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11.10.2019
Mobile Retter in Essen aktiv
Am 9. Oktober erfolgte die Inbetriebnahme des Systems „Mobile Retter“ in Essen. Die Mobilen Retter kooperieren seit 2019 mit unserer Stiftung, um gemeinsam die Notfallhilfe weiter zu verbessern. Ehrenamtliche, qualifizierte Retter werden über die Mobile Retter-App alarmiert und können als Ergänzung zur Rettungskette bei einem Notfall in ihrer Nähe schnell Erste Hilfe leisten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Feuerwehrdezernent Christian Kromberg, Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen, Thomas Lembeck, Leiter der Essener Feuerwehr, und Stefan Prasse, Geschäftsführer Mobile Retter e.V., stellten das Projekt vor und drückten auf den symbolischen roten Knopf, um den Systemstart einzuläuten.

In der Stadt Essen startet das Projekt mit derzeit 130 alarmierbaren Mobilen Rettern, die im Rettungsdienst der Stadt Essen mitwirken (Feuerwehr, die Hilfsorganisationen ASB, DRK, JUH, MHD) sowie engagierten Mitarbeitern aus den Essener Kliniken. Hinzu kommen DLRG und THW sowie Mitarbeiter aus Arztpraxen und Personen mit sonstiger medizinischer Qualifikation. Darüber hinaus haben sich 213 weitere Personen als Mobile Retter registriert und können nach erfolgreich absolviertem Training und einer Qualifikationsprüfung alarmiert werden. Der ehrenamtliche Mobile Retter wird im Ernstfall zusätzlich und zeitgleich mit Rettungswagen und Notarzt alarmiert. Über die Mobile Retter-App werden die für den Einsatz notwendigen Daten übermittelt und der Mobile Retter macht sich dann auf den Weg zum Patienten, um mit Erste-Hilfe-Maßnahmen das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen des öffentlichen Rettungsdienstes zu verkürzen.

Es ist für alle Personen mit folgenden und ähnlichen Qualifikationen möglich, ehrenamtlicher Mobiler Retter zu werden: Angehörige von Hilfsorganisationen, Ärzte, Rettungsdienstmitarbeiter, Feuerwehrleute, Gesundheits- und Krankenpfleger, DLRG, THW, Sanitätsdienst, Einsatzersthelfer Alpha/Bravo (Sanitätsausbildungsstufen der Bundeswehr). Einfach die Mobile Retter-App herunterladen, registrieren und für ein Training anmelden.

Bundesweit haben sich bereits über 17.000 ehrenamtliche Ersthelfer als Mobile Retter registriert. Aktuell sind die Mobilen Retter in 13 Regionen aktiv. In drei weiteren Regionen befindet sich das System im Aufbau.

Mobile Retter >

10.10.2019
Mehr als 2.800 Kinder lernten mit „Ritter Björn“ das Helfen
Nach nur einem Jahr hat die neue Initiative „Ritter Björn“ der Björn Steiger Stiftung bereits 121 Kindergärten und –tagesstätten in ganz Deutschland besucht. Bei den Schulungen für Kinder im Alter ab vier Jahren bis zur Einschulung konnten seit Projektstart am 10. Oktober 2018 insgesamt 2.832 Kinder das Helfen lernen. Mit der Initiative wendet sich die Stiftung an die jüngste Zielgruppe von potenziellen Helfern und fördert bereits früh das Interesse am Thema Helfen. Die Beschäftigung mit dem richtigen Verhalten bei Unfällen und Verletzungen nimmt Kindern außerdem Ängste und stärkt ihr Selbstbewusstsein. „Einige Kinder meinen, sie seien noch viel zu klein, um etwas zu bewirken. Wenn sie aber sehen, dass auch sie in einer schwierigen Situation aktiv helfen können, sind sie stolz und begeistert“, sagt Birgit Sturm, Leiterin des Projekts „Ritter Björn“ der Björn Steiger Stiftung.

Die vielen Anfragen von Kindergärten zeigen uns, dass unsere Initiative am richtigen Punkt ansetzt“, sagt Sturm. Die Mitarbeiter der Stiftung sind mit dem Ritter im Gepäck kreuz und quer zwischen Hamburg im Norden, Saarbrücken im Westen, Dresden im Osten und Stuttgart im Süden unterwegs. Zu Besuch war „Ritter Björn“ bereits auch in Kindergärten in den Gebieten der „Herzsicher“-Projekte der Stiftung, etwa in Alpirsbach im Kreis Freudenstadt oder in Michelbach im Kreis Marburg-Biedenkopf.

Hier geht es zur Pressemitteilung.

Initiative: Ritter Björn >

07.10.2019
Klinikum Schloß Winnenden ist jetzt auch herzsicher
Mit der Übergabe eines Laien-Defibrillators (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) an das Zentrum für Psychiatrie (ZfP), Klinikum Schloß Winnenden gibt es einen weiteren öffentlich zugänglichen Lebensretter der Björn Steiger Stiftung im Winnender Stadtgebiet. Bei der Übergabe bedankte sich Projektkoordinator Angelo Sapia im Namen der Björn Steiger Stiftung Stiftung bei allen Beteiligten: „Wir sind sehr froh, dass eine Institution wie das Klinikum Schloß Winnenden sich so engagiert an unserem Projekt ‚Herzsicheres Winnenden‘ beteiligt.“

Das AED-Gerät ist am Eingang des Festsaals auf dem Klinikgelände angebracht und sorgt dort durch den leichten Zugang für Herzsicherheit. Passanten und Spaziergänger im Park profitieren genauso wie die Mitarbeiter und Patienten am Klinikum, denn im Falle eines Herzstillstands ist so schnelle und effektive Erste Hilfe möglich. Ein AED-Gerät bringt mithilfe von Stromimpulsen und in Kombination mit einer Herzdruckmassage ein aus dem Takt geratenes Herz wieder in den richtigen Rhythmus.
Auch die Mitarbeiter des Klinikums Schloß Winnenden machten sich mit einem Benefizlauf durch den Schlosspark am 26. September für das Projekt stark. Die Läufer suchten im Vorfeld im Verwandten-, Freundes- und Kollegenkreis nach Sponsoren, die pro gelaufene Runde einen Betrag spendeten. Diese Spenden gehen vollständig an das Projekt „Herzsichere Stadt Winnenden“.

Über die Stiftung

 
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Wir helfen Leben retten

Wir, die Björn Steiger Stiftung, sind eine gemeinnützige Organisation, welche sich seit 1969 der Verbesserung der Notfallhilfe annimmt.
Die grundlegenden Voraussetzungen für die moderne Notfallhilfe haben wir bereits geschaffen. Mit der Zeit bedarf es jedoch stetiger Nachbesserung. Hier sehen wir uns in der Pflicht.
Unsere aktuellen Initiativen widmen sich der Bekämpfung des plötzlichen Herztods („Kampf dem Herztod“) der Verbesserung des Notrufs 112 („Notruf“) und dem Frühgeborenentransport („Baby-Notarztwagen-System ‚Felix‘“). „Kampf dem Herztod“ ist weiter untergliedert in „Retten macht Schule“ (Siebtklässler lernen Erste Hilfe und Reanimation mit AED-Geräten), „Sani Sanelli“ bereitet Grundschüler auf den Notfall vor und „Herzsicher“ steht für die Massenverbreitung von Erste-Hilfe-Defibrillatoren (AED).
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