Presse

 
20.07.2017
Im herzsicheren Landkreis macht Retten Schule - Im Gymnasium Dornstetten werden Schüler zu Lebensrettern ausgebildet
Das Gymnasium in Dornstetten kann nun Dank des Projekts „Retten macht Schule“ der Björn Steiger Stiftung ihre Schüler ab der siebten Klasse zu potentiellen Lebensrettern ausbilden. Das Kollegium erhielt gestern eine Initialschulung durch den Leiter der medizinischen Abteilung der Stiftung, um fortan die Unterrichtseinheit zu Maßnahmen der Wiederbelebung selbstständig durchführen zu können. Hierzu bekam die Schule kostenlos ein Lehrpaket mit 15 Übungspuppen, einem AED-Trainingsgerät (Automatisierter Externer Defibrillator, auch Laien-Defibrillator genannt) und einem Schulungshandbuch zur Verfügung gestellt. Ein einsatzbereites AED-Gerät der Stiftung ist bereits zentral im Schulgebäude für alle Schüler, Lehrer und Besucher frei zugänglich.

Michael Mania, Schulleiter des Gymnasiums Dornstetten, betont, wie wichtig das Projekt seiner Ansicht nach ist: „Wir freuen uns, dass es diese Initiative gibt. Gleichzeitig hoffe ich, dass wir und die Schüler das Gelernte nie anwenden müssen. Aber es ist ein beruhigendes Gefühl zu wissen, wie es geht.“

Das Gymnasium Dornstetten ist die erste Schule im Landkreis, die sich an „Retten macht Schule“ beteiligt. Die Johannes-Gaiser-Werkrealschule in Baiersbronn, das Kepler-Gymnasium in Freudenstadt, die Christophorus-Schule in Freudenstadt, die Waldorfschule in Freudenstadt und die Pestalozzischule in Horb haben ebenfalls bereits ihre Teilnahme zugesagt.

Seit Herbst vergangenen Jahres stattet die Björn Steiger Stiftung den Landkreis Freudenstadt mit AED-Geräten (Automatisierter Externer Defibrillator) aus; nun sollen parallel hierzu die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises mit Wiederbelebungsmaßnahmen vertraut gemacht werden. Denn viele trauen sich die Herzdruckmassage und Anwendung der öffentlich zugänglichen Laien-Defibrillatoren noch nicht zu. Bereits Schüler ab der siebten Klasse sind physisch und psychisch in der Lage diese lebenswichtigen Maßnahmen durchzuführen. Je früher und regelmäßiger Jugendliche für diese Thematik sensibilisiert werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie im Notfall tatsächlich Erste Hilfe leisten.


Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

Weitere Informationen:

Anna Eberchart

Björn Steiger Stiftung
Petristraße 12
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
F +49 7195-30 55-912
E a.eberchart@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de
07.07.2017
Björn Steiger Stiftung begeht am 07.07. ihren Gründungstag
Keine Rettungswagen? Keine bundeseinheitliche und kostenfreie Notrufnummer? Kein 24-Stunden-Notarztsystem? Keine Luftrettung? Keine Notrufsäulen an deutschen Straßen? Kaum vorstellbar, aber vor 48 Jahren war dies bittere Realität. Ein Zustand, dessen das Ehepaar Steiger schmerzlich gewahr wurde: Am 03. Mai 1969 verstarb ihr achtjähriger Sohn Björn nach einem tragischen Autounfall. Der Krankenwagen brauchte damals knapp eine Stunde, bis er am Unfallort war. Seine trauernden Eltern erkannten nach vielen Gesprächen und Recherchen, dass es in Deutschland kein funktionierendes Rettungswesen gab. Kurzerhand beschlossen sie etwas an diesem unzumutbaren Zustand zu ändern und gründeten die nach ihrem Sohn benannte Björn Steiger Stiftung mit dem Ziel die Notfallhilfe in Deutschland zu verbessern.

In den 48 Jahren ihres Bestehens hat die Stiftung das deutsche Rettungswesen mitaufgebaut und maßgeblich geprägt. Meilensteine ihres Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau von Notruftelefonnetzen an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf.

Das Engagement der Björn Steiger Stiftung für die Verbesserung der Notfallhilfe ist heute noch gegenwärtig. Mit ihrer Initiative „100.000 Leben zu retten“ stellt sie flächendeckend in ganz Deutschland AED-Geräte (Automatisierter Externer Defibrillator) zur Verfügung. Mit dem Projekt „Retten macht Schule" lernen Siebtklässler die Herz-Lungen-Wiederbelebung, für Grundschüler gibt es das Projekt „Sani Sanelli“, bei dem die Kinder spielerisch das richtige Verhalten im Notfall üben. Mit dem Baby-Notarztwagen „Felix“ sorgt die Björn Steiger Stiftung für einen sicheren und schonenden Transport von Frühchen.

Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die Einführung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Frühgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und Frühdefibrillation sowie der Sensibilisierung von Grundschülern für den Notfall.

Weitere Informationen:

Anna Eberchart

Björn Steiger Stiftung
Petristraße 12
71364 Winnenden
T +49 7195-30 55-215
F +49 7195-30 55-912
E a.eberchart@steiger-stiftung.de
H www.steiger-stiftung.de
28.06.2017
Die Björn Steiger Stiftung macht Grundschüler in Baiersbronn für Notfälle fit
Mit dem Grundschulprojekt „Sani Sanelli“ der Björn Steiger Stiftung wurden heute die Schüler der Wilhelm-Münster-Grundschule in Baiersbronn spielerisch für Notfälle vorbereitet. Seit Herbst letzten Jahres gestaltet die Stiftung den gesamten Landkreis Freudenstadt herzsicher, indem sie AED-Geräte (Automatisierter Externer Defibrillator) flächendeckend und öffentlich verfügbar macht. Nun schult sie Schritt für Schritt die Bevölkerung in Erste-Hilfe-Maßnahmen. Hierzu gehören auch Kinder im Vorschul- und Grundschulalter, denn im Fall der Fälle kann der abgesetzte Notruf eines achtjährigen Kindes unter Umständen lebensentscheidend sein.  

Aus diesem Grund besuchte Multiplikatorin Birgit Sturm von der Björn Steiger Stiftung gemeinsam mit dem roten Plüschkobold Sani Sanelli am 26. und 27.06. die Schüler der ersten bis vierten Klassen der Wilhelm-Münster-Grundschule in Baiersbronn, um mit ihnen anhand von nachgespielten Notfallsituationen das richtige Verhalten zu üben. Hierfür brachte sie den Merkspruch „112 – Hilfe eilt herbei“ sowie Handy-Dummys mit, um das Absetzen des Notrufs zu üben, in einigen Klassen wurde auch die Stabile Seitenlage geprobt.  

Michael Ruf, Bürgermeister von Baiersbronn, wohnte ebenfalls einer Unterrichtseinheit bei und freut sich Teil des Projekts "Herzsicherer Landkreis Freudenstadt“ zu sein: „Es ist sehr wichtig, nicht nur für die entsprechenden AED-Geräte zu sorgen, sondern auch entsprechende Schulungen anzubieten. Bereits bei den Kleinsten zu beginnen ist wichtig und richtig und ich freue mich, dass sich die Wilhelm-Münster-Grundschule bereiterklärt hat, die Schulung durchzuführen. Zudem gilt mein Dank der Björn Steiger Stiftung, durch die das Projekt ermöglicht wird.“ Auch Rektorin Tanja Wildermann ist von „Sani Sanelli“ überzeugt: „Für uns als Schule erschien das Projekt direkt sehr interessant und die ersten Rückmeldungen von Kindern und Lehrern waren sehr positiv. Es handelt es sich um ein sehr wichtiges Thema und auch oder gerade bei solch einem wichtigen Thema sind die Kinder sehr wissbegierig. Bereits für Erstklässler ist es sehr wichtig zu wissen, wie sie sich in einem Notfall zu verhalten haben.“  

Nach und nach plant die Björn Steiger Stiftung neben den zur Verfügung gestellten AED-Geräten die breite Öffentlichkeit für den Fall eines Herztodes zu sensibilisieren. Neben dem Projekt „Sani Sanelli“, bei welchem Grundschüler spielerisch mit den Grundlagen Erster Hilfe vertraut gemacht werden, sollen Schüler weiterführender Schulen im Rahmen der Initiative „Retten macht Schule“ das Erkennen eines Herztods und Wiederbelebungsmaßnahmen erlernen. Auch für Firmen, Vereine etc. bietet die Björn Steiger Stiftung regelmäßig Kurse an, welche die Herz-Lungen-Wiederbelebung und den Einsatz eines AED-Gerät lehren. So wird der Landkreis Freudenstadt nach und nach der erste herzsichere Landkreis deutschlandweit.

Kontakt

 
Anna Eberchart
Pressesprecherin
+49 7195-30 55-215
 
Lisa Tomaschko
Öffentlichkeitsarbeit
+49 7195-30 55-218
Björn Steiger Stiftung
Stiftung des bürgerlichen Rechts
Besucheradresse:
Max-Eyth-Straße 7
71364 Winnenden
Hauptsitz:
Petristraße 12
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