Presse

 
15.05.2017
colordruck Baiersbronn unterstützt den „Herzsicheren Landkreis Freudenstadt“: Schwarzwaldhalle wird AED-Standort
Seit Freitag ist die Schwarzwaldhalle in Baiersbronn Teil des AED-Standortnetzes (Automatisierter Externer Defibrillator) im „Herzsicheren Landkreis Freudenstadt“. colordruck Baiersbronn hat diese und eine weitere AED-Säule in der Murgtalhalle, die bereits am 09.05. aufgestellt wurde, finanziert. Insgesamt sind nun 47 Laien-Defibrillatoren der Björn Steiger Stiftung im Landkreis verfügbar.

„Gerade an Orten wie den beiden Hallen, an welchen bei gesellschaftlichen und sportlichen Veranstaltungen, sowie auch im Schulbetrieb immer wieder größere Anzahl an Menschen versammelt sind, ist es wichtig für den Notfall entsprechende AED-Defibrillatoren zur schnellen Notfallhilfe verfügbar zu haben“, erklärt Thomas Pfefferle, Geschäftsführer von colordruck Baiersbronn die Wahl des Standortes.

Insgesamt hat sich der Verpackungsdienstleister mit 6.000 Euro für das Projekt der Björn Steiger Stiftung engagiert. Mit dieser großzügigen Unterstützung werden auch die öffentlichen Schulungen für die Bevölkerung in Wiederbelebungsmaßnahmen bezuschusst. Die ersten Termine hierfür stehen ebenfalls schon fest. Am 29.05. und am 02.06. finden jeweils um 17 Uhr in der Turn- und Festhalle Freudenstadt kostenlose Schulungen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung statt. Viele trauen sich die Anwendung eines Laien-Defibrillators nicht zu und haben generell Hemmungen, wenn es darum geht im Ernstfall schnell Erste Hilfe zu leisten. Aus diesem Grund setzt die Björn Steiger Stiftung nicht nur auf die Verfügbarkeit von AED-Geräten, sondern auch auf die Breitenausbildung der Bevölkerung. Jeder, dessen letzter Erste-Hilfe-Kurs schon länger zurückliegt und der herausfinden möchte, wie einfach Leben retten sein kann, ist herzlich willkommen.

Hintergrundinformationen

Der Herztod ist mit 100.000 Opfern jährlich eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Die Betroffenen haben meist nur eine Chance, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen wird und ein AED-Gerät (Automatisierter Externer Defibrillator) zum Einsatz kommt. Diese Maßnahmen müssen in der Regel von Laien die sich in nächster Nähe befinden durchgeführt werden - denn bereits nach fünf Minuten ohne Herzdruckmassage bleiben in den meisten Fällen irreparable Schäden zurück.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

Weitere Informationen:

Anna Eberchart

Björn Steiger Stiftung
Petristraße 12
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
F +49 7195-30 55-912
E a.eberchart@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de
09.05.2017
Jetzt auch in Baden-Württemberg: 24-Stunden-Hubschrauber und ein weiterer mit Rettungswinde
Die Björn Steiger Stiftung (BSS) macht sich seit 2015 dafür stark, dass in Baden-Württemberg mindestens ein Hubschrauber im 24-Stunden-Betrieb und einer mit Rettungswinde vorgehalten wird, um die rettungsdienstliche Grundversorgung im Land zu verbessern. Nun hat sie dahingehend erste Erfolge erzielen können.

Das Innenministerium (IM) hat jetzt beschlossen, dass der SAR-Hubschrauber aus Niederstetten im Main-Tauber-Kreis für Windenrettungseinsätze in Baden-Württemberg zur Verfügung stehen soll. Das gab das IM mit dem Infodienst 07/2017 vom 26.04.2017 bekannt. Parallel hierzu soll der Luftrettungsstandort in Villingen-Schwenningen, der derzeit von der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) betrieben wird, auf den 24-Stunden-Betrieb ausgeweitet werden.

Ohne das stete Engagement der BSS wäre es nicht so weit gekommen. In vielen Gesprächen hat sie Kostenträger und IM auf Defizite im Rettungsdienst des Landes hingewiesen. Da man zwar Gehör fand, aber keine Ansätze für eine Umsetzung zu erkennen waren, hat die BSS 2015 mitgeteilt selbst aktiv Luftrettung im 24-Stunden-Betrieb und mit Seilwinde in Baden Württemberg durchzuführen. Die DRF wies noch im März 2016 Ämter, Behörden und Ministerien auf den fehlenden Bedarf hin. Nachdem die BSS die Genehmigungsanträge gestellt hatte und klar war, dass sie den Einstieg in die Luftrettung anstrebt, versuchte die DRF erst den Standort Freiburg und, da dieser aus Lärmgründen nicht genehmigt werden konnte, jetzt den Rettungshubschrauber Christoph 11 in Villingen-Schwenningen zum 24-Stundenflugbetrieb auszubauen. Trotz der aus Sicht der BSS begrüßenswerten, angestrebten Ausweitung auf 24-Stunden-Betrieb in Villingen-Schwenningen ist der Bedarf in der Region Waldshut im Südschwarzwald jedoch weiterhin gegeben. Aus diesem Grund hält die BSS an ihrem Vorhaben einen Intensivtransporthubschrauber in Hütten zu stationieren fest. Mit diesem soll der bodengebundene Rettungsdienst in der Region entlastet werden.

Seit 1969 ist es erklärtes Ziel der Stiftung die Notfallhilfe zu verbessern. Mit ihrem Engagement hat sie nun wieder eine Optimierung bzgl. der Luftrettung in Baden Württemberg erreicht. Doch genau in diesem Bundesland gilt es die rettungsdienstliche Versorgung deutlich zu verbessern, denn die Nichteinhaltung der gesetzlichen Hilfsfrist (15 Minuten, nicht 8-10 Minuten, wie in anderen Bundesländern) wird seit Jahren durch die Aufsichtsbehörden (IM) in nicht zulässiger Weise akzeptiert und jährlich durch den SQR-BW (Stelle zur trägerübergreifenden Qualitätssicherung im Rettungsdienst Baden-Württemberg) dokumentiert. Die BSS wird hier weiterhin auf Defizite hinweisen und sich für eine Verbesserung im Rettungswesen einsetzen.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

Weitere Informationen:

Anna Eberchart

Björn Steiger Stiftung
Petristraße 12
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
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05.05.2017
„Felix“ bringt die kleine Mathilda sicher in die Kinderklinik
„Felix“, der Baby-Notarztwagen der Björn Steiger Stiftung, ist seit November letzten Jahres in und um Chemnitz unterwegs und bringt Frühchen und Säuglinge sicher in die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Chemnitz. Über 30 Fahrten hat er mittlerweile schon erfolgreich absolviert.

Auch die kleine Mathilda Lindner ist im Februar sicher und schonend mit „Felix“ zur besseren Versorgung verlegt worden. Die Kleine erblickte 4 Wochen zu früh das Licht der Welt. Da sie weder Anpassungsstörungen noch andere Auffälligkeiten zeigte, konnten die glücklichen Eltern sie nach vier Tagen nach Hause mitnehmen. Die Freude war jedoch schnell verflogen, als sie sich bei ihrem großen Bruder mit einer Erkältung ansteckte. „Unsere Kleine wurde zusehends apathischer, verweigerte die Nahrungsaufnahme und hatte bereits Probleme beim Atmen“, so Susann Lindner, die Mutter von Mathilda. Schließlich fuhren die besorgten Eltern mit ihr ins Erzgebirgsklinikum Annaberg. Dort wurde festgestellt, dass sie sich mit dem RS-Virus angesteckt hatte - für Kinder und Erwachsene eine harmlos verlaufende Grippe, aber für Säuglinge lebensbedrohlich. Da sich ihr Zustand bis hin zu Atemaussetzern immer mehr verschlechterte und in Annaberg nicht die entsprechenden medizinischen Möglichkeiten vorhanden sind, war eine Verlegung ins Klinikum Chemnitz unumgänglich.

„So kam es, dass wir die Hilfe des Baby-Notarztwagens in Anspruch nehmen durften, von dessen Existenz wir vorher keine Ahnung hatten“, so Susann Lindner. „Das Ärzteteam, das mit dem Baby-Notarztwagen aus Chemnitz eintraf, handelte Dank der Erfahrung sowie der speziellen Ausbildung im Umgang mit solch kleinen Patienten sehr professionell. Da unsere Tochter auf maschinelle Beatmung angewiesen war, wurde sie für den Transport im Inkubator vorbereitet. Mit Hilfe des Baby-Notarztwagens konnte dann eine schnelle Verlegung nach Chemnitz erfolgen.“

PD Dr. med. habil. Axel Hübler, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendmedizin am Klinikum Chemnitz, ist aufgrund dieser und ähnlicher Erfahrungen von „Felix“ überzeugt: „Nicht zuletzt bei den Überlandfahrten ins Erzgebirge mit teilweise komplizierten Straßenverhältnissen erweist sich die modernste Technik des ,Felix 21‘ als Segen für die betroffenen kleinen und kleinsten Patienten. Das Dämpfungssystem des Fahrzeugs sowie die Befestigung und Federung des Brutkastens reduzieren die Erschütterungen und damit auch Gefährdungen der Kinder auf ein Minimum.“

Susann Lindner ist glücklich darüber, dass ihre Tochter mit dem sichersten Transportmittel verlegt werden konnte. „Heute ist unsere Kleinste wieder wohlauf und wir sind sehr dankbar, dass es Organisationen wie die Björn Steiger Stiftung gibt, die sich für das Leben einsetzen.“


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

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