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Der Baby-Notarztwagen.
Technik, die ihn besonders macht.
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Transportinkubator
Der Transportinkubator ist eine Art tragbarer Brutkasten für Neugeborene. Dieser wird quer zur Fahrtrichtung direkt hinter der Trennwand zum Fahrerhaus eingebaut. Damit ist der Inkubator genau zwischen den Achsen montiert, wo die geringsten physikalischen Kräfte wirken. Vorteil: Bei stärkeren Bremsmanövern prallt das Frühchen nicht mit dem Schädel gegen die Wand des Brutkastens. Die empfindlichen Blutgefäße und die nicht verwachsene Fontanelle werden also geschont. Zudem befindet sich der Inkubator auf einem speziellen Federungssystem, das Unebenheiten der Straße ausgleicht.
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Aktiver Tragetisch
Der Tragetisch ist speziell auf das Gewicht eines Neugeborenen abgestimmt und stellt durch die verkürzte Trage und die Stabilität einer dritten Achse den erschütterungsfreien Transport sicher. Vorteil: Alle überlebenswichtigen medizinischen Geräte sind auf einer Transporteinheit verbaut. Somit wird der Transport von Klinik A nach Klinik B ohne Unterbrechung der medizinischen Versorgung gewährleistet.
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Spezialgeräte zur Überwachung und Versorgung
Der Inkubator hält die überlebenswichtige Körpertemperatur des Frühchens von 37°C konstant. Das Beatmungsgerät versorgt das Frühchen mit Sauerstoff und die Atemgasbefeuchtung beugt Lungenschäden vor. Das Monitorsystem gibt Vitalwerte des Frühchens wieder. Über den Prefusor (Spritzenpumpe) werden dem Frühchen Nahrung und Medikamente verabreicht. Eine feine Absaugpumpe saugt vorsichtig Sekrete des Frühchens ab. Druckluft trägt zur Funktionalität des gesamten Tragetisches bei. Vorteil: Eine einwandfreie Rundumversorgung des Frühchens während der Fahrt.
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Sicherheitssitze
Direkt auf Augenhöhe vor dem Inkubator sind die König-Sicherheitssitze für die Begleiter, d.h. Kindernotärzte und Kinderkrankenschwestern für Intensivmedizin, nebeneinander eingebaut. Vorteil: Während der Fahrt kann das Frühchen vom Fachpersonal medizinisch behandelt und überwacht werden.
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Partner, die uns unterstützen
Zusammen mit unseren Partnern entwickeln wir die Technik weiter. Ein neues aktives Federungssystem und ein verbesserter Transportinkubator sind nur zwei der Bereiche, die wir momentan weiterentwickeln und erforschen.
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Baby-Notarztwagen gegenüber herkömmlichen Rettungswagen
Die herkömmlichen Rettungswagen sind für den Transport von Risikobabys wegen zu erwartenden Spätschäden (z.B. Behinderungen durch Sauerstoffmangel, Hirnblutungen) nicht geeignet. Herkömmliche Rettungswagen fahren die Frühchen längs zur Fahrtrichtung und ohne aktives Federungssystem, d.h. bei starken Bremsmanövern oder sehr starken Unebenheiten der Straße schwebt das Frühchen permanent in Lebensgefahr.
Die Tragen sind auf einen Erwachsenentransport ausgerichtet, d.h. auf ein Gewicht von ca. 100 kg. Die Federung reagiert also entsprechend stark bei weniger Gewichtigen.
Zudem werden die Inkubatoren nicht auf einem Tragetisch, sondern auf einem Tragegestell montiert. Dies hat zur Folge, dass die Frühchen bei schlechten Wegstrecken auf der Handfläche des Arztes transportiert werden müssen, um körperliche Schäden zu vermeiden. Auf diese Weise ist es jedoch schwieriger, die Körpertemperatur von 37°C aufrecht zu erhalten.
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