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28.02.2020
„Darth Vader“ unterstützt „Felix“ in Leipzig
Diese Woche erhielten wir eine Spende von ungewöhnlichen Gebern: den Sturmtruppen aus der Kultreihe Star Wars. Die „Echo Nova Squad“, der ostdeutsche Teil des weltgrößten Star-Wars-Kostümclubs „501st Legion“, überreichte im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags im Tempelhofer Hafen in Berlin einen Scheck von 500 Euro an Thomas Pflanz, Projektmanager Baby-Notarztwagen. Der Betrag kommt dem Baby-Notarztwagen „Felix“ in Leipzig zugute.

Der Kostümklub hat über 14.000 aktive Mitglieder rund um den Globus, von Amerika über Europa bis nach Japan und Australien. Die „Echo Nova Squad“ zählt knapp 70 Mitglieder. Das Primärziel des Klubs ist, dass Star-Wars-Fans, die im Besitz eines Kostüms sind regelmäßig die Möglichkeit haben, dieses auch zu tragen. Dabei soll das Fördern von Freundschaften und der Zusammenhalt zwischen den Mitgliedern und natürlich der eigene Spaß im Vordergrund stehen. Als Non-Profit-Organisation stellen sie gerne imperiale Unterstützung für wohltätige Aktionen bereit.

Der Baby-Notarztwagen der Björn Steiger Stiftung ist seit 2017 in Leipzig im Einsatz. Er wird meistens bei Verlegungsfahrten zwischen Geburts- und Spezialklinik eingesetzt. Gewährleistet wird der schonende und sichere Transport unter anderem durch eine spezielle Dämpfung, eine Akustikdämmung und ein bedienerfreundliches Be- und Entladesystem. Zudem ist der Transportinkubator, ein mobiler Brutkasten, quer zur Fahrtrichtung positioniert. Wenn das Fahrzeug bremsen muss, können beim Längstransport hohe Kräfte auf den Säugling einwirken. Dabei können Hirnblutungen oder Hirnquetschungen entstehen. Beim Quertransport ist die Gefahr viel geringer. Auch die medizinische Versorgung und Betreuung des kleinen Patienten ist beim Quertransport einfacher.

Initiative: „Baby-Notarztwagen“ >
26.02.2020
Landrätin Fründt und Björn Steiger Stiftung ehren Helfer mit Lebensretterpreis
Drei Ersthelfer haben im Beisein von Landrätin Kirsten Fründt den Lebensretterpreis der Björn Steiger Stiftung für die engagierte Reanimation ihres Kollegen erhalten. Die Lehrer Michaela Koch, Sebastian Sohl und Silke Trautwein der Alfred-Wegener-Schule in Kirchhain im Landkreis Marburg-Biedenkopf waren 2019 an der Rettung ihres Kollegen beteiligt. Dieser hat vor einem Jahr an seinem Arbeitsplatz einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten. „In Anerkennung der mutigen und unbezahlbaren Hilfe für Ihren Kollegen möchten wir Ihnen diesen Preis überreichen“, sagte Angelo Sapia, Manager des Projekts „Herzsicher“ der Björn Steiger Stiftung, bei der Übergabe des Lebensretterpreises in Marburg.

Wir alle sind diesen drei Lebensrettern zu großem Dank verpflichtet. Sie waren im richtigen Moment zur Stelle und haben das Richtige getan: Sie haben geholfen“, betonte Landrätin Kirsten Fründt. Die Lebensrettung in Kirchhain zeige auch, dass die Entscheidung zu dem Projekt ,Herzsicherer Landkreis‘ absolut richtig war. „Allein durch diesen einen erfolgreichen Einsatz eines Laien-Defibrillators hat sich das ganze Projekt bereits bezahlt gemacht“, sagte Kirsten Fründt.



Hier geht es zur aktuellen Pressemitteilung.

„Herzsicherer Landkreis Marburg-Biedenkopf" >

21.02.2020
Neuer Laien-Defibrillator im "Herzsicheren Landkreis Marburg-Biedenkopf"
Gemeinsam für mehr Herzsicherheit: Claudia Schnabel, Bürgermeisterin der Gemeinde Fronhausen, Marco Schneider von der Heinrich Geißler GmbH & Co. KG. und Angelo Sapia von der Björn Steiger Stiftung stellten zusammen in Fronhausen-Bellnhausen einen Laien-Defibrillator (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) auf.

Gestiftet hat das AED-Gerät, welches ab sofort am Dorfgemeinschaftshaus Bellnhausen zu finden ist, die Heinrich Geißler GmbH & Co. KG. „Schnelle Erste-Hilfe-Maßnahmen sind bei einem Herznotfall lebensentscheidend. Wir wollen mit unserem Beitrag dafür sorgen, dass jeder im und am Dorfgemeinschaftshaus Leben retten kann“, sagt Schneider. Das Gerät befindet sich gut zugänglich in einem Außenwandkasten an der Ostfassade am Haupteingang.

Im gesamten Landkreis Marburg-Biedenkopf stehen aktuell 120 AED-Geräte an öffentlichen und hoch frequentierten Orten zur Verfügung. Im Rahmen des Projekts bieten wir für die Bevölkerung kostenfreie Schulungen zur Wiederbelebung an, die von den beiden ansässigen DRK-Ortsverbänden durchgeführt werden. So kann jeder die Herzdruckmassage und der Einsatz eines Laien-Defibrillators erlernen, um im Ernstfall schnell Erste Hilfe leisten zu können.

Die nächste öffentliche Schulung findet am 18. März im Bürgerhaus, Bergstraße 1, in Fronhausen statt.

Über die Stiftung

 
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Wir helfen Leben retten

Wir, die Björn Steiger Stiftung, sind eine gemeinnützige Organisation, welche sich seit 1969 der Verbesserung der Notfallhilfe annimmt.
Die grundlegenden Voraussetzungen für die moderne Notfallhilfe haben wir bereits geschaffen. Mit der Zeit bedarf es jedoch stetiger Nachbesserung. Hier sehen wir uns in der Pflicht.
Unsere aktuellen Initiativen widmen sich der Bekämpfung des plötzlichen Herztods („Kampf dem Herztod“) der Verbesserung des Notrufs 112 („Notruf“) und dem Frühgeborenentransport („Baby-Notarztwagen-System ‚Felix‘“). „Kampf dem Herztod“ ist weiter untergliedert in „Retten macht Schule“ (Siebtklässler lernen Erste Hilfe und Reanimation mit AED-Geräten), „Sani Sanelli“ bereitet Grundschüler auf den Notfall vor und „Herzsicher“ steht für die Massenverbreitung von Erste-Hilfe-Defibrillatoren (AED).
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