Wir erwarten nicht viel, nur die Unterstützung im Kampf gegen den Herztod.
Dies bedeutet konkret:
- gesetzliche Unterstützung für die Erste-Hilfe-Ausbildung beginnend in Kindergärten und Schulen. Aber nicht durch behindernde und einschränkende, sondern durch fördernde Maßnahmen.
- gesetzliche Regelungen für Krankenhäuser und Reha-Kliniken über den Nachweis, gemäß internationaler Empfehlungen, Patienten und Besucher mit Herzkammerflimmern in drei Minuten an allen Standorten der Krankenhäuser reanimieren und defibrillieren zu können.
- von allen Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden, dass ihre Verwaltungsgebäude zum Schutz ihrer Mitarbeiter und Besucher so mit AED-Geräten versorgt werden, dass Patienten mit Herzkammerflimmern in drei bis fünf Minuten an jedem Ort der Gebäude reanimiert und defibrilliert werden können.
- von allen Politikern, dass sie sich als Vorbild für die Bevölkerung selbst ausbilden lassen und sich öffentlich bekennen, indem sie sich an die Spitze ähnlicher Initiativen zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes stellen.
Wenn wir die notwendige Unterstützung der Politik erhalten, sind in wenigen Jahren 10.000 neue Arbeitsplätze für die Ausbildung in Herz-Lungen-Wiederbelebung notwendig. Sie werden in Ballungsräumen ebenso notwendig wie auf dem flachen Land. Dafür benötigen wir keine neuen Prognose-Kommissionen, denn diese neuen Arbeitsplätze finanzieren sich selbst. Allerdings sollten die Ausbildungskosten wenigstens steuerlich absetzbar sein.