-Hinweisaufkleber und Infotafel - kann sie quasi nicht übersehen werden. Sie ist im Markt zentral im Eingangsbereich angebracht und somit im Notfall schnell erreichbar. „Das Gerät ist wirklich einfach zu bedienen, sodass jeder damit umgehen kann. Eine Person übernimmt die Herzdruckmassage, eine zweite holt das Gerät aus dem Säulenkasten. Sobald der grüne Anschaltknopf gedrückt ist, erfolgt eine akustische Gebrauchsanweisung. Zusätzlich befindet sich über dem Säulenkasten eine leicht verständliche schriftliche Anleitung. Es ist wichtig, den Menschen die Scheu vor diesem Gerät zu nehmen. Im Notfall, wenn es auf jede Sekunde ankommt, ist Nichts tun die schlechteste Variante“, so Hausleiterin Stephanie Rohrig.

Die Björn Steiger Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine deutschlandweit flächendeckende AED-Verfügbarkeit zu erreichen. Mit der Initiative „100.000 Leben zu retten“ sollen speziell öffentliche Plätze, wie Supermärkte, Einkaufszentren, Sportvereine... mit einem AED-Gerät ausgestattet werden. Bei jeder Aufstellung werden die Mitarbeiter in den Umgang mit dem Defibrillator angeleitet. Im Falles eines plötzlichen Herztodes ist dieser in Zusammenspiel mit der Herzdruckmassage überlebenswichtig. Sein elektrischer Schock unterbricht das Kammerflimmern, sodass das Herz anschließend durch die Herzdruckmassage wieder zu seinem regelmäßigen Rhythmus zurückfinden kann.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation, der Handy-Ortung durch Rettungsleitstellen, sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

Weitere Informationen:

Anna Eberchart

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Petristraße 12
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
F +49 7195-30 55-912
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Anna Eberchart
Pressesprecherin
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Lisa Tomaschko
Öffentlichkeitsarbeit
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