Durch das explosionsartige Wachstum des Mobilfunks sind auch für das Notrufsystem neue Überlegungen notwendig geworden.
Im Gegensatz zu den stationären Notrufmeldeeinrichtungen der Björn Steiger Stiftung und den Bundesautobahnen verfügen Handys über keine automatische Standortkennung. Dadurch kommt es zu falschen Standortangaben. Außerdem laufen diese "Handy-Notrufe" nicht zwingend auf der zuständigen Polizei- oder Rettungsleitstelle auf. Falsche Standortangaben bei Verkehrsunfällen führen teilweise zu Fehleinsätzen. Dadurch werden verletzte Verkehrsunfall-Patienten nicht rechzeitig gefunden.
Der zeitlich schnelle "Handy-Notruf" verwandelt sich dadurch ins Gegenteil und die Hilfsfristen des Rettungsdienstes erhöhen sich bei Verkehrsunfällen dramatisch.
Deshalb sieht die Stiftung Ihre wichtigste Aufgabe im Bereich des Notrufs. Durch Neuentwicklungen macht sie den Notruf auch im Mobilfunkbereich wieder sicher und leistungsfähig. Die Handy-Ortung im Notfall, die sie im November 2006 einführt, ist ein erster wichtiger Schritt. Die Planung weiterer stationärer Notruftelefone hat sie daher zunächst einmal zurückgestellt, bzw. die Reduzierung der Notruftelefone an deutschen Straßen hat bereits begonnen.
Über 55 Mio. Euro hat die Stiftung bisher in Notruftelefone investiert.
1 Mio. Euro für Wartung und Instandhaltung pro Jahr.
Mit Ihrer Hilfe kann das Notrufsäulensystem in Betrieb bleiben.
Wenn sich viele mit kleinen Summen beteiligen, können auch große Aufgaben finanziert werden.
Pro Jahr gibt die Björn Steiger Stiftung pro Notrufsäule ca. 325 € für Wartungsarbeiten und Telefongebühren aus.