Presse

 
23.02.2017
Herzsicherheit an der Alster: Laien-Defibrillatoren in der „Alsterperle“ und im „Red Dog“
Vor ca. einem Jahr erlitt Wilfried Sorge während seiner Jogging-Runde an der Alster einen plötzlichen Herztod. Glücklicherweise war zufällig ein Ärzteehepaar in der Nähe, welches sofort lebensrettende Maßnahmen einleitete. Herr Sorge konnte ohne Folgeschäden gerettet werden.

Dieses Erlebnis bedeutete für ihn den Anstoß sich für die Herzsicherheit an der Alster einzusetzen. Mit sogenannten AEDs-Geräten (Automatisierter Externer Defibrillator) kann jeder Laie optimal Erste Hilfe leisten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Denn gerade beim plötzlichen Herztod sind die ersten paar Minuten lebensentscheidend. Gemeinsam mit der Björn Steiger Stiftung engagiert sich Wilfried Sorge im Rahmen des Projekts „100.000 Leben zu retten“ für öffentlich zugängliche Laien-Defibrillatoren. Nun konnte jeweils ein AED-Gerät im Bistro-Café „Alsterperle“ und in der Cocktailbar „Red Dog“ zur Verfügung gestellt werden. Die entsprechenden Wandkästen befinden sich in den öffentlich zugänglichen Toiletten. Zudem wird mit gut sichtbaren Hinweisschildern auf die lebensrettenden Geräte hingewiesen.

Wilfried Sorge ist gemeinsam mit der Stiftung auf der Suche nach drei weiteren Standorten an der Alster. „Ich möchte, dass jemandem, der so etwas erlebt wie ich, noch besser geholfen werden kann“, so Sorge. Harald Rösler, Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord, hat hierbei schon Unterstützung zugesagt. „Ich werde Herrn Sorge und der Björn Steiger Stiftung dabei helfen, geeignete Standorte zu finden. Das ist eine gute und wichtige Sache.“


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

Weitere Informationen:

Anna Eberchart

Björn Steiger Stiftung
Petristraße 12
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
F +49 7195-30 55-912
E a.eberchart@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de
11.02.2017
Die Nummer, die Leben rettet: Europäischer Tag des Notrufs 112 am 11. Februar
Der 11. Februar ist ein ganz besonderer Tag - es ist der Europäische Tag des Notrufs 112! Die Nummer für den Notfall kennt mittlerweile fast jedes Kind, doch nur die wenigsten wissen, wie der Notruf ins Leben gerufen wurde und wie er tatsächlich funktioniert. Genau zu diesem Zweck wurde der Europäische Tag des Notrufs 112 im Jahr 2009 ins Leben gerufen: Er soll darauf aufmerksam machen, wie wichtig ein gut funktionierendes Notfallsystem ist und zeigen, was es mit der 112 eigentlich auf sich hat.

Was viele nicht wissen: Die Geschichte der Nummer, die täglich so viele Leben rettet, beginnt 1969 mit dem tragischen Tod eines kleinen Jungen namens Björn (8), für den nach einem Unfall der Krankenwagen viel zu spät und ohne medizinische Geräte eintraf, mit denen der Junge hätte versorgt werden können. Natürlich fragten sich Björns Eltern Siegfried und Ute, ob der Achtjährige hätte gerettet werden können und schworen sich: „Wir wollen das Notfallsystem in Deutschland verbessern – anderen Familien soll dieses schreckliche Schicksal erspart bleiben!“ Und das haben die beiden tatsächlich getan: Sie gründeten kurz nach dem tragischen Unfall die nach ihrem Sohn benannte Björn Steiger Stiftung in Winnenden!

Seitdem hat sich die Stiftung dem Auf- und Ausbau des Notfallsystems in Deutschland verschrieben: Ihr sind u.a. der Aufbau und der Erhalt von Notrufsäulen an Landstraßen und Autobahnen, die Einführung der ersten zivilen Luftrettungsorganisation in Deutschland oder der Ausbau von Rettungswagen zu verdanken. „Wir wollen die ausgeprägte Hilfsbereitschaft von Björn nicht mit ihm sterben lassen“, sagt Siegfried Steiger.

Doch den wohl größten Erfolg erkämpfte er sich im Jahr 1973: Nach vielen Rückschlägen gelang ihm Dank seines unermüdlichen Engagements etwas Revolutionäres: Die Notrufnummer 110/112 wurde bundesweit eingeführt und gilt mittlerweile in ganz Europa und per Mobiltelefon sogar weltweit und gebührenfrei!

Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2013 ist die europaweit kostenlose Erreichbarkeit der 112 jedoch nur knapp 17% der Deutschen bewusst! Umso wichtiger ist es, dass der Europäische Tag des Notrufs 112 das Bewusstsein hierfür stärkt - denn die Nummer für den Notfall kann natürlich nur dann Leben retten, wenn sie auch gewählt wird. Mit ihren Projekten will die Björn Steiger Stiftung die Notfallhilfe weiter optimieren und im Rahmen des Europäischen Tag des Notrufs 112 daran erinnern, wie wichtig ein funktionierendes Notrufsystem und die weltweit erreichbare Notrufnummer 112 sind.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

Weitere Informationen:

Anna Eberchart

Björn Steiger Stiftung
Petristraße 12
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
F +49 7195-30 55-912
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01.02.2017
Scheckübergabe der Kreissparkasse Freudenstadt an die Björn Steiger Stiftung für „Herzsicherer Landkreis Freudenstadt“
Die Kreissparkasse Freudenstadt überreichte gestern einen symbolischen Scheck von 20.000 Euro an die Björn Steiger Stiftung. Unterstützt wird das Projekt „100.000 Leben zu retten - Herzsicherer Landkreis Freudestadt“, dessen Ziel es ist den kompletten Landkreis mit AED-Geräten (Automatisierter Externer Defibrillator) herzsicher zu machen.

Zur Übergabe waren am Dienstag neben dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Uwe Braun und Projektleiter der Björn Steiger Stiftung Michael Müller auch Landrat Dr. Klaus Michael Rückert zugegen. Die Kreissparkasse Freudenstadt war von dem Vorhaben der Stiftung sofort begeistert und unterstützt sehr gerne die Initiative: „Das ist uns sehr wichtig. Deshalb haben wir unsere Zentrale in Freudenstadt und die Beratungscenter in Horb, Alpirsbach, Dornstetten und Loßburg bereits seit Längerem mit AED-Geräten ausgestattet, die während der Öffnungszeiten für Kunden zugänglich sind“, so Uwe Braun. Die Beratungscenter in Baiersbronn und in Freudenstadt am Marktplatz sollen im 24-Stunden-SB-Bereich ebenfalls AED-Geräte bekommen, dazu noch fünf weitere öffentliche Standorte, wie zum Beispiel die Täleseehalle in Empfingen und das Rathaus in Waldachtal.

Michael Müller freut sich über die positive Resonanz: „Wir bedanken uns bei der Kreissparkasse Freudenstadt für die großzügige Spende. Dass unser Projekt so viel Unterstützung erfährt, auch seitens dem Landrat Dr. Rückert, hätten wir uns nicht träumen lassen.“ Im Rahmen von „Herzsicherer Landkreis Freudenstadt“ werden neben den Laien-Defibrillatoren im Landkreis auch Schulungen für die Bevölkerung angeboten, sodass die AED-Geräte im Ernstfall auch genutzt werden.


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Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

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Kontakt

 
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Pressesprecherin
+49 7195-30 55-215
 
Lisa Tomaschko
Öffentlichkeitsarbeit
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Björn Steiger Stiftung
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Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
Hauptsitz:
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