


Bei der Übergabe der kostenlosen AED-Ausbildungsgeräte an alle deutschen Stadt- und Landkreise hat die Stiftung von den Hilfsorganisationen erfahren, dass viel zu viele Patienten in ärztlichen Praxen deshalb sterben, weil sie nach einem plötzlichen Herzversagen nicht rechtzeitig oder gar nicht reanimiert wurden. Da es ein umfangreiches Fortbildungsangebot für Ärzte gebe, lehnt die Bundesärztekammer jedoch weiterhin eine zwingende Ausbildung aller Ärzte in HLW und AED ab.
In Amerika haben die Passagiere die Fluggesellschaften veranlasst AED-Geräte zu beschaffen und das Personal auszubilden. In absehbarer Zeit werden die Patienten nur noch Ärzte und Zahnärzte konsultieren, die reanimieren können.
Krankenhäuser und Kliniken sind gesetzlich verpflichtet, die notwendigen Voraussetzungen zur fristgerechten Behandlung ihrer Patienten zu schaffen. Weil dies nicht überall gewährleistet ist, fordert die Björn Steiger Stiftung diese auf, den Nachweis darüber zu führen, dass vom plötzlichen Herztod Betroffene innerhalb von drei bis fünf Minuten reanimiert werden können.
Vor Operationen im Krankenhaus müssen die Patienten schriftlich bestätigen, dass sie über die Risiken der Behandlung aufgeklärt sind. Wenn zukünftig die Patienten von den Kliniken im Gegenzug eine Bestätigung verlangen, dass sie bei Eintritt dieser Risiken innerhalb von drei Minuten in allen Bereichen der Klinik reanimiert werden können, wird sich das Problem in den Krankenhäusern von allein lösen. Die ersten Kliniken haben ihre Häuser bereits vollständig bestückt und die Ärzte, sowie das medizinische Hilfspersonal ausgebildet.
Die Anschaffung von AED-Geräten für Betriebe, Firmen, Verwaltungen, Banken, Sportstätten, Bahnhöfe, Flughäfen, Flugzeuge, Bahnen und Schiffe in Verbindung mit der Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter, wie sie von der Björn Steiger Stiftung bereits initiiert wurde, wurde ausdrücklich begrüßt.
Die Stiftung hat durch Vermittlung von mehreren tausend AED-Geräten bereits einen ersten Durchbruch erreicht.